Was geschieht nach Suizidversuch?

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21 Antworten

Man kommt solange in die Psychatrie un in psychologische Behandlung bis die Ärzte einen weiteren Suizidversuch ausschließen bzw glauben ihn mit Medikamenten unterdrücken zu können.

Von meinem letzten Vermieter die Tochter, hat es schon 3x versucht und ist bis heute in keiner Behandlung.

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Also als ich mit Überdosis Paracetamol ins Krankenhaus gefahren bin (hatte eingesehen es war ein Fehler und bin dann selber dorthin gefahren, nachdem ich mit dem Giftinstitut oder wie das heißt telefoniert hatte) kam zuerst am 2 Tag eine von der Psychiatrie und hat mich angefangen zu befragen. Habe den Grund meines Handelns gesagt und gemeint, es war ein Fehler, hab es ja auch eingesehen und bin selbst ins KH gefahren, hat sie gesagt  es liege an mir. Wenn ich in de Psychiatrie will dann kann ich bescheid sagen. Ansonsten sollte ich ambulant (heißt: von der AOK angeboten) einen Psychiater bzw Psychologen aufsuchen. Also zusammengefast, schauen die aus der Psychiatrie genau auf deine eMOTIONEN; DEINE SÄTZE, einfach alles und schätzen ein wie stark man noch gefährdet ist. Bei mir war es dementsprechend überzeugend und ich konnte direkt aus dem KH nach Hause. Also muss man klar sagen, was in einem vorgeht. Ist ja auch nur für die Gesundheit einer schon gefährdeten Person.

Einige antworten sind richtig. Nach einem Suizidversuch werden natürlich erst die Wunden versorgt bzw.die eingenommenen Mittel so zu Neutralisieren das sie keine gefahr mehr darstellen. Ist der Versuch nachgewiesen wird zur Gefahrenabwehr ein so genanntes Psych.KG {Psychisch Kranken Gesetz} angewandt. Dann wird man dich in eine Psychiatrische Klinik einweisen wo dann ein Richter zusammen mit einem Arzt der Klinik entscheidet ob du für eine bestimmte Zeit da bleiben musst. Umgehen kannst du das ganze indem du Kooperativ bist und dich selber Einweist. Dies hat den Vorteil das du,solltest du keinen Sinn in der Behandlung sehen in dieser Klinik, deinen Aufenthalt dort auch wieder selber beenden.Ich wollte in eine Psychiatrie freiwillig gehen um dort meine starken Medikamente { Morphium} reduzieren zu können.Da aber schon dieerste aussage des dortigen Arztes lautete' Und sie wollen sich also umbringen' verliess ich diese angebliche Fachklinik ganz schnell da viele Ärzte sich mit anderen Diagnosen überhaupt nicht beschäftigen und immer von Suizidalität ausgehen.Kannst du dem Richter glaubhaft versichern das es sich zu keiner Zeit um einen Suizidversuch handelte kannst du oftmals sofort wieder gehen. Hier mußt du abwägen was für dich wichtiger ist. War der Versuch ernst gemeint such dir einen Psychologen/Psychiater von demdu glaubst das du ihm Vertrauen kannst. Alles andere macht keinen Sinn.In einer Klinik zu bleiben die dir nicht zuhört bringt garantiert nichts ausser Wut deinerseits über die angebliche Dummheit des Personals und der dortigen Ärzte.

Nach einem Suizidversuch kommst du je nach Schweregrad der Verletzung erstmal in ein normales Krankenhaus bis du von den Vitalzeichen stabil bist und dann meist auf eine geschlossene Station in einer Psychiatrie, dort wird abgeklärt, a)bleibst du freiwillig, b)bist du noch suizidal Einen Unterbringungsbeschluss bekommst du nur wenn du Selbst-oder Fremdgefährdet bist und das entscheidet der Arzt mit einem Richter zusammen!

Ich denke zuerst kommt man ins Krankenhaus, dann wird man bei weiter bestehender Suizidalität in die Psychiatrie (zwangs-)eingewiesen. für die Zwangseinweisung benötigt man zwar einen richterlichen Beschluss, ist der Patient aber stark eigengefährdend kann er für 24 oder 48 h (bin mir da ned ganz sicher) auch gegen seinen Willen in der Psychiatrie festgehalten werden. Und dann kommt eben die Anhörung, das geht allerdings sehr schnell, also innerhalb einiger Stunden.

Das hängt von der Person bzw. der Einschätzung der Ärzte über die Person ab und auch von den Begleitumständen: Wenn der Suizidversuch etwa im Vollrausch stattfand, halte ich eine Unterbringung in der Psychiatrie kurzfristig für unwahrscheinlich.

