Was haltet ihr von einer bürgerlich-wirtschaftsliberalen Koalition mit CDU/CSU, FDP und AfD?

21 Antworten

Gar nichts. Die GEZ kann die Bundesregierung gar nicht abschaffen. Da müssten alle 16 Bundesländer auch zustimmen. Noch unwahrscheinlicher als ohnehin schon. Wenn man den öffentlichen-rechtlichen Rundfunk denn als "Staatsfunk" sehen möchte, dann möchte sicherlich auch die AfD davon profitieren. Als Opposition kann man viel behaupten.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Wieso willst du das Gendern verbieten? Man muss es nicht mögen, aber warum direkt verbieten?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lesen und Praktizieren bildet

Nur an staatlichen Institutionen die keine politische Agenda verfolgen sollten.

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@fc8912

Geldern ist keine politische Agenda.

Grundlos ein Verbot für inklusive Sprache zu entwickeln, allerdings schon.

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An staatlichen Institutionen. Privat kann jeder gendern.

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@Johnny1701

der Artikel ist 3 Jahre alt und in Hannover gibt es bis heute keine derartigen Gesetze...

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@cleversunshine

Keine Gesetze, aber Empfehlungen, die dann umgesetzt werden, obwohl die Mehrheit dagegen ist.

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@Johnny1701

nein, das ist falsch. Da wurde nichts umgesetzt und Empfehlungen sind sowieso keine Verpflichtungen, also bitte, Leute. Eure Argumentation ist Schwachsinn.

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Man müsste die Verpflichtung verbieten

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@CleverRemo

Keine Uni verpflichtet dazu.

Und in dem Artikel wird auch von keiner Verpflichtung gesprochen, da steht nur, dass es möglich wäre. Macht aber keiner.

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@CleverRemo

Da steht doch, dass es auf den Fall drauf ankommt und in manchen Prüfungen notwendig ist. Wenn es nicht gebraucht wird, ists auch egal und keiner verlangt es dann.

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@cleversunshine

In manchen Prüfungen ist es sehr wohl verpflichtend. Ich gehe aber davon aus, dass man in ca. 10 Jahren an der Sprache erkennt, aus welchem Dunstkreis jemand kommt. Ein paar Leute werden dann Gendern und der Rest wird weiterhin normal reden.

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Katastrophe. Gerade die Punkte, die du aufgezählt hast:

  • Steuersenkungen: Der Staat braucht Geld, gerade jetzt. Es wäre sinnvoll, eher die Steuern tendenziell zu erhöhen und staatliche Leistungen zu erhöhen, damit sie für alle erschwinglich und fair werden. Wir sollten Politik für die grosse Masse machen, nicht nur für die wenigen Superreichen.
  • Abbau von unnötigen Regulationen: Machen auch die Linken, das kommt nicht so drauf an, wer jetzt genau regiert.
  • Reduzierung von Sozialleistungen: Das wäre nicht nur schlecht für die Gesellschaft, sondern auch für die Wirtschaft. Hier wäre längerfristiges Denken angebracht. Am besten ein BGE einführe.
  • Verbot des Genderns: Sprachliche Verbote brauchen wir nicht. Ich sehe keinen Anlass dafür.
  • Reduzierung oder Abschaffung der GEZ Gebühren: Wieso? Ich finde das aktuelle System auch fragwürdig. Aber die ÖR sind sinnvoll und wir können sie gut brauchen.
  • USW: Was meinst du? Neue gesellschaftliche Hierarchien aufbauen? Mehr privatisieren und somit weniger Qualität? Grössere Schere zwischen arm und reich? Politik nur noch für die wirtschaftliche Oberschicht? Schwächung der Wirtschaft Findest du das erstrebenswert?

Ich finde, es wäre dringend eine Kurskorrektur nötig. Nicht noch weiter in Richtung Kapitalismus und etwas weniger konservativ, wir brauchen endlich mal eine linke Regierung.

Woher ich das weiß:Beruf – Der Kapitalismus bringt in erster Linie Unfreiheit

"Ein bisschen Kommunismus schadet nie" lol. Nein.

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@fc8912

Schön dass wir einer Meinung sind. Aber auf die Antwort eingehen willst du anscheinend nicht?

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@Norjakeista

Mehr Umverteilung ist genau der falsche Weg. Wir müssen Menschen das Gefühl geben, dass sich Leistung lohnt, aufgrund der hohen Einkommensteuer ist es vorallem für den Mittelstand sehr schwer Wohlstand aufzubauen.

