Was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit Fixierungen in Psychiatrien?

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4 Antworten

Eine Fixierung bleibt nicht über einen langen Zeitraum bestehen. 

Die Fixierung kommt dann zum tragen, wenn der Patient eine akute Gefahr für sich und seine Umgebung darstellt. Das kann ausgelöst werden durch Drogen (beispielsweise "Bad Trips") oder psychotischen Zuständen aufgrund von psychischen Erkrankungen. Schlägt der Patient also, zum Beispiel, um sich, reißt sich die Haare aus oder kratzt sich auf, dann folgt eine Fixierung zum Schutze des Patienten.

Während der Fixierung werden dann Beruhigungsmittel verabreicht und weitere Maßnahmen werden vorgenommen, abhängig von der Ausgangssituation, um den Patienten zu beruhigen.

Sobald die Medikamente wirken, oftmals sind sie sedierend und der Patient schläft ein, wird die Fixierung wieder gelöst.

Über einen langen Zeitraum, wie mehrere Tage oder sogar Wochen, findet sowas nicht statt - ein Mythos aus Horrorfilmen und Bilder aus längst vergangenen Zeiten, die nicht als Sternstunde der Psychiatrie bezeichnet werden können.

Verletzt wird der Patient durch die Fixierung nicht. Die Schnallen sind zwar recht fest, um ein loslösen zu vermeiden, jedoch so konstruiert, dass der Patient sich dadurch nicht verletzten kann. Im schlimmsten Fall gibt es kurzzeitige Druckstellen aber selbst das passiert eher selten. 

"Wie macht man auf sich aufmerksam, wenn etwas ist?"

Nur um das noch einmal zu betonen. In den Zuständen, wo eine Fixierung als Option gewählt wird, ist man nicht mehr in der Lage etwas zu verbalisieren. Es sind Wahnzustände. Wenn man in dem Moment von dem Betroffenen noch etwas hört ist es meist schreien, weinen/schluchzen oder Wort- respektive Satzfetzen die aber oftmals mehr schlecht als recht verständlich sind.

Kurzum - eine Fixierung greift nur kurzzeitig, um eine Beruhigung herbeizuführen. Sie ist auch erst dann ein Mittel, wenn es keine anderen Möglichkeiten mehr gibt.

Liebe Grüße.

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Kommentar von Lalala1718
28.07.2016, 23:19

Naja so ganz stimmt das nicht. Fixierungen während man komplett bei Bewusstsein ist gibt es oft genug in Psychiatrien zB wenn man sich weigert etwas zu machen was die Wärter wollen. Dann wird man fixiert und ist gefangen. Und das kann auch mal 24 Std bleiben. Wenn man auf Toilette muss interessiert es Sie nicht. Iwan kommen Sie und machen einem ne Windel um und gehen wieder. Ob es erlaubt ist ist in Psychiatrien egal. Es ist nur der kranke abschaum dort. Den will niemand nur ist die Todes"strafe" für solche ja abgeschafft worden.

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Kommentar von 16Denis
28.07.2016, 23:22

naja ich kenn das nur, dass der Md kommt; )

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Kommentar von Lalala1718
29.07.2016, 00:45

In deiner Antwort beziehst du dich jedoch nicht auf die grundlegende Frage.
Die grundlegende Frage war nach Erfahrungen. Meine Erfahrung habe ich hiermit geteilt. In der Theorie widerspreche ich dir nicht. Jedoch läuft es in der Praxis leider viel zu oft schief bzw. anders.
Man kann jedem nur raten dafür zu sorgen das man nicht fixiert wird. In der Theorie ist es keine prägende Folter wenn es passiert. Man ist psychisch so weg und wird nakotisiert.
In der Praxis kommt man in die geschlossene und bevor man überhaupt weiß wie es weiter geht heißt es erstmal leg dich hin du wirst fixiert. Wenn man Glück hat kann man vorher noch unter Bewachung auf Toilette. Aber selbst das lassen manche dieser sadisten nicht zu. Das wiederum ist Erfahrungsbasiert. In der Theorie soll die Psychiatrie helfen. In der Praxis ist der Arbeitsplatz in der Psychiatrie perfekt für Leute geeignet die gerne hilflosen Menschen ihren Willen aufzwingen. Selbstredend kann man solche nicht auf die Bevölkerung los lassen die Steuern zahlt. Also schafft man einen Ort an dem Menschen leben die keinerlei Bedeutung mehr haben. Früher experimentiere man mit psychisch kranken und foltere sie körperlich. Heute macht man es psychisch damit es keine Beweise gibt

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Kommentar von Lalala1718
29.07.2016, 01:26

