Was haben die meisten Jugendliche gegen Wandern?

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33 Antworten

Ich denke mal das viele einfach kein längeres Laufen oder eben wandern mehr gewöhnt sind. Heut zu Tage kannst du dir ja alles liefern lassen und musst kaum mehr zu Fuß irgendwohin.

Ist aber übrigens auch unter Erwachsenen Menschen leider oft so. Wenn wir im Betrieb nen Ausflug planen, dann ist leider kaum jemand dabei wenn es heißt eine Wanderung, etc. sei geplant.

Versteh ich persönlich auch nicht, ich bin auf dem Land aufgewachsen, meine Eltern sind sofern es ging jeden Abend noch mit uns bisschen spazieren gegangen, schon von klein auf und jeden Sonntag sind sie mit mir und meinem Bruder irgendwo hin gefahren wo wir zuvor noch nicht waren und dann wurde mit uns und dem Hund lange gewandert :)

Also ich bin da ganz deiner Meinung. Draußen sein in der Natur... gibt echt kaum was Schöneres!

LG 

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Ich bin oft stundenlang zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Dabei kann man versuchen, den Kopf freizubekommen.

Für Kinder und Jugendliche braucht es meiner Erfahrung nach immer ein festes Ziel. In "einfach so" durch die Natur stolpern sehen sie weniger Sinn.

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Ich versuche mal eine Antwort.

Wandern ist Arbeit. Für Teens, die mit dem Elterntaxi bis vor die Schultür gekarrt werden und sich auch sonst wenig bewegen, ist das natürlich ein Problem.

Die mangelnde Geherfahrung führt auch dazu, dass man nicht das richtige Schuhwerk und die richtige Kleidung besitzt, schnell Blasen bekommt, schwitzt usw.

Es geht auch um ein geschultes Wahrnehmungsvermögen. Die modernen Medien präsentieren ihre Inhalte in der Regel auf einem hohen Reizlevel. Mit intesiven Farben, schnellem Bildwechsel, intensiven (lauten) Klängen. "...geht direkt ins Ohr", wirbt ein Musiksender. Und davon sind wir ja heute überall umgeben, wenn wir uns dem nicht aktiv entziehen.

Beim Wandern entwickeln sich neue Blickwinkel langsam. Geräusche sind leise, ihre Inhalte (z. B. Tierstimmen) erschließen sich nicht auf Anhieb. Gerüche spielen eine große Rolle, aber in Medien, mit denen Jungendliche umgeben sind, kommen sie nicht vor.

Eine Landschaft muss man lesen lernen, so wie man ein Buch lesen lernt. Fernsehen und Videokanäle liefen ihr Programm dagegen wie Babymilch, man muss nur noch schlucken.

Deswegen kann es sein, dass deinen Altersgenossen die Natur "leer" vor kommt, buchstäblich Reiz-los. Da fehlt der Kick.

By the way, Wandern ist heute wieder in. ;-)

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Die Berge von unten, die Kirchen von außen, die Wirtshäuser von innen.

Es ist halt kolossal anstrengend in den Bergen zu wandern, wenn man es nicht gewohnt ist, längere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Ein paar hundert Höhenmeter entspricht einen Wolkenkratzer zu besteigen! Wer da nicht wirklich fit und durchtrainiert ist, wird wenig Freude an der Schönheit der Natur empfinden.

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Wandern oder Spazieren gehen ist schön. Aber wenn man absolut 0 Bezug zur Natur hat, kann man es besser lassen. 

Allerdings kann man lange Spaziergänge bestens zum Reden oder entspannen benutzen, aber wenn man nicht reden oder entspannen will, kann man es auch besser lassen.

Abgesehen davon ist es vielen Stubenhockern auch eher zu anstrengend.

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Ich finds einfach öde. Es bietet für mich keine sonderliche Abwechslung, wodurch es ziemlich eintönig ist. Davon mal ganz, kann ich an der Bewegung zu Fuß nicht wirklich viel finden. Eine Kanutour o.Ä. wäre wohl schon interessanter.

Das einzige was wandern noch ätzender machen könnte, wäre es zu erzwingen ;)

Zudem bin ich weniger ein Natur-, als viel mehr ein Technikmensch.

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Naja, ist doch nicht so überraschend das Menschen verschiedene Hobbies haben oder? 

Dazu kommt das Wandern anstrengend ist, wenn man nicht in der Form dazu ist, wird man die Natur und das Erlebniss an sich nicht wikrlich genießen können.

