Was haben die Medien gegen unsere achsoschlimmen "Killerspiele"?

8 Antworten

Weil das einfach ist.

Es ist leichter, als wenn man stattdessen zugibt, dass nachfolgende viel wahrscheinlichere Gründe sind, dass Leute durchdrehen -->

- Mobbing

- soziale Ausgrenzung

- Intoleranz wo immer man hinschaut

- Gewalt in den Medien, die keine Computerspiele sind, das fängt schon mit angeblich harmlosen und seriösen Nachrichtensendern an.

- Aussieben von Kindern von klein an in der Leistungsgesellschaft

- seelische Erkrankungen

- Erwartungshaltung von Mitmenschen immer und überall

- Hierarchien in der Gesellschaft immer und überall

- Bevormundung von Bürgern im Staat

- Manche Menschen haben keine echte Freiheit

- ungerechte Verteilung von Ressourcen auf der Welt

Die Liste lässt sich noch ewig fortführen.

Es gibt Leute, die das alles ausblenden, und es nicht mögen, wenn jemand am Märchen von der perfekten Gesellschaft / System rüttelt, dann werden eben Computerspiele als Auslöser von Gesellschaftsproblemen deklariert, das ist einfach und bequem.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass die Spielesoftwareschmiede Bethesda mit Fallout 4 bereits zirka 750 Millionen Dollar weltweit verdient hat (seit November 2015) und sie auch weiterhin Geld damit verdienen werden, auch in ein paar Jahren noch, die Milliarden Dollar-Grenze wird auf jeden Fall geknackt werden.

Auf der einen Seite werden Computerspiele diabolisiert, auf der anderen Seite verdient man sehr viel Geld damit, typisch menschliche Heuchlerei und Scheinheiligkeit.

Hey, ums nochmal aufzugreifen:

Killerspiele sind nicht Ursächlich für Amokläufe und so, deswegen hier nochmal ein Artikel:

http://www.4familii.de/gesundheit/ist_mein_kind_amokgefaehrdet~179/

Klar ist es einfacher auf solche Spiele zu zielen aber vielleicht findet der ein oder andere ja hierdrin noch ein Gegenargument für die nächste Diskussion :)

das ist ähnlich, wie die pauschale Aussage: "Marihuana = Einstiegsdroge".

Jeder der harte Drogen nimmt, hat in der Regel irgendwann mit weichen Drogen und wahrscheinlich auch Marihuana angefangen. Daher ist Marihuana schon eine "Einstiegsdroge". Es bedeutet aber nicht, das jeder Konsument davon irgendwann mal bei harten Drogen landet.

Ähnlich war es bei vielen jugendlichen Amokläufern der letzten Jahre. Ein gemeinsamer Nenner war fast immer: sie haben in ihrer Freizeit "Ego-Shooter" gezockt. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, das jeder Gamer potentiell gefährlich ist.

Es ist aber oft "einfacher" (weil eindimensionaler) darauf als Sündenbock zu verweisen, als die anderen Probleme, Auslöser & Faktoren (Familie, Mobbing, psychische Probleme usw.) miteinzubeziehen & sich damit kritisch und ernsthaft auseinander zu setzen.


Ich hab das Gefühl das nicht gamer weniger spaß am Leben haben?

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Wie kann ich meinen Vater davon überzeugen, dass Killerspiele NICHT für Amokläufe wie in München verantwortlich sind?

Hallo!

Nach den Amokläufen fragte mich mein Vater heute, ob ich denn sogenannte "Ego-Shooter" spiele (schonmal super, dass er wahrscheinlich keine Ahnung hat, was das ist).

Nachdem ich ihm sarkastisch mitteilte, dass ich solche Spiele spiele, und auch unglaubliche Lust am Morden hätte seit ich das tue (natürlich habe ich keine Lust daran, obwohl ich jetzt schon lange LPs schaue und selbst spiele), begann er gleich mit seiner Rede.

"Der Junge hat sowas gespielt, die hat man in seinem Zimmer gefunden, der hat nur sowas gemacht. Außerdem ist in den letzten 20 Jahren seit es diese Spiele gibt die Hemmung von Jugendlichen gegenüber Morden total gefallen, es kann ja kein Zufall sein, dass jetzt immer mehr junge Menschen beim IS mitmachen und so viele Attentate waren..." Das habe er alles in der Zeitung gelesen (Ich habe komischerweise gelesen, der Junge aus München wäre aufgrund von Mobbing psychisch erkrankt, aber gut, dann halt Killerspiele...) Das bestätigen Psychologen sagte er (Er ist Arzt, zwar aus einer völlig anderen Richtung, aber das lässt ihn von seinen Fakten dann halt absolut sicher sein, auch, wenn er mir keine Quellen zu diesen "Fakten" geben wollte).

Mein Vater ist 62, ich bin 15. Von dem Standpunkt aus ist es mir nicht möglich, mit Internetartikeln zu beweisen, dass keine Studien je etwas bewiesen haben, was er sagt. Es ist, als würde man gegen eine Wand reden. Was kann ich ihm sagen, dass er mir glaubt? Ich bin mir sicher, nein, ich WEISS dass ich Recht habe. Ich will schließlich niemanden erschießen, und die Millionen anderen Jugendlichen aus Deutschland und Österreich die sowas spielen ja auch nicht. Früher war es der RocknRoll, auf den die Eltern alles geschoben haben, heute sind es die Killerspiele. Wie soll man je dieses Unwissen beseitigen? Kennt ihr vielleicht gute Artikel zu dem Thema? Vielleicht Neues zum Amoklauf? Ich wollte ihm auch schon die Spiele (eigentlich nur eines, die anderen sind MMORPGs) zeigen, die ich spiele, um ihm zu zeigen, was ich dabei tue, aber das wollte er nicht. Danke schonmal.

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Hilfee!Ich brauche gute Argumente!?

Ich brauche gute Argumente.

Also wir haben in der Deutsch-Stunde abgemacht, dass wir in der nächsten Stunde (Montag, morgen) diskutieren werden zum Thema ,,Medien&Gewalt", bezogen auf Killerspiele.

Dazu haben wir unsere Klasse in 2 Fraktionen eingeteilt, die einen sind der Meinung, dass diese Killerspiele negative Auswirkungen haben und die anderen nicht.

Und morgen soll jeweils die eine Fraktion, die andere davon überzeugen, dass sie im Recht sind.

Jetzt brauche ich gute Argumente.(am besten auch Internet-Seiten, wo ich screenshots machen kann)

Ps:
Ich gehöre zur Fraktion, die meint, dass sie negative Auswirkungen haben.

Danke im Voraus und einen guten Sonntagnachmittag

Lg

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