Was glaubt ihr, wie unser Leben in 20 oder 30 Jahren sein wird?

11 Antworten

keine Panik.
es wird mehr oder weniger so aussehen wie bisher, wenn uns unsere Politiker nicht in einen Krieg hineinziehen.
Umweltpanikmache (vermutl. denkst Du an die CO2 Panigmache) ist völlig unangebracht:

- tats. wird seit ca. 2000 sogar leicht kühler, was den Kausaleffekt von CO2->Temperatur mehr und mehr in Frage stellt (zumindest im Ausmaß)

- Pflanzen wachsen besser bei mehr CO2

- die Sahara wird sich verkleinern und grüner, da mehr Feuchtigkeit in die Luft kommt (sie war in der Vergangenheit in Warmperioden grüner!)

- die früher prognostizierte Erwärmung war weit übertrieben (und selbst der ICCCM bestätigt das und korrigiert nach unten). Man geht heute von 2° bei Verdopplung des CO2 Gehalts aus - der Mensch hat aber nur rund 100 von 400 ppm beigetragen Bevor der Mensch es auf 800 bringt, geht uns vermutl. vorher das Öl aus...)

Wir sollten uns daher um die "wirklichen" Probleme kümmern - da sehe ich aber leider schwarz; wir scheinen zu sehr abgelenkt.

(und nein, NOx ist auch keins: eine Kerze im Wohnzimmer erzeugt 4mal soviel davon wie der Grenzwert in den Städten).

Hauptsache du glaubst an das was du schreibst

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@PatchrinT

das hat nichts mit Glauben zu tun - im Gegenteil.

Ich glaube nicht der Bildzeitung oder ARD, sondern lese Papiere (aber von beiden Seiten, denn es gibt auch jede Menge zweifelnder Wissenschaftler).
Nur als Beispiel: allein schon an den Messwerten sind Zweifel berechtigt. Man denke nur an Climategate - schon vergessen?).

Nur mal so ein paar diesbez. Fragen in Punkto wer "glaubt" hier was:

ist/war Dir bewusst, daß die Messwerte massiv verfälscht wurden?
Daß die sog. "Homogenisierung" z.T. höchst fragwürdig und undurchsichtig durchgeführt wurde?
Daß es heute viel weniger Messtationen als noch vor 50Jahren gibt - und die verbliebenen zum größten Teil in dicht bewohntem urbanen Umfeld (z.T. neben Staßen oder Flughäfen) stehen?
Daß in den Globaltemperaturen die Warmperioden (Römerzeit und Mittelalter) in vielen Fällen systematisch herunter-homogenisiert wurden?
Daß es in der südlichen Halbkugel weit weniger Messtationen gibt (in der Antarktis nur 8), gleichzeitig dort die Durchnittstemperatur z.T. abnimmt?
Daß in den ICCCM Berichten im Detail an vielen Stellen von "Unsicherheit" und unvollständigen Modellen zu lesen ist, am Ende im Summary aber immer wieder die Katastrophe an die Wand gemalt wird - obgleich die Schätzung der Temperaturzunahme mit fast jedem neuen Bericht nach unten korrigiert wurde?
Daß die Modelle zwar eine Zunahme vorhersagen, die echte Welt aber seit rund 20Jahren kühler wird?
Sollte man do nicht vielleicht doch fragen, ob wir nicht größere Probleme haben?
Gar nicht zu reden, ob denn nicht durch 30% mehr CO2 das Pflanzenwachstum um rund 1/4 gesteigert wird, und damit genau das Gegenteil (nämlich weniger Klimaflüchtlinge) eintreten könnte?.

Klar: man kann natürlich für Biosprit werben, und den Ländern dort das Wasser nehmen, um Pflanzen zum Verheizen anzubauen und sich als CO2-Wohltäter feiern...
Nur mal so eine Idee: man könnte auch für ein paar hundert Mios Gasverflüssigungsanlagen bauen, damit Gas von Bohrlöchern nicht mehr abgefackelt wird. Eine kostet rund 150Mio und schafft rund 0.8MioT CO2 pro Jahr (googel: Linde). Für ein paar Mrd Entwicklungshilfe könnte man 20 solche Anlagen bauen, und mehr CO2 aus der Luft nehmen, als wir durch lächerliche Fahrverbote oder Biospritanlagen vermeintlich einsparen.
Aber: gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
Wer in Anbetracht der obigen Fragen (*) nicht wenigstens ernsthaft darüber nachdenkt, sondern einfach mal "glaubt" was einem da so erzählt wird, der ist m.E. auf dem falschen "hauptsache glauben" Dampfer.

