Was habe ich von dem "Antrag auf Lohnsteuerermäßigung"?

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4 Antworten

Wenn der Antrag berechtigt ist, und akzeptiert wird, zahlst Du gleich weniger Steuern, d. h,, Du hast mehr Lohn. Ansonsten musst Du sowieso eine Einkommensteuererklärung machen, wo Du sowas angeben kannst, und dann bekommst Du evtl. Geld zurück.

Wieso "evtl. Geld zurück". Entweder ist etwas gerechtfertigt oder nicht.

Entweder ist etwas zutreffend, dann kann man dies schon unterjährig berücksichtigen und es wirkt sich dann in der Jahreserklärung nicht mehr aus oder man macht es nicht unterjährig und bekommt den Vorteil mit der Steuererklärung.

Was hat es denn mit dem "evtl. Geld zurück" auf sich? 

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Bei der Eintragung eines Freibetrages von z. B. 1200 Euro pro Jahr (Behindertenfreibetrag, Fahrten zur Arbeit...) sind das pro Monat 100 Euro, für die du keine Steuern zahlen musst. Bei einem Spitzensteuersatz von ca. 30 % wären das 30 Euro, die du jetzt pro Monat bar mehr auf der Hand hättest. Am Jahresende musst du dann in einer Einkommensteuererklärung die gesamten Einnahmen des Jahres vorlegen und auch die Belege für die eingetragenen Freibeträge. Dann wird das abschließend im Finanzamt abgerechnet.

Also kurz: Bei Eintragung jetzt sofort mehr Geld pro Monat - Spitzabrechnung erst Anfang des nächsten Jahres.

du musst mögliche "Abschreibungen" vorweisen, und dadurch bereits die monatliche Lohnsteuerschuld zu mindern, anstatt diese durch den Jahreseausgleich wieder reinzuholen,. Das nennt sich dann "Freibetrag eintragen lassen"

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