Was glaubt man und was weiß man?

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10 Antworten

Glauben heißt, darauf vertrauen, dass die Aussage, an die man glaubt, auch stimmt, ohne dass man das überprüfen kann.

Die Aussage kann eine Pressemeldung sein, das Wort eines Freundes, oder eine Aussage der Bibel, oder ...

Teile aus Liedtexten:

Glauben heißt wissen, es tagt. Hell wird es, wenn man es wagt ...

Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben mich von ihm (=Gott) scheiden kann ... (Röm. 8,38).

http://www.bibleserver.com/text/LUT/R%C3%B6mer8%2C38

Wissen heißt dagegen, auf Aussagen zu vertrauen, die man überprüft hat.

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Kommentar von aicas771
05.02.2016, 21:37

Danke für den Stern !

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Wenn jemand sagt 

"Ich weiß, dass es einen Gott gibt!"

dann ist das seine Uebereugung die weit ueber "nur" glauben steht.

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Ob man etwas weis oder glaubt liegt auch stark an dem Erlebten.

Hat man beispielsweise eine bestimmte Situation mehrmals mit Menschen erlebt die einen ähnlichen Charakter gehabt haben, so kann man sicher davon ausgehen dass wenn wieder so eine Situation kommt, dass sie wieder so reagieren werden.

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Was viele Menschen nicht unterscheiden können sind Meinungen und Fakten. Fakten kann man wissen, Meinungen können sich ändern. Dennoch werden diese beiden häufig vermischt.

Es gibt den Menschen eine Bestätigung wenn sie ihre eigene Meinung als Fakt verkaufen, so unsinnig sie auch sein mag.

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Wie wäre es mal mit ich weiß, dass wenn du an Gott nicht glaubst du in die Hölle kommst und ich weiß, dass selbst wenn du sagst ist dass überhaupt sicher ? Du trotzdem dieses Gefühl hast, komme ich oder komme ich nicht und du nicht zu 100% sagen kannst ich komme nicht in die Hölle.

Man hat diese Gewissheit nicht und ich weiß auch, dass Menschen somit Angst vor dem Tod haben und Angst von diesem danach passiert nix es kann morgen vorbei sein und das wars.

Jetzt sieht es natürlich jeder anders. Der Punkt ist der :

Glaubst du an Gott kommst du ins Paradies
Glaubst du nicht an Gott kommst du in die Hölle
Glaubst du an Gott auch wenn es ihn nicht mal angenommen gäbe, hast du keine Angst vorm Tod und stirbst friedlich.
Glaubst du nicht an Gott und es gäbe ihn mal angenommen nicht, dann hast du immer dieses Gefühl danach ist nix und wenn ich sterbe ist alles vorbei und ich habe Angst vorm Tod.

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Kommentar von DBKai
04.02.2016, 15:10

Nein - ich kann es nicht zu 100 % sagen, dass ich nicht in die Hölle komme - genau so wenig, wie du das zu 100 % von dir sagen kannst....

Es wäre schon schrägt, wenn man zuerst voll ausgestattet mit diversen Fähigkeiten auf der Erde unterwegs ist und dann stirbt - und alles ist einfach für immer vorbei... Wozu war dann überhaupt mal irgendetwas da? Warum ist es nicht beim Nichts geblieben?

Wenn man gerne lebt, möchte man wohl so oder so nicht zu früh sterben - wen es möglich ist. Aber es kann zum inneren Frieden verhelfen, wenn man glaubt, dass nicht alles leer und sinnlos ist...

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Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht. Hebräer 11,1

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hm.. kennst du dieses Gefühl, wenn mehrere Dinge passieren und man auf einmal den Zusammenhang versteht? Wie als ob es 'klick' macht, und plötzlich hat man etwas mehr erkannt?

So ähnlich ist es auch mit Gott.. es ist eine Erkenntnis, die von tief innen kommt (auch wenn ich schon denke, dass es auch logische Argumente und Beweise für Seine Existenz gibt) - und einem Ruhe und Sicherheit (im Herzen) gibt.. kann ich nicht erklären wirklich, tut mir leid, ich glaube, dass muss man selbst gespürt und erlebt haben, um es zu verstehen..

aber weißt du ansatzweise vielleicht was ich meine?

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Kommentar von DBKai
04.02.2016, 15:03

Ich glaube auch an einen Gott... und ich finde auch Dinge, die seine Existenz für mich bestätigen.

Es spricht für mich mehr für seine Vorhandensein als dagegen.

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Ich kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube,
der sich uns in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die
die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes
wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer
Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Ein m. E. sehr empfehlenswerter Artikel dazu ist folgender: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser
Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische
Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Kommentar von DBKai
04.02.2016, 15:18

Du beschäftigst dich wohl viel mit diesem Thema.

Ich glaube daran, dass es einen Gott gibt. Auch daran, dass es eine Zukunft geben kann, die über das irdische Leben hinaus geht und so wundervoll sein wird, dass die Menschen gerne ewig existieren.

Wann sind wir bewusst auf der Seite Gottes? Wie verhält sich ein Mensch, der sich für ihn entschieden hat im Vergleich zu einem Menschen, der sich gegen seinen Weg entschied?

Es kommt zu einer Auferstehung der Gerechten und Ungerechten, oder? Kann man dann nochmal umkehren? Was passiert, wenn man nicht umkehrt oder wird es am Ende ganz leicht sein, umzusteigen?

Es gibt keine Reinkarnation? Wie kommst du darauf? Wo steht das? Höherentwicklung - die Menschen haben sich ja schon auch weiterentwickelt... Selbsterlösung - wenn man sich entschließt etwas Neues auszuprobieren und das eigene Leben zu ändern, ist es doch wie eine Selbsterlösung?

Himmel und Hölle als Realität - Die Hölle auf Erden könnte man mit Kriegsgebieten vergleichen - freudlose Gegenden... Der Himmel auf Erden wären dann harmonische Orte, an denen die Menschen zusammen helfen...  - wenn man nach dem Tod in die Hölle kommt - was passiert dann mit einem? Kommt man da nie mehr raus - ist es endgültig? Wird man auf ewig leiden? Oder wird die Existenz ausgelöscht?

Den Himmel stelle ich mir so vor, wie die bestmögliche Realität - nur um einige Level höher... besseres Essen... gesünderer Planet... gesündere Menschen... mehr Spaß... usw.

Durch welchen Weg kann man sich mit Gott versöhnen?

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Hiob und jeder andere Gläubige sagt: "Und ich, ich weiß, dass mein Erlöser lebt." Hiob 19,25

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Kommentar von DBKai
04.02.2016, 21:28

Das erinnert mich an den Film "In einem Land vor unserer Zeit", wo Little Foot seine Mutter fragt, woher sie weiß, dass das große Tal existiert obwohl sie es noch nie gesehen hat - noch niemals dort war? Und sie meinte: "Manche Dinge siehst du mit deinen Augen und andere mit deinem Herzen."

Ich glaube ja auch an einen Gott und ich finde auch, dass sehr viel für einen Gott spricht...  aber Hiob ist ja auch das absolute Musterbeispiel für einen starken Glauben (wissen?)...

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wenn du gotteskraft in dir fühlst, weißt du etwas

wenn du gotteskraft von anderen gesagt bekommst, glaubst du (vielleicht)

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