(*) und das sind nur ein paar.
Man kann auch den Anstieg des Meeres nachprüfen (übrigens: nicht mehr oder schneller als früher) oder auch die Anzahl heftiger Stürme (eher weniger, weil aber immer mehr Reiche gern am Meer wohnen wollen sind die finanz. Schäden höher - das ist aber auch alles).

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noch ein Nachtrag (f. PatchrinT ;-)
hier ein Vortrag (leider in schlechtem Englisch - aber man kann ihm dennoch folgen). Er zitiert aus dem ICCCM Bericht (der ja wahrlich nicht als "klimaskeptisch" gilt).
Selbst dort ist zu finden, daß es keine Erwärmung seit Anfang des Jahrtausends gibt.
Offensichtlich sind die Medien entweder blind, oder 20Jahre hinterher, oder sie haben eine Freude an schlechten Nachrichten (was sie aber nicht wahr macht).
Ich empfehle (zumindest) die 2Minuten ab 6:30 anzuschauen:
https://youtu.be/NSH41wM-jPc?t=385

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@PatchrinT

wie gesagt: nicht einseitig "informieren" (einen Blick aufs Impressum solltes Du werfen)

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@sarahj

Die untere Grafik, die im Video bei 8:00 zu sehen ist, verweist auf den IPCC AR5 (https://archive.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/syr/SYR_AR5_FINAL_full_wcover.pdf). Ich konnte dort die entsprechende Grafik nicht finden, du vielleicht? Im aktuellen IPCC Bericht von 2018 finde ich aber folgende Grafik: https://report.ipcc.ch/sr15/pdf/sr15_spm_final.pdf (Seite 8 des PDFs, Grafik SPM.1). Dort sehe ich wie im Video die Temperaturabweichung bezogen auf die vorindustrielle Zeit 1850-1900. Zum Beispiel bei 2000 habe ich dort ein kleines Tief, genauso wie in der im Video gezeigten Grafik. Allerdings liegt das Tief im Video bei ca. 0°C (also keine Abweichung gegenüber 1900, echt?), im offiziellen Bericht hingegen liegt das Tief bei etwa 0,5°C). Ich möchte dem Prof aus dem Video nicht ans Bein pinkeln, aber im Ernstfall vertraue ich eher einem veröffentlichten Review als einer Präsentation, deren Datenquelle ich nicht finden kann.

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@PhotonX

https://www.sparc-climate.org/wp-content/uploads/sites/5/2017/12/GA5_GeraldMeehl_SPARC_GeneralAssembly2014_12Jan.pdf
s39.
Nachdenklich macht mich die "Erklärung" der nichtvorhandenen Temp.Steigerung ab 2000 auf der Seite davor ("What about the early 2000s hiatus"); Zitat:
"There may also be a contribution from forcing inadequacies and, in some models, an overestimate of the response to increasing greenhouse gas and other anthropogenic forcing (dominated by the effects of aerosols)."
Mit anderen Worten: die Modelle projezierten nicht den tats. Verlauf, und es könnte sein, daß sie den EInfluss von CO2 überbewerten.

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@sarahj

Mich macht eher nachdenklich, dass die Daten der beiden Diagramme sich um einen halben Grad unterscheiden. Bei Modellen gibt es ja gewissen Spielraum, bei der Interpretation erst recht, aber die Daten sollten doch wohl bei allen Berichten mehr oder weniger identisch sein.

