was haben die menschen früher gemacht?

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10 Antworten

Bevor es den PC gab, traf man sich halt so. Man verabredete sich ins Eiscafé, ins Kino, in den Park. Bei schönem Wetter, ging man schwimmen, oder joggen oder spielte Frisbee oder Fussball im Park. Wir schrieben damals viel Briefe, legten feste Telefonzeiten ein, lasen viel. Mein Vater und ich gingen zusammen auf Motivjagd, denn wir waren Hobby-Fotografen und mein Vater hat die Bilder später in der eigens gebauten Dunkelkammer entwickelt. Ich habe viel gemalt, auch später mit Freunden, wir haben uns gegenseitig aus lustigen Büchern vorgelesen oder irgendetwas gebastelt, z.B. im Herbst Drachen zum Drachsteigenlassen oder einen Schlitten für den Winter. Wir versuchen das heute, auch noch so zu handhaben. Wenn Besuch kommt, bleibt der PC aus, es sei denn, man will mal Fotos zeigen oder ein lustiges Video, aber dann auch nur kurz. Es sei denn, man trifft sich zur LAN-Partie, da spielt man dann.

Ich habe erst letztens zwei Jugendliche gesehen, die sich unterhielten, dabei aber ihren Blick nicht von ihrem Smartphone ließen und auch ihre Unterhaltung ziemlich sinnfrei war. Ich fand es recht traurig und auch unhöflich, ständig seine Aufmerksamkeit auf diese Phones zu richten und sein Gegenüber nicht anzublicken.

Gerade gute, reale Freunde sind mehr wert als alle virtuellen zusammen.

okay danke, im letzten Absatz verstehst du mich glaube ich falsch, ich habe auch gute, reale freunde, nur wenn ich mit diesen was unternehme endet das meistens in einer gaming nacht ^^ und das recht traurig und unhöflich verstehe ich auch nicht so ganz, (das sinnfrei hängt glaube ich eher am Niveau der jugendlichen und nicht am Smartphone :D ) weil man redet ja auch über zb Skype man hört alles und auch durch Veränderung der Tonlage kann man sich Gestik, Mimik und Gefühle erschließen, deshalb verstehe ich nicht ganz was daran unhöflich sein soll :D trotzdem danke für deine ausführliche Antwort

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@animefan69

Also wenn ich mich mit jemanden unterhalte und mein Gegenüber starrt nur auf sein Handy, ist das unhöflich, denn er signalisiert mir damit, dass er eher mit seinem Phone beschäftigt ist und nicht mit mir.

Es ist einfach eine Etikette, so wie man "bitte" und "danke" sagt.

Das sollte jetzt keine Beleidigung Dir gegenüber sein, aber ich beobachte einfach vermehrt, dass viele Leute durch die ständige Präsenz im Internet irgendwie sozial "verarmen".

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@Schiffsratte69

okay wenn du das meinst, ich denke es kommt auch auf den umkreis an, wenn ich einer meiner freunde beim reden dauernd anschauen würde finden ich das ziemlich komisch und frage mich ob mir noch nutellareste am mund kleben oder ähnliches und ich denke meinen freunde geht es ähnlich, da ist es komplett unüblich sich anzuschauen

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@animefan69

Hm, muss wohl generationsbedingt sein. Ich kann es auch nicht leiden, wenn einer meiner Freunde am PC zockt, während ich mit ihm telefoniere. Vor allem, wenn er dadurch wirklich abgelenkt ist und mir nicht richtig zuhört. Dafür telefonier oder skype ich auch nicht jeden Tag, sondern man melde mich nur, wenn man mal reden möchte oder es was zu besprechen gibt.

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Tut mir leid für dich, dass du kein Leben ohne Computer kennengelernt hast. Ich als Kind der 80er/90er habe mich mit Freunden getroffen, hatte meine Hobbys.Wir haben als Kinder mit Lego oder ferngesteuerten Autos etc. gespielt. Wir waren draußen, haben uns Spiele ausgedacht. Außerdem waren wir die erste Generation die mit Spielekonsolen gespielt hat, aber lange nicht in deinem Umfang und wir waren die erste Generation die mit dem PC großgeworden ist und gelernt hat damit verantwortungsbewusst umzugehen. Wenn man Langeweile hatte, dann ist man in die Stadt oder zu Freunden gefahren, war schwimmen etc. Übrigens: Das Internet hat sich bereits seit den 60er Jahren entwickelt, es ist keine Erfindung der Neuzeit.