Hallo! Ich hatte im letzten Jahr versucht mir das Leben zu nehmen, weil ich einfach keine Lust mehr und auch keine Kraft mehr zum Leben habe (hatte)! Ich nahm eine ganze Menge Schlaftabletten, leider ohne Erfolg! Das einzigste was die blöden Tabletten ausgelöst hatten, waren "Epileptische Anfälle"! Ich war alleine zu Hause! Einige Tage später ging ich zum Arzt und schilderte was vorgefallen war! Das "perverse" an der Sache war, das sie mir Schlaftabletten verschrieben hat! Ist doch Lustig oder? Wird eine Person gefunden, die versucht hat sich das Leben zu nehmen, wird sie in den meisten Fällen auf eine psychatrische Station eingeliefert! Ob nun geschloßen oder offen ist vom einweisenden Arzt abhängig! Ich bin froh, das ich alleine lebe! So ist die Gefahr sehr gering, das man mich zu Hause findet wenn ich es mal wieder versuchen sollte (Wahrscheinlichkeit ist sehr sehr hoch)! Ich bin bestimmt nicht die richtige Person die genau das schreiben sollte, aber mach bitte keinen Blödsinn! Klingt paradox ich weis, aber es ist immer einfacher für andere gute Ratschläge zu geben als diese für sich selbst anzunehmen!

Hey lebst du noch?

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das kann sehr verschieden sein. Wenn der- oder diejenige z.B. ins Krankenhaus gekommen ist, wird es da Gespräche geben, eine ärztliche Einschätzung und dann erst evtl. eine Aktivität des Krankenhauses.

Die Reaktionen von Menschen, die überlebt haben, sind ja sehr unterschiedlich. Manche sind froh darüber, andere nicht. Viele freuen sich über eine gute Adresse, wo sie sich helfen lassen können.
Danach und was der Betroffene möchte richtet sich auch, wie es weitergeht.

Das kommt auf die Schwere der Verletzungen an, mit der ein Kandidat überlebt. Also erst mal Krankenhaus und dann psychiatrische Klinik, um den Menschen, der sich töten will, vor sich selbst zu schützen. Kann mehrere Wochen dauern.

Hallo Ylane!

Ich kenne mich überhaupt nicht auf dem Gebiet aus, aber ich möchte später mal Psychologin werden. Ich schätze also mal, das ich dir evtl. einen Tipp geben kann.

Zuerst kommt die Frage, wie Jung/Alt ist derjenige/diejenige. Je nach Alter werden dann Vorsichtsmassnahmen getroffen. Heisst also wenn das jemanden passiert der 17 ist, werden die eltern benachrichtigt und die entscheiden ob man therapieren soll. Wenn man volljährig ist, wird glaube ich trotzdem hilfe hinzugezogen, sofern man von selbstverletzung ausgeht. Man wird sehr wahrscheinlich hilfe hinzuziehen.

In jedem Krankenhaus gibt es bestimmtes personal, wiederrum muss das freiwillig geschehen! Wenn man davon ausgehen kann das das wieder passiert, wird hilfe eingeschaltet, wenn nicht...gebe ich dir den tipp selbst zu handeln und die Eltern zu benachrichtigen und aufzuklären.

Je nachdem ob der Suizidale einsieht krank zu sein oder nicht, wird er freiwillig oder zwangsweise auf eine geschlossenen psychiatrische Station eingewiesen. Dort bleibt er so lange bis die akute Suizidalität abklingt, dann folgt die Verlegung auf eine offene Station.

Es ist immer ratsam es nicht zur Zwangseinweisung kommen zu lassen. Also selber im Notfall rechtzeitig ein Psychiatisches Krankenhaus aufzusuchen. Oder bei drohender Zwangseinweisung sich mit dem Aufendhalt einverstanden erklären. Dann kann man selber bestimmen, wie lange man im Krankenhaus bleibt und wird nicht festgehalten.

Im Anschluß an die Stationäre Behandlung sollte die psychiatrische Therapie beim niedergelassen Psychiater fortgesetzt werden. Und es ist imens wichtig, die Gründe und Ursachen für die suizidale Entwicklung in einer Psychotherapie beim Psychotherapeuten aufzuarbeiten.

das ist unterschiedlich. wenn dich die polizei von der brücke holt, landest du wohl erst mal in der psychiatrie. bringt dich ein angehöriger zum magenauspumpen ins allgemeinkrankenhaus, kann es sein dass du paar tage dort bleibst, wenn die den eindruck haben, du willst "es" nicht nochmal versuchen.

Erstma zum Gutachter.. Da der Gutachter auch schauen muss ob er eine Gefahr für die anderen ist... Falls nicht kommt er wieder frei.. Aber ich würde ihm empfehlen sich behandeln zu lassen..

hm würde mich auch interessieren... ob es da eine Standartprozedur gibt oder irgendwelche Vorschriften. Und ob und in welcher Form die Leute Hilfe bekommen.

