Was glaubt ihr kommt nach dem Tod? Gibt es Gott?

Das Ergebnis basiert auf 47 Abstimmungen

Nach dem Tod kommt nichts 32%
Andere: 30%
Man wird wiedergeboren 15%
Es kommt etwas, das wir uns nicht vorstellen können 15%
Hölle oder Paradies 9%

48 Antworten

hallo,
erstmal es ist egal wie du dich entscheidest, für dich ist es immer das Richtige.
Ich habe mal in der Schule gelernt, was nach dem Tod passiert und fand es sehr interessant:
Zuerst sitzt du irgendwo oben an der Decke und siehst dich selber und evtl. Personen, die bei dir sind. Ein Lichtwesen erscheint mit verstorbenen Verwanten und Freunden, geht mit dir durch einen Tunnel. Zum Schluss kommst du zu einer Grenze, ein Fluß oder eine Schlucht und da musst du dich entscheiden, ob du bleibst oder zurück willst.

Das Gruslige dabei ist, dass mir ein Verwanter so eine "Nah-Tot- Erfahrung schon mal erzählt und genau das erlebt hat. Ich finds gut an etwas zu glauben, wie du schon sagst, vielleicht ist es nur Selbsttäuschung, aber man kann es sich besser vorstellen und man hat ein besseres Gefühl, dass es deinen Verstorbenen besser geht als zuvor. :)

"was nach dem Tod passiert" - Das, was du beschreibst, passiert nicht nach dem Tod, sondern in der Fantasie des Sterbenden.

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@seifreundlich2

Das, was du beschreibst, passiert nicht nach dem Tod, sondern in der Fantasie des Sterbenden.

Du musst es ja wissen, scheinst schon reichlich Erfahrungen gemacht zu haben oder entspricht das deiner Fantasie ?

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@AlphaundOmega

Du musst es ja wissen, scheinst schon reichlich Erfahrungen gemacht zu haben oder entspricht das deiner Fantasie ?

Wissenschaftliche Forschung, Untersuchungen, Tests, Experimente und Analysen als Fantasie zu bezeichnen, ach AlphaundOmega.

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@Abahatchi

Wissenschaftliche Forschung, Untersuchungen, Tests, Experimente und Analysen als Fantasie zu bezeichnen, ach AlphaundOmega.

Was soll mir das jetzt sagen ???

Deine Kommentare sind Inhaltlich vollkommen verdreht und passen weder in eine Frage noch in eine Antwort ! Nur Wischiwaschi !!

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@AlphaundOmega

Was soll mir das jetzt sagen ???

NICHTS 

Glaubst Du allen Ernstes, ich habe dieses Kommentar für Dich geschrieben, selbst wenn ich am Ende es durch das "ach AlphaundOmega" so erscheinen lassen? Für wie blöd hältst Du mich?

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@Abahatchi

Glaubst Du allen Ernstes, ich habe dieses Kommentar für Dich geschrieben, selbst wenn ich am Ende es durch das "ach AlphaundOmega" so erscheinen lassen?

redest du mit mir ? oder mir dir ? bin mir da nicht mehr sicher !

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@AlphaundOmega

redest du mit mir ? oder mir dir ?

weder noch ich habe Dein Kommentar nur kommentiert, damit andere Leser auf den Fehler in Deinem Kommentar aufmerksam gemacht werden. Jedoch hatte ich es so geschrieben, als sei es für Dich. Ein stilistisches Mittel.

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@AlphaundOmega

Das überlasze ich voll und ganz dir ...!

Würdest du denn etwa meine Vorgabe diesbezüglich annehmen?

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aber ist es nicht komisch, dass alle Leute von dem gleichen erzählen?

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@ResaZT96

Ich finde das eben nicht komisch, weil ich es auch erlebt habe und genau weiß wovon ich spreche...

Und wenn du von ganz weit oben kommst, dann weisst du alles ,aber glauben kannst du gar nichts mehr...

Der Mensch glaubt was er sieht, aber vor allem sieht er nur das, was er glaubt !

