Was gilt als Gartenfläche im Mietvertrag?

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1 Antwort

Schwierig. 

Ich würde sagen, dass wegen der mündlichen Vereinbarung und der Regelungslücke im Vertrag der Mietvertrag dahingehend auszulegen ist, dass Ihnen die vollständige Fläche zusteht und Sie sich auch um die 60 cm Grünstreifen zu kümmern haben. Ob allerdings die mündliche Vereinbarung durch Beweisantritt unterlegt werden kann, scheint fraglich (Dilemma zwischen Theorie und Praxis). Das können nur Sie einschätzen.

Allerdings stellt sich mir die Frage, ob es sinnvoll ist, unmittelbar hinter die kleine Hecke eine größere Hecke zu pflanzen. Sie könnten also von der Bepflanzung absehen, die Herren Gärtner diesen Streifen (60 cm) mähen lassen und aus meiner Sicht diese Teilfläche einfach mitbenutzen - dürfte ja niemand merken oder Interesse dafür entwickeln.

Ferner bleibt grundsätzlich zu bezweifeln, ob es sich lohnt, wegen 60 cm Grünstreifen einen Streit mit der Genossenschaft anzufangen.

Vielen Dank für die Antwort. Gefühlt sind es mehr als 60 cm, nachgemessen habe ich nicht. Allerdings befindet sich daneben noch eine kleine Fläche die direkt vor dem Rosenbeet liegt. Würde man also wie die Genossenschaft neben an einfach vorne vor die St räucher eine Hecke setzen hätte man schon wesentlich mehr Platz. Aktuell haben wir eine Terasse mit einem Beet, was für mich kein Gartenanteil ist wie man sich ihn vorstellt. Die Hecke so lassen und mit nutzen würden wir tun wenn diese ausreichend Sichtschutz bieten würde. Die Terasse befindet sich im Innenhof mit Spielplatz, da fühlt man sich schon erheblich gestört durch Blicke. 

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@Maczda

Sie können dem Verwalter natürlich vorschlagen, entweder die kleine Strauch-Hecke größer werden zu lassen oder davor eine größere Hecke zu pflanzen. 

Alternativ können Sie ihm auch anbieten, den "Grünstreifen" selbst auch zu pflegen und zu mähen - notfalls mit einer Gartenschere. Vielleicht lässt er sich darauf ein und Sie damit Ihre Hecke näher an die Sträucher setzen.

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