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@fc8912
Mehr Umverteilung ist genau der falsche Weg. 

Eben, deshalb müssen wir dem entgegenwirken.

Wir müssen Menschen das Gefühl geben, dass sich Leistung,

Dass sich Leistung was?

aufgrund der hohen Einkommensteuer ist es vorallem für den Mittelstand sehr schwer Wohlstand aufzubauen.

Nein. Weniger Steuern = mehr anderwertige Ausgaben. Bisweilen auch mehr. Wir sollten lieber mehr verstaatlichen, damit einheitliche, faire und günstige Preise gewährleistet werden können. Ausserdem würde die Finanzverwaltung von Privatpersonen stark vereinfacht. Das würde zum Aufbau von mehr Wohlstand beitragen. Und nicht nur für den Mittelstand, sondern für alle.

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@Norjakeista

Alles zu verstaatlichen hat ja in der DDR so gut geklappt.

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Der Staat braucht Geld, gerade jetzt. Es wäre sinnvoll, eher die Steuern tendenziell zu erhöhen und staatliche Leistungen zu erhöhen, damit sie für alle erschwinglich und fair werden. Wir sollten Politik für die grosse Masse machen, nicht nur für die wenigen Superreichen.

Die Reichen immer weiter zu besteuern, führt nur dazu dass die Reichen dort hingehen wo sie nicht so stark besteuert werden.

Dein Plan wäre es also die Personen mit dem höchsten Impact aus dem Land zu vertreiben, um so dem Staat Geld zu verschaffen ?

Der Plan geht halt 0 auf.

Die Mittelschicht noch härter zu besteuern wäre auch nicht Smart, weil die schon eine enorme Steuerlast zu tragen haben und man damit den Konsum gänzlich abwürgt, was die Wirtschaft auch killt.

Abbau von unnötigen Regulationen: Machen auch die Linken, das kommt nicht so drauf an, wer jetzt genau regiert.

What ?

CO2-Steuer, Geschlechtsfreiheit und Quoten für Frauen und Menschen mit einem anderen Geschlecht, sind jetzt nicht unbedingt Regulationen die entschlackend Wirken.

Die linke Politik ist schon immer dafür bekannt gewesen, dass sie mehr neue Regularien hervor bringt, als sie abschafft.

Reduzierung von Sozialleistungen: Das wäre nicht nur schlecht für die Gesellschaft, sondern auch für die Wirtschaft. Hier wäre längerfristiges Denken angebracht. Am besten ein BGE einführe.

Warum wäre das schlecht für die Wirtschaft ?

Die verdient an Sozialfällen nicht so viel wie am Mittelstand der für sein Geld arbeiten geht.

Was ist ein BGE ?

Verbot des Genderns: Sprachliche Verbote brauchen wir nicht. Ich sehe keinen Anlass dafür.

Sehe ich auch nicht, jedoch eine klare Abkehr davon, dass einige wenige linksgerichtete Eliten das Ganze auf Gedeih und Verderben unbedingt in die Gesellschaft drücken wollen, obwohl die Mehrheit das nicht Will und Sprach-Experten das ebenfalls für eher kritisch halten

Reduzierung oder Abschaffung der GEZ Gebühren: Wieso? Ich finde das aktuelle System auch fragwürdig. Aber die ÖR sind sinnvoll und wir können sie gut brauchen.

In seiner jetzigen extrem korrupten und parteiischen Form ist der ÖRR nicht mehr tragbar.

Eine Abschaffung und anschließenden Wiederaufbau mit 1/50 des derzeitigen Etas, welcher dann bitte direkt aus Steuermitteln kommt, wäre ein Anfang.

Wie man den ÖRR nach den ganzen Skandalen rund um Vetternwirtschaft, Betrug und Veruntreuung noch in irgend einer Form schützen kann, erschließt sich mir nicht.

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@Zoddt
Die Reichen immer weiter zu besteuern, führt nur dazu dass die Reichen dort hingehen wo sie nicht so stark besteuert werden.

Was ja auch nicht nur problematisch ist. Die Menschen können gehen. Aber es wird nicht ihr ganzer Besitz gehen. Und es werden längst nicht alle Menschen ein land nur aufgrund der finanziellen Situation verlassen.

