Was glaubt ihr kommt nach dem Tod? Gibt es Gott?

Das Ergebnis basiert auf 42 Abstimmungen

Nach dem Tod kommt nichts 30%
Andere: 28%
Es kommt etwas, das wir uns nicht vorstellen können 16%
Man wird wiedergeboren 14%
Hölle oder Paradies 9%

45 Antworten

Andere:

Ich glaube an das ewige Leben und, um genauer zu sein, auch daran, dass man zwischendurch immer wieder auch irdische Leben durchlebt, ganz einfach weil ich geistige Erinnerungen daran habe, dies schon erlebt zu haben. Vorstellen kann ich mir das ziemlich gut, soweit ich mich daran erinnern kann, aber ich bin nicht sicher, an wie viel ich mich (prozentual) erinnern kann.

An die Hölle als einen irgendwie gearteten Ort glaube ich nicht, sondern nur als Erlebnis, indem man Unfrieden zwischen Gewissen und Bewusstsein empfindet. Mit dem Paradies ist es eine Auslegungssache, was man darunter versteht.

Ausgehend davon, was man weiß, kann man in Bezug darauf, was nach dem Tod kommt, nichts darüber aussagen, was mit dem Bewusstsein geschieht, wohl aber, was mit dem Körper geschieht.

Andere:

Ich glaube nicht, dass mit Menschen etwas anderes nach dem Tod geschehen wird, als mit anderen Tieren.

Ich gehe davon aus, das der Zustand nach dem Tod so sein wird, wie der Zustand vor der Geburt. Wobei ich allerdings nicht ausschließen möchte, dass es dort auch schon etwas gab. Ich glaube allerdings nicht an etwas grausames, wie die Hölle, sondern gehe davon aus, dass der Zustand angenehm ist oder dass gar nichts stattfindet.


Dann meinst du, dass dein Leben überhaupt keinen Einfluss auf dein Seelenheil hat?  Du hast umsonst gelebt? Wie die Tiere? Schade!

1
@Mooooses

Ich sympathisiere etwas mit der Theorie der Apokatastasis (Wiederherstellung, Allversöhnung), die Origenes vertrat. Da passt  eine Hölle (schon gar keine ewige) nicht so gut hinein.

2
Andere:

Hallo Bombodom,

ich glaube an das, was die Bibel über den Tod sagt. Sie geht nicht mit denen einig, die glauben, in dem Menschen wohne eine unsterbliche Seele, die nach dem Tod weiterlebt. Die Bibel sagt folgendes:

"Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10)"

"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben" (Hesekiel 18:4).

Wie diese Texte deutlich zeigen, hört der Mensch mit dem Tod auf zu existieren. Doch das bleibt nicht für immer so. Aus der Bibel geht die Hoffnung hervor, dass Gott die Verstorbenen eines Tages wieder zum Leben zurückbringen wird, denn Jesus sagte einmal bzgl. der Toten:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens." (Johannes 5:28,29).

Die Auferstehung wird das größte Wunder aller Zeiten sein! Dieses wird allerdings nur dadurch möglich, dass Gott existiert, womit ich bei Deiner zweiten Frage wäre.Ja, ich bin der festen Überzeugung, dass es Gott gibt. Es gibt vieles, das mich zu dieser Überzeugung gebracht hat. Nachfolgend will ich nur einige Gründe nennen.

Ich habe einen Gott kennengelernt, der anders ist, als der von vielen Beschriebene - ein Gott voller Liebe, Zuneigung und Barmherzigkeit, der kein Unrecht tut. Ich habe gemerkt, dass er nicht ein Gott ist, der uns Menschen fern ist, ein Gott der erfahrbar und erlebbar ist, der Gebete wirklich erhört.

Ich musste verstehen lernen, dass meine eigene innere Haltung und Einstellung ihm gegenüber ausschlaggebend dafür ist, ob ich einen persönlichen Zugang zu ihm erhalte. Mir wurde auch klar, dass jemand nur dann Gott finden kann, wenn er ein Suchender ist.

Da ich ein sehr realitätsbezogener Mensch bin, käme es nie für mich infrage, wissenschaftlich fundierte Tatsachen wegen irgendwelcher Glaubensvorstellungen zu ignorieren. Das hat mir mein Glaube noch nie abverlangt.

