Was haben manche eigentlich gegen die Linke und warum bekommt sie keine Chanche auch mal mitregieren zu dürfen?

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18 Antworten

Mit der Linken haben viele ein Problem, die die DDR von der fiesen Seite kennengelernt haben. In der Linken gibt es ja auch Genossen, die bei aller guten Gesellschaftskritik damals geschwiegen haben. Dass diese Partei heute so gute Vorschläge macht, ist vielleicht darauf zurückzuführen, dass einige Menschen dort etwas gelernt haben. Bei den anderen Parteien ist es umgekehrt. Die sind arrogant und behäbig geworden.

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Als Oppositionspartei finde ich, macht sie sich gar nicht so schlecht. Sie spielt immer etwas das soziale Gewissen im Parlament, und das kann sicherlich nicht schaden, so als kleiner Stachel im Fleisch der CDU/CSU.

Von ihrem Programm gesehen, finde ich sie nicht Regierungsfähig auf Bundesebene. Obwohl auf Landesebene kriegt sie es in Thüringen ja ganz gut hin. Aber das liegt wohl eher an der Person von Ramelow.

Aber ihre grundsätzlichen Ansichten, sind teilweise illusorisch, weil unbezahlbar, schädlich für die Wirtschaft, und sie würden mehr Probleme schaffen, als sie lösen.

Aber warten wir mal die nächste Bundestagswahl 2017 ab. "Dank" der AFD, ist vielleicht eine Dreier Koalition aus SPD, Grüne, und Linke möglich. Und dann kann sie ja zeigen was wirklich in ihr steckt.

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Kommentar von Maisbaer78
09.10.2016, 01:25

Von ihrem Programm gesehen, finde ich sie nicht Regierungsfähig auf Bundesebene.

Das ist richtig, die Linke ist mit Ihren Zielen und "Wünschen" nicht regierungsfähig, nicht in einem Land das die Wirtschaft ohne wenn und aber hofiert und den Bürger mit Placebo-Gesetzen ruhigstellt, aber weiterhin Unsummen aus der Basisgesellschaft an Eigentümer, Bankenkartelle und Großerben transferiert.

Ein Land das nur zaghaft bemüht ist, den fortschreitenden Sozialabbau zu Gunsten einer immer stärker liberalisierten Arbeitswelt zu verheimlichen. 

Aber niemand sagt, das ein Land unbedingt gegen seine Bürger handeln muss. Gegen den Generationenvertrag, gegen die Gleichbehandlung eines jeden Staatsbürgers egal ob arm oder reich.

Wenn man mal verstanden hat, das grenzenloser Wohlstand Weniger auf den Schultern Vieler wächst, und das diese "Vielen" desto weniger haben, je wohlhabender die Wenigen werden, dann wird einem schnell klar, das es nicht unbedingt die Linke an der Spitze braucht, aber eine komplett anders gestaltete Form der sozialen Politik, einen anderen Staat.

Der Trick, steigende Löhne mit prozentualen Gehaltserhöhungen vorzugaukeln funktioniert doch sehr gut.  Ebenso verhält es sich mit "Steuerentlastungen für die Bürger" 

Wen interessieren schon die 2 Euro im Monat, die er mehr hat, weil eine Steuer oder eine Sozialversicherung um ein paar Punkte hinter dem Komma gesenkt wird.

Aber jemand mit 15000, 25000 oder 60000 Euro im Monat, der profitiert immens davon. Mieten steigen prozentual. Die sowieso schon teuren Mieten werden, auch wenn es eine sogenannte Mietpreisbremse gibt, die ja sowieso keine Anwendung findet, mit jedem Prozent stärker nach oben beschleunigt, die Gehälter können damit unter keinen Umständen mithalten.  Jeder einigermaßen des Denkens befähigte Organismus muss erkennen, dass dieses System nur dafür gedacht ist, die Menschen ruhig zu halten.

So lange sich das nicht ändert, brauchen wir die Linke. Und die hat durchaus Politiker die sich nicht von der Wirtschaft kaufen lassen würden, nicht schon bei Amtsantritt einen Sessel in einem der vielen Vorstände hätten und die erstaunlich oft den Nagel auf den Kopf treffen.

Aber eben deshalb, und weil sie in die vorherrschende Politik und auch die Köpfe der Leute nicht hineinpassen, die eben festhalten an dem Glauben, das Jeder es schaffen kann und ein sorgenfreies Leben für Jeden möglich wäre, obwohl Leiharbeit, Werksverträge, 3 mal befristete Arbeitsverträge usw. ein immer größeres Übel darstellen und ganze Familien am Existenzlimit halten, wird das nie passieren. Zumindest nicht in Deutschland. Kommerz und Neid lenken die Bürger, auch wenn Sie selbst das nie erkennen werden.