Ich persönlich finde es weder toll noch schlimm. Ich hätte nichts gegen ab und zu wandern gehen, aber es ist nicht mein Lieblingshobby oder so. Naturbilder finde ich hingegen in 9 von 10 Fällen ziemlich langweilig. 

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Also ich (16) persönlich mag gelegentliche Spaziergänge im Wald sehr da ich da wunderbar entspannen kann oder auch sehr produktiv sein kann was das Finden von Lösungen für Probleme angeht. Man kann in ruhiger Atmosphäre über etwas nachdenken und das ist super. Ganztägige oder gar mehrtägige Wanderungen mag ich dagegen nicht das wird mir mit steigender Dauer zu langweilig 

Auf Klassenfahrten wäre ich auch dagegen da ich wie gesagt spazieren gehen dazu nutze um für mich zu sein was halt da nicht möglich ist. Daher finde ich auf Klassenfahrten zB einen Besuch im Freizeitpark wesentlich interessanter 

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Bei mir in der Klasse ist es genau das gleiche. Keiner hat Lust zu wandern. Für viele ist es nur nervig und langweilig weil man einfach mehrere Stunden läuft. Ich wandern aber gerne, der beste Schulausflug war als wir 3 Tage lang gewandert sind. Wir haben es sogar geschafft jemanden mitzunehmen der wirklich gar kein Bock drauf hatte. Es hat ihm sogar Spaß gemacht, naja solange bis er sich am 2. Tag hat abholen lassen xD

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Ich bin auch Naturmensch. Ich wohne zwar im Randbereich einer Großstadt, aber ich liebe den Wald und Waldbäche.

Zugegebenermaßen fand ich "spazieren gehen" sonntags mit der Family früher auch immer ätzend langweilig. Ich habe gerne als Knd im Wald gespielt, ich war nur zum Schlafen drin, aber laufen das war nicht meins schon gar nicht als Pubertierende :-)

Irgendwan kam die Sehnsucht zum Wald aber durch und heute wandern mein Mann und ich in jeder freien Minute soweit die Füße tragen. Es ist auch ein wunderbarer Stressabbau. Ich denke oft in der Tat gar nichts beim Wandern, schalte komplett ab, beobachte Tiere, versuche Pflanzen zu bestimmen, lausche dem Wind.

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Ich kann nicht für "die Jugendlichen" sprechen, sondern nur für mich.

Ich wandere nicht gern, obwohl ich ein absoluter Naturmensch bin. Spaziergänge sind ok, aber bitte nicht länger als eine bis allerhöchstens zwei Stunden. Das bloße Gehen ist mir als körperliche Betätigung zu eintönig, ich brauche Wechsel. So kann ich z.B. einen ganzen Tag im Garten arbeiten - Jäten, Hecke schneiden, harken, pflanzen und und und - weil da die Körperhaltung und Belastung immer wieder unterschiedlich ist.

Außerdem finde ich es völlig sinnfrei, sich eine bestimmte Kilometerzahl vorzunehmen und darauf auch noch stolz zu sein. In der Familie meiner Kindheit wurde auch immer viel gewandert, und je weiter die Strecke war, um so stolzer waren meine Eltern.

Naturfotos mag ich und mach auch gern selbst welche.

Aber Berge sind mir ein Gräuel...

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Meistens kommt es auf die Person an. Man hat einfach Dinge die mehr priorität haben und einem mehr Spaß machen 

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Ich finde die Frage ist falsch denn sie geht doch schon implizit davon aus dass nicht wandern wollen etwas mit Jugendlich sein zu tun hat.

Generell kenne ich persönlich eher wenige Personen, egal welches Alter die wirkliche Fans vom wandern sind.

Ferner ist so eine Klassenfahrt ja auch immer ne Art Zwang. Ich denke nicht dass es vorher ne Abstimmung darüber gegeben hat wer was machen möchte. Würdest du 30 Personen nehmen und sagen es wird gleich getöpfert wäre die Begeisterung warscheinlich diesselbe.

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Für viele junge Menschen ist wandern einfach schon zu anstregend und besonders für Jugendliche deines alters leider zu öde.. Sie möchten bestimmt lieber in einen Freizeitpark gehen und etwas in Action erleben. 

Ich kann dich gut verstehen. Habe da die selben Erfahrungen wie du gemacht.

