Was hält das Christentum von Mord als Notwehr?

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19 Antworten

Stellt man die Frage in dieser allgemeinen Form, drängen sich gleich ein paar zustimmende Antworten auf. Ja, Christen dürfen Tiere töten. Ja, sie dürfen in Notwehr töten, wenn das die einzige Möglichkeit ist, das eigene Leben oder das Leben eines anderen Menschen zu schützen. Und ein christlicher Arzt darf einen medizinischen Eingriff vornehmen, den das ungeborene Kind nicht überleben wird, wenn das Leben der Mutter nur auf diese Weise gerettet werden kann. Aber hier handelt es sich um ganz besondere Umstände. Grundsätzlich ist die Tötung eines Menschen verboten. Mord, die widerrechtliche Tötung eines anderen Menschen, gilt wie in allen Religionen als besonders schweres Vergehen.

Töten und zwischenmenschliche Gewalt sind ein zentrales Thema aller biblischen Schriften. Es gibt kaum ein Buch, in dem so viel Blut vergossen wird. Aber es geht den biblischen Autoren nicht nur um die Frage, ob man töten darf. Es geht um mehr. Es geht um die Frage, wie man Töten und zwischenmenschliche Gewalt im Lauf der Geschichte ganz aus der Welt schaffen kann.

Die Autoren der biblischen Schriften sind in dieser Frage sehr realistisch: Sie blenden die Gewalt, die es in der Welt gibt, nicht aus, sondern decken sie auf und denunzieren sie als Ursünde im zwischenmenschlichen Bereich. Bereits das erste Verbrechen nach dem Sündenfall ist ein Mord: Kain tötet seinen Bruder Abel.

Die biblischen Schriften zeigen nun, wie Gott versucht, die Menschen schrittweise aus ihrer Gewaltverstrickung herauszuführen. Ein erster Versuch, den die biblische Urgeschichte beschreibt, ist erstaunlicherweise die Blutrache, die in einer Gesellschaft ohne Rechtssystem dazu dienen soll, Möchtegernmörder gleich von vornherein abzuschrecken. Als dieser Versuch scheitert und die Gewalt erst recht eskaliert, gibt Gott den Menschen erste Grundregeln für das Zusammenleben und verspricht, sie nicht mehr zu vernichten.

Später wählt Gott das Volk Israel aus und gibt den Israeliten ein detailliertes Gesetz, damit sie auf dieser Grundlage eine gerechte Gesellschaft ohne Gewalt aufbauen. Auch diese Gesellschaftsordnung ist ständig vom Rückfall in Ungerechtigkeit und Gewalt bedroht und funktioniert gar nicht ohne letale Gewalt und Gewaltandrohung: Israel muss sich militärisch gegen die Nachbarvölker behaupten, und auf besonders schwere Verbrechen steht die Todesstrafe. Aber immer klarer werden die Zukunftsbilder formuliert, die von völliger Gewaltlosigkeit sprechen, in denen Kriege und Töten keinen Platz mehr haben.

Mehr unter http://www.irf.ac.at/index.php?option=com_content&task=view&id=298&Itemid=28

In den 10 Geboten steht nix von Mord, sondern von Töten. Wenn du in Notwehr jemanden tötest, wäre das im Prinzip auch ein Verstoß gegen die 10 Gebote. Allerdings gelten die 10 Gebote im alten Testament.

Das Christentum verwendet als Grundlage das Neue Testament. Dort werden die 10 Gebote nicht direkt erwähnt.

Dort gilt das Gebot: liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.

Auf deine fiktive Situation angesprochen:

Es kommt drauf an, wie weit der Attentäter von dir entfernt steht und ob es Personen gibt, die in der Distanz dir näher stehen, als der Attentäter. Käme so etwas in Betracht und müsstest du den Attentäter töten, um "deinen Nächsten" vor einem gewaltsamen Tod zu behüten (also töten aus Liebe zu deinem Nächsten), dann kommst du da wahrscheinlich gut weg.