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Die LINKEN sind die beste Opposition die Deutschland je hatte, neben der CSU was aber als Kalauer gemeint ist. Rhetorisch brillant, die Weltpolitik (inklusive amerikanischer Geopolitik) stets am Pranger, aber leider nicht regierungsfähig da viele gute Ideen einfach nicht umsetzbar sind. 

Schaun wir mal ob sich das in Berlin oder vielleicht ab nächstem Jahr auch im Bundestag ändert. Gysi will ja jetzt doch nochmal kandidieren und zieht hoffentlich noch ein paar gute Leute ran, bevor er irgendwann abtritt.

Leider haben die Linken auch manchmal einen an der Klatsche, wie ihre PRO Position zum Staate Israel.

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Aus meiner Sicht ist die Linke unbedingt regierungsfähig. Es ist sogar so, dass eine linke und soziale Kraft dringend benötigt wird. Die SPD hat ein soziales Loch hinterlassen, das Rechtspopulisten gerade mit nationalistischen Ansätzen versuchen zu füllen.

Eine Koalition mit der Linken rückt ja jetzt auch wieder in die Nähe. Und die betroffenen Parteien signalisieren Bereitschaft. Die Abnabelung des linken sozialen Flügels von der SPD hat allen geschadet. Ich denke heute sind viele bereit diese Situation neu zu bewerten.

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Weil das für viele immer noch die kommunistischen Drecksäcke sind, die die DDR jahrzehntelang ausgebeutet haben. Das die heutige "Linke" anders ist sehen die nicht. Manche Pläne sind etwas utopisch, aber ich glaube ohne die Linke würde dem Bundestag ein Regulatorium fehlen. Die SPD hat ja auf ganzer Linie versagt was die soziale Gerechtigkeit angeht. Die Linke ist in meinen Augen viel, viel näher an einer SPD wie sie sein sollte dran als an einer SED Nachfolge.

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Hallo!

Die Linke betreibt Klientelpolitik, die weder mehrheits- noch regierungsfähig ist. Manches, was sie von sich gibt, hat durchaus Potenzial aber mehrheitlich ist das zu realitätsfern, um die Massen ansprechen zu können & an die Regierung zu kommen.

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Wie bereits gesagt wurde: Viele Ideen der Linken sind im Ansatz zwar sinnvoll, aber leider ziemlich realitätsfern und kaum finanzierbar.

Als Oppositionspartei hat sie meiner Meinung nach aber durchaus Potenzial, da sie im Gegensatz zu anderen Parteien noch sehr stark auf soziale Gerechtigkeit pocht. Eigentlich ist das ja Job der SPD, aber die sind sich inzwischen ja wohl zu fein dafür..

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Die Linke ist die Einzige Partei die Vorgibt die Superreichen in Deutschland stärker zu besteuern. Und mit dieser Einstellung wird die Partei Niemals etwas erreichen.

Denn die Meinungsmacher sind die Medien. Und alle (der größte Teil) Medien sind in den Händen von Millionären und Milliardären. Die Medien würden es Niemals zulassen das sich in der Bevölkerung ein Positives Bild der Linken verbreitet.

Daher hat die AFD auch ein Steuerprogramm für Superreiche. Man will es sich nicht zu sehr mit den Medien verscherzen. Was den Wählern der AFD offensichtlich noch nie einer gesagt hat.

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Wenn man sich manches Gefasel so durchliest 

Weder hat die linke noch etwas mit der SED inhaltlich zu tun,  zumindest im Sachen Teilung,  Diktatur etc 

Die linke ist auch nicht kommunistisch,  nicht verfassungswidrig etc 

Aber manch einer muss halt den morgendlichen Stuss absondern 

Es gibt viele Leute die die linke nicht wählen aber dennoch mit einigen Zielen sympatisieren 

Ob man sie als radikal bezeichnen kann nur weil sie von den relevanten Parteien die linkeste ist halte ich für Blödsinn 

Es gibt aber eben noch viele Dinge die die linke überarbeiten muss,  allerdings besteht für 2017 ja die Chance auf rot rot grün 

Allerdings macht die linke,  vorallem unter Gysi,  in der Opposition einen tollen Job,  von daher 

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Kommentar von ImInTheClear
28.10.2016, 07:35

Ich bezweifle eine rot rot grün Regierung, bei dem Bild was die Linke derzeit abgibt: Wenig Konsens in der Partei, zu wenig leidenschaftliche Politiker wie Gysi, "Querfrontler" wie Sarah Wagenknecht(ich lehne mich gerade sehr weit aus dem Fenster), zu schwache Vermittlung linke Ideale während der "Flüchtlingskrise"...

