Was gibt es alles für Essverhalten?

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5 Antworten

Es gibt ein

  • natürliches Essverhalten, das schon Neugeborene beherrschen und idealerweise bis zum Tod beibehalten werden sollte: Essen, wenn hungrig und aufhören, wenn satt
  • anerzogenes Essverhalten: Kind hat zu essen, weil 12:30 h oder 17:45 h ist

  • Magersucht

  • Bulimie
  • Binge eating

sind psychische bedingte Essstörungen.

  • koscher
  • vegan
  • vegetarisch
  • und andere

sind entweder kulturell (religiös) bedingt oder auf gesundheitliche bzw. die Umwelt bezogene Aspekte.

Diäten (wenn nicht spezielle Ernährungsform für Kranke) sind für mich eher krankhaft.

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Kommentar von kiniro
15.04.2012, 20:01

Danke fürs Sternchen :)

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Essensriten, Essverhalten, Essgewohnheiten sind alle Ausdruck des kulturellen Hintergrundes eines Menschen. Hinzu kommen darin eingebettete religiöse Ge- und Verbote.

Erstmal lernen wir von unseren Eltern bestimmte Essgewohnheiten, denn als Kleinkinder werden wir ja zunächst mal von den Eltern gefüttert. D.h. es sind die Eltern, die den Kindern die ersten Nahrungsmittel anbieten und damit bestimmte Essensvorlieben anlegen. Im alter von etwa 12 Jahren beginnen Kinder erstmals eigene Vorstellungen mit Essen zu verbinden, also zum Beispiel sich darüber Gedanken zu machen, wo der Hühnerschenkel eigentlich herkommt, der das auf dem Teller liegt. Das ist ein Teil von einem toten Tier, wie hat das gelebt, wie ist es getötet worden?

In diesem Alter beginnt manches Kind auch zu fragen, warum bestimmte religiöse Essverbote eingehalten werden oder warum es bestimmte essensgesteuerte Schönheitsideale gibt (also in levantinischen Kulturkreisen zum Beispiel füllige Mädchen und Frauen, dünne Mädchen bei uns etc.) .

Natürlich sind auch Diäten ein bestimmtes Essverhalten, nur leider kein gutes! Jeder Mensch sollte dauerhaft ausgewogen essen und soviel essen, wie er auch verbraucht. Im Klartext: Jemand der im Wachstum ist oder körperlich arbeitet braucht mehr, als jemand, der den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt und sich nur spärlich bewegt. Wer Sport macht kann dann auch mal schlemmen, und ein bisschen Schokolade schadet niemandem, es ist immer eine Frage der Dosierung.

Auf dieser simplen Erkenntnis basieren dann Programme, die dauerhaft Essverhalten verändern helfen, damit dicke Menschen ganz langsam aber dauerhaft normalgewichtig werden.

Wer bei seiner Ernährung darauf achtet jeden Tag Obst und Gemüse oder Salat zu essen, wer nicht jeden Tag Fleisch isst (und Alkohol trinkt), wer weiss, dass Käse und Salami nicht übermäßig viel gegessen werden sollten, Schokolade, Chips etc. in kleinen Mengen ok sind, 2 Liter Wasser täglich ein Muss, und tägliche körperliche Bewegung für den Kreislauf und die Verdauung wichtig sind, der ist auf einem guten Weg zu einer ausgewogenen Lebensführung. Dann kannst Du das Wort Diät getrost aus Deinem Wortschatz streichen! Viel Glück!

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es gibt wohl auch Kulturelles. Länder wo Heuschrecken,Schlangen jeden Tag auf den Teller kommen. Denke ich mal Ansonsten denke ich auch, normal ist echt relativ. Die Ärzte würde wohl sagen jemand der ein gutes Gewicht für seine Körpergröße hat und schaut das er täglich alle Nährstoffe bekommt hat ein "normales" Essverhalten.

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Du hast Recht, ein 'normales Essverhalten' kann es irgendwie nicht geben. Dazu müsste ja irgeeine Norm existieren. Doch diese 'Norm' wird, sofern es sie denn gäbe, eben von jedem etwas anders ausgelegt.
Es ist so wie in vielen Lebensbereichen: Wir unterscheiden uns da alle etwas. Zum Glück! Wären wir nämlich alle gleich wäre es ziemlich langweilig. Wir sind aber nicht alle gleich, entsprechen alle nicht irgendeiner Norm und sind daher allle unnormal. ;-)

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veget / vegan sind gut

motto: eine tomate,die reif ist,verdorrt,wenn man sie nicht isst. ein tier,das nicht getötet wird,lebt gerne weiter.

  1. diäten sind einseitig bzgl der ernährung

es geht einfacher: ausgewogene, kalorienarme ernährung

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