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Ich liebe auch Wandern! Ich glaube, das hängt auch von der Erziehung ab und wo man groß geworden ist. 

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Es liegt an unserer Gesellschaft und an der Erziehung durch die Eltern und durch die Schule. Unsere Gesellschaft trimmt jeden von uns darauf nach der Schule möglichst viel Geld zu verdienen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir unglaublich viel lernen. Wir überfrachten unser Hirn mit einer unglaublichen Menge an Bildung. Von dieser Menge die man in uns hinein stopft, benötigen wir später maximal 10%. Der Rest ist vollkommen sinnlos und bringt uns nicht weiter. Doch dieses ständige Lernen in Räumen entfernt uns von der Natur. Immer gibt es Wände zwischen uns und der Natur. Sogar den Sportunterricht erleben wir in einer Halle! Wie sollen Kinder da der Natur nahe kommen? Zuhause setzen sich die Kinder dann vor den Computer, anstatt sich draußen zu bewegen. Sie werden kurzsichtig, weil ihre Augen ständig auf ihr Smartphone starren. Ihre Muskeln verkümmern und sie bekommen Rückenschmerzen. Ihre Herzen sind messbar kleiner als noch vor 50 Jahren. Sie sind nicht leistungsfähig und schnaufen bei der kleinsten Anstrengung als wären sie bereits in Rente. Stellt man sie dann in die Berge und sagt ihnen dass sie einen Kilometer weit laufen sollen, wird ihnen bewusst was sie nicht können. Sie fangen an zu maulen und versuchen sich zu drücken. 

Ändern könnte man das, indem man den Schulunterricht radikal ausmistet und verändert. Sportunterricht sollte grundsätzlich draußen stattfinden, egal ob es grade in Strömen regnet oder die Sonne scheint. Nicht nur der Biologieunterricht sondern auch jeder andere Unterricht, der draußen möglich ist, sollte auch im Freien abgehalten werden. Und immer sollte darauf geachtet werden, dass die Schüler ihren Bewegungsapparat in Bewegung halten und nicht mit gekrümmtem Rücken die Bank drücken.

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Fotografin1958 05.10.2017, 13:13

Was denn, heute lernt man zu wenig? Das halte ich glatt für ein Gerücht!

Ein kleines Beispiel: Als ich vor vielen Jahrzehnten zur Schule ging, musste jeder (!) Grundschüler am Ende der vierten Klasse mindestens (!) 1.200 Wörter richtig schreiben können sowie die Zeichensetzung selbständig richtig beherrschen; heute schätzen sich die meisten Lehrer als glücklich ein, wenn gleichaltrige Kinder gut 600 Wörter einigermaßen richtig hinbekommen, Zeichen müssen angesagt werden.

Wir hatten auch nur höchstens (!) zweimal wöchentlich Sport. Allerdings kamen die meisten meiner Mitschüler (auch meine Wenigkeit) während der gesamten Schulzeit entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad (ich wuchs in einer Großstadt auf). Es war für unsere Eltern und Geschwister selbstverständlich, dass wir von frühster Kindheit recht fleißig im Garten und Haushalten mithelfen mussten bzw. durften. Niemand kam die Idee, uns zur Schule oder sonst wohin mit dem Auto zu bringen: Wir mussten schon selbst zusehen, wie wir zu unserem Ziel kamen!

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Während der Schulzeit hatten wir oft längere Wanderungen. Ich fand es immer sehr cool und toll, auch wenn es manchmal anstrengend war.

Klar, dass es manchen nicht so besonders gefallen hat. Aber bei uns an der Schule war es Pflicht.

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Ich bin, als ich in deinem Alter war mal mit einem Kumpel wandern gegangen. Wir sind für eine Woche jeden Tag 30 Km gelaufen und haben in den Zwischenstationen in Jugendherbergen übernachtet. War ein mega Erlebnis und es zeigt in welchem Luxus wir mit den ganzen Dreckskarren leben die unsere Umwelt zerstören...

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Ooh mann! Das ist so mega langweilig! Ich hasse wandern... Aber hey, wem's gefällt, ist doch nicht schlimm. Viel Spaß beim wandern. Bin 15.

Ich liebe die Natur auch,  aber Berge oder allgemein sind trotzdem nichts für mich. Ich mache gerne Fahrradtouren, oder gehe durch den Wald.

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Heut zu tage finden die Jugendlichen Wandern doff weil man da unnötig laufen muss Handy zocken ist besser finde ich

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