Es ist eben schwierig für die meisten Bürger eine Partei nur wegen ihrem Namen zu wählen. Die bleiben dann lieber bei altbekannten. Ich glaube also nicht, dass sich bei der nächsten Wahl rot durchsetzen wird.

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Deutschland hat als politisch wichtigstes Land Europas eine internationale Verantwortung die beinhaltet dass wir uns sofern für den Frieden dienlich an Kriegen beteiligen um gegen Organisationen zu kämpfen deren Machtausbau für schlimmere Verhältnisse in dem jeweiligen Land sorgen würden  (zB der IS in Syrien oder anderen Ländern). Die Linke will dieser Verantwortung nicht entsprechen was nicht dem Frieden in der Welt dienen würde.Zudem würden wir uns mit solchen Maßnahmen zur Lachnummer in der Welt entwickeln

Die Existenz einer Armee ist im Übrigen für die Landesverteidigung absolut notwendig.Jeder Staat hat eine Armee.Niemand weiß ob wir dauerhaft in de in so friedlichen Verhältnissen leben werden

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Kommentar von Lifeisnic
09.10.2016, 00:32

Und was ist dann mit Island etc.? Die haben doch eigentlich auch keine.

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Kommentar von Panazee
09.10.2016, 20:17

Die Existenz einer Armee ist im Übrigen für die Landesverteidigung absolut notwendig.Jeder Staat hat eine Armee.

Nahezu jeder achte Staat auf dieser Welt hat kein Militär.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Staaten_ohne_Milit%C3%A4r

Absolut notwendig, oder wie man auf Neusprech sagt "Optionslos und Systemrelevant" scheint das Militär also nicht zu sein.

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Kommentar von SocialistRUSSlA
10.10.2016, 09:19

Weil die Beteiligung der USA,  Nato,  Russland etc in solchen Konflikten natürlich bisher so viel zum Frieden Ujd Co beigetragen haben 

Unbedingt mehr davon.... 

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Sie braucht nur genügend Stimmen um das "Zünglein an der Waage" zu bilden.

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Für mich ist die Linkspartei die einzig wählbare Partei in Deutschland. Zum einen wegen ihrer klaren Anti Kriegs Position. Und zum anderen weil ich ein Sozialer bin. Und meins Erachtens nach, vertritt die Linkspartei die Sozialen Werte am ehesten.

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Ich mach es mal kurz. Ich mag weder die Linken, noch die Rechten, keine Grünen etc. . Das ungünstige ist, das sie bei Demos keine Argumente haben und stattdessen dümmlich schreien usw. . Würden sie weniger auf Krawall machen könnte man sich auch ernster nehmen.

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Wahrscheinlich bist du noch jung und hast die deutsche Teilung nicht mehr bewusst miterlebt. Ich habe sie miterlebt und weiß daher, dass es ein Witz (aber kein guter) ist, die Linke als Friedenspartei zu bezeichnen. Ich erinnere mich noch verdammt gut an die protzigen Militärparaden der NVA in Ost-Berlin. Auch wurde damals gezielt auf Menschen geschossen, die nichts anderes wollten, als ihr Land zu verlassen, um in Freiheit und Demokratie zu leben.

Eine zweimalige Umbenennung (von SED zu PDS und dann zu Die Linke) macht auch einer demokratiefeindlichen Partei noch keine demokratische. Wer die Nachfolge einer in einem verbrecherischen Regime staatstragenden Partei antritt, muss es sich schon gefallen lassen, an den (Un-)Taten ihrer Vorgängerin gemessen zu werden. Oder wäre die NSDAP plötzlich demokratisch geworden, wenn man sie nach dem Krieg in PDF (Partei der demokratischen Faschismus) umbenannt hätte?

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Kommentar von BlackBanan24
09.10.2016, 12:25

Die Linken als radikale Kommunisten zu bezeichnen ist ungefähr so bescheuert wie zu behaupten, alle CDU/CSU-Mitglieder sind grundsätzlich Rassisten und gegen Flüchtlinge.

