Was hält ihr von meiner Devise?

9 Antworten

Aus meiner Sicht absolut in Ordnung.

Religion ist Privatsache. Und da ich persönlich der Überzeugung bin, dass Religion Unsinn ist, habe ich auch keine Lust, mich mit den unsinnigen Gedanken anderer auseinanderzusetzen.

Ich mache privat auch allerlei unsinnigen Kram. Aber ich belaste damit nicht meine Außenwelt. Und vor allem versuche ich MEINEN Unsinn strikt von den den Dingen zu trennen, die ich öffentlichkeitswirksam tue. Das ist ziemlich sinnvoll, weil man ja nicht als dämlich gelten möchte, auch wenn man im höchstpersönlichen Umfeld dämliche Sachen macht, sei es aus Bequemlichkeit oder weil man einfach kein Bock hat, es "besser" zu machen.

Wenn Du Menschen hast, die auch gerne darüber reden, dann kann man sich ja austauschen. Ansonsten wäre das so, als wenn ich meiner Oma etwas über Law of Demeter oder die SOLID Prinzipien erzähle. Das interessiert sie nämlich nicht einen Meter.

Du bewertest eine von Deiner abweichende Meinung bereits als Unsinn, bevor sie ausgesprochen wurde? Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

Drum richte nicht über andere, damit nicht über Dich gerichtet werde.

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@ComteCagliostro

"Du bewertest eine von Deiner abweichende Meinung bereits als Unsinn."


Naja. Das ist ja nur im Bezug auf Religion und Pseudowissenschaft so. Das ist eine für mich persönliche Vorgehensweise, um ...

... mein Hirn nicht mit Dingen zu belasten, die mich nicht interessieren

... mein Hirn nicht mit Dingen zu belasten, von denen ich grundsätzlich ausgehe, dass da nur Unsinn bei rum kommt

Es handelt sich einfach nur um einen rationellen Einsatz meiner Ressourcen, weil mir jeder alles erzählen könnte. Und wenn ich mich jedesmal intensiv mit jeder Sache auseinandersetzen muss, nur weil irgendwer eine Sau durchs Dorf jagt (egal ob mit Sinn oder nicht), dann käme ich nicht zu den Dingen, die ICH machen möchte.

Deshalb mache ich in meinem privaten Umfeld ganz schnell dicht, was Religion und Pseudowissenschaft angeht. So viel Blödsinn, wie in diesen beiden Disziplinen erzählt wird... Da kann jemand 5 Minuten über Globuli oder Gott erzählen und dann bin ich den ganzen Abend dabei, die logischen Fehlschlüsse auseinanderzudividieren. Und? Mit welchem Resultat? Alles bleibt beim Alten.

Nein. Bestimmte Themen gehören einfach in den höchstpersönlichen Bereich oder dorthin, wo sich die Leute einig sind und darüber explizit sprechen wollen. Und das ist völlig unabhängig vom Thema. Wenn mir irgendwer etwas über die Blütenbestäubung mit Bienen erzählen möchte, schalte ich auch ab. Zwar aus einem anderen Grund, aber so ist es.

Meine persönliche Meinung ist, dränge ich jemanden ein Gespräch auf, habe ich auch die Verantwortung, es mit Vernunft angehen zu lassen. Und das passiert in Religion und Pseudowissenschaft zu wenig. Das ist viel zu emotional geladen.

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Ich finde das völlig normal. Von mir selbst aus würde ich niemandem etwas von meinem Glauben oder meiner Religion aufdrängen.

Es macht sich immer besser, zu warten, bis jemand von sich aus Interesse hat, und mich daraufhin fragt. Dann hätte ich auch nicht das Gefühl, dass ich dem anderen was aufdrücke.

Dezent kann man schon mal was erwähnen oder durch sein Verhalten zum Fragen anregen. Aber die Leute, die ständig rumfrömmeln, sind doch eher abstoßend und stoßen andere auch eher von der Religion ab.

Grüß Dich klarist5!

Wenn sie durch die Vernunft kontrolliert wird, dann spreicht nichts dagene, darüber zu reden. Man sollte wenigstens mal davon gehört haben, das sowas schließlich auch geht. Deshalb muss man ja nicht andere Religionen niedermachen, aber die Unterschiede sollten dann schon aufgezeigt werden.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Wie ihr seht, ich habe echt keine Ahnung! ^^

LG und Danke für hilfreiche Antworten.

P.S.

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