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@PhotonX

Genau das meinte ich in obigen Kommentar: man muss den zugrunde liegenden (Mess-)Datensatz unabh. untersuchen. Insbes. die "Homogenisierung" (also das "Anpassen" an geänderte Geräte bzw. Umgebung) scheint mir fragwürdig . So wurden viele Werte nach oben "homogenisiert" anstatt nach unten (was eigentlich angefragt wäre, wenn sich die Umgebung von Meßstationen die Umgebung verstädtert).
Es gibt einige Papiere die sich sehr kritisch äußern (z.B. "Is temperature or the temperature record rising?" - David R.B. Stockwell - Sep 26, 2012" oder auch "Investigation of methods for hydroclimatic data homogenization" E. Steirou and D. Koutsoyiannis Vienna April 2012".
Wenn die (Grund-)Daten falsch sind, kann kein Szenario etwas vernünfiges vorhersagen.
Schlimmer noch - es scheint als würde man unpassende Messdaten (bewusst?) ausblenden bzw. nivellieren (siehe 1. Papier oben).
Diese wurden z.T. mit "passenden" (i.e. steigenden) Werten anderer Stationen weggerechnet, was methodisch falsch ist.
Zitat aus dem Papier: "The difference between the trends of the raw and the homogenized data is often very large "

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Keine Ahnung, wie es mit dem weltweiten Mittelwert aussieht. Aber für Süddeutschland kann ich sagen, dass wir in diesem Jahrhundert schon ganz schön viele Jahrhundertsommer hatten.

Auch ein Blick auf die Alpengletscher heute plus deren Fotos von früher belegt eine langandauernde Warmzeit.

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@TomRichter

Alpengletscher schmelzen jedes Jahr einige Meter in der Dicke. Nicht umsonst kommen Leichen und Mammuts wieder zum Vorschein. Natürlich hatte es das früher auch gegeben "Ironie"

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@PatchrinT

....auch verschwinden einige Trauminseln(Malediven,Seychellen)eines Tages von der Bildfläche. Sie werden jedes Jahr einige zig Meter weniger. Oder wird das auch vorgegaukelt?

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@TomRichter

die Warmzeit ist ja durchaus erklärbar: einerseits kommen wir aus einer Kaltphase heraus, andererseits gab es auch noch ein sonnenfleckenmaximum um 2000 herum. (wer ein bisschen mit R oder anders programmieren kann, sollte mal die Reihe der Sonnenfleckenzahlen einer Fourieranalyse unterziehen um das statistische Rauschen rauszukriegen und die 2 deutlichen Zyklen zu sehen. Dazu den rund 1000 jährigen Warm-Kalt Zyklus addieren. Damit erhält man eine Kurve die besser mit der Temperatur korreliert, als sämtliche Klimamodelle...).

Die Frage, die aber öffentlich nie gestellt wird ist:
selbst wenn das CO2 schuldig wäre - was wäre denn so schlimm, wenn es tatsächlich 2-3° wärmer wäre?

In der Vergangenheit war es jedenfalls immer gut für die Menschheit. Aktuell sieht es aber (leider) eher nach einer Abkühlung während der nächsten 30 Jahre aus (was auch obige Analyse vorhersagt)...

<humor>Vielleicht sollten wir daher noch mehr CO2 in die Luft blasen, damit die Weltweite Landwirtschaft die zusätzlichen 3Mrd Menschen dann auch ernähren kann - denn der Ertrag steigt ohne Zweifel, und ein paar hundert Km mehr Landwirtschl. Anbaufläche Richtung Norden in Kanada, Skandinavien und Russland können da auch nicht schaden.</humor>

Auch in Anbetracht, daß das Pflanzenwachstum bei mehr CO2 weit besser ist und daß die aktuellen Messdaten in keinster Weise mit den Modellrechnungen übereinstimmen, und die neuesten Zahlen selbst bei Verdopplung von "nur noch" rund 0,4-2,5° (Fehlertoleranz) ausgehen.
Die 4°, die immer wieder aufkommen sind in den Studien längst vom Tisch - geistern aber immer noch um, in Horroszenarien.
Die Modelle sind eben - Modelle. Mit vielen Parametern, an denen gedreht werden kann (ob bewusst oder aus Unwissenheit will ich gar nicht werten) .
Im übrigen handelt es sich um chaotische Systeme (im mathem. Sinn). Dreht man an manchen Parametern im 1/100 Promillebereich kommen komplett andere Szenarien in 50Jahren heraus. Mit anderen Worten: die Modelle sind absolut unzverlässig und möglicherweise prinzipiell unberechenbar (und das geben ehrliche Wissenschaftler auch zu).

