Was haben Menschen biologisch und für die Natur noch für einen Sinn auf der Erde, wenn sie bereits ihre Gene weitergeben haben?

9 Antworten

Nach der "Genübergabe" müssen die Nachkommen noch ernährt, gekleidet, aufgezogen und mit allem Nötigen versorgt werden.

Schließlich müssen die neuen Genträger für ein selbständiges Leben fit gemacht werden.

Dazu braucht es auch noch die "ältere Generation" als Unterstützung.

So weit hat die Natur aber nicht gedacht. Deshalb hat der Mann täglich mehrmals Lust auf Sex als z.b. einer Frau, um die Gene so gut wie möglich weiterzugeben.

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@Patrikreiser

Das ist doch unlogisch.

Frauen müssten dann entsprechend viel Sex wollen, solange sie nicht schwanger sind.

Sexistischer Unsinn.

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@Astrobiophys

Wollen sie auch. Menschen haben das Bedürfnis nach Sex und das nicht wenig oder? Menschen haben auch Sex ohne dabei fruchtbar zu sein?

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@Patrikreiser
So weit hat die Natur aber nicht gedacht.

Mal abgesehen davon, dass die Natur nicht "denkt" und keinem Plan folgt sondern einfach neutral "ist":

Es hat sich so entwickelt, ergo war das zumindest die Option, die sich für diese Spezies am besten in der Natur durchgesetzt hat gegen die (evtl. anders funktionierende) Konkurrenz.

Darum gibt es sowohl Säugetiere (deren Aufgabe es ja gerade ist, den Nachwuchs noch groß zu ziehen und auch nach der Geburt noch zu versorgen und über die rein genetische Veranlagung hinaus "auszubilden") auf der einen Seite und andere Arten, bei denen es scheinbar zufällig gut funktioniert hat, die Eier irgendwo abzulegen und dann zu sterben oder weiter zu wandern, so dass der Nachwuchs nach dem Schlüpfen sofort selber klar kommen muss.

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@AlexausBue

Nein, nach der Unfruchtbarkeit der Frau haben Tiere kein Bedürfnis mehr nach Sex außer Primaten und das ist schon seltsam oder?

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Ja du hast schon Recht, dass Menschen biologisch unnötig geworden sind, nachdem sie ihre Gene nicht mehr weitergeben können/wollen. Zum Glück hat die Biologie dem ganzen aber sehr viel Zeit gegeben, da die Lebenserwartung heutzutage höher ist als früher und sowohl Männer als auch Frauen über einen längeren Zeitraum fortpflanzungsfähig sind als die Menschen früher alt werden konnten.

Demnach ist der Druck, was die Fortpflanzung angeht runtergegangen. Und solange die Erhaltung der Menschheit nicht das größte Problem der Welt oder eines Landes/einer Nation ist, sollte dieser auch nicht mehr im Vordergrund stehen, wenn es um Sex in einer Beziehung geht.

Auch biologisch unnötig wenn man die Genen gegeben hat aber keins mehr möchte oder kann? Also wenn man schon 5-10 Kinder hat?

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@Patrikreiser

Prinzipiell? Ja. Will man keine Kinder (mehr) oder ist unfähig welche zu bekommen, ist man in dem Sinne ja für die Erhaltung der Menschheit unbrauchbar/unnötig.

Aber wie gesagt leben wir nicht mehr in der Steinzeit, wo jedes Kind mehr das Überleben der eigenen Art, auf kurz oder lang, sichert. Daher kann man sich heutzutage aussuchen ob und wenn ja, wie viele Kinder man bekommen möchte. Kinder sind immerhin ein Luxusgut.

Das wäre damals wohl undenkbar gewesen. Oder auch etwas später, wo es darum ging die Erbfolge zu sichern, etc.

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@RobertMeyer87
Kinder sind eine Investition in die Zukunft. Darauf setzt man die ganze Hoffnung 
Es geht um die Kette des Lebens und um den Wettbewerb der Gene. 
So jedenfalls bist du DIE Fehlinvestition deiner Eltern. 
Kein Wunder dass die das traurig macht.

Was hältst du von dem Text, das hatte mir mal ein ältere Mann geschrieben und das konnte ich nicht verstehen. 

Ist es als Mensch Pflicht die Genen weiterzugeben, wenn man es kann aber nicht möchte? Ist es ein Wettbewerb unter der eigenen Artgenossen, ist es aber eig. nicht rassistische Gedanken und was passiert, wenn man die nächsten 50 Jahre überhaupt keine Kinder mehr auf die Welt setzen würde?

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@Patrikreiser
Kinder sind eine Investition in die Zukunft. Darauf setzt man die ganze Hoffnung 

Wenn du Kinder erwachsen werden siehst ist das so wie wenn ein Gärtner beobachtet wie sein schönster Baum wächst. Es ist ein tolles Gefühl und man will wissen, was aus diesem Spross, der mal klein war unter dem eigenen Einfluss geworden ist.
Investition auch in dem Sinne, weil du irgendwann alt bist, vieles nicht mehr alleine kannst und dann froh darüber bist, dass du Enkel-/Kinder hast, die dich unterstützen können.
Und Investition, weil Kinder nun mal Geld kosten.

