Was haltet Ihr davon, alles im Haus auf Elektroenergie umzustellen?

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13 Antworten

rasenmäher ja, aber dann bitte einen mit akku, weil man sich sonst nur übers kabel fährt und akkugeräte mittlerweile so gut sind dass das keine Probleme mehr bereitet, heizung auf garkeeinen fall, weil zu teuer und so...

warmwasser nur dann wenn ihr keine badewanne im haus habt, sonst zahlst du dich dumm und dusselig...

invenstier das geld lieber in eine gescheite isolierung des hausess und, falls mögllich eine brauchwassersolaranlage in verbindung mit einem besseren heizkessel zur wahl stehen:

pellets, gas oder öl. wobei ich gas bevorzugen würde, da es am saubersten verbrennt, und den besten energiegehalt hat, außerdem sind unter den brennwertgeräten die gasgeräte noch die preiswertesten...

GUTE gasbrennwertgeräte gibt es schon DEUTLICH unter 2.000 € für ein gescheites ölbrennwertgerät legst du etwa 4 bis 5 auf den tisch und ein pelletheitung verschlingt inclusive Bunker noch mal das 3 bis vierfache davon...

wie gesagt, sieh lieber zu dass die wärme im haus bleibt...

übrigens eine solarthermieanlage kostet, je nach ausführung inclsive montage auch nicht mehr die welt d bist du ab 3.000 dabei....

lg, anna

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Kommentar von TomTom68
27.03.2012, 21:08

Hallo Anna, ich denke mal, dass es in Richtung Kombiheizung mit Pellets und Hackgut gehen wird.

Was hälst Du von Wärmepumpen (keine Erdwärme)?

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wenn du genügend grünen strom selbst erzeugen kannst,seh ich da kaum ein problem,da ist die einsparung vom kaminfeger der kleinste posten.holzheizung muss nicht so teuer sein wenn du mit scheitholz arbeitest,ich hab eine allerdings eignen wald.mit 10000 hast du da 1a heizung die nur einmal pro tag beschickt werden muss,brenn material 20 ster/jahr

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Kommentar von TomTom68
27.03.2012, 21:07

Hallo Wollyuno, wieviel Aufwand ist das mit dem Wald und der Verarbeitung, bis Du das Scheitholz aus dem Wald nutzen kannst?

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Mit Verlaub, ich finde hier keine plausible Überlegung. Elektroheizungen (ausgenommen Wärmepumpenanlagen) sind seit alters her schon außerordentlich teuer im Vergleich, sonst würden sich schon längst alle einen solchen Komfort leisten. Die technische Gestaltung der Stromheizung (Strahlung oder Konvektion) beeinflusst in keiner Weise die Verbrauchskosten (Nachtstromtarife schon, soweit überhaupt noch angeboten).

Wenn die Preise für fossile Brennstoffe steigen, steigen die Stromkosten mindestens im gleichen Maße: Bei der Stromerzeugung wird zunächst auch nur Wasser gekocht mit Kohle, Öl oder Gas. Die erzeugte Wärme wird dabei nur zum Teil genutzt: Es entstehen teure Verluste bei Produktion und Transport der edlen, komfortablen Elektroenergie. Warum haben Wärmekraftwerke wohl so große Kühltürme, um den größten Teil der Energie in die Luft zu blasen?). Bei der zentralen Nutzung regenerativer Energiequellen sind die Strom-Erzeugungskosten gleich noch um ein Vielfaches höher als bei fossilen Brennstoffen. Durch den Ausbau der regenerativen Quellen wird deshalb in Deutschland der Strom allmählich unbezahlbar, die energieintensive Industrie wandert deshalb zunehmend ab.

Warum willst Du moderat steigende Energiekosten eintauschen gegen naturgemäß wesentlich höhere Energiekosten, die gegenwärtig auch noch explodieren?

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Kommentar von dompfeifer
27.03.2012, 15:30

Das Thema regionale Nutzung regenerativer Energiequellen habe ich hier ausgeklammert. Diese Systeme unterliegen wegen der enormen Subventionierung natürlich ganz anderen Kalkulationen (Einspeisevergütungen). Ansonsten ist unter den Heizungsarten die Elektroheizung der Porsche. Wer tauscht schon ausgerechnet wegen der Spritpreise seinen Kleinwagen gegen einen großen Porsche?

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Kommentar von TomTom68
27.03.2012, 21:06

Hallo, danke für die Antwort. Aber mal ehrlich. Ich benötige keine Belehrungen, sondern mal transparente Informationen und Erklärungen, die Otto Normalverbraucher nachvollziehen kann.

Vielleicht auch mal mit 1-2 Beispielberechnungen für alle hier zum nachlesen und besser verstehen. Wenn ich genau Bescheid wüßte, würde ich hier nicht fragen.

Schon mal danke im voraus.

Grüße...

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Ich bin froh, dass ich nicht mehr mit Strom heizen + Warmwasser aufbereiten muss. Es ist wahnsinnig teuer! Und die Strompreise steigen jährlich. Man spart vielleicht ein bisschen Platz, weil man keine große Heizung mehr im Keller stehen hat, aber den Platz den man da hat, hat man dann auch in seinem Portemonaie...