Hallo, ich bin aus den frühen 60er Jahren, und als Jugendliche hatte ich Brieffreunde in Großbritannien, Südkorea und Brasilien, habe eine eigene Zeitschrift geschrieben und herausgegeben, habe gebacken und gestrickt. Außerdem muss(te) man für ein Musikinstrument nicht nur üben, sondern man konnte/kann auch zusätzlich in einem Orchester und/oder einem Streichquartett etc. spielen. Wir wurden früher nicht von unseren Eltern in Null komma nix gefahren, sondern sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend gezuckelt. Mit Lesen kann man auch viel Zeit verbringen. Es gab eine hervorragende Kinder- und Jugendzeitschrift namens "Neue Stafette" (die gibt es immer noch, aber das Niveau ist ein völlig anderes). Und wer ein Haustier hatte, hat sich auch selbst drum gekümmert. Es gab deutlich mehr Hausaufgaben, als ich es von meinen Söhnen kenne, aber die Schule ging nur bis mittags. Wenn man sich mit Freunden getroffen hat, hat man gespielt (ja!), sich unterhalten, Telefonstreiche gemacht. Außerdem wurden für viele Freunde und Verwandte Geschenke zu Weihnachten und Geburtstagen selbst hergestellt. Dann war da noch Konfirmandenunterricht und Haltungsturnen und Tanzstunde, natürlich nicht alles gleichzeitig. Und Tagebuchschreiben.

danke :)

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@animefan69

eine Frage hätte ich noch: was habt ihr da gespielt, bei kleineren kindern kann ich mir das noch gut vorstellen, aber so 16-17?

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@animefan69

bei meinen eltern jahrgang etwa 1954 war monopoly beliebt, dann hörte man platten, tauschte und als bravos mit den freunden.

vielleicht auch am moped schrauben.

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@animefan69

Wir haben Stadt-Land-Fluss, Gefüllte Kalbsbrust, Aus einem Wort mehrere machen, Montagsmaler, Pantomimen erraten, Teekesselchen, Rommée, Canasta, Skat und diverse andere Gesellschaftsspiele gespielt. Draußen kann man Federball, Tischtennis, Kubb (Wikingerschach) spielen. Mikado und Kegeln fällt mir noch ein. Es gibt Riesenmikado für den Fußboden und Holzkegel für größere Zimmer. Würfelspiele kann man auch spielen oder Streichholzspiele, wenn Ihr dafür nicht zu alt seid. Schach fällt mir dann noch ein und Poker.

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wann ist früher?

grundsätzlich würde ich lesen sagen, handarbeit, evtl. heimarbeit, man hatte einen garten wo immer etwas zu tun war, evtl. tier, wie hühner, ziege oder hasen.

zudem hat man mehr selbst gemacht und weniger maschinen gehabt.

so dauert sahne schalgen per hand länger, als mit dem handrührer.

meine eltern haben dadurhc mehr zeit mit den eltern verbracht udn geholfen

Da gibts genug Möglichkeiten... draußen sein etc. Wenn mans nicht anders kennt, stört einen des garnicht, wenn man mal keinen Laptop vor sich stehen hat...

Die Leute haben sich unterhalten, miteinander geredet, was heute leider nicht mehr der Fall ist. Sie hatten soziale Kontakte, die es heute auch kaum noch gibt.

es ist aber ein unterschied, ob man per skype sich unterhält oder erstmal die leute dafür treffen muss.

telefon war früher keine selbstverständlichkeit, da wurde bei meiner mutter gegenüber an der tankstelle angerufen und die gaben dann bescheid und richteten auch nachrichten aus.

zudem hatte man nicht unbedingt den luxus mehrere stunden zu unterhalten.

das merkt man bei uns noch heute.

wir könnten verwandte täglich anrufen, weil es heute günstig ist, aber es beschränkt sich aufgrund gewohnheit auf geburtstage, wo man dann sich aber ganz anders unterhält.

so informiert man sich, was sich seit dem letzten anruf ereignet hat und dann ergben sich verschiedene sachen, die man mit der person besprechen will.

zudem erinenrt man sich später noch an das gespräch, weil es etwas besonderes war.

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traurig traurig - gehe mal mit offenen Augen durch die Welt - dann siehst du, was du alles verpasst bzw. was der Rest der Menschheit so alles macht

Ja damals vor 400Jahren halt eben die Dreamcast

es wird hoffentlich gutes wetter, also baden gehen, Videos machen...

wenn ich mich mit jemandem treffe sitzen wir meistens 10 min rum und dann kommen einem einfach Ideen was man machen könnte :DD

Bin zwar noch relativ jung mit 22 aber Ich bin als kind bis ca 16 überwiegend geskatet, basketball oder fußball gespielt. Quasi täglich und das von nach der schule bis abends.

Ich kann dir versprechen das machte viel mehr spaß als zocken^^

Zocken ist nur nen toller zeitvertreibt abends nachm arbeiten wenn man in den 2 stunden abends eh nix vor hat

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