Selbst einweisen kann man sich jederzeit in psychologische Behandlung. Nach einem Suizidversuch und der Behandlung von Verletzungen, Intoxikationen etc. wird die Polizei eingeschaltet und man wird in einer psychologischen Klinik (PKH) aufgenommen. Richterlich kann eine Unterbringung in einer solchen Einrichtung angeordnet werden. Die Dauer des Aufenthalts dort ist dann von der ärztlichen Einschätzung abhängig.

..hmm...danke erstmal für eure Antworten.. ..aber ich frage mich doch ernsthaft,wieso man einen richterlichen Beschluss erlangen kann,wenn sich jemand selbst das Leben nehmen möchte...ich meine,prinzipiell betrachtet,tut er mit einer solchen Tat nicht direkt jemand anderen etwas an,und schon gar nicht so,dass jemand daran sterben könnte.. Und was geschieht in einer geschlossenen Psychiatrie..werden dort Gespräche geführt,darf man dort auch Tätigkeiten nachgehen,wie beispielsweise malen,Musik hören etc. oder ist es eher wie in einem Gefängnis ; einer kleinen Zelle,in der man quasi lediglich die Wand anstarren kann?

L.G.

Behandlung der Intoxikation, des Traumas oder der jew. Schädigung, danach psychologische Unterbringung nach PsychKG für mindetsens 6 Wochen in einer dem Krankheitsbild angemessenen Fachklinik für Psychiatrie ^^.

Das ganze OHNE ZEITVERZUG.

Es gibt keine psychologische Unterbringung.

Es gibt die zwangsweise Unterbringung auf einer geschlossen psychiatrischen Station, bei Krankheitsuneinsichtigkeit nach dem PsychKG.

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hab auch versucht mir da leben zu nehmen meine mutter hat notartz gerufen dann kam die polizei hat sich mit mir unterhalten und mich gezwungen mit zugehen ich wollte ni cht gehen die haben mich einfach gezogen und ins krankenhaus genommen dort haben die fragen gestellt warum ich das machen wollte usw... ob ich tabletten genommen haben drogen usw.. und mich für ein tag in die psychatrie abgewiesen. am nächsten tag kam ein oberartzt für psychatrie und hat gesagt du wolltes dir was antun ich hab gesagt das war aus spaß ich bleib hier nicht länger dann durfte ich gehen seit dem sag ich sowas niewieder -.-

ich glaube man bekommt dann psychische therapie sonst nichts. Und man lebt halt weiter.!

Wenn er sich freiwillig in psychatrische Behandlung begibt ist das o.k., wenn nicht, dann eben nicht, gezwungen wird niemand.

Na da gibt es schon Möglichkeiten.

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@Reiswaffel87

Ja natürlich gibt es viele Möglichkeiten, dass streite ich ja gar nicht ab, aber wenn der Pantient nicht will, gezwungen kann er nicht werden, ausser es gibt ein neues Gesetz, welches an mir vorüber gegangen ist und ich nicht mitbekommen habe.

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@ingridshaus

Es gibt die Möglichkeit Patienten unter bestimmten Voraussetzungen in einem PKH unterbringen zu lassen. Das wird durch einen Richter entschieden.

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@Reiswaffel87

Kann nur wiederholen, dass die Tochter meines letzten Vermieters nach 3 Versuche noch imme frei rumläuft und ihre Elter und Geschwister zittern, wann sie es wohl wieder tut.

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@Reiswaffel87

Hi ingridshaus

selbstverständlich wird man bei Selbst- und /oder Fremdgefährdung auf einer geschlossen Psychiatrischen Station per Gerichtsbeschluß meist für 6 Wochen unter gebracht werden, wenn man nicht freiwillig in der Psychiatrie bleiben will.

Ich vermute, das die Tochter des Vermieters immer freiwillig in der Pdsychiatrie geblieben ist, bis es ihr wieder besser ging. Eine Psychiatie ist ein Akut-Krankenhaus und kein Wohnheim. Ist die akute Krankheitsphase abgeklungen werden die Patienten entlassen, wie aus jedem anderen Krankenhaus auch.

Für die weitere Behandlung sind Rehakliniken und niedergelassenen Fachärzte (=Psychiater) und (Psycho-)Therapeuten zuständig, wie bei allen anderen Krankheiten auch und um seine weitere Behandlung muss sich der Patient schon selber kümmern und mitarbeiten, wie alle Patienten.

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@Loeckchen1

Eine Psychiatrie ist keine Akut- Krankenhaus,dort kommen auch Patienten hin,die z.B eine Depression haben schon jahrelang, eine geschlossene Station ist was akutes!Wenn es ihnen besser geht kommen sie auf eine offene Station und manchmal ist auch eine Psychiatrie ein sogenanntes "Wohnheim"bis was neues gefunden wurde z.B Altenheim usw.

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ich denke, dass wen das risiko da ist, das die eltern einem zwingen können ! :)

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