Und das tolle ist ja: Die Geldmenge im Staat würde dadurch nicht wirklich verkleinert. Heisst: Wir haben gleich viel Geld wie zuvor zur Verfügung. Tendenziell als Staat sogar mehr, denn mit höheren Steuern fliesst das Geld mehr durch die Staatskasse.

Die linke Politik ist schon immer dafür bekannt gewesen, dass sie mehr neue Regularien hervor bringt, als sie abschafft.

Zwei Punkte:

  1. Es ist natürlich bei der linken Politik auffälliger, weil die Rechten weniger Regeln neu aufstellen als vielmehr alte, unnötige bewahren.
  2. Regeln sind nicht grundsätzlich etwas schlechtes, sondern wichtig und freiheitsfördernd.
Warum wäre das schlecht für die Wirtschaft ?

Weil eine ganze Bevölkerungsgruppe nicht mehr wirtschaftsfähig würde und es nie werden kann. Stattdessen würde wohl eher Menschen in die Armut rutschen und nicht wieder hinauskommen, und Arme haben nun mal für die Wirtschaft weniger Bedeutung.

Was ist ein BGE ?

Bedingungsloses Grundeinkommen. Heisst: Alle Bürger*innen erhalten jeden Monat einen bestimmten Betrag von der Staatskasse.

In seiner jetzigen extrem korrupten und parteiischen Form ist der ÖRR nicht mehr tragbar.
Eine Abschaffung und anschließenden Wiederaufbau mit 1/50 des derzeitigen Etas, welcher dann bitte direkt aus Steuermitteln kommt, wäre ein Anfang.
Wie man den ÖRR nach den ganzen Skandalen rund um Vetternwirtschaft, Betrug und Veruntreuung noch in irgend einer Form schützen kann, erschließt sich mir nicht.

Achtung: Ich befürworte nicht die ÖR wie sie jetzt sind, sondern halte das Konzept für richtig und wichtig.

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@Norjakeista
Was ja auch nicht nur problematisch ist. Die Menschen können gehen. Aber es wird nicht ihr ganzer Besitz gehen. 

Das erinnert mich so hart an die Situation in viel Gegenden Afrikas, wo vor einer Weile die ganzen weißen Farmer vertrieben wurden, um den Schwarzen ihr Land wieder zu geben.

Darauf hin sind Hungernöte ausgebrochen, weil keiner dort einen Plan von Landwirtschaft hat.

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Denkst du ernsthaft es wird noch Menschen geben, die Bock haben in DE sich den Arsch aufzureißen und was aufzubauen, wenn man Ende dann erdrückende Steuern und Enteignung stehen ?

Das ist so dermaßen naiv!

Jeder Unternehmer wird seine Produktion erst ins Ausland verlagern und dann abhauen, wenn die Rechnung hier nicht mehr aufgeht.

Dieser Prozess findet schon seit Jahren statt und viel fehlt nicht mehr, bis Deutschland als Wirtschaftsstandort nicht mehr zu halten ist.

Und es werden längst nicht alle Menschen ein land nur aufgrund der finanziellen Situation verlassen.

Nein, aber die welche es sich Leisten können und einen klaren Vorteil davon haben, werden das auf jeden Fall tun!

Und zwingen in Deutschland zu bleiben und dabei noch möglichst produktiv und innovativ zu sein, wird echt schwierig, weil man für beides einen Antrieb braucht, den du den Menschen mit deiner Idee nehmen würdest.

Die Geldmenge im Staat würde dadurch nicht wirklich verkleinert. Heisst: Wir haben gleich viel Geld wie zuvor zur Verfügung. Tendenziell als Staat sogar mehr, denn mit höheren Steuern fliesst das Geld mehr durch die Staatskasse.

Denkst du wirklich Geld alleine ist etwas wert ?

Hast du in der Schule wirklich so wenig aufgepasst ?

Wenn in Deutschland nichts mehr produziert wird und neue Firmen immer mehr abgeschreckt werden, dann kannst du noch so viel Geld drucken, dann geht dir einfach nur die Inflation durch die Decke und die Kaufkraft in den Keller.

Geld ist als solches nur das Papier wert auf dem es Gedruckt ist, wenn du niemanden hast der Waren herstellt, dann kannst du so viel Geld haben wie du willst, es wird dir nichts bringen.

Es ist natürlich bei der linken Politik auffälliger, weil die Rechten weniger Regeln neu aufstellen als vielmehr alte, unnötige bewahren.
Regeln sind nicht grundsätzlich etwas schlechtes, sondern wichtig und freiheitsfördernd.

