Was gibt es für Annäherungsmerhoden bei Katze und Hund?

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6 Antworten

Ich habe die Erfahrung gemacht das sich nur wenige Hunde und Katzen gar nicht aneinander gewöhnen.

Man muß Geduld haben und den Tieren Zeit geben. Einen besonderen Trick gibt es nicht weil jedes Tier anders reagiert.

Ein paar Tips dafür:

Niemals Hund und Katze zum kennen lernen zwingen. Nie die Katze festhalten damit der Hund an ihr riechen kann. Auch nicht die Katze in einer Transportbox vor den Hund stellen umgekehrt natürlich auch nicht. Im schlimmsten Fall schafft man so eine Feindschaft und verliert das Vertrauen der Tiere, was besonders bei einer Katze schwer zurückzugewinnen ist.

Beide Tiere sollten immer eine Rückzugsmöglichkeit haben um sich ungestört aus dem Weg gehen zu können.

Am Anfang die Tiere nicht in einem Zimmer allein lassen.

Wenn die Tiere sich begegnen möglichst ruhig und gelassen bleiben und nur im Notfall eingreifen. Nicht in Panik geraten wenn die Katze faucht.

Wenn der Hund die Katze anbellt wird sich die Katze bedroht fühlen, in diesem Fall solltest Du den Hund  von der Katze wegnehmen ohne zu schimpfen.

Wenn der Hund sehr aufgeregt die Katze fixiert, versuche ihn abzulenken indem Du ihn z.B. anstupst so das seine Aufmerksamkeit Dir gilt. Sobald er ruhig und gelassen seinen Kopf hinlegt belohne ihn mit einem Leckerli. Der Katze darfst Du dann auch eins geben.

Damit kein Futterneid entsteht solltest Du sie erst mal getrennt von einander füttern.

Wie gesagt man muß den Tieren Zeit lassen, wie lange diese ist bestimmen die Tiere.

Bitte hab nicht die Erwartung das sie die besten Freunde werden. Erst mal müssen sie sich respektieren.

Eine Freundschaft kann mit der Zeit entstehen, das muss aber nicht so sein.

LG

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Kommentar von brandon
25.01.2016, 22:15

Vielen Dank für die gute Bewertung.🌷

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Die Zusammenführung muß in Ruhe vonstatten gehen, im Normalfall bedeutet das, daß der Hund in Ruhe ist, liegt, oder sonstwie entspannt und vor allem unter Kontrolle ist und die Katze sich dem Hund nähert. Der Hund soll dabei auch rhig bleiben, nicht aufspringen, wedeln oder dergleichen. Am besten wärs, er stellt sich tot :-)), bis die Katze sich von seiner Ungefährlichkeit übezeugt hat. Und gleichzeitg geht es auch darum, daß der Hund kein Erfolgserlebnis hat, indem der durch (Schein)Attacken die Katze zu Flucht bringt, was dann wiederum Jagdtrieb auslösen kann. Und der Hund darf keine Gelegenheit bekommen, die Katze zu jagen oder zu stellen.

Dann wird der Hund schnell kapieren, daß es sich um ein Famlienmitglied handelt und nicht um etwas, was man jagt. Wenn diese "Aufregung" gar nicht erst entsteht, geht es am schnellsten. Bei meinem letzen Hund und meinen beiden erwachsenen Katzen war nach 1-2 Stunden alles klar.

Allerdings hatte ich bereits einen Hund, die Katzen konnten den neuen schnell einschätzen, der Neue (ein Pointer/Jagdhund), der fast erwachsen war, war höchst gespannt, hat sich aber (an der Leine natürlich, zur Sicherheit) gut kontrollieren lassen und mein althund hat auch mitgeholfen - da ist so ne Zusammenführung natürlich einfacher.

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Kommentar von pfote007
24.01.2016, 16:06

Danke!!

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wichtig ist, dass die katze immer fluchtwege hat -offene tuere/fenster und die moeglichkeit sich auf hoehen zu begeben, der hund am anfang an kurzer leine gehalten wir - und die iniative von der katze ausgeht...

bei uns war der einzug unseres katers auch sehr entspannt, da im mittelmeerraum hunde und katze ein eher entspanntes draussenleben leben...

nach dem der kater die hundenaepfe eroberte unter tatzenhieben nach rechts und links -ist er hier im hause anerkannt..sitzt der kater auf der treppe traut sich kein hund vorbei : )..

(natuerlich frisst der kater jetzt sein eigenes fressen...)


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Kommentar von pfote007
24.01.2016, 16:16

Danke!

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Mein Chihuahua lässt ungern Hunde an sich ran. Neugierige Katzen die uns draussen begegnen dürfen durchaus Nase an Nase Kontakt aufnehmen.

Die nähern sich auf seine Art: Kopf vorsichtig lang nach vorne strecken. ;-)

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Kommentar von Bitterkraut
24.01.2016, 17:00

ja, und wenn sich die Katze dann umdreht und ihr Hinterteil zum beschnüffeln anbietet, ist alles klar ;). Das ist zumindest verstehen alle Hunde und Katzen auf die gleiche Weise. so unterschiedlich die Sprache sonst auch sein mag.

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Mein Terrier kennt bei einer Katze nur einen Annäherungsmodus - den Sturmangriff.

Bis jetzt war jede Katze blitzschnell auf dem nächsten Baum.

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Kommentar von Bitterkraut
24.01.2016, 17:07

Bei mir würde auch dein Terrier lernen, sich genüßlich von den Katzen die Augen putzen zu lassen, der Terrier meines Nachbarn hat es auch gelernt. Draußen jagt er natürlich immer noch Katzen auf Bäume und Karnickel in die Baue. Bei mir zu hause gibts das nicht. Da sind die Katzen seine Schmusetiere geworden.

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