Ja, es gibt innerhalb der Linke immer noch sehr radikale Strömungen, aber diese sind inzwischen ziemlich in der Unterzahl. DDR und Wiedervereinigung ist ja jetzt auch schon ein paar Jährchen her..

Der Vergleich mit der NSDAP hinkt meiner Meinung nach übrigens ziemlich: Ja, in der DDR wurden systematisch Menschen unterdrückt und teilweise auch verfolgt. Aber im Gegensatz zur NSDAP hat die SED keinen Weltkrieg angezettelt und ist nicht für die systematische Ermordung von Millionen von Menschen aus einer völlig hirnrissigen, menschenverachtender Ideologie heraus verantwortlich..

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Kommentar von DreiGegengifts
09.10.2016, 12:44

Eine zweimalige Umbenennung (von SED zu PDS und dann zu Die Linke) macht auch einer demokratiefeindlichen Partei noch keine demokratische.

Genau - die Linke ist halt ein Paradebeispiel für eine Partei, die sich mit ihrer Vergangenheit  auseinandergesetzt hat und noch auseinandersetzt (und auch einiges an Geld in Aufarbeitung und Dokumentation steckt) und aus ihrer Vergangenheit wirklich etwas gelernt hat. Es gibt kaum eine politische Position, die diesen Prozess der Auseinandersetzung nicht widerspiegeln würde.

Das und die Bereitschaft dazu, hat die Linke vielen anderen Parteien voraus.


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Die LINKE ist nicht regierungsfähig. Als Opposition bräuchten wir sie auch nicht, denn es sind Kommunisten. Kommunismus und Demokratie vertragen sich nicht. Vorschläge der LINKE sind meist gar nicht finanzierbar. Man kann zwar Vorschläge machen, wenn man sich keine Gedanken darüber machen muss, wie die finanziert werden sollen. Überall in Ländern in denen der Kommunismus herrschte, hing das Volk am Tropf, während es sich die Obrigkeit gut gehen lässt, oder liess. Beispiele: Nordkorea, Kuba, DDR, Russland, der gesamte Ostblock. Die Führungsriegen kennen keine Not, haben im Grunde alles, was sie sich wünschen.

Bei einem stimme ich dir zu und da sbetrifft die Auslandseinsätze unserer Bundeswehr. Die Bundeswehr wurde als eine Verteidigungsarmee in den 50iger Jahren gegründet. Heute sind unsere Soldaten in 17 Ländern der Erde an verschiedenen Brennpunkten stationiert, was immense Summen an Steuergeldern verschlingt. Afghanistan als Beispiel. Dieser Einsatz dauert nun schon 12 Jahre und hat Millioarden sinnlos verschlungen und wird uns weitere Milliarden kosten. Am Ende, wenn alle Militärs dort abgezogen sind, wird die Taliban wieder die Herrschaft übernehmen. Derzeit mehren sich wieder die Anschläge der Taliban. Sichtbares Zeichen dafür, wie es dort in Zukunft weitergehen wird. Nur unsere Politker erkennen diese Sinnlosigkeit nicht. Wir sind zwar Mitglied in der NATO und schon deshalb müssen wir eine Armee haben. Wenn wir angegriffen werden, sind die anderen NATO Staaten verpflichtet uns zu helfen, genauso wären wir im Falle eines Angriffs dazu verpflichtet einem anderen NATO Staat zu helfen.

Kommunismuss kann nicht funktionieren, so man die Lehren von Marx und Engels berücksichtigt. Würde man dem folgen, so würde jeder Mensch über einen gleichen Besitz verfügen. Alles müsste so verteilt werden, dass es keine Reichen oder Arme gäbe. Jeder wäre wirtschaftlich gleichgestellt. Selbst die kommunistische Obrigkeit hält sich nicht daran. Deshalb brauchen wir auch keine LINKE.Wem entgangen ist, warum das ganze kommunistische Gehabe letztendlich zum Scheitern verurteilt war, der wird wahrscheinlich die LINKE wählen. Wer heute nach Rumänien fährt, der stellt fest, dass in diesem Land Korruption und Bestechlichkeit an der Tagesordnung ist. Dieses Land kommt nicht auf die Beine. Im Untergrund haben immer noch diese Seilschaften aus früherer Zeit das Sagen. Genauso sieht das in der Ukraine aus.

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Kommentar von BlackBanan24
09.10.2016, 12:34

Zeig mir bitte einen Punkt im Programm der Linken, an dem klar und deutlich erkennbar ist, dass Die Linke eindeutig kommunistische Positionen nach Marx und Engels vertritt. 

