Was haben adelige Kinder im Mittelalter in ihrer Freizeit so gemacht?

6 Antworten

Freizeit, wie du sie offenbar hier verstehst, ist eine neuzeitliche Erfindung.

Das Mittelalter ist eine verdammt lange Zeitperiode, da wäre eine genaue zeitliche Eingrenzung notwendig. Auch der genaue Ort und die genaue gesellschaftliche Stellung etc. sind notwendig, um die Frage bezüglich des Lebens einer 10-jährigen so halbwegs zu beantworten.

Gerade vor dem 12. Jh. ist die Wahrscheinlichkeit allerdings generell nicht gering, dass eine 10-jährige Adelige bereits verheiratet wurde / war.

Adelige Mädchen wurden wohl auf ihr späteres Leben als Mutter und Hausfrau vorbereitet. Nähen und Benimmregeln, aber auch lesen, sowie das spielen mit Puppen war Bestandteil ihres Tages.
Ich denke, sie hatten jeweils ein oder zwei "Kindermädchen", die sich speziell um sie und ihre Erziehung gekümmert haben, auch mal mit ihnen spazieren gegangen sind oder durchaus auch mal auf Reisen.

Lewen war keine weibliche Tugend, außer für den klösterlichen Bereich

0

Also ich glaube im Mittelalter hatten die noch keine Kindermädchen. 

Dort waren die Kinder sich häufig selbst überlassen. Spielzeug gab es nicht und die Mädchen hatten ganz klar den Auftrag früh verheiratet zu werden. 

"Wurden sich selbst überlassen"

Falsch, entweder die Familie war arm und die Kinder mussten in 99% der Fälle früh auf dem Feld helfen oder sie war wohlhabend und die Mädchen mussten sich auf das Führen des Haushalts auf einer Burg vorbereiten und alle Regeln, Sitten und Tutenden lernen. Also Freizeit hatten die ganz klar nicht 

0

Was möchtest Du wissen?