Was glaubt ihr, warum viele Leute Moslems für ihren Glauben verurteilen?

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12 Antworten

Evtl. liegt es daran, dass der Islam keine Religion ist, wie (...mittlerweile im Westen...) jede andere.... 

Optional wählbar, nach Belieben wechselbar, eintreten, austreten-- wie es einem passt....

Und dann so abstruse Dinge, wie mir schon mal ein Muslim gesagt hatte:

"Deine Ehe ist überhaupt nicht gültig, weil sie nicht gemäß Gottes Regeln geschlossen wurde...."


Der Islam ist eine Religion wie KEINE andere....

Beinhaltet und fordert die tatsächliche Unterwerfung gemäß Sharia, und ist gleichzeitig Religion, Staat und Orientierung für den Alltag....

Somit also Demokratie-untergrabend....

Und das mögen viele demokratisch aufgewachsene Menschen nicht... allerdings wird seltenst ein Muslim wegen seines Glaubens persönlich verurteilt..da besteht ja noch Hoffnung.....

eher wird der gesamte Islam verurteilt...

( was sicher wieder zahlreiche Koran/Sunnastellen nach sich zieht, wo steht, dass Ungläubige NUR wollen, dass die Gläubigen genauso werden wie sie....)


Ja, das steht in der Bibel vielleicht auch, und der Thora wohl auch... und deutet darauf hin, dass es um "Machterhaltung" geht....

.. daher kann es nicht göttlich sein, weil Gott keine Systeme einrichten muss, um seine Macht zu erhalten....
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Ich verurteile keine Muslime wegen ihres Glaubens, sondern ich lehne den fundamentalistischen Islam (auch den Fundamentalismus in anderen Religionen) ab. Ich kann allerdings nur schwer nachvollziehen, warum viele Muslime immer noch an der wörtlichen Auslegung eines alten Buches hängen.

Interessanterweise gibt es aber auch zunehmend fortschrittlicher denkende Muslime und ich denke, da wird es allgemein zu einem besseren Verständnis zwischen den unterschiedlichen Glaubensrichtungen kommen können.

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weil sie zu wenige Moslems kennen und daher denken, dass die Terroristen und Djihadisten repräsentativ für den Islam sind.

Wenn sie in Marokko leben würden, wo fast alle Moslems sind, würden sie denken "Diese Terroristen sind @ssh0les" aber würden deren Aktionen nicht gleich auf alle Moslems verallgemeinern.

Kürzlich hat ein Attentat eines Militanten Christen auf eine Familienplanungsklinik stattgefunden, in den USA. Wo blieb der Aufschrei gegen die Christen? Es gab keinen, weil es in den USA so viele Christen gibt, dass keiner denkt, dass dieser Typ repräsentativ ist...

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Weil viele Muslime - und nicht alle - ihren Glauben in allen Lebenslagen als Referenz vor sich her tragen, aber kein Deut besser sind, als die, die sie mit Zuhilfenahme des Glaubens kritisieren.

Weil viele Muslime - und nicht alle - ihren Glauben dazu verwenden, um Gastgeber und Gastland zu kritisieren und diffamieren.

Weil viele Muslime - und nicht alle - ihren Glauben dazu verwenden, um Kriminalität, Lüge und Trug zu rechtfertigen.

Weil viele Muslime - und nicht alle - ihren Glauben dazu verwenden, um ganze Völker der Ignoranz zu bezichtigen.

Weil viele Muslime - und nicht alle - ihren Glauben dazu verwenden, die ihnen überlassene Freiheit der Mitteilung, durch die Unterdrückung von Gedanken und Worte zu ersetzen.

Weil viele Muslime - und nicht alle - ihren Glauben dazu verwenden, um Unsinn und Falsches über ihren Glauben zu veröffentlichen.

usw

Sollte ein Kollektivgefühl der Verurteilung entstanden sein, dann weil jene viele Muslime - und nicht alle - zwar lediglich eine verschwiegene gefährliche Minderheit sind, aber es schaffen, eine absolute Mehrheit stumm zu schalten.

Da bei der Mehrheit kein Gefühl der Verurteilung des Glaubens wegen festzustellen ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Frage eher auf die - inzwischen traditionelle - Kunst zurück zu führen ist, die da vermittelt, wie in die Opferrolle schlüpfen.

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Niemand verurteilt Moslems wegen ihres Glaubens. Was zu Kritik führt, ist das Verhalten mancher Muslime, das sie mit ihrem Glauben begründen.