Also hast du bei dem was du davor behauptet hast gelogen ?

Weil eine ganze Bevölkerungsgruppe nicht mehr wirtschaftsfähig würde und es nie werden kann. 

Aus der Gruppe würdest du genug durch Leidensdruck in Jobs pushen mit denen sie dann ihren Unterhalt verdienen.

Zudem sagt keiner, dass man Sozialleistungen generell streichen muss, sondern den Menschen mehr anreize zum arbeiten geben sollte.

Wenn die Unterschicht der Bevölkerung eine Produktivität von 0 hat, aber genau so einen Lebensstandard wie die Mittelschicht, dann kannst du Gift drauf nehmen, dass das die Mittelständler nicht dazu motivieren wird arbeiten zu gehen.

Was daraus folgt kannst du dir sicher denken.

Bedingungsloses Grundeinkommen. Heisst: Alle Bürger*innen erhalten jeden Monat einen bestimmten Betrag von der Staatskasse.

Gibt bereits HartzIV.

Wozu ein Grundeinkommen notwendig ist verstehe ich nicht, da es ja sowieso von den Menschen erwirtschaftet wird die eine Leistung erbringen.

Heißt für die Mittelständler ändert sich nichts, weil das Geld was sie erwirtschaften einfach umverteilt wird und die welche vorher Hartz IV empfangen haben, bekommen wahrscheinlich auch nicht mehr los, weil dadurch die Inflation wieder angeschoben wird und ihr Mehrgewinn durch das BGE wieder flöten geht.

Am Ende hat man nichts gemacht, außer einen weiteren unnützen bürokratischen Mechanismus zu installieren.

Achtung: Ich befürworte nicht die ÖR wie sie jetzt sind, sondern halte das Konzept für richtig und wichtig.

Und was willst du dagegen tun, dass der jetzige ÖRR ein parteiischer und korrupter Verein ist, der mit seinen Grundsätzen der Vergangenheit nicht mehr in Einklang zu bringen ist ?

Das ein ÖR nichts schlechtes ist, ist ja auch nicht das Argument, der jetzige ist halt eine Vollkatastrophe.

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@Zoddt
Denkst du ernsthaft es wird noch Menschen geben, die Bock haben in DE sich den Arsch aufzureißen und was aufzubauen, wenn man Ende dann erdrückende Steuern und Enteignung stehen ?

Erstens: Menschen bemühen sich auch ohne Aussicht auf viel Geld. Zweitens: Was bringt es uns, wenn sich Menschen den Arsch aufreissen und sich dabei für das Wohl der Menschen nicht interessieren? Dann hat unsere Gesellschaft auch nichts davon.

Jeder Unternehmer wird seine Produktion erst ins Ausland verlagern und dann abhauen, wenn die Rechnung hier nicht mehr aufgeht.

Umso besser. Dann bleibt mehr Platz für Unternehmen des Staates, dessen Gewinne ganz der Bevölkerung zugute kommen. Und man muss nicht einmal mehr die alten Unternehmen aufkaufen.

Nein, aber die welche es sich Leisten können und einen klaren Vorteil davon haben, werden das auf jeden Fall tun!

Und zwingen in Deutschland zu bleiben und dabei noch möglichst produktiv und innovativ zu sein, wird echt schwierig, weil man für beides einen Antrieb braucht, den du den Menschen mit deiner Idee nehmen würdest.

Weisst du, es gibt noch Dinge wie Umgebung, Familie etc.

Innovativ werden die Menschen immer sein.

Produktivität kann so sogar noch gesteigert werden, gerade, wenn wir eben ein BGER einführen würden. Denn wir hätten bessere Arbeitsbedingungen und nicht mehr so viel Druck. Was die Produktivität dann wieder positiv beeinflusst.

Denkst du wirklich Geld alleine ist etwas wert ?
Hast du in der Schule wirklich so wenig aufgepasst ?
Wenn in Deutschland nichts mehr produziert wird und neue Firmen immer mehr abgeschreckt werden, dann kannst du noch so viel Geld drucken, dann geht dir einfach nur die Inflation durch die Decke und die Kaufkraft in den Keller.
Geld ist als solches nur das Papier wert auf dem es Gedruckt ist, wenn du niemanden hast der Waren herstellt, dann kannst du so viel Geld haben wie du willst, es wird dir nichts bringen.