Es ist eine umstrittene Sache. Genauso gut kannst du dir die Bibel an Leitfaden nehmen. Das Schwert trägt eigentlich nur der Staat als Diener. Wenn ein Polizist oder staatlich Legitimierter einen Attentäter hindert, Schaden anzurichten, dann in göttlicher Mission. Jede andere Person müsste sich genau genommen ihrem Schicksal ergeben. Sprich: wenn ein Polizist nicht in der Lage ist, den Mord zu verhindern, dann ist es eben so. Jesus hat sich auch nicht gewehrt, als man ihn töten wollte. Er hat sich seinem "Schicksal" übereignet und hinrichten lassen.

Als Christ brauchst du auch vor dieser Art von Tod keine Angst zu haben.

Es ist einfach Haarspalterei. Töten darf eigentlich nur der Staat - also jemand, der durch Gottes Legitimation eine Waffe in die Hand bekommt (eine neumodische Art von Schwert). Alle anderen dürfen es nicht - übrigens auch der Attentäter nicht. Allerdings ist es nicht am Menschen selbst, zu richten - also den Attentäter zu behindern oder gar zu töten.

In den zehn Geboten heißt es: לא תרצח nicht morden. Ob und wer sich durch Verbrecher "hinrichten" lassen muss, steht dir kein Urteil zu.

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@BenJoshua

Meine Rede, in den 10 Geboten ist nicht von Mord, sondern von töten die Rede. Und töten - so verstehe ich das nun mal, ist die Beendigung des Lebens, aus welchem Grund auch immer.

מלאך ה אפסוס הכנסייה

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Mord ist Mord, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen.

Aber die christlichen Theologen haben seit Beginn der Kirche über diese Frage nachgedacht, die du streifst.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechter_Krieg

Man hat sich frühzeitig Gedanken gemacht über einen "gerechten Krieg", an dem auch Christen teilnehmen können. So der Kirchenvater Augustinus.

Martin Luther bejaht die Frage, ob unter gewissen Umständen auch "ein christlicher Kriegsmann selig werden könne":

Als die französischen Protestanten 1572 in der Bartholomäusnacht ermordet wurden, es handelte sich um Völkermord; dachten die Theologen (Beza, Hotman, Brutus) anschließend über "Tyrannenbeseitigung" nach.

Ein großer Theologe wie Bonhoeffer hat darüber nachgedacht, wie man dem "betrunkenen Kutscher in den Arm fallen kann, um Unheil zu verhüten". Diese Überlegungen stehen im Zusammenhang mit dem Attentat von 20. Juli 1944 auf den Tyrannen. Solche Tyrannenbeseitigung ist sogar christlich geboten, wenn riesiges Unheil damit verhindert werden kann.

Übrigens: In den orthodoxen Kirchen sind die Hieligen meist Krieger. Besonders in der armenischen Kirche sind sie Verteidiger der Kirche, die das Schwert führen mussten.

Petzrus Waldus (Mittelalter) wird von der protestanitschen Waldenserkirche mit dem Schwert in de Hand dargestellt. Hätten die Waldenser sich nicht verteidigt, hätte man sie ausgerottet.

Mord und Notwehr schließen sich gegenseitig aus. Ein Mord wird aus niederen Beweggründen begangen, während bei Notwehr schlimmeres verhindert werden soll.

Trotzdem ist Deine Frage berechtigt. Ich denke an gewisse Diskussionen zurück, in denen Christen - ich bin auch einer, nicht falsch verstehen - darauf abhoben, es sei niemals und unter gar keinen Umständen statthaft, Gewalt anzuwenden. Meiner Meinung nach ist es dagegen größere Sünde, die Möglichkeit zur Rettung von Menschenleben zu haben und sie nicht zu nutzen...