Eigentlich wollte ich nur der allg. Panikmache und Weltuntergangsstimmung entgegenhalten, daß man sich hier nicht kirre machen lassen sollte:selbst bei einer Reduzierung von 20% in ganz Europa, würde das - vorrausgesetzt, daß es wirklich der Mensch ist, der für 2° Erwärmung verantwortl. ist - gerade mal 0.01° weniger erwärmung ausmachen (in den Modellen). Lohnt das den Aufwand und die Gefahr für die Wirtschaft und damit die gesellschaftl. Stabilität?

Ich muss da sehr an Naomi Kleins Schocktherapie denken: mach den Leuten Angst, und Du kannst ihnen Geld aus der Tasche ziehen.
(die Bänker freuen sich über den CO2 Zertifikatshandel, denke ich; die Medien freuen sich über schlechte Nachrichten; die Klimaforscher über reichlich Etat...)

Noch was zu Medien: was war das doch für ein Hipe um untergehende Inseln (Tovalu). Aber wieviele Berichte gab es, als herauskam, daß Tovalu nicht untergeht, sondern sogar wächst? Oder Bangladesh. Oder daß an der Nordseeküste der Anstieg des Meeresspiegels ziemlich konstant und unverändert seit langem um 20cm/JH steigt? Wer erinnerst sich noch an Eiszeitbilder (globale Abkühlung) nach der dann Köln im Meer versank?

Die Alpengletscher: waren schon 2mal weit kleiner im letzten Jahrtausend: genau zu jenen oben genannten Warmzeiten. Kam nicht Hanibal einst mit Elefanten über die Alpen? Und wurde nicht in Warmperioden (Römerzeit und MA) in England und bis nach Skandinavien Wein angebaut? Ob die damals auch den Gletschern nachgeweint haben?

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@sarahj

ach ja - ich vergaß: die Eisbären. Vor 50Jahren gab es rund 5000. Heute 5mal soviel...

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@PatchrinT

"jedes Jahr einige zig Meter" ?
schau Dir mal die NOAA Pegeldaten an. Keine Auffälligkeit.
(es stimmt, daß der Meerespiegel seit der letzten Eiszeit immer noch steigt (siehe z.B. http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Meeresspiegel%C3%A4nderungen); der Anstieg liegt seit längerer Zeit (vorindustiell) bei ca. 20-30cm/JH (also 2-3mm/a), wobei es keine Beschleunigung in Korrelation mit dem CO2 Anssteig gab. Die Pegeländerungen dieser Inseln liegen im Normalbereich. Tatsächlich wachsen einige Inseln sogar. Es gab und gibt durchaus regionale Unterschiede, die aber weniger mit CO2, mehr mit Plattentektonik, Schwemmland und Dünung/Küstenformen zu tun haben (auf jeden Fall nicht korrelieren).
Auch interessant: die Auswertungen der letzten 150Jahre Nordseeküste. Da gibt es detaillierte Unterlagen zu Pegelständen - auch da keine Auffälligkeiten.
https://www.bau.uni-siegen.de/fwu/wb/forschung/projekte/mustok/abschlussbericht_1_4_mudersbach_jensen.pdf
Übrigens: daß Tuvalu untergeht war eine klassische Zeitungsente https://www.spektrum.de/news/tuvalu-geht-nicht-unter-im-gegenteil/1544559.

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@sarahj

Da sollte man aber nicht vergessen zu erwähnen, dass damals sowohl Eisbären als auch Robben eifrig bejagt wurden.

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@sarahj

Vielleicht mal aus seriösen Quellen informieren. Es geht nicht um Panikmache es geht um unsere Existenz. Und dank solchem Unsinn wird es immer schwerer die Erwärmung aufzuhalten. Was glaubst du wohl um wie viele Meter der Meeresspiegel steigt, wenn das Polareis auftaut.....

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@ManfredFS

zur Info: wenn es am Nordpol schmilzt: 0m - nada - nichts - gar nichts.
Und in d. Antarktis gibt es eher mehr Eis. Der Anstieg des Meeres (übrigens nicht überall auf der Welt) um ca 20-30cm/Jh geht schon seit vorindustrieller Zeit.
Zur Erinnerung: wir kommen "gerade" aus einer Eiszeit heraus (kurz zusammengefasst z.B. hier: https://youtu.be/dCrkqLaYjnc?t=708 und weiter hinten zu Eis: https://youtu.be/dCrkqLaYjnc?t=940)
Inseln die auf untergehenden Kontinentalplatten liegen (Feuerring) versinken aus einem ganz anderen Grund (aber auch da ist die Situation nicht so einfach: vulkanisch bedingt steigen manche auch!).