Danke, ich weiss, wie Geld funktioniert. Aber du hast ein Detail vergessen: Unsere lieben Unternehmer, die der Gesellschaft für den Reichtum so viel nehmen, sind nicht die einzigen, die produzieren und wirtschaften können.

Aus der Gruppe würdest du genug durch Leidensdruck in Jobs pushen mit denen sie dann ihren Unterhalt verdienen.

Ja, klar. Funktioniert ja schon wunderbar. Und Menschen in unterbezahlte Jobs mit harter Arbeit zu zwingen darf nicht sein.

Zudem sagt keiner, dass man Sozialleistungen generell streichen muss, sondern den Menschen mehr anreize zum arbeiten geben sollte

So werden aber keine Probleme gelöst. Armut bleibt, die Menschen werden einfach noch mehr ausgebeutet. Und wer aus irgendwelchen Gründen nicht arbeiten kann, hat sowieso verloren.

Wenn die Unterschicht der Bevölkerung eine Produktivität von 0 hat, aber genau so einen Lebensstandard wie die Mittelschicht, dann kannst du Gift drauf nehmen, dass das die Mittelständler nicht dazu motivieren wird arbeiten zu gehen.

Richtige Annahme. Die Realität sieht aber eher andersrum aus. Denn: Diese Unterschicht hat nicht eine solch hohe Lebensqualität. Und dass man dann keinen Job ausübt, mit dem man nicht mehr Geld verdienen kann, ist ein grundsätzliches Problem. Aber eben: Dann kann man nicht einfach die Sozialleistungen kürzen, sondern muss an der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen etwas ändern.

Gibt bereits HartzIV.

Und das ist besser als gar nichts, aber ineffizient.

Wozu ein Grundeinkommen notwendig ist verstehe ich nicht, da es ja sowieso von den Menschen erwirtschaftet wird die eine Leistung erbringen.

Ich werde es dir gerne erklären:

  • Es entsteht ein Anreiz, arbeiten zu gehen, da andere Sozialleistungen wegfallen, wenn man arbeiten geht. Ein BGE jedoch nicht.
  • Die Armut kann so effektiv bekämpft werden.
  • Die Produktivität könnte steigen, und das bei weniger Arbeitsaufwand.
  • Arbeitgeber könnten sich keine schlechten Arbeitsbedingungen und Löhne mehr leisten.
  • Wichtige unbezahlte Arbeit bekommt eine Wertschätzung und wird nicht mehr zweitklassig behandelt.
  • Es gibt eine finanzielle Lebensgrundlage, die man nicht verlieren kann.
  • usw.
Am Ende hat man nichts gemacht, außer einen weiteren unnützen bürokratischen Mechanismus zu installieren.

Im Gegenteil: Es kann Bürokratie abgeschafft werden. Nämlich die jetziger Sozialleistungen. Damit ist auch der Umgang mit dem Geld viel effizienter, weil weniger Bürokratie benötigt wird.

Und was willst du dagegen tun, dass der jetzige ÖRR ein parteiischer und korrupter Verein ist, der mit seinen Grundsätzen der Vergangenheit nicht mehr in Einklang zu bringen ist ?
Das ein ÖR nichts schlechtes ist, ist ja auch nicht das Argument, der jetzige ist halt eine Vollkatastrophe.

Entweder wir ersetzten ihn "einfach", heisst, wir bauen von Grund auf einen neuen auf. Oder wir sorgen dafür, dass alle Bürger*innen jederzeit alle Gehälter, Finanzen etc. überprüfen können und Leute von hohen Posten per Volksentscheid abgewählt werden können.

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@Norjakeista

Tu mir mal einen Gefallen und lese dir mal das Gulag archipelago durch.

Deine Idee die du hier raushaust hat man schonmal versucht umzusetzen und das ist im Kommunismus geendet, der Millionen ihr Leben gekostet hat.

Es ist nicht so, das du hier revolutionäre neuen Idee vertrittst, das gab es alles schonmal und genau diese Ansätze sind in der Realität krachend gescheitert.

Überall dort wo man versucht hat den Menschen einen gewissen Leidensdruck zu nehmen, indem man mit viel faireren Alternativen geworden hat, hat man Ihnen zeitgleich die größten Leiden auf den Hals gehetzt die es jemals gab.

