Was haben die Leute gegen schwule/bisxexuelle Menschne?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sei froh dass du in der heutigen Zeit und in einer liberalen Kultur lebst. Der gesamte Monotheismus ist früher viel energischer gegen Homo- und Bisexualität vorgegangen. Warum? Weil es so in den "heiligen" Büchern gefordert wird. Warum wird das dort gefordert? Weiß ich auch nicht, aber ich vermute dass es Zwecks der Abgrenzung gegen Polytheismus war, denn dort gab es selbst bei den Göttern Homosexualität (z.B. Zeus) und Intersexualität (z.B. Loki).

Danke für den Stern.

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Weil sich viele durch diese Art des Lebens angegriffen, obwohl es sie einen Sch**** angeht. Und die ganzen Antworten hier, die sich darüber beschweren, dass sich durch das "Hinausposaunen" belästigt" fühlen ... betrachten als hinausposaunen wohl schon als das ganz gewöhnliche Zusammensein in der Öffentlichkeit.

Ganz bezeichnend in dem Zusammenhang folgende Passage aus einer Antwort

Ein Hetero läuft nicht durch die Stadt und ruft: Ich bin Hetero, ich bin Hetero...! 

Doch, tut er, sobald er zusammen mit einer Frau Arm in Arm durch die Stadt schlendert, Zärtlichkeiten im Eiscafe austauscht und alles andere. Und eben diese Normalität fehlt noch oft genug bei der Wahrnehmung von Schwulen.

Und es ist auch kein "Hinausposaunen", wenn man sich z.B. bei einer Einladung mit Begleitung erst mal rückversichert, ob man den Partner mitbringen kann. Ansonsten habe ich seit nun mehreren Jahrzehnten in Hamburg noch keinen mit einem Schild durch die Spitaler laufen sehen "Ich bin schwul!".

Jetzt hol mal tief Luft und komm wieder runter...

betrachten als hinausposaunen wohl schon als das ganz gewöhnliche Zusammensein in der Öffentlichkeit.

...das habe ich nie geschrieben, gesagt und gemeint. Du solltest meine Texte genauer lesen...

Ein Hetero läuft nicht durch die Stadt und ruft: Ich bin Hetero, ich bin Hetero...! 

Du hast mich doch damit zitiert... Was ist daran nicht zu verstehen? Da war nie die Rede von Händchen halten etc...

Auf den Rest brauche ich nicht mehr einzugehen, da du nicht begreifst um was es tatsächlich geht.

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@blacksheepkills

Tief Luft holen ...

Dann konkretisiere doch mal bitte, was du unter "Hinausposaunen" verstehst. Denn mir ist es nun im Laufe der letzten Jahrzehnte nicht untergekommen, dass jemand seine Orientierung hinausposaunt bzw. was ich unter hinausposaunen verstehen würde.

... und langsam wieder ausatmen :-)

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@iQMastermind69

Ich weiß jetzt nicht, ob ich dir im Ernst die Bedeutung von "Hinausposaunen" erklären muss...? Für mich hat das jedenfalls nichts mit Händchenhalten zu tun, sondern ist was ganz anderes.

Ich meinte damit so zu tun, als wäre der Schwule eine Frau (mit hoher Stimme). Dieses Gekreische, geseufze, gejammer usw... Kein Mensch kommt doch so auf die Welt. Das heißt für mich ganz einfach:"Hört her, ich bin schwul und will beachtet werden."

Und ja, ich habe schon zig von denen gesehen, gehört und erlebt. Und jedesmal muss ich mich als Mann fremdschämen...

Aber ich denke wir lassen das jetzt an der Stelle einfach sein, denn wir werden so oder so auf keinen Nenner kommen.

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@blacksheepkills

Tja, ich finde es ist genau diese "Freche Art und Weise" vom blacks...so zu antworten. Vielleicht, weil die Person sich gar nicht in die Lage versetzen kann?

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Mach dir nichts draus. Es ist anders, die Menschen verstehen es nicht und sie suchen ein Ventil für den Ärger, den sie sich woanders ansammeln...

Gleichzeitig sind die oft genervt, weil sie das Gefühl haben, dass alle nicht Heteros zu viel Aufmerksamkeit haben wollen...

vielleicht sind die menschen es auch einfach nur satt, dass jeder meint seine sexuellen neigungen öffentlich bekannt geben zu müssen.  mir geht das nämlich auch tierisch auf den sender. und nein, ich bin nicht homophob. einer meiner onkel lebt in einer gleichgeschlechtlichen partnerschaft und einer meiner cousins auch. und beide hatten kein coming out nötig und beide gehen ganz normal mit ihrer partnerschaft um wie hetero-paare auch.

Ich glaube nicht, dass man als Schwuler in DE Probleme hat, wenn man ganz einfach schwul lebt.

Was viele, und auch ich nicht mögen, ist eine aufdringliche Zurschaustellung der eigenen sexuellen Orientierung in der Öffentlichkeit bei allen möglichen Gelegenheiten: "Schaut mal alle her, ich bin xyz!"

Noch weniger beliebt, wahrscheinlich auch bei vielen Schwulen, sind die "Schwulenfunktionäre", die aus ihrer Orientierung einen Lobby-Beruf gemacht haben und als Berufsempörte von angeblichen Diskriminierungen leben.

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