Noch zu klären wäre, was "seriöse Quellen" wären.
Ob die Panikmache über versinkende Städte wohl aus einer seriösen Quelle stammt?
Hier ein Spiegel Artikel (aus jüngster Zeit!):
http://www.spiegel.de/plus/klimawandel-szenarien-london-paris-und-polen-sind-untergegangen-a-00000000-0002-0001-0000-000161087440
aber der Spiegel muss selbst eingestehen, daß sich Claas Relotius wohl öfters mal ne dufte Story einfach so ausgedacht hat. Der Spiegel sollte also wohl bei den meisten nicht mehr zu den seriösen Quellen zählen - hoffe ich wenigstens.

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Du hast schon recht, dass sehr gerne Panik geschoben wird, jedoch heisst es nicht, dass nur weil Panik gemacht wird, dass man gleich ins andere Extrem kippen muss, und es gut reden will. Ein erhöhter CO2 Ausstoss bedeuted nicht nur stärkerer Treibhauseffekt, sondern auch eine Reduktion von Sauerstoff O2 und Ozon O3 in unserer Atmosphäre und eine steigende Übersäuerung von sämtlichen Gewässern durch die steigende Aufnahme von CO2 im Endeffekt Kohlensäure. Für uns Menschen zwar sehr unbedenklich, gibt es unzählige Lebensformen, die sensibler auf solche Veränderungen reagieren, weil sie in diesem Bereich bereits am Limit sind und zwar nicht ein evolutives Limit, sondern ein durch Menschen geschaffenes Limit durch unselektive Begrenzung dieser Tiere an ein Reproduktionsminimun.

Du schreibst Pflanzen wachsen besser bei mehr CO2, aber was genau soll das bringen, wenn die Gefahr von Pflanzen nicht das CO2 sondern der Mensch und seine Ausbreitung darstellt? 2018 wurden nicht nur neue Rekordwerte bei der Abholzung von Regenwald erzielt sondern auch globale Rekordwerte von der Überbauung. Somit befinden wir uns aktuell noch in einer exponentialen Entwicklung, welche natürlich auf Kosten von Pflanzen stattfindet. Da eigentlich fast alle anderen mehrzelligen Lebensformen also Pilze und Tiere parasitös auf Kosten von Pflanzen leben, also auch auf Kosten all dieser.

An der Berkeley Universität hatte ein Proffessor eine Simulation erstellt, mit Best-Case & Worst-Case Szenarien rechnete und da war die Chance für eine Globale-Erwärmung in den nächsten 200 Jahren um mehr als 0.5 Kelvin gerade mal 78%. 14% hätten eine Abkühlung in den nächsten 200 Jahren bedeutet um mehr als 0.5K und 8% gleichbleibendes Klima. Nur ist das 10 Jahre her und die Messwerte in den letzten 10 Jahren also bereits 5% dieser Zeitspanne sprechen in keiner W,ise für ein Abkühlung oder gleichbleibendes Klima.

Wie du siehst hat Panik eine viel grössere Durchschlagskraft, als nüchternes Betrachten, ohne sie wäre eine Konvention, wie das Pariser-Abkommen unvorstellbar gewesen. Selbst wenn sich die Erde nur unwesentlich erhitzen würde oder sogar wenn nicht, die Problematik der ansteigenden CO2 Konzentration und der Überbevölkerung und Zerstörung anderen Lebens auf der Erde bleibt und zwar alles davon momentan exponentiell. Dass jetzt hier die Erwärmung mit dem Sterben des Eisbären und stärkeren Stürmen und mit dem Überschwemmen von Landfläche vorangestellt wird, ist also eine Form der Legitimation um die Möglichkeit zu erhalten, die anderen Probleme mit weniger Wiederstand und vorallem zusammen mit den klugen Köpfen, draussen in der Welt bekämpfen zu können.