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@Zoddt

Ich weiss, dass das nicht völlig neue Ideen sind. Aber: Ich will eine Einführung des Kommunismus. Und zwar richtigen Kommunismus. Denn ich bin mir sicher, dass das Möglich ist. Und das Buch, das du ansprichst: Ich habe es zwar nicht gelesen, aber sehr wohl davon gehört. Nur: Was darin kritisiert wird, zu Recht, ist der Stalinismus. Der mit Kommunismus so gut wie gar nichts zu tun hat.

Und noch eine kleine Korrektur:

hat man schonmal versucht umzusetzen und das ist im Kommunismus geendet, der Millionen ihr Leben gekostet hat.

Diese Aussage ist so nicht richtig. Denn was man, nach eigenen Angaben umsetzen wollte, war Kommunismus. Geendet hat es dann aber genau nicht da.

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@Norjakeista
Aber: Ich will eine Einführung des Kommunismus. Und zwar richtigen Kommunismus. Denn ich bin mir sicher, dass das Möglich ist.

Das ist für mich das Äquivalent dazu, das jemand meint dass man es doch nochmal mit dem Nationalsozialismus probieren sollte, weil der von Hitler und dem dritten Reich nicht richtig umgesetzt wurde.

Der Kommunismus wurde hingegen schon mehr als nur einmal versucht, weil sich mit der Idee mehr Menschen fangen lassen, jedoch ist es jedes mal komplett nach hinten losgegangen und die Menschen hab darunter hart gelitten!

Und das Buch, das du ansprichst: Ich habe es zwar nicht gelesen, aber sehr wohl davon gehört. Nur: Was darin kritisiert wird, zu Recht, ist der Stalinismus. Der mit Kommunismus so gut wie gar nichts zu tun hat.

Okay, du siehst den Kommunismus also als etwas, was es auf der Welt noch nie "so richtig gab" und meinst, dass eine Idee die schon X-mal gescheitert ist, irgendwann ja doch funktionieren muss ?

Bist du jemals in deinem Leben auf die Idee gekommen, das der Kommunismus im Kern nicht menschlich ist ?

Das ist halt das eigentliche Problem bei dem Ganzen, dass der Kommunismus nicht im Einklang mit dem steht, was ein Mensch braucht und will.

Der Kapitalismus hingegen mag zwar nicht fair sein, aber lehnt sich noch viel eher an das Verhalten von Menschen an, die klare Strukturen und eine Hierarchie von Anbeginn ihrer Existenz als essenziell gehalten haben.

Das heißt nicht das der Kapitalismus fair ist, aber genau so wenig ist der Mensch als Wesen fair und die Welt als solches.

"Fair" ist bloß etwas, was eine Gesellschaft zusammenschweißt und nicht ihr Antrieb als solches sein kann, wie es z.b beim Kommunismus der Fall ist, weshalb dieser auch immer wieder scheitert, weil das halt keine vernünftige Motivation ist, die einer Gesellschaft Stabilität und Wachstum bringt.

Selbst China, die sich ja selbst "kommunistisch" nennen, sind im höchsten Maße auf Kapitalismus und eine Hierarchie angewiesen, um ihre Gesellschaft stabil zu halten, weil eine Gesellschaft unter anderen Vorzeichen halt einfach nicht stabil zusammenhält.

Diese Aussage ist so nicht richtig. Denn was man, nach eigenen Angaben umsetzen wollte, war Kommunismus. Geendet hat es dann aber genau nicht da.

...so ich habe mir jetzt alle Mühe gegeben dir den zugrundeliegenden Fehler des Kommunismus aufzuzeigen.

Nimm es wie du willst, aber wenn du nur einen Funken an Weitsicht und Vernunft hast, solltest du selbst erkennen dass das so wie du es dir vorstellst in der Realität nicht funktionieren kann.

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@Zoddt
Das ist für mich das Äquivalent dazu, das jemand meint dass man es doch nochmal mit dem Nationalsozialismus probieren sollte, weil der von Hitler und dem dritten Reich nicht richtig umgesetzt wurde.
Der Kommunismus wurde hingegen schon mehr als nur einmal versucht, weil sich mit der Idee mehr Menschen fangen lassen, jedoch ist es jedes mal komplett nach hinten losgegangen und die Menschen hab darunter hart gelitten!

Du vergisst etwas wichtiges: Der Nationalsozialismus, den es in DE gab, entspricht der Definition von Nationalsozialismus. Wir hatten aber noch kein System auf Staatsebene, dass der Definition des Kommunismus auch nur annähernd entspricht.

Und diese Argumentation "es hat noch nie funktioniert" ist m.M.n. absurd.

