Was haltet ihr bisher von Donald Trump?

Das Ergebnis basiert auf 21 Abstimmungen

Er hat es nicht verdient President zu sein 57%
Guter President 23%
Besser als Hillary 19%
Besser als Obama 0%

31 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Im Grunde könnte hier im Forum eine Rubrik „Der Trump der Woche“ eingeführt werden. Denn in einem ist auf den US-Präsidenten absolut Verlass: Er sorgt mit seinen Äußerungen in schöner Regelmäßigkeit für spöttisches Kopfschütteln.
Eigentlich ist der Quatsch, den Donald Trump so von sich gibt, eine einzige Lachnummer. Entsprechend reagierten viele wieder mit Sarkasmus auf seine Anspielung, was sich denn in einer Freitagnacht in Schweden Geheimnisvolles abgespielt haben mochte. Doch die schwedische Regierung schlug schnell ernste Töne an. Denn er ist eben nicht irgendwer, der hier mit alternativen Wahrheiten Stimmung macht. Trump mag sich als Hanswurst aufführen, aber leider ist er auch einer der mächtigsten Männer der Welt. Noch setzen ihm Gesetz und Gerichte Grenzen. Wie schnell sich das aber ändern kann, haben wir in der Geschichte schon erlebt.
So lächerlich uns Typen wie Trump erscheinen, ihren Anhängern ist es völlig schnurz, was in Schweden oder sonstwo wirklich geschieht. Und das müssen wir ernst nehmen.

Du warst schon lange nicht mehr in Schweden, oder? Solltest du aber mal...

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@Apfelkind89

@Apfelkind89

Ich kann zwischen meiner Antwort und deinem Kommentar keinen Zusammenhang erkennen. Vielleicht kannst Du mir auf die Sprünge helfen.

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Interessant wäre, wen Sie als den idealen Machthaber küren würden. Aber bitte nicht den Namen Merkel erwähnen.

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@Tulpe351

Der Fragesteller fragte:

Was haltet ihr bisher von Donald Trump?

Du darfst hier sehr gerne die Frage stellen:

Wer ist der ideale Machthaber (Frau Merkel ausgeschlossen)?

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Er hat es nicht verdient President zu sein

Ich denke, es wurden schon genug Argumente genannt.
- Er hält nichts von Pressefreiheit.
- Umgibt sich mit dem Establishment aus der Wall Street und rechten Spinnern (Steve Bannon). Statt den "swamp" auszutrocknen, wie er großkotzig versprochen hat, holt er ihn sich ins Weiße Haus.
- Und, und, und ...

Guter President

Er ist zu einer Zeit Präsident wo es nicht einfach ist. 

Auch wenn seine Ideen für viel Deutsche unverständlich sind, können diese der USA helfen.

Ich unterstütze, dass man was gegen illegale Einwanderer tun muss, schließlich jeder kann US-Staatsbürger werden, wenn nicht auch über die Green Card, sondern anders. 

Und auch wenn viele das Kritisieren, das er Unternehme unter druck setzt, so dass sie in den USA expandieren müssen, hilft es den vielen Arbeitslosen in den USA und dann kann ich auch verstehen, das die Menschen, die seit Jahren wieder einen Job haben ihn unterstützen. 

Es ist auch verständlich das er sagt, dass andere NATO Staaten mehr Geld für ihr Militär ausgeben sollen, schließlich kann es nicht sein, dass die Hauptarbeit bei den Amerikaner liegt und die anderen zu gucken. Dann sollen die wenigstens dafür Geld bezahlen, dass die Amerikaner das machen. 

Es ist natürlich nicht so schön das er Menschen die Einreise versagt, aber wenn das der Einziege weg ist heutzutage ein Land zu schützen, finde ich das ok 

Ich finde dafür das alle meinten, das mit ihm die Welt untergehen würde, hält er sich ganz gut und bei Ronald Reagan meinte man auch, wie es sein kann, das ein Schauspieler Präsident wird und er hat auch nichts schlimmes gemacht... 

schließlich jeder kann US-Staatsbürger werden,

Warum sollte das jemand wollen?