"wenn ein Mensch gerade in der Schule auf den auslöser einer Bombe drücken will und dann eine Waffe in der Hand hat . Darf man ihn erschießen und somit das Leben von vielen Menschen retten" - Meiner Meinung nach Ja. Ich hoffe, daß ich nie in diese Situation komme und ich glaube, ich würde daran lange zu knabbern haben, daß ich einen Menschen getötet habe, egal was der für finstere Absichten hatte. Aber in diesem Fall würde in meinen Augen jemand, der nichts tut, mitschuldig werden an den Opfern des Mörders oder Amokläufers.

Notwehr und Nothilfe sind kein Mord. Daher greift das Gebot hier nicht. Ein Christ darf töten, wenn er dadurch das eigene Leben oder das Leben anderer Menschen rettet. Da sind sich so ziemlich alle Theologen einig, und auch unsere Rechtsordnung sieht das so vor.

Mord aus Notwehr bezieht sich schon in der Frage auf eine Ausnahmesituation. Wenn ein Mensch in Not sich wehrt und der Angreifende dabei zu Tode kommt, ist das kein Mord im üblichen Sinne, welcher auch nicht gegen das Gebot des "du sollst nicht töten" verstösst.

Schließlich wurde der "Ermordete" nicht mit der Tötungsabsicht angegriffen, sondern mit dem Recht der Selbstverteidigung jedes Menschen. Erst wenn dem Angegriffenen eine bewußte Überreaktion in der Verteidigung unterstellt werden kann, die zum Tode geführt hat, wird die Bewertung schwierig. Aber auch in diesem Fall ist eine Bewertung als "Sünde" nicht eindeutig klargestellt. - Nur Gott allein kann dann als Richter das Urteil fällen.

Eine gute Frage, die schon vor Jahren eine Diskussion auslöste.

Der damalige Fall: Eine 14-jährige geht in Italien abends nach Hause, wird überfallen, in die Büsche gezerrt, der Täter versucht, sie zu vergewaltigen. Das Mädchen schafft es noch, einen Schuh zu ergreifen und schlägt damit auf den Täter ein. Sie trifft ihn mit dem spitzen Absatz an der Schläfe und tötet ihn. Das Gesetz sprach sie von jeder Schuld frei, die Kirche jedoch - nicht. Es ging soweit, dass der Bischof sogar sagte, selbst wenn sie von der Vergewaltigung schwanger geworden wäre, wäre diese "Frucht der Wille Gottes gewesen" - Erst eine Intervention beim Papst direkt besagte, dass es "ausnahmsweise" nicht als Sünde angesehen würde, da das Mädchen wohl in "Schockzustand" gewesen wäre und daher im Moment "nicht zurechnungsfähig" war....

Das ist doch nicht wahr ,die** Kirche verurteilt die Tötung aus Notwehr nicht** ! Ich kenne zwar den Fall nicht ,aber ich kenne die Lehre der Kirche .

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es liegt in der Verantwortung des Menschen, so zu handeln, das Unschuldige geschützt werden. Wenn ich dein Beispiel nehme, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten. Der ev. Tod der Unschuldigen, oder der Tod des Angreifers. In diesem Fall muß blitzschnell gehandelt werden. Mein Instinkt sagt mir in diesem Moment. Opfere den Einzelnen, wenn du die Gruppe damit retten kannst! Diese Entscheidung ist uns praktisch in die Wiege gelegt worden. Unsere ältesten Vorfahren haben in Stämmen gelebt. Um ihren Fortbestand zu sichern wurde Jeder, der diese Gemeinschaft ernsthaft bedroht hat getötet. Wäre damals lang hin und her überlegt worden, wer weiß ob es uns dann heute gäbe. Ob es nun die 10Gebote (die das Christentum erfunden hat), oder ob es die Gesetzte sind (die unserer Politiker erfunden haben). Das einzig Richtige kann doch nur sein: Der Schutz der Unschuldigen und der Wehrlosen. Gott würde das sicher gutheißen (aber er wird ja leider nicht gefragt;)

Kein Mensch darf morden! Weder Juden, Christen, Muslims oder andere. Das deutsche Strafgesetztbuch sagt über Mord folgendes. "Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet."