Bist du jemals in deinem Leben auf die Idee gekommen, das der Kommunismus im Kern nicht menschlich ist ?

Ich sehe es genau umgekehrt: Der Kommunismus ist meiner Meinung nach das, was dem Menschen am ehesten entspricht. Die Menschen sind zwar schon egoistisch, aber eben auch sehr soziale Tiere. Aber vor allem sind Menschen an Sicherheit und Freiheit interessiert und haben eine riesiges Interesse an Gerechtigkeit. Ausserdem finde ich es absurd, soziale Eigenschaften des Menschen zu bestrafen und Rücksichtslosigkeit, Ausbeutung etc. mit wirtschaftlichem Erfolg zu belohnen.

Auch glaube ich, dass der Kommunismus mehr Wohlstand bringen kann als es der Kapitalismus je tun könnte. Denn der Kapitalismus ist nicht an Wohlstand interessiert. Lediglich am Geld. Ausserdem schafft er es nicht, das Potenzial von Menschen zu nutzen. Dazu ist er sehr kurzfristig: Er versucht, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel herauszuholen. Auch wenn das in drei Jahrzehnten grosse Verluste bedeutet. Heisst: Im Kommunismus würde der Wohlstand vielleicht für die oberen Schichten nicht mehr so schnell wachsen. Dafür können alle Menschen davon profitieren und es ist ein stabiler Wohlstand, der auch in ferner Zukunft noch anhält.

Und genau Stabilität ist ja etwas, dass der Kapitalismus nur schlecht bieten kann.

Ausserdem glaube ich nicht, das Hierarchien etwas sind, dass der Mensch braucht oder gar will. Niedergeschriebene Regeln und Justiz machen sie nämlich völlig überflüssig für Ordnung und Zusammenhalt.

Und weisst du, ich würde eher sagen, wer nur einen Funken an Weitsicht und Vernunft hat, sieht, dass der Kommunismus doch gesellschaftlich und wirtschaftlich gesehen das Vernünftigste ist.

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Schon mal überlegt, Wer uns den Schlamassel eingebrockt hat indem wir augenblicklich stecken?

Angefangen hat es mit Kohl, dem Kanzler der alles ausgesessen hat. Weiter ging es dann mit Merkel, die nichts auf die Reihe gebracht hat.

Und die sollen das nun wieder in Ordnung bringen?

Von was träumst du Nachts?

Die Ampel ist noch viel schlimmer. Merkel war aber auch schon zu links.

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@fc8912

Sorry , schlimmer wie die vereinten Versager der C-Parteien geht nicht.

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@fc8912

dass sich dieses idiotische Narrativ hält... Die CDU habe nur so schlecht gearbeitet, weil Merkel ja angeblich in Wahrheit eigentlich eher links ist...? Nur schade, dass Merkel als Bundeskanzlerin absolut begrenzte Macht hatte. Die Macht geht in Deutschland vom Parlament aus, und das bedeutet, dass es nicht an Merkel lag, sondern an der CDU als Gesamtpartei. Aber witzig, das muss ich mir merken. Sollte die aktuelle Regierung nächste Wahl abgesetzt werden, erzähle ich einfach überall "das lag nur daran, dass Scholz zu weit rechts war".

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Steuersenkungen bedeutet Sozialabbau, da natürlich nur Steuersenkungen für die Superreichen und transnationalen Konzerne gemeint sind, die jetzt bereits keinen angemessenen Beitrag leisten. Auf dem Rücken der Arbeitnehmer, die natürlich nicht von so was profitieren wie einer Deckelung der Krankenkassenbeiträge, Kostenpauschale...

Und natürlich eine Rückehr zum massivsten Putin-Appeasement der deutschen Geschichte, Kohl und Merkel haben den Überfall auf die Ukraine mit zu verantworten.

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/joerg-thadeusz/audio-norbert-roettgen---aussenpolitikexperte-der-cdu-100.html

IOW ein Abgrund an Landesverrat, oberflächlich verbrämt mit der immer gleichen hohlen Trickle-down-Rhetorik, die seit Jahrzehnten als idiotische Propaganda entlarvt ist. Verbrecherische Handlanger des Großkapitals und der Eliten. Lobbyorganisationen, die sich notdürftig als politische Parteien tarnen, aber de facto frei verkäuflich sind und jede freie Minute damit verbringen, bei der Wirtschaft anschaffen zu gehen wie Straßenhuren.

http://ergo-sumus.blogspot.com/2012/07/mandatstragerabgaben-ein-weg-aus-der.html

Ich meine vorallem Steuersenkungen für den Mittelstand, genau das will die FDP ja aktuell auch umsetzen, im Rahmen einer Abbau der Kalten Progression.