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E-Heizungen haben zwar eine Effizienz von genau 100%, dafür kostet aber die Kilowattstunde Wärme aus Elektro ein Vielfaches der selben Menge Wärme aus Gas. Da kann die heizung 2/3 der Energie durch den Kamin kloppen und man fährt immer noch billiger.

Außerdem steigt der Strompreis bald um 7%.

Wenn überhaupt kann man die Umrüstung auf Erdgas oder Holzpellets erwägen, das ist derzeit der günstigste Energieträger. Dazu noch Sonnenkollektoren, die liefern lauwarm zum Hände waschen umsonst und steuern einen guten Teil der notwendigen Wärmeenergie zum Duschen und Baden bei.

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Der Gutachter Konrad Fischer hat viele Beispiele, die Deiner Vorstellung recht geben. Prof. Fehrenbach mit den Nachweisen vom Haus Erlenbach ebenso und wir haben noch weitere Nachweise gesammelt, nach denen die E-Heizung - aber NUR als Strahlungheizung die günstigste Lösung sein soll. Schau mal unter Infrarotheizung nach.

Der Umweg über eine Wärmepumpe kann auch Sinn machen. Z. B. eine Decken- oder Wandheizung mit Wasser und das Wasser über eine Luft/Wasserwärmepumpe. Der Faktor ist 1+2 = 3 1. kWh Strom und 2 kWh aus der Luft.. Die Angaben von COP sind meist zu oder immer zu hoch, die funktionieren nur für den Vergleich..

Nachstrom kannst Du vergessen oder vernachlässigen, eher den Wärmepumpenstrom.

Meine Idee: Strom vom Dach, tagsüber und im Sommer mit Photovoltaik und kühlen, damit es mehr Strom gibt und das Kühlwasser in die Heizung intergrieren. nachts und im Winter mit einem Kleinwindrad und wenn Strom übrigbleibt, dann einspeisen für 9, 5 ct oder vielleicht mehr..

Strom im Haus speichern für den Eigenbedarf geht auch mit 2kW Batterielösungen auch 2x oder 3 x und wohl Ende des Jahres mit eine kleinen Brennstoffzelle.

Da wird der Strom vom Dach in Gas (H² = Wasserstoff) gespeichert. Bei dieser Elektrolyse fällt auch noch Wärme für die Heizung ab.

2012 hätten Deine 2.500 liter wohl 2500,- € gekostet.

mit Wind & Photovoltaik und Wärmepumpe könntest Du die voll einsparen. Aber man muss unbedingt auch Förderungen mit einrechnen und dann immer noch genau hinschauen. Wir basteln gerade an der Eierlegenden Wollmilchsau.

Schau mal hier rein

und auch bei Solar 24.

und dann solltest Du mal unter Strahlungsheizung, Sockelheizleisten und Thermokeramische Anstriche googeln. oder bei Arch Bumann, ich glaube FEBW oder Hausklinik oder Baufuesik block

Lass Dich nicht irre machen, an Deiner Idee ist was dran. jedoch solltest Du die Umstellung nicht isoliert betrachten. Der reflektierende Anstrich ersetzt dir die Wärmedämmung auf der Fassade, den Kellerboden und die oberste Hüllfläche sollte gedämmt werden Schau auch unter Hüllflächentemperierung u. a. auch bei Fachwerk..

für eine schnelle Dämmung ohne Giftstoffe habe ich ein Video angehängt.

und für weitere Infos kannst Du als Freund rüberkommen

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Kommentar von TomTom68
30.03.2012, 23:17

Hallo, danke für Deine ausführliche Nachricht. Transparente Fakten, die man nachlesen kann.

  • Ich habe mir zum Start die Thermokeramische Anstriche angeschaut.

Leider kenne ich mich nicht so aus, vielleicht kannst Du 2-3 Fragen beantworten.

Jede Änderung an der Dämmung bewirkt eine Änderung der Lage des Taupunktes.

Diese Thermokeramischen Anstriche, können die wie GEOX atmen? Ich habe gelesen, dass man die Anstiche innen und außen anbringen sollte.

  • Ist das so korrekt?

Ich habe z.B. bei Einzug Gipsplatten mit Styropor als Innendämmung und Wandbegradigung vorgefunden. Das haben wir so gelassen, weil kein Schimmel bei Umbaumaßnahmen gefunden wurde.

  • Wo kann man mehr Informationen zu Wänden, Material, Schichten usw. erhalten?

Über einfache und effiziente Lüftungssysteme habe ich bisher nicht gelesen. Haben diese Systeme nicht so Ihre Berechtigung?

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Wie kommst Du darauf, dass heizen mit Strom günstiger wäre?
Naja, das Thema hat sich hiermit wohl erledigt, oder?

