Was glaubt ihr Atheisten, kommt nach dem Tod?

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14 Antworten

Es ist aber so. Der Mensch hört auf zu existieren. Der Tod tritt immer durch eine Sauerstoffunterversorgung des GEhirns ein und schaltet dieses ab. Alles was einen Menschen ausmacht sind seine Sinne die alles an das GEhirn zur Auswertung senden. Nach Eintritt des Todes können unsere Rezeptoren, also die Sinne, keine Signale mehr an das GEhirn liefern und dieses ist ebenfalls ausgeschaltet.

Es spricht gegen jegliche Vernunft dass es nach dem Leben noch etwas gegen könnte, da alles was unser Leben ausgemacht hat nicht mehr fassbar ist. Das was als Seele bezeichnet wird ist unsere Psyche mit der wir auch Selbstgespräche führen um Entscheidungen zu treffen.

Ich glaube nicht an Gott. Und ich denke, das nach dem Tod einfach Schluss ist mit dem Leben eines Menschen. Der Körper liegt dann im Grab und verrottet langsam. Und das die Seele nach dem Tod noch irgendwo rumschwirrt oder irgendetwas empfindet, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.

Kommentar von Bernhard64
16.01.2016, 01:58

Ist ja auch nicht so. Stell dir vor, die Bibel stimmt, und es gibt jemanden der uns geplant und gebaut hat. Der kann aus Energie Materie machen und mit Elementen, Atomen Molekülen so umgehen wie wir mit Chemie.
Er baut dich, und auch gleich ein Organ zur Vervielfältigung von dir.
Leider haben wir einen Virus, der in der DNA durch den Fehler des ersten Menschenpaares eingespielt ist, den Tod.
Du stirbst, er mag dich aber, weil du ihn kennengelernt hast, und er zieht dein Programm mit all deinen Erinnerungen Gefühlen und positiven Eigenschaften aus deinem Gehirn und speichert es wie auf einem USB Stick ab.

Weil er dich mochte, baut er irgendwann ein neues Gestell, also deinen neuen  Körper, und spielt deine Software ohne Tod wieder drauf.

Eigentlich können das Menschen auch schon, und Gott soll das nicht können?

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Was kannst du dir denn an "weg" nicht vorstellen? Sagen wir es mal so: ohne intaktes Gehirn zur Informationsverarbeitung bist du quasi nichts außer ein Haufen organischer (und anorganischer)  Masse. Du kannst am Leben erhalten werden, aber dein Bewusstsein wird vom ZNS gesteuert. Wenn du stirbst, ist dein Gehirn tot. Mehr passiert da nicht. So Gedanken wie der "Himmel" sind nur dazu da um einem die Angst vor dem Tod zu nehmen. Nach dem Motto "sei nicht traurig, er ist jetzt an einem besseren Ort". Das ist für Kinder vllt ein schöner Gedanke, aber ein Erwachsener Mensch sollte sich im Klaren darüber sein, wie absurd das ist.

Kommentar von ChapterZero
16.01.2016, 01:33

Das mag korrekt sein, ich als Agnostiker, nenn mich naiv, kann mir was Höheres vorstellen, weiß aber nicht was...

Und ja, vielleicht habe ich Angst vor der Nichtigkeit.

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Kommentar von comhb3mpqy
16.01.2016, 09:32

es gibt aber auch Menschen mit Nahtoderfahrungen, die vom Himmel berichten. du kannst ja mal nach "mädchen begegnet Jesus" suchen, wenn ich richtig informiert bin soll dieser Bericht sogar in die Kinos kommen. Ob nur in den Usa oder auch in Deutschland weiß ich aber nicht.

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Ich bin auch ein Atheist aber fühle mich wie ein Moslem , liegt wahrscheinlich daran das mein Vater und von mein Vaters Seite (riesige Familie) alles mosleme sind und meine Mutter ist Christin ;) Ich habe mich nicht beschneiden lassen eher gesagt meine Eltern sagten ich soll selber entscheiden welchen weg ich gehe soll :) Ich glaube daran das man nach dem Tod lebt da bin ich mir Todsicher weil sonst wäre es auch sehr unlogisch..Ich meine wir sind hier zu besuch um eine Erfahrung zu machen und nicht um hier ca 75 Jahre unser ding machen und dann wieder afgelöst sind , irgendwie müssen wir auch entstanden sein , wie würde das den gehen wenn es vor dem Leben es keine Macht gäbe (Allah) :)

Der Mangel an Vorstellungskraft ist wohl genau der Grund für diese ganzen Religionen. Oder ist es das Gegenteil? Es wird sein, wie vor der Geburt. Oder eben wie wenn man schläft, aber nicht träumt.