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Kommentar von toomuchtrouble
09.10.2016, 14:01


Die LINKE ist nicht regierungsfähig.

Sie führt die Landesregierung in Thüringen und hatte mehrere Regierungsbeteiligungen, ohne dass es innerhalb Deines ökonomischen Weltbildes zu nennenswerten Eruptionen gekommen wäre.


Als Opposition bräuchten wir sie auch nicht, denn es sind Kommunisten.


In seiner brillanten Tiefenschärfe eine glänzende Bestätigung der Bemerkung von Thomas Mann, nachdem der Antikommunismus die Grundtorheit unserer Epoche sei. Glücklicherweise teilt das Verfasssungsverständnis der bürgerlichen Demokratie Deinen Ansatz nicht.


Kommunismus und Demokratie vertragen sich nicht.


Kommunismus ist eine Idee, meinetwegen auch eine Utopie von Leuten, die mit den herrschenden Verhältnissen unzufrieden sind. Selbst bürgerliche Gesellschaftswissenschaftler bekommen ein differenzierteres Gesamturteil hin und Bert Brecht lässt Paule Ackermann in Mahagonny sagen "Etwas fehlt". Man nennt das die Verdichtung einer Aussage, die ein Mindestmaß an Abstraktionsvermögen voraussetzt und eine Beschäftigung mit Klassikern bspw. mit Marx, Engels, Lukacz und Bloch.


Vorschläge der LINKE sind meist gar nicht finanzierbar.

Innerhalb der aktuellen Vermögensverteilung und der steuerlichen "Grundordnung" mag das so sein. Wenn auf der anderen Seite selbst die Bertelsmann-Stiftung laut über bedingloses Grundeinkommen und andere Elemente nachdenkt, die bei Dir zu Hypertonie führen, wirst Du hoffentlich irgendwann merken, dass die Medaille immer 3 Seiten hat.

Der Rest ist nicht der Rede wert....

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Zu dem Personenkreis „manche“ gehöre ich auch.

In sehr vielen Positionen teile ich die Meinung der Kommunisten („Die Linke“). Beispielsweise bin ich gegen Krieg, gegen Kapitalismus und Ausbeutung, gegen Globalisierung.

Was mich an diesem Verein gewaltig stört:

Es besteht bei den Linken keinerlei Sympathie für das eigene Volk. Im Gegenteil: Alles, was irgendwie ausländisch, fremd, oder nicht traditionell deutsch ist, wird bevorzugt.
Die Kultur des eigenen deutschen Volkes wird absichtlich schlecht gemacht oder ignoriert.

Jeder kubanische Kommunist ist stolz auf seine kubanische Heimat, auf sein Volk!

Weiteres Beispiel: Mosambikaner in Deutschland. Viele unterstützen die linke Frelimo. http://www.frelimo.org.mz/frelimo/

Die meisten Mosambikaner, die ich kenne, sind für Frelimo. Und alle sind stolz darauf, Mosambikaner zu sein. Menschen, die ihre Heimat lieben!

Ein deutscher Linker (gleiches gilt für Grüne) liebt aber seine Heimat nicht, und das finde ich total krank!

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Kommentar von Marc8chick
09.10.2016, 08:44

Ich denke die Parteien können selber entscheiden wie sie mit Tradition umgehen aber du hast recht, es gibt keine Partei die traditionell und Links ist.

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Die Linken meinen es ja nur gut. Der Grundgedanke ist ja ansich auch nicht schlecht, hat aber mit der Realität nichts zu tun.

Aber weißt du was der Unterschied zwischen "gut gemeint" und "gut gemacht" ist?

Man bezeichnet sie nicht umsonst als "Gutmenschen"

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1. Es gibt zwar noch die Wehrpflicht aber diese ist sozusagen "außer Kraft gesetzt". 
2. In Deutschland darf man auch nicht einfach so Waffen besitzen, außer kleine Messer.
3.So gut wie jede Partei ist gegen den Krieg in Deutschland, die Frage ist nur wie viel Deutschland da ausrichten kann. 
4.Deutsche an Kämpfen im Ausland einzubringen ist sinnlos. Das ist eine Sache zwischen Amerika und Russland und Deutschland kann sich da schlecht einmischen. 

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Kommentar von perfectingday
08.10.2016, 18:52

Habe ich doch auch geschrieben, bei 3. was du da ansprichst.
"Zwar ist das heutzutage in fast jeder Partei so, aber sie wollen eben, dass Deutschland nicht an Kämpfen im Ausland beteiligt ist"

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