Meine Glaubensüberzeugungen verfestigten sich besonders dadurch, dass ich beobachten konnte, dass der Glauben Menschen zu besseren Menschen machen kann und es auch tatsächlich tut: aus verhassten Kriegsgegnern werden Brüder, die tiefe Zuneigung zueinander verspüren, aus verantwortungslosen Trunkenbolden werden treu sorgende Familienväter, aus aggressiven Bandenführern werden durch und durch friedliebende Bürger, aus Drogenkriminellen werden Menschen, die sich selbstlos zum Wohl anderer einsetzen! Menschen, die sich nie zuvor begegnet sind, opfern viele wertvolle Stunden zum Wohl des anderen auf, sind sogar bereit, ihr Leben für den anderen zu opfern.

Ich begegne Menschen, die bis in den hintersten Winkel ihres Herzens ehrlich sind und auf die ich mich zu hundert Prozent verlassen kann, Menschen, die ihre eigenen Interessen ganz hinten an gestellt haben und sich für andere verausgaben. Ich erlebe Tag für Tag Liebe in Aktion und weiß, dass sich meine Erfahrungen millionenfach mit diejenigen multiplizieren lassen, die Gleiches und Ähnliches erfahren.

Wodurch sind diese Menschen das, was sie heute sind? Sie sind es nicht allein dadurch geworden, dass sie hart an sich gearbeitet haben oder einfach bessere Menschen aufgrund ihrer Veranlagung sind. Wenn sie an dieser Stelle aussagen könnten, dann wäre ihr Bekenntnis klar und eindeutig: weil es einen lebendigen Gott gibt, der ihnen die Kraft gegeben hat, neue Persönlichkeitsmerkmale und Charakteristika zu entwickeln. Dies selbst zu erfahren und an vielen anderen zu beobachten, zählt zu dem Überzeugensten, das ich je an Religion erlebt habe und es prägt mich bis auf den heutigen Tag.

LG Philipp

Danke für die ausführliche Antwort.

Es leuchtet mir ein das Menschen die an Gott glauben, zu "besseren" Menschen werden und auch das der Glaube an Gott bzw. die Religion die Menschen verbindet.

Aber das ist doch kein Hinweis auf einen Gott der auch außerhalb unserer Köpfe existiert oder?

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@Bombodom

Hallo Bombodom,

ich kann gut verstehen, was Du meinst. Das, was ich beschrieben habe, sind Wirkungen, die Gottes Kraft auf Menschen ausüben kann. Wenn es also eine Kraft Gottes gibt, dann gibt es logischerweise auch ein Gott, von dem dieser ausgeht.

Das sind für mich jedoch nicht die einzigen Beweise für die Existenz Gottes. Die Bibel sagt über Gott: "Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit" (Römer 1:20). Die "gemachten Dinge" sind das, was wir als "Natur" oder "Schöpfung" bezeichnen. In den Werken Gottes kann man nicht nur seine Existenz, sondern sogar einige Eigenschaften wahrnehmen. Denke nur einmal darüber nach, wie wir Menschen gemacht sind.

Dazu ein Beispiel: Um zu überleben, brauchen wir nicht unbedingt farblich sehen können. Aber was wäre ein schöner Sonnenuntergang oder eine herrliche Blumenwiese im Sommer, wenn wir nur schwarzweiß sehen könnten? Gott bringt uns gegenüber seine Liebe dadurch zum Ausdruck, dass er unsere Sinneszellen so ausgestattet hat, dass wir all die Schönheiten der Natur in ihrem vollen Farbspektrum wahrnehmen können. Ähnlich ist es auch mit unseren anderen Sinnen, die zu einem großen Teil zu unserer Lebensfreude beitragen.

Der britische Naturforscher Alfred Russel Wallace, sagte einmal, obwohl er die Evolutionstheorie vertrat, folgendes: "„Wer mit offenen Augen und einem wachen Sinn durch die Welt geht, erkennt in den kleinsten Zellen, im Blut, überall auf der Erde und im ganzen Sternensystem . . . intelligente und bewusste Lenkung; kurz: Da ist Geist.“

Die Natur ist eigentlich voll von Beweisen für die Existenz Gottes. Beeindruckend fand ich das, was ich einmal über den Monarchfalter gelesen habe. Dieser Schmetterling hat nur ein Gehirn von der Größe einer Kugelschreiberspitze und dennoch ist der dazu in der Lage, von Kanada aus eine 3000 Kilometer lange Strecke zu fliegen und dabei ein ganz bestimmtes Waldstück in Mexiko anzusteuern. Um das zu bewerkstelligen, orientiert er sich u.a. an der Sonne. Da die Sonne jedoch ihren Stand immer wieder ändert, ist sein Gehirn dazu in der Lage, dies immer wieder auszugleichen.