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Es kommt etwas, das wir uns nicht vorstellen können

Darüber könnte man theoretisch jahrelang philosophieren, letztendlich wird man es trotzdem nicht erfahren. Der Glaube eines einzelnen zählt und ist entscheidend. Für mich gibt es beispielsweise keine Chance auf Wiedergeburt, dahinter steckt ja auch wenig Sinn (schließlich besteht ja keine Erinnerung mehr an das alte Leben - also kann man das doch schlecht behaupten :D). Für mich ist die Vorstellung nach Hölle oder Paradies ziemlich alt. Realistisch ist das nicht (aber alles andere auch nicht :D). Stellt man sich vor, dass jeder Tote in eine "neue Welt", ggf. eine neue Galaxie o.ä., dann muss das da doch auch ziemlich voll werden, oder man stirbt da wieder, usw....
Nach dem Tod kann nicht das Nichts kommen, schließlich weiß gar keiner was überhaupt "Nichts" ist - viel zu schwer zu definieren und was macht das da für einen Sinn zu existieren?

Meine Meinung: Es kommt etwas unvorstellbares, übermenschliches, sodass z.B. die Seele weiterlebt und über uns wacht aber da sind wir auch wieder bei Platzmangel. Irgendwie kann und will ich mir sowas gar nicht vorstellen. Schließlich ist das Leben viel zu spannend, als dass man sich mit dem Tod beschäftigen muss. Er gehört genauso zum Leben wie alles andere auch. Also wird da denk ich noch irgendwas sein, was wir uns nicht vorstellen können.

An Gott glaube ich ab und zu in schwierigen Situationen... Aber nach dem Tod denke ich das du entweder wieder als Mensch wiedergeboren wirst oder als Tier etc... Das ist eigentlich die eintigste Methode die ich noch am logischsten fände :)

Wie man es dreht und wendet, logisch ist daran nichts.

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Finde ich persönlich schon :)

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@XxQUESTIONXxX

Nun, man kann die Vorstellung natürlich schön finden (wobei ich nicht wüsste, weshalb). Aber Logisch ist sie eben nicht. Und durch Fakten gestützt schon gar nicht.

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Andere:

Ich glaube nicht, dass mit Menschen etwas anderes nach dem Tod geschehen wird, als mit anderen Tieren.

Ich gehe davon aus, das der Zustand nach dem Tod so sein wird, wie der Zustand vor der Geburt. Wobei ich allerdings nicht ausschließen möchte, dass es dort auch schon etwas gab. Ich glaube allerdings nicht an etwas grausames, wie die Hölle, sondern gehe davon aus, dass der Zustand angenehm ist oder dass gar nichts stattfindet.


Dann meinst du, dass dein Leben überhaupt keinen Einfluss auf dein Seelenheil hat?  Du hast umsonst gelebt? Wie die Tiere? Schade!

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@Mooooses

Ich sympathisiere etwas mit der Theorie der Apokatastasis (Wiederherstellung, Allversöhnung), die Origenes vertrat. Da passt  eine Hölle (schon gar keine ewige) nicht so gut hinein.

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Andere:

Hallo Bombodom,

Du bist, wie Du schreibst, aus persönlichen Gründen in letzter Zeit viel mit dem Thema Tod konfrontiert worden und machst Dir deshalb viele Gedanken darüber. Früher war das anders - stimmt’s? Da war der Tod weit weg. Aber so ergeht es vielen, wenn sie plötzlich mit dem Sterben in Berührung kommen - es wird als etwas Endgültiges oder gar als Bedrohung wahrgenommen.

Es macht Dir Angst, wie Du uns wissen lässt , wenn Du darüber nachdenkst, dass man einfach aufhört zu existieren - und genau deshalb scheuen fast alle Menschen weder Kosten noch außergewöhnliche Anstrengungen, nur um Krankheiten tunlichst zu vermeiden und das Sterben abzuwenden. Sie unternehmen alles nur Erdenkliche, um so lange wie irgend möglich am Leben zu bleiben - und sei es auch nur im Rollstuhl oder nur, dass sie sich mit einem Blindenstock durchs Leben tasten. 

Sie wollen einfach leben.

Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben herausgefunden, dass viele hundertjährige Menschen trotz Krankheit und körperlicher Einschränkung einen starken Lebenswillen haben. Mindestens drei Viertel der Befragten hingen am Leben und wollten das Beste daraus machen. Sie erreichten persönliche Ziele, waren optimistisch und hoffnungsvoll. Ebenso sahen sie einen Sinn im Leben und hielten an religiösen und moralischen Werten fest. (Erwachet! Dezember 2015)

Unentwegt gehen solchen Betroffenen Erinnerungen „an Früher“ durch den Sinn. Ihnen wird bewusst, mit wie viel Herzblut Eltern, Lehrer, Freunde, Partner und viele andere daran mitgewirkt haben, ihr Leben zu formen und versucht haben ihrem Leben einen Sinn zu geben. Und all das soll mit dem Tod vorbei sein? Alles umsonst gewesen sein? Und in der Tat, ob mit oder ohne Grabstein, über kurz oder lang tut die Welt anschließend so, als sei man nie da gewesen!!!?

