Was geschieht nach einem gescheiterten Selbstmord versuch?

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Support

Liebe/r Milli1398,

falls Du selbst oder jemand aus Deinem persönlichen Umfeld über Selbstmord nachdenken sollte, wäre es wichtig, dass sich der oder die Betroffene dringend Hilfe sucht. Eine Anlaufstelle wäre die Telefonseelsorge: http://www.telefonseelsorge.de/. Dort gibt es die kostenlose Telefonnummer der Seelsorge (Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr. 0800/1110111 & 0800/1110222) und auch einen anonymen Chat.

Herzliche Grüsse

Jenny vom gutefrage.net-Support

16 Antworten

eine Einweisung wird in jedem Fall erfolgen - man könnte es ja wieder versuchen.

Wie lange man drinbleibt, entscheiden die Ärzte.

Man bleibt so lange da, bis man keine Gefahr mehr für sich selbst darstellt. Das kann man nicht bestimmt sagen. Es ist ja keine Strafe, die man absitzen muss. Man ist dort, weil man eine Gefahr für sich darstellt und ehe man halbwegs zeigen kann, dass man nicht mehr vorhat sich umzubringen kommt man dort auch nicht mehr raus.

hallo milli, da es sich um einen freund von dir handelt, rate ich dir dringend die nummer der telfonseelsorge, die oben angegeben ist zu verwenden. diese dienste gibt es auch in österreich und in der schweiz.

eine einweisung in die psychiatrie hängt davon ab, wer von dem versuch kenntnis erhalten hat. amtsärzte können eine zwangseinweisung in die psyhiatrie veranlassen, die polizei in akuten notfällen auch. dort wird dann nochmals geprüft, ob man wirklich selbstgefährdend ist. Danach wird erst entschieden, wie lange man bleiben soll/muss. häufig 3-6 wochen, manchmal auch viel kürzer. in sehr vielen fällen kommt es aber überhaupt nicht zu einer überweisung. es wird einem lediglich empfohlen, zum hausarzt zu gehen. letzteres finde ich mäuig sinnvoll, da dieser in der regel keine ausbildung zum umgang mit suizidalen hat.

am besten ist eindeutig, du erkundigst dich bei der telefonsseelsorge, welche spezialisten sich in eurer gegend mit diesem wirklich heilbaren problem auskennen.

euch beiden alles gute!

Man wird nicht auf jeden Fall eingewiesen.

Es kommt auf die Umstände an und die sind ja bei jedem anders. Deswegen lässt sich das nicht pauschal sagen.

Umstände die eine Rolle spielen sind z.B. wie alt ist der Patient, wie hat er versucht sich zu töten, wie äussert er sich danach, Krankheitsverlauf und Zustand im allgemeinen, ist er in der Klinik bekannt, was für eine Krankheit liegt vor, wie lebt er usw.

Ich z.B. chronisch krank, in der Klinik bekannt (mehrere Aufenthalte pro Jahr), wohne im betreuten Wohnen, werde ambulant betreut. Ich bleib nach nem Suizidversuch 4-7 Tage in der Klinik.

Ne Mitbewohnerin von mir, wurde direkt aus der ITS raus entlassen.

N anderer Mitbewohner blieb nach nem Suizidversuch ca.3 Monate in der Klinik.

Das ist immer unterschiedlich, hängt von der Situation und der psychischen Verfassung ab. Die wird dann mittels Ärtzen und Psychologen ermittelt, aber es kommen noch weitere Sachen auf einen zu. Kenne mich da aber nicht aus, wollte mich noch nie umbringen.

ich mich auch nicht, aber ein freund von mir deutet das manchmal bisschen an.

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Das kommt auch drauf an wie alt du bist. Bist du zB mitten in der Pubertät und willst dich nur umbringen weil deine Freundin Schluss gemacht hat, dann schiebt man das alles auf die Pubertät un du kommst schon bald wieder raus. Dein Selbstmordversuch wird also als kindische Dummheit abgetan. Wenn du aber nachweisbar an Depressionen leidest wirst du lange lange zeit in der Psychatrie bleiben. Also hängt deine Zeit in der Psychatrie von deiner Reife und der Gefahr die du noch für dich selbst bist ab.

Das mit der Psychatrie kann stimmen. Die Dauer ist sicher individuell verschieden. Je nach dem für wie stabil man gehalten wird.

Also bei mir ist nichts passiert. Meine Eltern bemerken auch nichts und ich sehe auch nicht wirklich so aus oder verhalte mich so als ob ich mich umbringen wollen würde. Da auch sowieso keiner von meinen Problemen weiß passiert mit mir nichts.

Eingewiesen wirst auf jeden Fall. Dableiben musst du wahrscheinlich solange bis die aerze von keiner Gefahr mehr von dir fuer dich ausgeht.

Solange bis die Ärzte dich entlassen. Du bekommst eine Therapie und gehst im besten Falle lebenswillig und psychisch gestärkt nach draußen.

Es muß nicht so sein, ist aber oftmals so. Kommt darauf an, wer nach dem gescheiterten Versuch davon Kenntnis bekommt. Wenn z.B. die Polizei oder ein Arzt hinzu gezogen wird, wird im Einzelfall entschieden, was zu tun ist. Wenn Du dort eingewiesen wirst, kommt es auf die Prognosen der Ärzte an, wie es mit dem Patienten weiter gehen soll.

Kommt ganz drauf an, wie man sich da präsentiert...

In eine geschlossene Psychatrie kommt man nicht unbedingt, aber man bekommt halt Hilfe von einem Psychologen.

Ewig gebrandmarkt bist du das ist alles.Versuche es mal Meditiation mit andren Praktizireneden. Hat mir seher geholfen

naja ich habs noch nie ausprobiert, weiß es also auch nich. würde dir auch nich raten, es zu machen das leben is viel zu schön zum sterben :D LG

ich denke eine einweisung mit therapie

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