Was halten Nichtmuslime von der Fastenzeit?

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15 Antworten

Alle, die sagen, man muss fasten, zeigen, dass sie überhaupt nicht informiert sind.

Das Fasten dient einer Art Bereinigung des Körpers und der Seele. Kinder müssen überhaupt nicht fasten. Kranke auch nicht. Und auch die schwangere Frau sowie die Alte Frau und der alte Mann müssen nicht fasten.

Zudem muss nicht einmal der Muslim fasten. Wenn er jedoch etwas Gutes für sich tun will, und Gott nach dem Tode näher kommen möchte, so ist das Fasten ein sehr gutes Angebot.

Nur weil man als Muslim nicht fastet, heißt es nicht, dass man kein Muslim mehr ist!

Und noch etwas: 1 Gebet, dass in der Fastenzeit gemacht wird, ist 100 mal stärker als ein Gebet in der restlichen Zeit des Jahres.

Zum Schluss: Keiner wird verpflichtet, außer diejenigen, die in einem islamischen ( NICHT islamistischen) Staat leben.
Auch im Vatikan und in anderen stark christlich geprägten Ländern muss man alle Gebote beachten.

Da es beispielsweise in Deutschland aber jedem frei steht, zu wählen und zu leben, was und wie er will, spielt das keine Rolle, ob ein Muslim fastet oder nicht.
Denn es ist sein/ihr eigenes Leben.

Letzte Randbemerkung: Ein wichtiges Gebot ist aber auch im Islam, dass Muslime andere Muslime nicht als Nichtmuslime bezeichnen darf!

Viele Grüße

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Kommentar von HeavyRain1
04.06.2016, 02:31

dürfen*

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Ich persönlich halte den Fastenmonat Ramadan für unsinnig, wenn er in Äußerlichkeiten stecken bleibt.

Zum einen wird kein wirklicher Verzicht geübt, denn was man sich tagsüber verweigert, wird nach Sonnenuntergang wieder zu sich genommen. Das ist lediglich eine Verschiebung der Mahlzeiten, ohne erzieherischen Wert.

Christliche Kirchen erklären dagegen, es gehe nicht einfach darum, auf Nahrung zu verzichten, sondern den eigenen Konsum zu hinterfragen und scheinbar selbstverständlichen Genuss, wie Schokolade, einzuschränken.

Das hat eine gewisse Pädagogik und fördert die innere Einkehr - aus meiner Sicht das eigentliche Ziel des Fastens.

Außerdem schadet extremes Fasten der Gesellschaft, denn die Menschen sind dann schlechter leistungsfähig und machen bei der Arbeit eher Fehler, weil ihr Körper geschwächt und belastet ist.

Dazu kommt, dass der Verzicht auf Getränke über lange Zeit gesundheitsschädlich ist, weil die Ausscheidung von Giftstoffen über die Nieren behindert wird.

Man gefährdet also die eigene Gesundheit, selbst wenn man eigentlich gesund ist. Da nutzt es wenig, das bereits Kranke, Schwangere und kleine Kinder nicht fasten müssen.

Das ist nicht nur ein persönliches Problem - denn jeder Muslim der wegen seines Fastens im Krankenhaus versorgt werden muss, belastet die Rettungsdienste und Kliniken mit unnötiger Arbeit, die für schwerkranke Patienten viel wichtiger wäre.

Außerdem wird das Gesundheitssystem finanziell belastet.

Daher kann extremes Fasten auch als asozial und rücksichtslos angesehen werden. Es ist alles eine Frage der Sichtweise.

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Ich hab lange Zeit in den orientalischen Bezirken Berlins gelebt, und ganz lebendig gesehen, wie Ramadan praktiziert wird. Tagsüber gibts nichts, da sind sie stinkig und völlig im psychischen Ungleichgewicht, und abends wird gefressen, gesoffen, geraucht und sonst noch was. Was ist der Sinn von so einer Regel? Sowas ist mindestens medizinisch reiner Unfug.

Sinn des Fastens wäre: ich enthalte mich unmässigens Essens und Trinkens, um abzunehmen, oder auch einfach um meine Triebhaftigkeit in den Griff zu kriegen: so fasten zb Buddhisten, zb mal eine Woche oder so.

Aber tagsüber nichts und abends dann alles - das ist körperlich und seelisch einfach nur schwer schädlich.

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Finde das christliche fasten klingt sinnvoller, zumal ich bezweifle, dass die Leute noch effizient arbeiten können. Aber da die Religion freiwillig ist, bin ich auch nicht dagegen.

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Ich persönlich bin nicht so begeistert davon, finde aber jeder hat das Recht darauf das zu tun was er möchte.