Was du hier beschreibst fällt unter dem Begriff Notwehr. Dazu heißt es im StGB: "1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig. (2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden."

Ich denke, jeder Mensch besitzt das Recht auf Notwehr. Egal ob Christ, Jude, Muslim oder sonst wer.

Es geht ja um töten in einer Notwehrsituation. Deine Meinung ist verständlich und der Gesetzgeber von Deutschland hat das Rechtssicherheit geschaffen.

Jedoch ging es um das christliche Fundament und da ist nicht das Grundgesetz entscheidend, sondern, was die Bibel dazu sagt.

Im neuen Testament gibt es keine Notwehr. Dort legt man das Schicksal "in Gottes Hand". Kommt Rettung, ist es ok, kommt man zu Tode, ist es eben so. Selbst eingreifen darf man nicht. Im Notfall bleibt einem Christen nur eines: beten. Wobei das "nur" nicht abwertend gemeint ist, sondern im Sinne einer einzigen Möglichkeit.

Jede Form von Gegenwehr, insbesondere solche, die verletzend ist, ist genau genommen nicht erlaubt.

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@PieOPah

Was soll das bitte heißen? Willst Du jetzt die Bibel und das Grundgesetz gegeneinander ausspielen? Der christliche Glaube ist die Grundlage des Grundgesetzes - siehe Präambel! Selbst "ZJ" erlauben Notwehr! Sie darf nur nicht unverhältnismäßig sein! Deiner Auffasung nach bräuchte der Papst auch keine Leibwächter, weil - wenn er erschossen wird, war das Gottes Wille?!? Man muss bei aller Gottesfurcht schon ein bischen realistisch bleiben!

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@HugoGuth

Zu Frage 1: Das soll heißen, dass in Bezug auf die Frage mit dem eingegrenzten Rahmen - Christentum - die Antwort eindeutig ausfällt: töten aus Notwehr ist nicht erlaubt.

Was die Zeugen Jehovas erlauben, spielt dabei in der Bewertung keine Rolle. Die einzige Grundlage dafür ist die Bibel. Und als Christ folgt man dem Beispiel von Jesus. Dieser hat in einer Notwehrsituation auch den Tod gewählt. Viele Christen, die ein ähnliches Schicksal hatten, kamen auch zu Tode.

Es geht nicht darum, dass es Gott so will, es geht darum, was die Menschen machen. Und wenn eine Rettung durch einen Engel nicht angezeigt ist oder anderweitig Hilfe kommt, dann ist der Tod eben eine unausweichliche Folge. Für den betroffenen Christen ist es ein Nickerchen bis zur Auferstehung und für die Menschen wieder einmal ein guter Grund, über das eigene Handeln und die Wertigkeiten im Leben nachzudenken.

Der Papst ist das Staatsoberhaupt eines eigenen Staates. Die Armee als Dienerin des Staates trägt das Schwert nicht ohne Grund - Siehe Römer Kapitel 13. Wenn diese Leibgarde dafür Sorge trägt, den Papst zu beschützen, dann ist das so und das Recht der Staatsdienerin. Es heißt ja auch nicht, dass man Schutz ablehnen soll und ins offene Messer rennen soll. Es geht darum, dass man nicht selbst eingreifen darf.

Wenn der Papst erschossen wird, dass muss gar nichts mit Gottes Wille zu tun haben - die Waffe wird mit großer Wahrscheinlichkeit von einem Menschen geführt. Und das Menschen nicht immer das machen, was Gottes Wille ist, das setze ich jetzt mal als bewiesen voraus. Wenn Gott jedoch jedes menschliche Fehlverhalten verhindert - dann ist die Sache mit freiem Willen auch nur eine Pro-Forma-Sache. Frei nach dem Motto: "Du hast den freien Willen, zu tun, was ich vorschreibe und wenn nicht, hindere ich dich daran.". Das ist keine Freiheit.