Im Hinblick auf den Primärenergieverbrauch und CO2-Belastung ist von der Bundesregierung mit §10a der Energieeinsparverordnung (EnEV in der Fassung vom 29. April 2009) beschlossen worden:[1]

Außerbetriebnahme von Stromheizungen für Wohngebäude mit mehr als fünf Wohneinheiten
Vor dem 1. Januar 1990 eingebaute oder aufgestellte elektrische Speicherheizsysteme dürfen nach dem 31. Dezember 2019 nicht mehr betrieben werden.  

http://de.wikipedia.org/wiki/Nachtspeicherheizung#Au.C3.9FerbetriebnahmevonGeb.C3.A4ude-StromheizungeninDeutschland

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Kommentar von TomTom68
27.03.2012, 07:59

Super, vielen Dank für Deine Nachricht mit dem Link. Allerdings handelt es sich bei mir nicht um ein Mehrfamilienhaus.

Ich komme darauf, das heizem mit Strom günstiger wäre, weil man durch das einsparen der anderen Ausgaben mehr Geld für Strom übrig hat und durch die Menge an Strom einen günstigeren Tarif bekommt.

Außerdem sollen Flächenheizkörper (Stein und Heizschlange) sehr effizient sein.

Wenn man Wasserkraftwerke, Windkraftwerke oder Kernfusion sieht, dann ist das Thema mit der CO2-Belastung vielleicht doch wieder anders zu betrachten.

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Hallo,

du solltest dich von einem Fachbetrieb beraten und dir das genau durchrechnen lassen. Strom ist auch nicht gerade preiswert und wird auch immer teurer. Außerdem kosten die Umstellung und die Umbauten ja auch nicht gerade wenig.

Egal ob du bei Öl und Gas bleibst oder auf Strom umstellst, eine gute Idee ist sicherlich (begleitend) das Haus einer energetischen Gebäudesanierung zu unterziehen, sprich: fachgerecht zu dämmen.

:-) AstridDerPu

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Kommentar von TomTom68
27.03.2012, 07:53

Danke für Deine Antwort. Dein Vorschlag ist bereits in Bearbeitung. Ich hatte einen Energieberater hier, in 2 Wochen ist Auswertung. Zusätzlich hat der Energieberater die Berechtigung, Anträge für KfW Kredite einzureichen/zu beantragen (!?).

Ich hätte trotzdem gern unabhängig die Betrachtung in Richtung "alles Strom", weil es micht interessiert, es sich mir aber nicht völlig erschließt. Vielleicht hat das schon mal jemand durchgerechnet.

Für 2.000 Euro + die anderen Ausgaben kann man schon einigen Strom ziehen.

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Wenn du die Umbauten finanzieren kannst (ca 10000€ für Sonnenkollektoren) und du sowieso im eigenen Haus wohnst, statt zur Miete, ist das eine gute Idee. Vll kannst du sogar etwas subventionieren, so als umweltfreundliches Haus. Ich würde auch schauen, dass die Isolation des Hauses sehr gut ist, um noch mehr Heizkosten zu sparen. Soviel günstiger ist Strom ja nun wirklich nicht. Holzöfen sind auch nicht schlecht, aber ein A*rsch voll Arbeit mit all dem Holzhacken. (Meine Eltern haben das in Ihrem Haus... Ein Ofen in der Küche, von dort aus gehen Röhren durch die Wände in alle Zimmer.)

Aber wozu der Rasenmäher? SOviel mäht man auch wieder nicht. :P

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Kommentar von TomTom68
27.03.2012, 07:56

Danke auch für Deine Antwort. Ich hab schon mal an eine Holzheizung gedacht, die man mit Hackgut und Pellets befüllen kann. Allerdinsg soll eine gute Heizung so ca. 18.000 Euronen kosten. Das ist schon ne Menge. Aber man soll mit ca. 800,00 Euro Rohmaterial Einsatz 1 Jahr heizen können und das unsaniert. Allerdings hab ich das nur gehört oder gelesen.

Viel Umbaumöglichkeiten sind in den bewohnten Räumen nicht. Aber im Keller ist Platz.

Ja, schon klar mit dem Rasenmäher. :-)

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LOL

Strom ist sauteuer geworden!

Und durch die ganzen Solaranlagennachrüster wird der Strom in absehbarerer Zeit noch deutlich teurer werden. Man muss kein Prophet sein um das zu erkennen. Ich würde beim Thema Heizung / Warmwasser lieber mal über Flüssiggas nachdenken. Damit könntest du dann direkt auch einen sparsamen Absorber-Kühlschrank mitbetreiben.

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Dein Frage-Vortrag ist ja ganz interessant aber ?? Da würde ich einmal, wenn zulässig, über Erdwärme nachdenken und das mit Solarenergie koppeln.

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Kommentar von TomTom68
27.03.2012, 21:00

Hallo Jockl,

danke für Deine Antwort. Viele Antworten, aber keine genauen Informationen. Das liest sich alles wie Schlagwörter.

An Erdwärme habe ich auch schon gedacht. Aber man hört bzw. liest immer von Wasserblasen und Kleinst-Erdbeben, was einem beim bohren über den Weg laufen kann.

Ich werde Deine Hinweise berücksichtigen.

Grüße...

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  • Schornsteinfegerkosten entfallen, hatte ich noch vergessen. Sorry. :-)
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Was machst du, wenn es mal zu einem längeren Stromausfall kommt?

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