In meiner Schule gab es ein Mädchen das ist aufgrund des Fastens im Sportunterricht umgekippt und hat alles gelb gesehen. Ich finde dass die Gesundheit vor geht, aber sie hat nichts gegessen. Aber im Grunde muss sie es ja selber wissen und Ich respektiere jeden der das macht. 

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Ich habe kein Problem damit das die Muslime das tuen, eher bewundere ich sie das sie das aushalten :)

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Ich habe noch nie gefastet. Wozu, wenn das Herz nicht dahintersteht und man nicht weiß wofür man fasten soll?

Für mich ist das ein Fasten, angeeignet aus dem AT aus Jesaja 58 6:

das man löse die Schlingen der Bosheit, dass man losmache die Knoten des Joches und gewalttätig Behandelte als Freie entlasse ....

Mir, die ich meinem Herrn aus freien Stücken folge, zeigt Er auch oder legt es mir aufs Herz, was ich für Ihn tun kann. Dazu brauche ich nicht meine Seele kasteien, mir was auflegen, was nicht echt wäre.

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Kommentar von Zicke52
28.05.2016, 14:46

Netie, gute Einstellung. Solche Gläubige kann ich respektieren, auch wenn ich sie nicht verstehe.

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Würde gerne den Ursprung und die Bedeutung dieses Muslimischen Fasten wissen, weil ich das Sinnlos finde...

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Kommentar von M4H0M4T1X
28.05.2016, 08:42

wir muslime sehen das leben auf der welt als probe fuer das jenseits, genau so wie die christen das tun, und es auch in der bibel beschrieben wird. gott testet unser wissen, undsere faehigkeiten und unser benehmen anderen menschen gegenueber.

um aber in den himmel zu kommen, muss man paar test bestehen :D ist also im prinzip wie ne schulpruefung, die jedes jahr absolviert wird.

davon abgesehen wurde schon von vielen nichtmuslimischen aertzten bewiesen, dass das fasten dem koerper HILFT.

es reinigt den verdauungstrakt von mund bis zum dickdarm und sorgt dafuer dass du speck loswirst, und dein herz somit schneller schlagen muss, um genug energie in die organe zu pumpen.

deswegen ist es eigentlich sinnvoll mal einen tag z.b. 8 stunden auf wasser oder essen zu verzichten, um den koerper zu reinigen.

und ausserdem schmeckt das essen abends dann viel geiler :D

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Kommentar von RK3420
28.05.2016, 08:51

Es sind 21 Stunden

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Christen sollen ja auch vor Ostern auf viele Lebensmittel und Alkohol verzichten.

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Kommentar von Zicke52
29.05.2016, 18:45

1. Sollen, aber müssen nicht. Es gibt keinen biblischen Befehl zum Fasten (ausser einem Tag für die Juden).

2. Verzicht auf Fleisch und Alkohol schadet weder der Gesundheit noch der Leistungsfähigkeit. 

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Das Fasten bedeutet Verzicht.

Man reinigt damit nicht nur Geist und Körper, man ehrt damit auch Gott.

Das muslimische Fasten sehe ich nicht als Fasten an, da der Muslim in seiner Fastenzeit auf nichts verzichtet. Der Muslim verschiebt ja lediglich die Zeiten.

Zudem belastet das muslimische Fasten die Gesellschaft, da der Muslim durch die Zeitenverschiebung in der produktiven Zeit der andersgläubigen Gesellschaften Leistungsdefizite hat.

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Unser Bundespräsident Gauck feierte mit Muslimen Fastenbrechen..

Dabei war es bestimmt seine 4. oder 5. Mahlzeit an diesem Tag.

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Ich kann dir nur sagen, was ICH davon halte: Extrem ungesund, insbesondere bei sommerlichen Temperaturen.

(Mohammed als Wüstenbewohner hätte eigentlich wissen müssen, wie es ist, wenn man bei Hitze nichts trinkt ... Hunderte von Pakistanis bezahlten unlängst den Ramadan mit ihrem Leben.)

Auch das anschließende "große Fressen".

Gruß, earnest


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Nichts bringt das Fasten (Luther). Im Gegenteil, für Kranke ist Fasten  sogar gefährlich.

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Kommentar von HeavyRain1
04.06.2016, 02:18

bist du dir auch sicher, dass kranke im islam fasten müssen?

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Wenn es Christen sind, haben sie ebenfalls min. eine Fastenzeit. Ansonsten soll jeder machen, was er will.

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Eine Reli welche die Natur unnatürlich macht nur um die Menschen in ihren Bann zu zwingen, die sollte man ignorieren, in den 10 Geboten Gottes steht auch nichts vom Fasten, kein Wort.

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Kommentar von HeavyRain1
04.06.2016, 02:19

in der bibel steht aber, dass man auf alkohol verzichten muss. was sagst du dazu?

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