Was haben Christen und Moslems gegen Schwule?

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Es sind nicht pauschal die Christen und die Moslems, die Homosexualität ablehnen. Es sind die unaufgeklaerten, rückwärts gewandten und engstirnigen Menschen, die ein Andersein verurteilen. Sie können jeder Konfession angehören oder auch keiner.

Pauschaliere nicht so - es gibt auch positive Gegenbeispiele.

So erklärt etwa der evangelisch-lutherische Pastor Nils Christiansen "Homosexuelle auszuschließen ist evangeliumsfeindlich"

http://www.evangelisch.de/inhalte/84019/03-06-2013/homosexuelle-auszuschliessen-ist-evangeliumsfeindlich

Diese Haltung begründet er unter anderem damit, dass die Heilige Schrift im Kontext der jeweiligen Zeit gelesen werden muss und manche Regeln daher verworfen werden können.

Er führt als Beispiel die alttestamentarische Aufforderung zur Steinigung unfolgsamer Kinder, oder die Forderung des Paulus, die Frau habe in der Gemeinde zu schweigen, an.

Natürlich gibt es auch religiöse Fanatiker die womöglich sogar als "Homo-Heiler" auftreten und mit ihrer Pseudo-Therapie in den Suizid treiben.

Deshalb sollte man aber nicht alle Anhänger einer Religion über einen Kamm scheren.

Christen, die sich auf die Lehre der Bibel gründen, können Homosexuelle - wie auch andere Menschen - niemals hassen. Jesus hat dazu aufgerufen, alle Menschen (sogar die Feinde) zu lieben und zu segnen. Von ihm stammt die goldene Regel, dass wir andere Menschen behandeln sollen, wie wir selbst behandelt werden wollen (Matthäus 7,12).

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