Für die Grüne und Linke ist aber auch schon eine IT Fachkraft mit 80.000€ Jahreseinkommen "reich".

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@fc8912

Die FDP des Moomax-Lindner ist natürlich die verlogenste aller Lobbyorganisationen <hust> Hotel-Steuer <hust><hust>

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@Skinman

Zu der Zeit hat Lindner die FDP nicht geführt. Aktuell ist die FDP die Einzigen in der Ampel die vernünftige Politik für den Mittelstand macht.

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@fc8912

Tatsächlich zählt man damit schon zu den oberen Zehn Prozent und somit zumindest nicht mehr zur Mitte der Gesellschaft.

Ein Bachelor Absolvent der Informatik erhält je nach Quelle durchschnittlich zwischen 40.000 und 50.000€ Einstiegsgehalt. Nach 20 Jahren sind es durchschnittlich ca. 70.000€. Also immer noch nicht das angesprochene Jahreseinkommen. Die meisten haben ein solch verhältnismäßig lukratives Studium noch nicht einmal absolviert, sondern sind eher ausgebildete Fachkräfte, bei denen das Gehalt nochmal niedriger ist.

Was die Forderungen der Parteien für eine Veränderung des Jahreseinkommens für die Mitte und untere Einkommensschichten bedeutet, analysierte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung:

https://de.statista.com/infografik/25282/veraenderung-der-jahreseinkommen-durch-die-vorschlaege-der-parteien/

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@Prometheus389

Also ich habe ohne ein Bachelor schon 50.000€ p.a. bekommen. Kenne viele die mit einem Bachelor ein Einstiegsgehalt von 65.000€ p.a. haben.

70.000€ mit 20 Jahre BE ist auch viel zu wenig, weiß nicht woher du diese Angabe hast, aber in meiner Firma würde man das in maximal 3 Jahren knacken, wenn man eine mind. durchschnittliche Leistung hat.

Wenn man gefragte Fachkräfte wie ITler, Mediziner und Co. so brutal besteuert dann wird der Fachkräftemangel durch Auswanderung ins Ausland noch schlimmer.

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@fc8912

Dies gilt natürlich im Allgemeinen und kann sich von Branche zu Branche und Region zu Region unterscheiden. Auch Beamte verdienen durchschnittlich weniger als Menschen, welche in der freien Wirtschaft arbeiten etc.

https://www.academics.de/ratgeber/informatiker-gehalt#:~:text=Gehalt%20nach%20Berufserfahrung&text=Durchschnittsgehalt%20nach%20f%C3%BCnf%20Berufsjahren%3A%2055.700,nach%2020%20Berufsjahren%3A%2070.100%20Euro

Dort entstammt diese Angabe.

Und auch hier: Was ITler und Mediziner verdienen geht ziemlich weit über den Regelfall hinaus. Hier müsste man oftmals schon von der oberen Einkommensschicht reden und eben nicht mehr von der Mitte.

Was die Abwanderung von Fachkräften belangt, so müsste diese Anzahl mit der Anzahl an zuwandernden Fachkräften in Verhältnis gebracht werden und zusätzlich die Anzahl derer ausgewanderten Fachkräfte berücksichtigt werden, welche aufgrund von zu hoher Steuerlast und Sozialabgaben ausgewandert sind. Wenn dort ein negatives Saldo vorherrscht müssten tatsächlich Maßnahmen ergriffen werden. Momentan liegen mir leider keine Statistiken diesbezüglich vor, aber vielleicht hast du welche?

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@Prometheus389

Solche Angaben sind eigentlich fast immer veraltet und zu niedrig.

Ansonsten gibt es hier ein Artikel zu dem Thema

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/fachkraeftemangel-warum-hochqualifizierte-deutschland-den-ruecken-kehren/27545944.html

Kenne selbe viele Informatiker aus Indien etc. und die sind wegen den hohen Steuern oft von Deutschland abgeneigt.

Aktuell ist Deutschland vorallem für Gering qualifizierte Einwanderer attraktiv die von Bürgergeld leben wollen oder nur für den Billiglohnsektor qualifiziert sind.

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