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@livechat

Warum sollte das jemand wollen

Es gibt jedes Jahr etliche 100 tausende Menschen auf der ganzen Welt, die in den USA leben möchten. Schließlich haben die USA ja die Einwanderungen auf Jährlich 55.000 nicht umsonst beschränkt. 

Nur weil du dort nicht leben möchtest, heisst das ja nicht das dort niemand anders leben möchte. 

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@MS9928

Ich habe an keiner Stelle behauptet, das es keiner will.

Übrigens sind nicht nur 100 Tausende nach Deutschland gekommen, sonder Millionen.

Wenn man das Sozialsystem in den USA betrachtet, werden wohl sehr viel mehr von einer Einwanderung in die USA Abstand nehmen, als Einwandern wollen.

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@livechat

Man wandert auch nicht in die USA aus um deren Sozialsystem nutzen zu wollen, wie es viele in Deutschland machen. In den USA kann man halt sehr schwer davon leben, was ich gut finde, das sorgt nämlich dafür, dass sich die Leute einen neuen Job suchen müssen.

Und ich finde das Model des Sozialsystems besser als das Deutsche (darüber brauchen wir nicht diskutieren), weil man mit dem Sozialsystem die Steuern senken kann. Natürlich ist das für die Unterschicht ein schlechtes Model. 

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und bei Ronald Reagan meinte man auch, wie es sein kann, das ein Schauspieler Präsident wird und er hat auch nichts schlimmes gemacht...

Er hat nichts weniger als den Sozialstaat zerstört. Er hat die Unternehmenssteuern gesenkt, er hat die Sozialleistungen gekürzt, er hat dafür gesorgt, dass die Mittelschicht nicht mehr von einem Job leben konnte und einen zweiten annehmen musste, um den Lebensstandard zu halten - kurzum er hat die USA zu dem gemacht, was sie heute sind - ein spätkapitalistisches Gebilde mit vielen Obdachlosen und Menschen, die von ihrer Arbeit nicht leben können.

Wenn Du englisch kannst, dann sieh Dir das an:
https://www.youtube.com/watch?v=O_LkMWP2Q2A

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@dataways

Die USA hatten noch nie einen richtigen, organisierten Sozialstaat und das die Unternehmenssteuer gesenkt wurde, hat bestimmt der Wirtschaft und Konjunktur geholfen. Ich sehe bei einer Steuerverminderung auch kein Problem. Zudem haben die USA eine Arbeitslosigkeit von 4,7 Prozent, was noch ganz ok ist, das hatte Deutschland vor einigen Jahrzehnten auch noch.  

Das viele einen zweiten Job brauchten lag daran, das die USA dort einen Wirtschaftsaufschwung hatten und Städte moderner und teuer wurden und eben generell das Leben etwas teuer wurde, jedoch die Gehälter noch nicht so schnell erhöht worden sind. 

Zudem finde ich es gut, wenn man Sozialausgaben kürzt und das Geld besser in die Wirtschaft steckt, um Arbeitsplätze zu schaffen. Darüber kann man sagen was man will, ich finde es halt so. 

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@MS9928

Die USA hatten noch nie einen richtigen, organisierten Sozialstaat

Aber sie hatten so etwas Ähnliches.

und das die Unternehmenssteuer gesenkt wurde, hat bestimmt der Wirtschaft und Konjunktur geholfen.

Es hat den oberen 10% geholfen, sonst niemanden. Eine Konjunktur die aus einer breiten Mittelschicht ein Heer von Obdachlosen macht, kann mir gestohlen bleiben.

Das viele einen zweiten Job brauchten lag daran...

Es ist ja viel schlimmer. In den 50er und 60er Jahren bis hinein in die Siebziger gab es in der Familie einen Alleinverdiener, dann stiegen die Frauen in das Berufsleben ein, dann brauchten beide plötzlich einen Zweitjob, um den Standard zu halten...

Für Dich scheint sowas ja die normalste Sache der Welt zu sein, ich denke, dieses US- amerikanische spätkapitalistische System gehört ebenso auf den Müllhaufen der Geschichte wie der real existierende Sozialismus des Ostblocks.

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