Was halten Gläubige von Atheisten?

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Genauso wenig wie es "DEN Gläubigen" gibt, gibt es "DEN Atheisten".

Ich als gläubiger Christ, kann verstehen, dass Atheisten Probleme haben, mit der Denkweise von Menschen, die an Gott glauben. Nach einer Zeit mit Kinderglauben war ich nicht gerade Atheist, hatte aber einige Jahre ohne Gott und mit Esoterik.

Wenn sie gute Fragen stellen und Kritiken mit Niveau anbringen, so schätze ich, dass Atheisten bei religiösen Fragen mitreden.

Schade finde ich es, wenn es Atheisten gibt, deren Argumente mit dem Hinweis auf "Märchenbücher" erschöpft sind oder die nicht glauben können, dass sich gläubige Menschen für wissenschaftliche Themen interessieren.

Da mich nicht nur religiöse Themen interessieren, wundere ich mich manchmal über Atheisten, die die klare Unterscheidung machen, ich habe "Wissen" und nicht "Glaube". So viele glauben genauso nur eben nicht in religiösen Fragen.

Mir sind Atheisten i. d. R. lieber und ich liege eher mit ihnen auf einer ähnlichen Wellenlänge, als religiöse Fundamentalisten. Atheismus bedeutet ja weiter nichts, als dass man nicht an Gott / Götter glaubt, und ist etwa im Gegensatz zum Anti-Theismus eher passiv.

Häufig steckt ein naturwissenschaftliches Weltbild dahinter, und das habe ich auch, mit dem Unterschied, dass ich trotzdem an Gott glaube (Deismus).

Richtig, Atheisten glauben in der Regel ja auch an „Etwas“. Nur eben nicht an die vorgegebenen Glaubenslehren vergangener Jahrtausende. Und wenn es nur der eigene Schutzengel ist an den sie glauben. Oder an Gäa.

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Alle Menschen sind nun einmal spirituelle Wesen. Wie sie praktisch miteinander umgehen, wird nicht gefragt.

Was zeichnet sie gedanklich aus?

Das menschliche Vorstellungsvermögen, ob religiös oder nicht, führt uns in ganz andere Bereiche als den bekannten Alltag, den wir mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen. Dieses Überschreiten, Transzendenz genannt, ist bei allen Menschen, auch der Atheisten, eine wesentliche Eigenschaft. Unsere Ideen und Vorstellungen beziehen sich dabei eben nicht nur auf Religiöses und Göttliches, sondern auch auf allgemeine Werte, auf Gutes und Böses, Glück und Unglück, Recht und Unrecht...

Wenn einer nicht Bruder im Glauben ist, so ist er aber auf jeden Fall mir in der Schöpfung gleich. Er ist ein Mensch wie ich und ich bin nicht mehr wert als er oder sie und umgekehrt. Leben und leben lassen. Eigentlich ganz einfach.

Ich respektiere jeden anderen Menschen. Ich interessiert es nicht wirklich wer was glaubt. Ich urteile auch nicht. Ich find auch satanisten nicht wirklich schlimm. Die meisten satanisten sind ja auch Atheisten. Ich persönlich bin spirituell. Oder wie ich mich gerne bezeichne, ein spiritueller esoteriker. Ich find es völlig in Ordnung und nachvollziehbar, wenn jemand an nichts glaubt.

Beste Grüße

dragonaari

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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