Was haben Juden für Ihren Nachnamen bezahlen müssen, im Sprachraum Deutsch ab 1788?

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2 Antworten

Im Badischen Generallandesarchiv gibt es Listen, nach denen zwischen 1810 und 1812 alle jüdischen Familien oder Einzelpersonen Familiennamen angenommen haben. Es geht jedoch nirgends daraus hervor, dass dafür etwas bezahlt werden musste. Schließlich musste jeder einen Familiennamen annehmen, ob er arm war oder reich. Es hätte mit Sicherheit nicht wenige Fälle gegeben, die nicht in der Lage gewesen wären, dafür eine Gebühr zu entrichten. Es gibt nur hin und wieder Schriftsätze, nach denen eine Gemeinde daran erinnert wurde, die Namenslisten der vorgesetzten Dienststelle vorzulegen. 

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Das war ganz verschieden, und oft sehr willkürlich, diese Beamten haben ja ihre Macht ausgenutzt...

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Kommentar von BVBDortmund
01.04.2016, 14:03

Aber wieviel, sonst gab es den  Nachnamen ua.Trinker, Bettelarm, Maulwurf. Eine Erpressung finde ich.

So richtig teuer würde Goldschmidt,  Rose und Blumendahl kommen.

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