Ein anderes Beispiel ist die Speicherfähigkeit der DNA. Wir sind schon manchmal beeindruckt, wieviel Daten auf eine einzige CD passen, z.B. ein ganzes Lexikon. Gott hingegen hat ein Speichermedium erdacht, das eine derart große Informationsdichte enthält, dass die Datenmenge eines Gramms DNA der einer Billion(!) CDs entspricht. So könnte ein Teelöffel getrockneter DNA die 350-fache Menge an Bauplänen der gesamten heutigen Menschheit beinhalten. Das lässt jeden Computerexperten vor Neid erblassen.

Beeindruckend finde ich auch den sog. Geißelmotor (Flagellum) z.B. eines Bakteriums. Dieser winzig kleine "Motor" im Nanobereich ist ähnlich aufgebaut wie ein Außenbordmotor, bestehend aus Einzelteilen wie einer Antriebswelle, einen Rotor, einem U-Gelenk uvam. Erstaunlich sind auch seine Leistungen: über 20.000 Umdrehungen/min. Trotz dieser schnellen Umdrehung kann er in einer 1/4 Umdrehung zum Stillstand kommen und danach sofort die Drehrichtung wechseln. Ist es vernünftig anzunehmen, dass sich so ein komplexes Gebilde wie der Geißelmotor von selbst gebildet hat oder steckt ein Konstrukteur dahinter?

Unsere Welt ist voll von solchen Beispielen, die eines immer zeigen: hier ist Intelligenz auf höchster Ebene mit im Spiel. Viele wissenschaftlich orientierte Menschen tun sich dennoch schwer damit, darin irgendeine Art von Beweis für die Existenz Gottes zu sehen. Sie argumentieren, dass kein wissenschaftlicher Beweis vorgebracht werden könne. Stimmt das wirklich?

Wie ist es denn damit, wenn Archäologen Artefakte einer längst ausgestorbenen Kultur entdecken? Sehen sie nicht in einfachen Steinwerkzeugen oder Tongefäßen einen Beweis, dass in dem Ausgrabungsgebiet Menschen gelebt haben, auch wenn sie dort kein einziges menschliches Skelett gefunden haben? Allein die "Ausgrabungsgegenstände" werden als ausreichender Beweis dafür gewertet, dass dort einmal Menschen gelebt haben. Würde man die gleiche Logik auf Gott anwenden, dann müsste man zugeben, dass auch für seine Existenz nicht mehr der leiseste Zweifel bestünde. Seine großartigen Schöpfungswerke belegen das millionenfach.

LG Philipp

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Gibt es eigentlich Leute, die an Gott glauben, aber nicht an ein Leben nach dem Tod, und / oder, die an ein Leben nach dem Tod glauben, aber nicht an Gott?

Ich kann mich nämlich vage erinnern, dass, glaube ich, im Religionsunterricht mal ein Mädchen gesagt hätte, es würde an Gott glauben , und dass er unser Leben auf dieser Welt auch irgendwie beeinflussen kann, also auch das persönliche Schicksal, aber sie würde nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Und jetzt bin ich auf einen gestoßen, der sagt, er wäre Nichiren-Buddhist und würde an die Wiedergeburt (also auch gewissermaßen an ein Leben nach dem Tod) glauben, aber nicht an Gott. Geht das also, dass man an das eine, aber nicht an das andere glaubt ? Für mich hört sich das total unlogisch an, weil ich denke, dass doch beides auf jeden Fall miteinander zusammenhängt und sich gegenseitig bedingt und voraussetzt. Es kann doch nicht das eine sein, aber das andere nicht, oder ? Also, entweder gibt es Gott und ein Leben nach dem Tod oder es gibt eben keinen Gott und auch kein Leben nach dem Tod. Oder ?

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