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Kommentar von DummesGelaber
15.12.2015, 15:40

Ich finde dieses verurteilenswerte Verhalten fängt aber auch schon da an, wo es um die Umbenennung irgendwelcher Feste/Feiertage geht und ihr Selbstverständnis, dass sich alle anderen nach IHREM Glauben zu richten haben, auch wenn die anderen keine Muslime sind.

Dieser Kommentar bezieht sich jetzt nur auf ausgewanderte Muslime.

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Niemand verurteilt Moslems für ihren Glauben, bestenfalls wegen ihres Glaubens.

Dass jemand fünf mal am Tag seinen Kopf auf die Erde donnert und sich dann wundert, wenn einen Schaden davonträgt, ist kein Grund jemanden zu verurteilen und das tut auch niemand. Kritisch wird es erst, wenn Muslime bei Andersgläubigen ein Verhalten durchsetzen wollen, dass ihren Glaubensregeln entspricht.

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Uninformierte Menschen und Medien die ein falsches Bild widerspiegeln ist eine gefährliche Kombination und hat schon immer durch Angst Feindbilder geschaffen. Lange Zeit waren es die Juden, dann die Deutschen, gefolgt von den Russen, dann Menschen mit Turban, ganz kurze Zeit Amerikaner und nun müssen eben die Moslems mal dran glauben.

Diese Wellen von Hass legen sich zum Glück auch wieder und genauso wenig wie jeder Moslem ein Isis Sympathisant ist, ist auch nicht jeder Moslems gegenüber abgeneigt.

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Als erstes bestreite ich mal deine Aussage. Viele kritisieren den Islam an sich und seine Auswirkungen zu Recht, aber das hat noch nichts damit zu tun, die Gläubigen zu verurteilen. "Moslembashing" kommt zwar in fundamental-christlichen sowie national-konservativen Kreisen öfters mal vor, aber das ist nicht die Regel für die breite Bevölkerung.

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Kommentar von sarahj
15.12.2015, 18:06

Ich stimme zu: es ist sicher ein großes Problem, daß Kritik und insbesondere Ablehnung einer Religinion oft gleichgesetzt wird mit Feindlichkeit oder Hass gegen die Muslime oder gar gegen Fremde im Allgemeinen. Also gegen die Menschen statt gegen eine Idee.

Das ist aber schon grundfalsch. Ich lehne das Christentum auch ab, und habe trotzdem Freunde, die christlich sind.
Das ist etwas, was insbesondere Muslime nicht verstehen wollen, und die Medien unterstützen diese Ansicht massiv.

Es ist nicht nur falsch, sondern gefährlich, weil es Zwischentöne schon allein sprachlich nicht mehr zulässt, und ein schwarz-weiss Denken erzeugt. Es erzeugt das Freund-Feind denken.
Und grenzt damit eigentlich schon an Newspeak Orwell'scher Art.

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nun, wenn die grösste Terroristengruppe der Welt im Namen von Islam Krieg gegen Unschuldige führt, neigen halt viele dazu, alle anderen in den gleichen Topf zu werfen.Chauvinismus wird es immer geben.

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Weil sie sich gar nicht damit beschäftigt haben und weil es ihnen fremd ist.

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Alle sind geblendet.
Viele Glauben den meisten Lügen der Medien.. warum?
Sie sind nicht betroffen und können damit leben.
Die Wahrheit schweigt.

Und am meisten wegen den Is= geben sich als Moslems aus und dadurch werden alle Moslems leider in einen Topf geworfen(schlechtes Bild).

Beispiel: Wenn ein Deutscher Mist baut ist doch nicht jeder Deutsche so?

Es gibt von allen Nationalitäten und Religionen (MENSCHEN!) gute und schlechte... 

Ich hoffe eines Tages wird alles wieder gut und nicht so ein Chaos wir sind doch alle Menschen

!FREEWORLD! 

[Ps: Es war ein Video im Umlauf wo die Wahrheit enthüllt wurde keine Ahnung ob es noch exestiert... da ist ein Mann und packt aus alles über Amerikas Pläne usw... >Ich hab nichts gegen Amerika, aber ich weiß das sie hinter vielen Sachen stecken<]

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Kommentar von Duponi
15.12.2015, 15:37

im Prinzip hast du recht, aber mit Video wäre ich vorsichtig. Ein Mann allein soll die ganze Wahrheit kennen? davon gab es schon zu viele.

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Da ich von Moslems in einen Topf mit den Nazis des dritten Reiches geworfen werde, kann ich die Moslems auch in einen Topf mit den Idioten von ISIS werfen.

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