Es geht um die Kette des Lebens und um den Wettbewerb der Gene

Das finde ich, muss jeder selbst für sich entscheiden. Einige haben ihre Kinder halt um damit zu prahlen, was sie haben. Für die sind Kindern nun mal Eigentum. Sowas hatte ich leider auch in meiner Kindheit. Das ist dann der Fall, wenn die Eltern ihr Kind zum Sport schicken, um ein Hobby zu haben. Am Ende entwickelt sich das Hobby zum Wettkampfsport und wer da schlechte Leistungen erzielt, lässt seine Eltern blöd dastehen. Kommt vor, sogar häufig. Ich bin aber kein Fan davon.

 So jedenfalls bist du DIE Fehlinvestition deiner Eltern.

Das gleiche wie das mit dem Wettbewerb. Die Eltern stecken ihre Erwartungen in dich an Dinge, die sie selbst nicht können oder nie geschafft haben und schämen sich für dich, wenn du es nicht schaffst ihre Erwartungen zu erreichen oder sogar zu übertreffen. Dann sehen sie dich nun mal als die größte Fehlinvestition, weil du nur Geld kostest, sich dich weiterhin an der Backe haben und keinen Zeitwert in dir erkennen.

Kein Wunder dass die das traurig macht.

Siehe oben. Denke ich muss ich kein drittes mal erklären.

 

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Auch wenn man keine Kinder mehr haben will, ist das Leben nicht sinnlos. Ok, ich schreibe dir paar Beispiele: die eigenen Kinder großziehen, als Arzt kranke Leute heilen, als Bauer darum kümmern dass die Menschen was zum essen haben, Tiere aus dem Tierheim nach Hause bringen (sonst könnten die eingeschläfert werden)... es gibt Tiere die nur ganz kurz leben, die paaren sich und sterben, aber wir sind Menschen. Und in diese heutige Welt ist das vielleicht besser sogar keine Kinder zur Welt zu bringen...

Woher ich das weiß:Hobby – Leseratte, die fast alle Religionen kennt

Aber wir sind Menschen? Was willst du damit sagen? Ein Bauer schaut nicht direkt zu das Menschen essen zu bekommen sondern schaut zu dass er Arbeit hat und sich selber ernähren kann. Indirekt bekommen Menschen etwas ab. Eher egoistisch als altruistisch oder? Genau auch der Arzt

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@Patrikreiser

Wir sind Menschen = wir sind intelligente Lebewesen die nicht nur Instinkte (Fortpflanzung) haben, wir können DENKEN.

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Grüß Dich Patrikreiser

Zuerst muss man sagen, das die Weitergabe der Gene natürlich die Existenz des Menschen sichert. Und damit werden auch alle die menschlichen Eigenschaften die wir benötigen um zu überleben, weitergegeben.

Doch Leben ist nicht nur die Weitergabe von Genen, sondern auch Gestaltung unseres Daseins die unserem Wesen entsprechen. Und da lauern Gefahren wie wir wissen. Die Gefahren produzieren wir selbst, abgesehen mal von der Natur, die mit und ohne uns auf uns zukommt. Aber in uns liegen auch die Lösungen dafür die wir nur aktivieren müssen. Wir sind eben Wesen mit einer geistig-seelischen Fähigkeit die wir erleben und aus der, in Verbindung mit dem Leben auf der Welt, sich ethische Grundlagen für unser Zusammenleben speisen.

Es geht um die Erhaltung der Art, quasi als Aufgabe des Lebens sich selbst zu erhalten, für die nur wir Menschen allein verantwortlich sind. Und da halte ich es mit Albert Schweitzer der auch mit seiner Philosophie ein großes Vorbild für mich ist:

Zitat

Ich bin Leben, das eben will, inmitten von Leben, das leben will.

https://philosophisches-experiment.com/leben-inmitten-von-leben

Und das ist mehr als nur Gene weiterzugeben, abwohl wir dazu über den Geschlechtstrieb "gezwungen" sind.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Wissenschftl. Buchstudium, Weiterbildung, Eigene Erfahrung
Kinder sind eine Investition in die Zukunft. Darauf setzt man die ganze Hoffnung
Es geht um die Kette des Lebens und um den Wettbewerb der Gene.
So jedenfalls bist du DIE Fehlinvestition deiner Eltern.
Kein Wunder dass die das traurig macht.

Was hältst du von dem Text, das hatte mir mal ein ältere Mann geschrieben und das konnte ich nicht verstehen.

Ist es als Mensch Pflicht die Genen weiterzugeben, wenn man es kann aber nicht möchte? Ist es ein Wettbewerb unter der eigenen Artgenossen, ist es aber eig. nicht rassistische Gedanken und was passiert, wenn man die nächsten 50 Jahre überhaupt keine Kinder mehr auf die Welt setzen würde?

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gibt es danach für uns Menschen nach der Genübergabe noch rein biologisch und realistisch einen Sinn auf dieser Erde?

Ja. Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein, sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Hast du eine Frau gefunden um deine Gene weiterzugeben?

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