Denn das sind die wahren Probleme der Menschen und nicht, ob wir mit Medizin 70 oder 90 werden im Schnitt oder ob jetzt 35% oder 34% in bitterer Armut leben, den statistisch kriegen arme Menschen mehr Kinder, somit ist es, solange die Weltbevölkerung ungeiirt anwächst, nicht nur unrealistisch Armut zu bekämpfen, sondern schlicht unmöglich, weil sie sich quasi selbst produziert.

Und falls du meinen Kommentar bis hierhin gelesen haben solltest, respekt dafür und wünsche jedem schöne Feiertage.

mfg

WhiteBuddha

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@WhiteBuddha

"Ein erhöhter CO2 Ausstoss bedeuted nicht nur stärkerer Treibhauseffekt, sondern auch eine Reduktion von Sauerstoff O2 und Ozon O3 in unserer Atmosphäre"

nun, die Steigerung von 0.03 auf 0.04% im letzten Jahrhundert bringen uns bei rund 20% Sauerstoff nicht in Atemnot. Nicht vergessen: Sauerstoff ist eher Gift für Pflanzen - die wachsen bei 0.08% (oder mehr) weit besser als bei 0.04% (in Gewächshäusern).

"...aber was genau soll das bringen [Anm. mehr Pfanzenwachstum], wenn die Gefahr von Pflanzen nicht das CO2 sondern der Mensch und seine Ausbreitung darstellt?"

Ich bin bei Dir, daß die größte Gefahr die Überbevölkerung darstellt - und das fast ausschl. in Afrika.
Aber, dagegen hilft nachweislich nur eine radikale 1-Kind Politik, flankiert durch steigenden Wohlstand. Ersteres ist politisch nur diktatorisch durchzusetzen. Letzeres führt zwangsläüfig dazu, daß die Leute dann auch mehr Energie verbrauchen (auf die eine oder andere Art).
Die bereits Geborenen werden auf jeden Fall (selbst im besten Fall!) nochmal eine Generation Kinder auf die Welt bringen, und damit die Welt auf rund 10Mrd Menschen bringen.
Wer will sich anmaßen, die verhungern zu lassen? Insofern ist es eigentlich zynisch, Abholzung zum Zwecke der Gewinnung landwirtsch. Flächen zu verdammen...
... und: unsere Überproduktion den Afrikanern zu schenken ist auch nicht hilfreich: haben wir so nicht deren Wirtschaft kaputtgemacht? (und damit Kaufkraft, und damit Chancen zu Wohlstand). Ich erinnere nur exemplarisch an das Hühnerfleisch aus der EU. AUch hier gilt: gut gemeint ist nicht alles.

Alles in Allem wird das CO2 noch eine Weile ansteigen - ob wir wollen oder nicht. Besser wäre es, Strategien zu entwickeln, wie man das Beste daraus machen kann - anstatt der Illusion nachzurennen, man könnte da noch was ändern.
Aufhören wird es in jedem Fall: es gibt gar nicht soviel Zeug, was wir verbrennen können, um den CO2 Gehalt zu vervierfachen (also auf 1600ppm). Wenn alles was wir bisher verbrannt hat gerade mal 100ppm (gegebüber vorindustr. Zeit) in die Luft gepustet hat.
Soviel Erdöl gibt es gar nicht mehr!
Wenn aber Wind- und Solar nicht ausreicht (auch das kann man leicht ausrechnen), bleibt uns wohl nur die Kernkraft. Oder Deindustrialisierung und zurück zur Natur - dann gibt's aber auch keine iPhones, Samsungs und PS4 mehr! ;-)
Ob das die Leute wirklich wollen?

"Dass jetzt hier die Erwärmung mit dem Sterben des Eisbären und stärkeren Stürmen und mit dem Überschwemmen von Landfläche vorangestellt wird, ist also eine Form der Legitimation um die Möglichkeit zu erhalten, die anderen Probleme mit weniger Wiederstand und vorallem zusammen mit den klugen Köpfen, draussen in der Welt bekämpfen zu können"

auch da bin ich Deiner Meinung. Man kann also dem "dummen Bürger" nicht zumuten, selbst vernünftige Entscheidungen zu treffen. Man muss ihnen Angst und Bange machen (auch zur Not mit fraglichen Mitteln), damit sie freiwillig und mit etwas Schuldgefühl die Taschen einiger Profiteure füllen. Ganz schön unfreie, Orwell'sche und elitäre Vorstellungen scheinen dahinter zu stecken: das Volk ist zu blöd (*).


