Was glaubt ihr wie der Mensch entstand und warum?

Das Ergebnis basiert auf 58 Abstimmungen

Evolutionstheorie 59%
Schöpfungsgeschichte 31%
Sonstiges 10%

31 Antworten

Schöpfungsgeschichte

Ich nehme an, du meinst den Schöpfungsbericht der Bibel.

Ich habe Jesus Christus als Herrn in mein Leben aufgenommen. Ich habe gemerkt, dass ich ihm vertrauen kann, und so kann ich auch der Bibel vertrauen als Gottes Wort.

Übrigens macht man sich das Leben nur schwer, wenn man all das Geplante und Zielgerichtete in unserem Universum als Zufall abtun will. Die Bibel gibt eine viel plausiblere Erklärung. Sogar viele Evolutionsgläubige geben zu, dass diese Theorie nicht haltbar ist, aber da die einzige Alternative dazu Gott ist, was für sie unakzeptabel ist, klammern sie sich an ihrem falschen Glauben fest.

Sonstiges

Hei, ckTheGOAT, bei allem theoretischen und wissenschaftlichen Hin und Her ist der Ursprung jeglichen Lebens noch ungeklärt, folglich.auch die des Menschen. Wahrscheinlich ist er ein Ergebnis der Evolution,, das sich aus dem Ur-Affen-Ur-Mensch-Wesen entwickelt hat.

Wenn man die religiöse Sicht anwendet, steht man vor der Frage: Warum hat Gott das Leben geschaffen? Es liegt die Schlussfolgerung nahe, dass er ohne Leben überflüssig wäre und seine Existenz erst in der Schaffung des Menschen eine Begründung fände.... Grüße!

Evolutionstheorie

Der Mensch ist aus dem Tierreich hervorgegangen. So wird es entgegen der traditionellen Auslegung auch in der ,,Schöpfungs"geschichte (Sechstagewerk, Gen. 1.1-2.4) beschrieben.

In Gen. 1.26 steht als Verb "asah", ein Allerweltswort, welches ganz allgemein die fortlaufende, allmähliche Zubereitung bestehenden Materials ausdrückt. Im Schöpfungsbericht wird es desweiteren bei der Weiterentwicklung der Landtiere verwendet (Gen. 1.25), nachdem diese bereits auf das Festland gekommen waren (1.24). Auch hier haben wir wieder zwei verschiedene Aussagen und Vorgänge. Asah kann sich auch auf die Zubereitung eines Gerichts (aus vorhandenen Zutaten) beziehen und wird sogar für Pflanzen verwendet. Bei der Verheißung für Abraham heißt es: "Ich werde eine große Nation aus dir machen." Auch hier wieder kein Schöpfungswunder, sondern allmähliche Werdung. Die vielzitierte ,,Erschaffung" (bara) des Menschen in Gen. 1.27 ist nur der zweite Teil der Menschwerdung und bezieht sich somit nicht auf den menschlichen Körper, welcher ja schon zuvor zubereitet worden war, sondern auf die spezifischen geistigen wie personellen Fähigkeiten des Menschen (Gottebenbildlichkeit), welche wie zuvor die Materie und die Tier,,seelen" einzigartige Neuerscheinung darstellen. Wir reden hier auch nicht von nur einem einzelnen Menschen oder zwei, sondern von einer ganzen Gruppe unbestimmter Stärke. Ādām ist hier kein Personenname, sondern kollektiver Artbegriff für den Menschen schlechthin. Nachdem die fraglichen Begriffe geklärt sind, kann man sich den geschilderten Ablauf wie folgt vorstellen:

Eine Gruppe gewisser Landtiere wird zu einer menschlichen Gestalt modifiziert und mit kognitiven Fähigkeiten in einzigartiger Konzentration ausgestattet, woraufhin sie sich kraft ihres Fortpflanzungstriebes über die ganze Erde ausbreitet. Dies wird bestätigt durch den zusammenfassenden Abschlusssatz (Kolophon) in Gen. 2.4, welcher einer heutigen Überschrift entspricht und das ganze Geschehene rückblickend als ,,Stammesgeschichte" (hebr. Toledot) bezeichnet. In dieser längst bevölkerten Welt erscheinen schließlich Adam und Eva, die ersten namentlich erwähnten Individuen der biblischen Geschichtsschreibung. Die Paradiesgeschichte knüpft inhaltlich nahtlos an das generische Sechstagewerk an und setzt es im lokalmesopotamischen Rahmen fort.

Auf exegetischer Ebene lässt sich natürlich keine scharfe Grenze ziehen zwischen dem Zubereitungsprozess (Gen. 1.26) und der ,,Erschaffung" (Gen. 1.27). Der österreichische Bibelexperte Paul Hengge versteht Gen. 1.28 als den Wechsel zum aufrechten Gang: ,,Nehmt die Erde unter eure Füße!" - und setzt die Erschaffung somit bereits im frühesten Entwicklungsstadium der Menschheit an. Der belgische Bibelexperte Karel Claeys hingegen lässt die Gottebenbildlichkeit erst mit dem Auftreten des Homo Sapiens (,,wissender" Mensch) gelten.