Kommentar von ChapterZero
16.01.2016, 01:27

Ja stimmt. Vor der Geburt war man ja so gesehen auch nirgendwo. Und kein Mensch hat je davn zu berichten gewusst wo man war.

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So ist das halt mit menschen. Manche sachen verstehen wir nicht, weil unser gehirn sie einfach nicht verarbeiten kann. Die einen machen daraufhin eine religion und die anderen leben damit. :P

Tja ich weiß nicht ganz ob ich Atheist bin, aber man könnte es sich sichre so vorstellen wie vor der Geburt. Einfach nichts. Ich will mir ein ewiges Leben lieber nicht vorstellen. Das ist doch Folter. Für alle Zeit am Leben stell ich mir unschön vor. Das Leben ist schon kurz und es wäre schön, wenn es ein wenig länger wäre, aber bitte nicht ewig.

Wenn du schläfst, ohne (bewusst) zu träumen, merkst du nicht, in welchem Moment du genau eingeschlafen bist. Das Bewusstsein wurde irgendwann ausgeblendet. Wenn du nicht beim Aufwachen merken würdest, dass du dich anders fühlst und Zeit vergangen ist, wüsstest du nicht, was in der Zeit, in der du traumlos schliefst, geschehen ist.

Noch deutlicher ist es bei einer Ohnmacht: Wach - Cut - wieder wach. Dazwischen keine Wahrnehmung und kein Bewusstsein. So stell ich mir den Tod vor, nur dass man nicht mehr aufwacht.

Kommentar von ChapterZero
16.01.2016, 01:34

Ich fiel noch nie in Ohnmacht. Aber ich setze es mit Narkose gleich. 
Eine traumlose Ewigkeit - wie vor der Geburt - das könnte sein.

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Es kommt gar nichts. Tot ist Tot

Kommentar von comhb3mpqy
16.01.2016, 09:40

aber es gibt doch Berichte von Menschen, die erlebt haben, dass danach noch etwas kommt. Du kannst ja mal nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen, wenn ich richtig informiert bin soll dieser Fall wohl sogar in die Kinos kommen.

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ich glaube, dass nach dem tod alles möglich ist: himmel und hölle, wiedergeburt, nichts...vlt ja das, was man sich im leben vorgestellt hat. ich weiß nur eins: dass man auf niemanden hören sollte, der sagt, dies oder das kommt ganz sicher nach dem tod.

ps: lass dich überraschen.

Rein wissenschaftlich gesehen ist der Tod wie eine Ohnmacht aus der man nicht aufwacht. In beiden Fällen ist man ohne Bewusststein und an das was während der Bewusstlosigkeit passiert, kann man sich im Nachhinein auch nicht erinnern.

Von dem her ist der Tod nichts wovor man sich fürchten müsste.

So wie beim schlafen, ohne träumen. Oder Ohnmacht. Man bekommt nichts mehr mit. Der Zustand vor der Geburt oder als Baby auch noch.

Es gibt nicht "den Atheisten" und daher ist die Vorstellung nicht für jeden gleich. Manche werden sich auf nichts festlegen und die Sache neugierig auf sich zukommen lassen. Andere haben eventuell die Vorstellung, dass der Zustand nach dem Sterbevorgang wieder dem vor der Geburt entspricht, man in seine Moleküle und Verbindungen zerfällt und als Ausgangssubstanz für neue Dinge zur Verfügung steht. Eine einheitliche Atheistenposition gibt es nicht, nur Berührungspunkte, die darin bestehen, dass man Existenz eines Gottes im religiösen Sinne für nicht wahrscheinlich hält.


Kommentar von ChapterZero
16.01.2016, 01:31

Ich für meinen Teil bin agnostisch. Ich glaube an etwas Höheres, aber kann mir nicht erklären, was. 

Manche mögen es als naiv betiteln, aber ich persönlich kann mich nicht damit abfinden, dass ein so komplexes Wesen, dass so psychisch ebenfalls aktiv ist, einfach so verscheidet ohne weiteres Verbleiben.

Ich denke schon, dass zumindest psychisch noch was passiert, wenn der Körper inaktiv ist.

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Nach dem Tod teilen sich meine juristischen Erben mein Bankkonto und meine biologischen Erben (Bakterien) meinen Körper auf. Was sollte ich mir dazu noch bebildern als "Weg" oder "weg sein" ? Soll ich mir da meine Bank vorstellen oder meine Bakterien? Wozu sollen derartige Vorstellungen taugen?

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