Und zu Frage 2: Mag sein, dass der christliche Glaube als Grundlage für das Grundgesetz diente. Allerdings bezog sich die Frage auf das biblische Gesetz, nicht auf das Grundgesetz. Nach menschlichen Maßstäben ist Notwehr nicht strafbar. Und es ist auch kein generelles Urteil, im Einzelfall muss die Situation auch bewertet werden.

Wie man sich verhält in einer bestimmten Situation zeigt sich erst, wenn die Situation gekommen ist. Man kann sich nur mental darauf vorbereiten. Und da Gott die Beweggründe für einen Vorfall kennt, kann er dann auch entscheiden, ob es richtig oder falsch war. Das steht mir nicht zu, da ein Urteil zu sprechen. Ich kann nur sagen, welche Vorgaben die Bibel gibt. Und da steht eindeutig: "Du sollst nicht töten.". Das ist eindeutig, nicht interpretierbar oder auslegbar. Aber es ist kein Gesetz, sondern ein Gebot.

Und frei nach der Manier, die Verse der Bibel zu zermalmen, wie es heute üblich ist und was ich überhaupt nicht mag: "Alles ist erlaubt, aber nicht alles in von Vorteil.".

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Verweist auf die Inquisition

Auch wenn es nichts mit Notwehr zutun hat ... ;-)

Außerdem hat man immer die Möglichkeit (wie in Deinem genannten Beispiel) demjenigen in die Hand oder ins Bein zu schießen- da muss man(n) denjenigen nicht gleich umlegen.

Mord und Notwehr schließen sich gegenseitig aus! Wenn jemand eine Bombe in der Hand hält, spricht man juristisch von "Nothilfe"! Die 10 Gebote gelten ja auch für alle! Wenn der Täter eine Bombe zünden will, verstößt er gegen das Gebot "Du sollst nicht töten"!

Eine sehr gute Frage. Ich würde sagen, dass in so einem Fall, man nicht gleich in der Hölle schmoren muss, allerdings muss man den, der die Bombe hält nicht gleich töten, ein Schuss in den Arm oder in das Bein reicht doch aus, oder? Ich würde sagen Gott verzeiht es, wenn du gemordet hast, so lange es wirklich keine andere Lösung gab UND du dich nicht an dessen Tod erfreust...

Das ist aber nur ne Theorie... :D

Derjenige, der schiessen würde, macht seine Arbeit. Was Gott dazu sagt, das entzieht sich wohl unserem Wissen. Aber jeder vernünftige Christ würde diese Notwehr nicht als Mord sehen, auch wenn es einer ist.

Nein, das ist nicht richtig. Ein Mord ist die vorsätzliche Tötung eines Menschen aus niedrigen Beweggründen, und die Verteidigung des eigenen Lebens ist wohl kaum ein niedriger Beweggrund, ganz im Gegenteil.

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Wie wäre es, den Menschen, der eine Bombe auslösen will und eine Waffe in der Hand hat, zu überlisten, zu erschrecken, zu überwältigen? Das hätte doch einige Aussicht auf ERfolg

Mord aus Notwehr? Was soll das sein?

Wenn dich jemand töten will und du ihn aber weil du es weißt,dass er dich töten will davor tötest . Dann war das Notwehr.

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@iCarry

StGB § 211 Mord (2)

"Mörder ist, wer

aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet."

Ist das in deinem Beispiel der Fall?

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Gegenfrage: Sind alle Soldaten Agnostiker oder Atheisten?

Mörder im Staats Auftrag

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@kernstel

Und der Soldat, der sein Land zum Beispiel vor der Armee eines aggressiven Diktators beschützt, der ist also in Deinen Augen ein Mörder? Zu kurz gedacht!

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Gott hält von Notwehr nichts (Joh.18,10).

Selst "Zeugen Jehovas" erlauben Notwehr!

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Mord ist etwas völlig anderes als Tötung ,insbesondre bei Notwehr! In der Bibel steht du sollst nicht morden ,nicht du sollst nicht töten .

(Das heisst nun nicht das ich selbst die Tötung gutheisse .)

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