Außerdem ist der Mensch immer ein Tier (hebr. behema) geblieben, wie Pred. 3.18-20 nochmal betont.

Woher ich das weiß:Hobby – Mein Lieblingsthema von klein auf
Sonstiges

Wotan (auch Odin genannt), Hönir (der Dicke von den Kölner Höhner) und Lodurr (eine Art Lodar Matthäus der Götter) fanden bei einem Strandspaziergang am Rhein so Holz. Das lag da so rum und ist schon lange her, Lodurr spielte damals noch bei Borussia Mönchengladbach. Da beschlossen sie aus dem Holz die ersten Menschen zu schnitzen. Am besten liest du es hier selber nach

https://de.wikipedia.org/wiki/Ask_und_Embla

Es ist vielleicht nicht alles wahr, was die alten Germanen sich so erzählt haben, aber immerhin ist Holz ein organischer Stoff und nicht wie Lehm ein anorganischer Stoff.

Schöpfungsgeschichte

In der Schöpfungsgeschichte steckt sehr viel Wahrheit. Das kann man z.B. bei Erich Fromm nachlesen. Insbesondere die Geschichte mit dem verbotenen Apfel ist äußerst bemerkenswert.

Die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich einleuchtend. Leider sagt sie im Grunde nicht viel aus über die wirklich beeindruckende Entwicklungsgeschichte des Menschen. Schön und gut, da waren Affen, und die haben sich allmählich in Menschen verwandelt. Das ist faszinierend, aber über die Entwicklungssprünge und die überraschenden Vorgänge dabei, sagt das eigentlich nichts aus.

Beim Menschen zeigt sich doch eine gänzlich neuartige Qualität des Seins, nämlich ein Bewusstsein seiner Selbst im kosmischen Zusammenhang. Das haben schon die Neandertaler zelebriert, im Gegensatz zu den Affen.

Der primitive Mensch hat gespürt, dass er Teil eines größeren Ganzen ist, nämlich des Unversums, und daraus hat er bereits gefolgert, dass diese Eigenschaft von Bestand ist, auch für den einzelnen Menschen. Daher pflegte er schon Begräbnisrituale, im Gegensatz zur instinktgebundenen Tierwelt.

In der heutigen Zivilisation ist infolge betörenden Lebensstandarts und ideologischer Massensuggestion diese uralte Ahnung und dieses ursrünglich von Schamanen gepflegte Bewusstsein verlorengegangen. Der heutige Mensch glaubt entweder an nichts oder an die Einflüsterungen der Wissenschaft oder Religion.

Der erste Mensch war derjenige, der die All-Einheit des Universums als göttliche Wesenheit erspürt und den Anderen mitgeteilt hat. Nun war der Mensch nicht mehr Tier sondern selber Gott, insofern als er sich als Teil eines göttlichen Ganzen erfahren hat, dass für ihn im wesentlichen in der ihn umgebenden Natur bestand, aus der er seinen Lebensunterhalt bestritt.

Seit paar Tagen auf GF wieder unterwegs, lese ich als erstes deine Antwort und kann mir für eine Woche den Brechreiz wahrscheinlich nicht mehr verkneifen ... Danke!

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@Ubald

Ey gerne, hast du dir echt voll verdient! 👍👍👍

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In der Schöpfungsgeschichte steckt sehr viel Wahrheit.

Nämlich?

Das kann man z.B. bei Erich Fromm nachlesen.

Ach nö, lass mal. Fasse du es doch einfach kurz zusammen.

Insbesondere die Geschichte mit dem verbotenen Apfel ist äußerst bemerkenswert.

Inwiefern?

Die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich einleuchtend. Leider sagt sie im Grunde nicht viel aus über die wirklich beeindruckende Entwicklungsgeschichte des Menschen.

Die Evolutionstheorie befasst sich mit der Ensteheung und Entwicklung der Arten. Über die biologische Entwicklung des Menschen sagt sie so ziemlich alles aus. Über die geschichtliche/gesellschaftliche Entwicklung des Menschen sagt sie nichts aus, und es wäre auch absurd, dies zu verlangen. Die Theorie der Schwerkraft sagt auch nichts über die Entwicklung des Kinos aus.

Schön und gut, da waren Affen, und die haben sich allmählich in Menschen verwandelt.

Eine merkwürdig anmutende Beschreibung. Klingt ein wenig danach, als würdest du dich nicht wirklich damit auskennen.

Das ist faszinierend, aber über die Entwicklungssprünge und die überraschenden Vorgänge dabei, sagt das eigentlich nichts aus.

Welche Sprünge? Welche überraschenden Vorgänge? Warum deutest du hier die Dinge nur an?

Der primitive Mensch hat gespürt, dass er Teil eines größeren Ganzen ist, nämlich des Unversums,

Ok, brechen wir hier mal ab. Das hat nun wirklich nicht mehr viel mit der Frage zu tun.

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Was genau ist an der Geschichte von dem verbotenen Apfel bemerkenswert?

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@Katze8

Weil in der Bibel nichts von einem Apfel steht.

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@KaeteK

Das zumindest stimmt. Falsche Übersetzung, wie so oft.

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