Was geschieht mit den Stimmen bei den US-Vorwahlen, wenn der Kandidat von der Kandidatur zurücktritt und bereits einige Delegiertestimmen errungen hat?

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2 Antworten

http://www.welt.de/politik/ausland/article152831173/Warum-Donald-Trump-noch-laengst-nicht-durch-ist.html "... Gelingt Cruz oder Rubio ein Stimmungsumschwung erst nach dem 15. März, wäre das wohl zu spät. Sie könnten zwar verhindern, dass sich Trump bei den Vorwahlen eine Mehrheit der Delegiertenstimmen sichert. Doch auch für sie wäre kaum noch die Mehrheit zu holen. In diesem Fall würde es zum Showdown beim Nominierungsparteitag im Juli kommen. Um Trump zu verhindern, müsste Rubio oder Cruz das Feld räumen und dem anderen seine Delegierten überlassen. Selbst dann wären womöglich zudem auch noch die Stimmen der sogenannten Superdelegierten nötig: Rund ein Zehntel der Delegierten kommt bei den Republikanern ohne bindenden Wahlauftrag zum Parteitag, sie können frei entscheiden, wen sie unterstützen. ..."

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Kommentar von Jojoaction1985
02.03.2016, 12:04

Danke für die Antwort, aber der beschriebene Sachverhalt ist in meiner Frage aber ein wenig anders.

Im WELT Artikel wird beschrieben was passiert, wenn keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Delegierten erreicht und bis zum Parteitag druchhalten.

Meine Frage war ja, ob die Delegierten der bereits ausgestiegenen Kandidaten frei abstimmen dürfen.

Beispiel aus diesem Jahr (2016):

Jep Bush hat 4 Delegiertenstimmen in den Vorwahlen errungen. Sind diese 4 Delegierte nach seinem Ausstieg nun frei und können z.B. Trump / Cruz etc. wählen, oder verfallen diese Stimmen?

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Hab mittlerweile selber was (aus 2008) gefunden:

http://www.n-tv.de/politik/Alle-Fragen-alle-Antworten-article18602.html

Vor den Nominierungsparteitagen "befreien" die abgeschlagenen Bewerber
üblicherweise "ihre" Delegierten. Dadurch ist dem Sieger der Vorwahlen
eine große Mehrheit sicher. Wer es spannend machen will oder die große
Show liebt, gibt seine Delegierten erst kurz vor dem Parteitag frei.
2004 weigerten sich die Delegierten des linken Demokraten Dennis
Kucinich, für John Kerry zu stimmen. Kucinich erhielt daher 43 Stimmen,
obwohl er gar nicht zur Wahl stand.

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