PS: ich denke daß da was dran ist: es ist wirklich zu blöd und verdient es wohl nicht anders als verarscht zu werden...

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Wenn wir das Klimawandelproblem nicht bald in den Griff bekommen werden wir uns im Sommer zu Tode schwitzen, wegen den Ernteausfällen werden die Lebensmittel immer teurer und die Zahl der Flüchtlinge wird auch immer mehr steigen.

bei den Flüchtlingen stimme ich zu.
Das "Klimawandelproblem" sehe ich nicht

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@sarahj

Dann musst du die Augen zur Zeit aber ziemlich fest geschlossen halten. Ich meinte übrigens die Flüchtlingsströme die durch den Klimawandel verursacht werden. Gegen das was da kommt wird 2015 ein Witz gewesen sein.

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@BerwinEnzemann

Ich habe sie sogar relativ weit offen ;-)
Die Flüchtlingsströme kommen zum Überwiegenden Teil durch Kriege und Unterdrückung (Stichwort IS) zustande. Wobei der Westen mitunter nicht unschuldig ist und gerne mal "zündelt".
Zu Ernteausfällen: da muss man nur mal die Statistiken anschauen (z.B. weltweite Getreide/Obst/Gemüseernten etc.); klar gab und gibt es immer mal wieder Hitzesommer und Dürrezeiten. Regional - mal hier mal da. Global gesehen ist es aber nicht schlimmer geworden.

Klar, daß die Bildzeitung und andere Qualitätsmedien immer wieder Säue durch's Dorf jagen (Tovalu versinkt! / Eisbär findet keine Nahrung mehr / Stürme etc.). Tatsache aber ist, daß es in den letzten Jahren leicht kühler geworden ist, daß das Eis der Antarktis wächst, daß es statistisch in den letzten 30 Jahren des 20Jh. weniger Hurricans gab, daß Grönland auch schon in der Römerzeit und dem Mittelalter mal grüne Küsten hatte, und in England Wein angebaut wurde, daß es einen 1000Jährigen Warm-Kalt Zyklus (zumindest auf der Nordhalbkugel) gibt, und wir gerade wieder aus einer Kaltperiode herauskommen.
Daß es dazu noch mehrere Sonnenzyklen gibt, die um 2000 einen Höhepunkt hatten und jetzt wieder abnehmen (vermutlich daher die leichte Abnahme der Temp. seither),
und - last not least - es überhaupt nicht sicher ist, daß ein paar Grad mehr schaden (im Gegenteil).
Es ging den Menschen in der Vergangenheit in Warmphasen immer weit besser, und in Kaltphasen gab es vermehrt Hungersnöte.
Daher: keine Panik, und mal an die "wirklichen" Probleme rangehen.

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Technisch werde wir uns natürlich weiter entwickeln, denn dann haben wir Taxis ohne Fahrer.

Ich schätze daß es aber unter der Bevölkerung zu Unruhen kommen wird, da die Spaltung zwischen Arm und Reich umso größer werden wird.

Rentner werden wieder weniger an Rente bekommen, somit steigt die Armut im Alter.

In 30 Jahren kann es gut sein, daß wir den Euro so wie er heute besteht nicht mehr haben werden.

die Schere zwischen arm und reich wird weiter auseinandergehen und die Reichen sich noch stärker abschotten.

Die Umwelt wird kippen und die sozialen Folgen werden enorm sein

Wir zerstören momentan schneller, als dass wir Vorankommen, von da her gibt es momentan keinen Grund zur Annahme, das sich das in den nächsten 20-30 Jahren ändern wird.

Buddha,

Bis jetzt id es so, das wir Menschen immer länger leben.

So viel falsch machen wir also nicht.

Was ich nie hoffe ist ein Krieg... der dauert mit Atomwaffen nur ein paar Sekunden.

Mario

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@techniker68

Hallo Mario, "zerstören" ist in meiner Antwort auf die Umwelt bezogen und nicht auf den Menschen. Was aber nur klar wird, wenn man die Fragestellung im Kopf hat.

mfg WhiteBuddha

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