Ich wollte damit deine Antwort mit Nichten kritisieren. Deine ist genauso wichtig wie meine, denn sie bildet die Rechtslage ab. Jedoch sind Erfahrung eben genau das was ich schilderte. Meine Erfahrung. Meine Erfahrung ist das selbst meine Eltern davon überzeugt sind wie gut doch eine Psychiatrie ist und wie sehr sie Menschen hilft. Fakt ist nur das sie mich nicht besuchten weil ich es unterband.
Es mag durchaus sein das ich den Menschen damit Angst mache, wenn ich meine Texte so formuliere. Jedoch regen sie durchaus zum nachdenken und überdenken der Situation nach. Wenn die Psychiatrie unabdingbar ist suche ich mir eine aus die gut ist. Jedoch sollte man nicht leichtfertig dafür sorgen das man in einer solchen landet. Denn es gibt eben auch Psychiatrien wie meine. Man kam rein mit Problemen und kam raus als kranker, eigenständig unlebensfähiger Mensch. Und davor möchte ich nunmal eindringlich auch Unter Verwendung von Angst warnen. Denn in den meisten Fällen, wenn man sowas schreibt kommen Kommentare darunter das es , einfach ausgedrückt, lügen und falsch Informationen waren. Damit meine ich nciht dich !!!! Versteh es bitte nicht falsch. Aber wenn Nunmal unter meinem Kommentar einige kommen mit das ist nicht wahr wird der Person die eben genauso antworten wie meine möchte vorgegaukelt das es nur positive Psychiatrien gibt. Durch Verwendung der eben oben geschrieben weise rege ich trotzdem zum nachdenken an. Denn der FragestellerIN möchte genauso wahrscheinlich die negativen und krass negativen Erfahrungen haben wie die positiven. Ein einseitiges Bild ist nutzlos ;)
Jedoch muss man noch dazu sagen
Ist eine Psychiatrie zwingend notwendig sollte man sich davor nicht fürchten. Man kann sich selbst einweisen und ausweisen und kann sich eben genau die aussuchen die die Patienten als Menschen ansehen und nicht als Spielzeug. Ich habe nur einige kleine Kinder kennen lernen müssen die leichtfertig dafür gesorgt haben in einer Psychiatrie zu landen und heute ebenso wie ich nur noch in Angst leben da wieder rein zu kommen. Sätze des Personals wie : denk dran du kannst jederzeit wieder hier drin landen wenn wir das wollen, machen einen auch Jahre danach fertig. Schließlich können Sie einem in einer Sekunde alles nehmen. Das ist eben die Schattenseite der Psychiatrie, die wiederum so lese ich es aus positiven Kommentaren nicht in jeder Psychiatrie vermittelt wird.

Sollte für den FragestellerIn eine Psychiatrie in frage kommen so sollte er im Internet schauen welche Psychiatrie gut ist und keine Kommentare hat wie meine.

Nichts gegen dich

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Habe es miterlebt!  Nicht Persönlich aber war dabei. Die Person wurde ans Bett gefesselt. Es wurde eine Art Arzt gerufen . Es dient nur dazu, ihn zu beruhigen und zu schützen. Als er aber immer weiter machte, spritzte der Arzt ein  mittel. Sobald man sich beruhigt, wird manlosgemacht

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Kommentar von Lalala1718
28.07.2016, 23:20

miterlebt
Keine Spritze und nicht los gemacht
Juckt da keinen. Wer glaubt einem verrückten Menschen ;)

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Kommentar von 16Denis
28.07.2016, 23:21

eben !

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Wenn du fixiert wird und das Personal hallt sich an Vorgaben wirst du seddiert und los gemacht.
Miterlebt aber das die das nicht machen. Keine Sedierung und kein los machen. Man wird zu spät los gemacht als eig vorgesehen.
Wenn man auf Toilette muss hat man Pech. Wenn man nicht mehr halten kann wird es ekelig, Iwan kommen Sie und schnallen einem ne Windel um. Dann lassen Sie einen weiter da liegen.
Fixierung wird teilweise schon gemacht wenn die Wärter kein Bock auf die Gefangenen haben. Da wird profilaktisch mal eben fixiert. Und verletzen an sich kann man sich nicht, aber die Gelenke wund scheuern geht durchaus und bleibt auch erstmal.
Ist kein schönes Erlebnis und wenn du die Wahl hast verzichte aufs fixieren. Selbst Handschellen sind nicht so schlimm

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Kommentar von einfachichseinn
29.07.2016, 11:52

alleine deine Wortwahl zeigt deutlich, dass du nicht wirklich objektiv beurteilen kannst.

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Kommentar von Lalala1718
29.07.2016, 17:20

Erfahrungen sind schließlich auch nicht objektiv

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Als ich einmal einen Bericht über die Fixierung von Patienten in Altenheimen und psychiatrischen Kliniken las, interessierte mich dieses Thema so sehr, das ich mehr darüber erfahren wollte, beziehungsweis, es selber am eigenen Leib erleben wollte, wie es ist, angeschnallt und hilflos dem Pflegepersonal ausgeliefert zu sein. Man hört da immer wieder über erschreckende Vorfälle welche an die Öffentlichkeit gelangen, leider ! Ich meldete mich also, ziemlich nervös, bei einer Adresse, wo solche " Behandlungen " auf eigenen Wunsch 1:1 selber erlebt werden können. Mein Wunsch war eine Totalfixierung im Bett mit dem Segufix-Gurten System für eine Ganze Nacht. Das bedeutet: Gurten an Bauch und Oberkörper, Kopf, Hand- und Fussgelenken, zusätzlich am Oberschenkel und im Schrittbereich verbunden mit dem Bauchgurt. Die Bewegungsfreiheit war somit sehr eingeschränkt und man war absolut wehrlos. Da ich also für die ganze Nacht im Bett angeschnallt bleibe und unter Blasenschwäche leide, bekam ich eine dicke Nachtwindel. Das Licht wurde gelöscht und eine Nachtwache würde nach dem rechten sehen. Da lag ich nun, alleine in einem dunklen fremden Zimmer, festgegurtet und angewiesen auf fremde Hilfe. Nun-- es war ein sehr aufwühlendes Erlebnis und ich bekam dadurch, einen kleinen Einblick, was betroffene Patienten erleben und durchmachen. Auch wenn ich es freiwillig geschehen lies !! Nun, mehr kann ich Dir dazu leider nicht sagen, Ich kenne Deinen psychischen Zustand nicht, aber ich hoffe, das man Dich niemals festgurten muss. In dem Sinne, wünsche ich Dir Jules nur das BESTE !!!

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