Kann man angesichts solcher oder ähnlicher Überlegungen wirklich noch sagen, der Tod sei das Selbstverständlichste der Welt? Oder hört sich das eher so an, als sei er die übelste von allen üblen Konsequenzen, die man sich nur vorstellen kann?

Und wie kommt es eigentlich, dass einem Menschen so viel daran liegt, das eigene Ende, wenn irgend möglich zu vermeiden - und sei es auch nur in der eigenen Vorstellung? Hat unser absoluter Lebenswille vielleicht doch eine tiefere Ursache? 

JA, dieser absolute Lebenswille wurzelt darin, dass der Mensch einst erschaffen wurde um zu leben - und nicht erschaffen wurde um zu sterben. 

Deshalb ist das Thema „ewiges Leben“ auch das durchgängigste aller Themen in der Bibel. Wörtlich: „Alles hat er [Gott] schön gemacht zu seiner Zeit. Auch die unabsehbare Zeit hat er in ihr Herz gelegt, . . . .“ (Prediger 3:11).

Nun bist Du der Meinung, dass „das Konzept der Religion [über ein Weiterleben nach dem Tod] auf einer Selbsttäuschung beruht“ - obwohl Du einräumst, dass Du „gern an einen Gott oder an ein Paradies glauben“ möchtest. 

Lasse Dir deshalb von einem Bibelkenner sagen, dass es nicht „das Konzept der Religion“ ist, sondern es ist das Versagen der Religionen ihren Gläubigen die wirkliche biblische Wahrheit näher zu bringen. Stattdessen sind die Religionen dieser Welt (einschließlich der allermeisten christlichen) von Philosophien und heidnischen Mythen durchsetzt und entwerfen auf dieser falschen Grundlage ein Konzept, dass Du zu Recht für eine Selbsttäuschung hältst.

Was die Bibel wirklich lehrt ist relativ einfach und übersichtlich: Der Mensch wurde ursprünglich erschaffen, um ewig zu leben. Weil er es jedoch vorgezogen hat, sein Leben unabhängig von seinem Lebengeber zu gestalten wurde er sterblich. Den Zustand des Todes erklärt die Bibel eindeutig mit Nichtexistenz. Ein liebevoller Schöpfer allerdings erklärt uns in seinem Wort nicht nur den Grund und den Zustand des Sterbens und des Todes, sondern lässt uns auch wissen, dass er die ursprünglichen Zustände wieder herstellen wird und es seine Absicht ist, Verstorbene durch eine Auferstehung wieder leben zu lassen. (Siehe Johannes 5:28-29; 2.Petrus 3:13; Offenbarung 21:1-4 u.v.a.m.)

Auf dieses komplexe Bibel-Thema bin ich in vielen meiner Antworten (hier bei GF) schon oft und ausführlich eingegangen.

Statt es zu wiederholen . . .

Statt es zu wiederholen möchte ich Dir in diesem Beitrag einige Denkanstöße vermitteln, die sich aus einem Interview mit einer Biochemikerin ergeben. Sie beschäftigt sich ausführlich mit dem Sterben. Es ist Frau Dr. Paola Chiozzi  und sie arbeitet seit über 20 Jahren als Molekularbiologin an der Universität Ferrara (Italien). 

Das Frage / Antwort Gespräch zitiere ich nachfolgend wörtlich:

„Als ich Molekularbiologie studierte, fing ich an, mich mit dem Tod zu befassen — und zwar mit dem normalen programmierten Zelltod, der sich stark von dem unkontrollierten Zellsterben unterscheidet, das Entzündungsreaktionen und Gangrän hervorruft. Obwohl der programmierte Zelltod für unsere Gesundheit elementar ist, hat ihn die Wissenschaft bis vor einigen Jahren kaum beachtet.

Warum ist der programmierte Zelltod denn so wichtig?

Na ja, unser Körper besteht aus Billionen mikroskopisch kleiner Zellen. Praktisch alle müssen regelmäßig absterben und ersetzt werden. Die verschiedenen Zelltypen haben unterschiedliche Lebensspannen; die einen werden alle paar Wochen erneuert, andere alle paar Jahre. Damit das empfindliche Gleichgewicht zwischen Zelltod und Zellerneuerung erhalten bleibt, muss der programmierte Zelltod im menschlichen Körper absolut kontrolliert ablaufen.

