Was hättet ihr getan, wenn euer Betrieb euch nicht übernimmt?

8 Antworten

Da bist du nicht allein(bei Weitem).

Das habe ich auch gehabt. Hatte nur 3 Monate bei meinem Lehrbetrieb (war 1983) arbeiten dürfen. Wenn ich damals auch nur ein bisschen Hirn gehabt hätte, wäre ich sofort aus dem Metier (Metallverarbeitung, lernte damals Dreher) ausgestiegen. Ein Philosoph hatte es einmal so ausgedrückt, was die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt des 21ten Jahrhunderts angeht:

"Man kann in 21ten Jahrhundert ebenso gut Arbeitskraft vermitteln, wie man im 19ten Jahrhundert(1900 bis 2000) Postkutschen verkaufen konnte".

Das trifft den Nagel auf dem Kopf, sagt alles. Eine wissenschaftliche Studie der Universität Oxford(!!!) sagt vorraus, das in Deutschland bis Ende 2030 18 Millionen Arbeitsplätze durch die Wirkung der IT-Technik auf die moderne Arbeitswelt verloren gehen.

Präzise heißt das:

Wir haben etwa 44,6 Millionen Arbeitsplätze in Deuschland. Davon sind etwa 11 Millionenen NICHT SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG. Also etwa Freiberufler, Unternehmer, gering Beschäftigte. Bleiben also nur etwa 33 Millionen übrig. Zieht man davon 18 Millionen ab, bleiben nur 15 Millionen übrig. Das macht einen Verlust von knapp 58 Prozent.

Übrig bleiben nur die Arbeitsplätze die (aus Kostengründen) nicht automatisiert werden können, also im Bereich Dienstleistungen und oder Reparatur, Installation.

Im Übrigen wird durch eine Studie der OECD geschätzt, das etwa im selben Zeitraum(2030) das Risiko der Altersarmut in der BRD bei sage und Schreibe 67 Prozent liegt.

Im Klartext:

Stell dir einen sechs-Schüssigen Revolver vor, bei dem alle Kammern bis auf zwei mit scharfer Munition geladen ist. Wer damit russisches Roulette spielt, hat eine 67-prozentige(2 Drittel) Chance, getötet zu werden. Die Chance hier mit dem Leben davon zu kommen ist genau so hoch, wie im Deutschland der Zukunft genug im Alter zu haben.......

Ein Wort zu Umschulungen.

Eine Umschulung wird nur noch in Ausnahmefällen bezahlt. Zudem ist diese grundsätzlich nur 2 Jahre lang. Mehr wird überhaupt nicht bezahlt. Dazu kommt, das eine Umschulung in einem BFW (Berufsförderungswerk) nur extern, nicht intern ist. Das heißt, du hast nur ein 3 Monate Praktikum(!!!!!!). Hast du Pech, wirst du an Computer-Programmen ausgebildet, oder z.B. in Sachgebieten, die ein möglicher zukünftiger Arbeitgeber gar nicht hat. Das ist mir passiert. Ich wurde zums Qualitätsfachmann für Längenprüftechnik umgeschult. Auf eine der besten Messmaschinen die es gibt, einer Zeiss. Leider haben die meisten Firmen aus Kostengründen andere Messmaschinen und Programme. Zudem brauscht du für eine Zeiss eine Schulung, die ist sehr gut und verlangt viel ab und dauert. Das wollen und können sich viele Firmen nicht leisten.

Fazit: in den meisten Fällen ist eine Umschulung für die Katz, macht nur die Ausbilder reich, verzerrt die Arbeitslosenstatistik.

Heute arbeite ich für 906 Euro Netto als Hausmeistergehilfe.

Wenn ich statt in das BFW (war in Regenstauf bei Regensburg) mich durch die ganzen Kneipen die es damals in Regensburg durch gesoffen hätte, hätte(hätte hätte Fahrradkette) ich mehr davon gehabt. so nur ein paar Zeugnisse mit einem Notendurchschnitt von 1,37(nicht eine Drei dabei, meistens nur Einser) und eine IHK-Prüfung mit 92 Punkten(gaaanz knapp Note 1,5).

Fazit:

Wenn du was anderes anfängst, ja um Gottes Willen nichts was mit Produktion zu tun hat. Das geht in den kommenden Jahren (siehe Text oben) ALLES ins Ausland.

Im Deutschland der Zukunft werden weder Fernseher, Handys Computer, Festplatten, Software, Autos hergestellt. Allerhöchstens propagandistisches Geschwafel von Politikern und Wirtschaftsbossen um uns arm und diese selbst reich zu machen.

