Was habt ihr in der Schule gelernt, was ihr jetzt noch brauchen könnt?

14 Antworten

Hallo,

  • Rechnen, Schreiben, Lesen, Zugang zur Literatur
  • Englisch dazugehörige Landeskunde und Geschichte
  • Französisch
  • Biologie (Tiere, Pflanzen, Genetik usw.)
  • Handarbeiten (Häkeln, Stricken, Sticken, Nähen)
  • Kochen und Backen, Ernährung
  • Zugang zur klassischen Musik
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Empathie
  • Neugier
  • Eigenverantwortung
  • Integrationsbereitschaft

AstridDerPu

Da hast Du scheinbar mehr gelernt, als manch andereR hier 😀

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Ich hätte gern schon in der Schule die Erkenntnis gehabt, was ihr eigentlicher Zweck ist. Dann hätte ich gewusst, dass alles was dort an Wissen vermittelt wird, nur Mittel zum Zweck ist. Es spielt es überhaupt keine Rolle, was man an Wissen gelernt hat und was nicht.

Wir lernen die Dinge am besten, für die wir uns entweder interessieren oder die zur Bewältigung unserer persönlichen Lebenssituation erforderlich sind. Dinge, die wir lernen sollen, weil sie unter Umständen später mal gebraucht werden KÖNNTEN, lernen wir nicht.

Gruß Matti

Ich habe während meiner Ausbildung gemerkt, dass ich alle Mathethemen benötigt habe. Ebenso war Deutsch und Englisch sehr wichtig. In der Schule sammelst du auch sehr viel Allgemeinwissen. Das benötigst du immer!

Selbst bin ich aber dennoch der Meinung, dass manche Fächer freiwillig sein sollten, da nicht jedes Kind dieselben Interessen besitzt. So z.B. hätte ich mir gern gewünscht, dass ich selbst entscheiden kann, ob ich Musik, Kunst oder Sport mache.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Aus der Grundschule kann ich fast alles gebrauchen - lesen, schreiben, rechnen.

Aus der weiterführenden Schule ist die Quote nicht mehr ganz so gut, einfach weil man sich spezialisiert. Im Studium wurde auf viel Schulwissen Bezug genommen, aber eben nur aus den Teilbereichen, die für das Studium relevant sind.

Ich schätze eine solide, breite Wissensbasis aber auch, weil einem von allen Seiten viel Nonsense und Bullshit untergeschoben wird; ständig wird an einem herummanipuliert und irgendwelche Dinge suggeriert, die fragwürdig sind. Dagegen ist Wissen die beste Versicherung und schützt vor schlechten Entscheidungen.

Was man auch nicht unterschätzen sollte: Wenn die eigenen Kinder in die Schule kommen, kann man sie mit dem Schulwissen unterstützen: Dinge nochmal anders darstellen, ergänzen, in einigen Fällen auch korrigieren. Das hilft schon weiter.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Aus der Grundschule kann ich fast alles gebrauchen - lesen, schreiben, rechnen.

Du hättest diese so genannten Kulturtechniken auch dann gelernt, wenn Du nicht in die Grundschule gegangen wärest.

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@Kuhlmann26

Wann denn? Während ich auf dem Feld ackere? Oder in der Kupfermine Steine klopfe?
Der Analphabetismus weicht nicht von alleine.

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@zalto

Es ist ein Irrglaube, wenn man meint, dass die Kinder nach Einführung der Schulpflicht nicht mehr im elterlichen Betrieb arbeiten mussten.

Ohne Schule hättest Du lesen, schreiben und rechnen in dem Moment gelernt, wo es für Dich wichtig geworden wäre. Das ist nicht bei jedem Kind das sechste Lebensjahr, wie in der Schule angenommen wird. Unter Freilernern liegt die Zeitspanne meistens irgendwo zwischen dem vierten und zwölften Lebensjahr.

Nach einer Untersuchung in den USA ist der Analphabetismus heute so groß wie er dort vor Einführung der Schulpflicht war. Ich denke, wir haben über die Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse vergangener Generationen völlig falsche Vorstellungen.

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Ohne die Vorkenntnisse aus der Schule hätte ich keine Ausbildung und kein Studium abschließen können. Das bezieht sich auf Themen, die Mathe, Biologie, Deutsch, Englisch und Latein betreffen. Okay, z.B. Geschichte habe ich nicht mehr direkt gebraucht, vermittelt aber eine gewisse Allgemeinbildung.

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