Was kann da schiefgehen?

Wie Studien belegen, kann es zu rheumatoider Arthritis oder Krebs führen, wenn Zellen nicht so absterben, wie sie es sollten. Sterben sie dagegen zu früh ab, können Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer die Folge sein. Meine Forschungen sollen dazu beitragen, Behandlungsmöglichkeiten für diese Krankheiten zu finden.

Wie berühren einen solche Forschungen persönlich?

Offen gesagt haben sie mich vor ein Rätsel gestellt. Dieser erstaunliche Prozess wurde eindeutig von jemandem in Gang gesetzt, dem etwas an unserer Gesundheit liegt. Und trotzdem müssen Menschen leiden und sterben. Warum? Ich wusste keine Antwort.

Und es kam nie der Gedanke auf, dass der kontrollierte Zelltod ein Zufallsprodukt sein könnte?

Nein. Der ganze Prozess ist so unglaublich komplex und läuft gleichzeitig so perfekt ab — da steckt außergewöhnliche Weisheit dahinter. Meiner Meinung nach ist das göttliche Weisheit. Ich benutze hochauflösende Mikroskope, um die vielen komplizierten Regulationsmechanismen zu untersuchen. Manche von ihnen können notfalls in Sekunden den Zerstörungsprozess in Gang setzen. Die Zellen begehen sozusagen Selbstmord. Das alles funktioniert so genial, dass man nur staunen kann.

Da fast alle Zellen in unserem Körper regelmäßig ersetzt werden, ist ewiges Leben auf jeden Fall denkbar!

Wie war das dann  . . .

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@Abundumzu

Wie war das dann mit den Fragen über Gott und das Leid? Gab es da irgendwann eineAntwort?

1991 kamen zwei Zeugen Jehovas an meineTür, und ich fragte sie, warum der Mensch stirbt. Sie zeigten mir die Antwort aus der Bibel, wo steht, dass „durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod“ (Römer 5:12). Hätte der erste Mensch auf Gott gehört, hätte er ewig leben können. Ich merkte sofort, dass das mit den Ergebnissen meiner Forschungen übereinstimmte. Für mich ist klar, dass Gott den Tod des Menschen nicht eingeplant hat. Da fast alle Zellen in unserem Körper regelmäßig ersetzt werden, ist ewiges Leben auf jeden Fall denkbar.

Wie kam es eigentlich zu der Überzeugung, dass die Bibel Gottes Wort ist?

Ich habe Psalm 139:16 gelesen, wo über Gott gesagt wird: „Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir, und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben.“  Als Biochemikerin beschäftige ich mich mit der genetischen Information in der menschlichen Zelle. Woher konnte der Psalmenschreiber wissen, dass da etwas „eingeschrieben“ ist? Je besser ich die Bibel kennenlernte, desto überzeugter war ich, dass sie von Gott stammt.

Die Bibel besser kennenlernen — wie ging das denn?

Mir hat ein Zeuge Jehovas einBibelstudium angeboten. Da bekam ich endlich die Frage beantwortet, warum Gott Leid zulässt. Außerdem erfuhr ich, dass Gott „den Tod für immer verschlingen“ wird, wie die Bibel sagt (Jesaja 25:8). Für unseren Schöpfer ist es eine Kleinigkeit, dafür zu sorgen, dass die erstaunlichen Vorgänge in unserem Körper fehlerfrei ablaufen — und wir Menschen ewig leben können.

Konnten auch andere von dem neugewonnenen Bibelwissen profitieren?

Ja,  ich bin 1995 Zeugin Jehovas geworden und habe seitdem immer gern weitererzählt, was ich aus der Bibel kennengelernt habe.Einmal konnte ich einer Kollegin helfen, die völlig am Boden war: Ihr Bruder hatte Selbstmord begangen. In ihrer Religion galt das als Todsünde. Ich habe ihr dann gezeigt, dass man nach der Bibel auf eine Auferstehung hoffen darf (Johannes 5:28, 29). Meine Kollegin war so erleichtert, als sie hörte, dass sich Gott für uns interessiert und sich um uns kümmert. In solchen Momenten wird mir immer wieder bewusst: Anderen die Wahrheit aus der Bibel zu zeigen, bringt mir mehr Befriedigung als die Wissenschaft.“  (Zitat Ende  -  Quelle Erwachet! Januar 2013)


Vielleicht helfen Dir diese Anregungen weiter. 

Ich wünsche es Dir.

Alles Gute



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