Das wird alles aus dem Ausland kommen und irgendwelche Behinderte oder andere bedauernswerte Menschen, das habe ich selber erlebt(!!!!), kleben nur noch den Aufkleber wo draus steht "Made in Germany" drauf. Da ist nichts mehr deutsch. Weder Das Material aus dem die Produkte gemacht sind, noch der Schraubenzieher mit dem man dann alles zusammen baut, noch die meisten Arbeiter werden deutsch sein.

Sorry, aber das ist die Wahrheit!

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ein Chemisch-technischer Assistent ist ja in der Forschung. Also wäre die zweite Ausbildung ja schlau odet?

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Ich persönlich würde mir bei einem anderen Unternehmen einen Job suchen.

Bist du mit deinem Ausbildungsberuf generell zufrieden? Dann mach Ihn doch weiter und schaue inwiefern du dich in dem Beruf noch weiterbilden und weiterentwickeln kannst.

Es ist gerade von größeren Unternehmen mittlerweile zwar auch gerne gesehen, wenn man über mehrer Ausbildungen verfügt, z.B. eine technische und eine kaufmännische Ausbildung, weil man somit mehrere Bereiche abdeckt und als Schnittstelle z.B. zwischen Produktion und Verwaltung agieren kann oder im technischen Verdient, etc. Allerdings hat man auch über Weiterbildungsmaßnahmen, z.B. technischer Fachwirt, die Möglichkeit sich dementsprechend zu qualifizieren, was meiner Meinung nach die besser Wahl ist.

Mein Ausbildungsbetrieb hat mich nach der Ausbildung nicht übernommen, das war aber kein Problem und ist heutzutage auch eher selten das die Ausbildungsbetriebe ihre Azubis fest übernehmen.

Die wenigsten haben die Möglichkeit nach ihrer Ausbildung weiter im Lehrbetrieb zu arbeiten, negativ betrachte ich das ganze aber trotzdem nicht. Dadurch, das ich in eine andere Firma wechseln musste konnte ich weitere Erfahrungen sammeln die mir im Lehrbetrieb so nicht möglich gewesen wären.

Ich habe zwischenzeitlich noch zwei mal die Firma gewechselt bis ich jetzt, bei der vierten, einen Job gefunden habe der mir zugesagt hat. Die Erfahrungen die ich in den anderen Firmen sammeln konnte hat sich für mich als positiv herausgestellt und ist jetzt auch auf meinem Konto ersichtlich.

Viele machen eine zweite Ausbildung, oft aber aus dem Grund weil sie in ihrer ersten Ausbildung keine Zukunft sehen. Je länger man in einem Beruf arbeitet, desto mehr Erfahrungen kann man sammeln (sofern man es selbst zulässt), das macht umso erfahrener und ermöglicht in Zukunft andere Wege. Jemand der ständig zwischen den Berufen wechselt wird nie besonders viel Erfahrungen in einem Beruf sammeln können, dann zwar verteilt auf mehrere verschiedene aber als wirklich sinnvoll erachte ich das nicht.

In meinen Augen ist es besser sich auf seine erste Ausbildung zu konzentrieren und diese dann auch nach Beendigung dieser weiter zu verfolgen. Je länger man in einem Beruf arbeitet, desto mehr Erfahrung hat man und diese ist es welche am Ende das Gehalt aufbessert und neue, bessere Optionen bereit hält.

Wenn man zwei Ausbildungen hat und nach 15 Jahren wieder in seine erste zurückkehrt wird man vieles nicht mehr wissen und muss sich erst wieder komplett neu einarbeiten, das wissen auch die Arbeitgeber und das drückt das Gehalt.

Augen auf bei der Berufswahl, man sollte sich vorher sehr gut über die einzelnen Berufe informieren für die man sich interessiert. Wenn man genug Infos gesammelt hat entscheidet man sich für einen Beruf und hält sich einen zweiten auf der Rückhand sollte es schwierig werden beim ersten gewählten Beruf eine Ausbildung zu finden bzw. absolvieren zu können.

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Beide Berufe wären ja ähnlich, nur in einem der Berufen ist man nur im Labor und in dem anderen in der Produktion und im Labor. Ich würde ja durch die zweite Ausbildung mein Wissen verstärken und wäre für ein Arbeitsgeber als Laborant und Chemikant/Pharmakant ja ziemlich attraktiv, da ich im praktischen viel Wissen habe, aber auch theoretisches Wissen habe.

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