Was haben die meisten Jugendliche gegen Wandern?

35 Antworten

Ich kann nicht für "die Jugendlichen" sprechen, sondern nur für mich.

Ich wandere nicht gern, obwohl ich ein absoluter Naturmensch bin. Spaziergänge sind ok, aber bitte nicht länger als eine bis allerhöchstens zwei Stunden. Das bloße Gehen ist mir als körperliche Betätigung zu eintönig, ich brauche Wechsel. So kann ich z.B. einen ganzen Tag im Garten arbeiten - Jäten, Hecke schneiden, harken, pflanzen und und und - weil da die Körperhaltung und Belastung immer wieder unterschiedlich ist.

Außerdem finde ich es völlig sinnfrei, sich eine bestimmte Kilometerzahl vorzunehmen und darauf auch noch stolz zu sein. In der Familie meiner Kindheit wurde auch immer viel gewandert, und je weiter die Strecke war, um so stolzer waren meine Eltern.

Naturfotos mag ich und mach auch gern selbst welche.

Aber Berge sind mir ein Gräuel...

Ich bin auch Naturmensch. Ich wohne zwar im Randbereich einer Großstadt, aber ich liebe den Wald und Waldbäche.

Zugegebenermaßen fand ich "spazieren gehen" sonntags mit der Family früher auch immer ätzend langweilig. Ich habe gerne als Knd im Wald gespielt, ich war nur zum Schlafen drin, aber laufen das war nicht meins schon gar nicht als Pubertierende :-)

Irgendwan kam die Sehnsucht zum Wald aber durch und heute wandern mein Mann und ich in jeder freien Minute soweit die Füße tragen. Es ist auch ein wunderbarer Stressabbau. Ich denke oft in der Tat gar nichts beim Wandern, schalte komplett ab, beobachte Tiere, versuche Pflanzen zu bestimmen, lausche dem Wind.

Ich versuche mal eine Antwort.

Wandern ist Arbeit. Für Teens, die mit dem Elterntaxi bis vor die Schultür gekarrt werden und sich auch sonst wenig bewegen, ist das natürlich ein Problem.

Die mangelnde Geherfahrung führt auch dazu, dass man nicht das richtige Schuhwerk und die richtige Kleidung besitzt, schnell Blasen bekommt, schwitzt usw.

Es geht auch um ein geschultes Wahrnehmungsvermögen. Die modernen Medien präsentieren ihre Inhalte in der Regel auf einem hohen Reizlevel. Mit intesiven Farben, schnellem Bildwechsel, intensiven (lauten) Klängen. "...geht direkt ins Ohr", wirbt ein Musiksender. Und davon sind wir ja heute überall umgeben, wenn wir uns dem nicht aktiv entziehen.

Beim Wandern entwickeln sich neue Blickwinkel langsam. Geräusche sind leise, ihre Inhalte (z. B. Tierstimmen) erschließen sich nicht auf Anhieb. Gerüche spielen eine große Rolle, aber in Medien, mit denen Jungendliche umgeben sind, kommen sie nicht vor.

Eine Landschaft muss man lesen lernen, so wie man ein Buch lesen lernt. Fernsehen und Videokanäle liefen ihr Programm dagegen wie Babymilch, man muss nur noch schlucken.

Deswegen kann es sein, dass deinen Altersgenossen die Natur "leer" vor kommt, buchstäblich Reiz-los. Da fehlt der Kick.

By the way, Wandern ist heute wieder in. ;-)

Warum bin ich so anders als die anderen?

Ich bin jetzt 18 Jahre alt, männlich und kenne niemanden, der so ist wie ich. Ich liebe die Natur und gehe jeden Tag für mindestens 1 Stunde im Wald oder halt in anderen Grünflächen wie Parks oder Friedhöfen spazieren. Meistens aber länger. Fahre auch mal mit meinem Fahrrad weiter und erkunde Gebiete, die ich nicht kenne.

Wirklich, ich fühle mich nicht stolz, weil ich anders bin und Komplimente oder Beleidigungen sind mir auch egal. Nur mich interessiert das warum. Warum gehen die meisten Jugendlichen in meinem Alter nicht in die Natur und lachen sogar Leute wie mich aus die wandern und spazieren gehen ? (Wohne in einer Großstadt).

Und ab und zu spiele ich ja selbst Videospiele, lese interessante Bücher und gehe auf Veranstaltungen wie Musikkonzerte. Aber sobald es um das schönste auf der Welt geht- die Natur usw. blocken alle ab und sitzen lieber zuhause rum.

Mittlerweile ist es sogar wie gesagt so weit gekommen, dass Jugendliche wie ich die in der Natur spazieren gehen und sich für die Natur interessieren abnormal, uncool und Freaks sind. Ich frage mich immer warum, ich denke vielleicht liegt es ja daran, dass der Mensch in der Stadt von der Natur schon sehr entfremdet ist und wenn das halt auf asoziale Jugendliche zutrifft sie noch weniger Verständnis für die Natur haben und sie sogar ablehnen und langweilig finden.

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