Was geschieht mit dem Leasing-Objekten nach Beendigung des Vertrages?

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4 Antworten

Die Antwort von DrHans entspricht der Realität. Dazu möchte ich noch sagen, dass mit dem Fahrzeug kann auch Montae lang nichts geschehen, wenn es ein Rechtsstreit zweichen dem Kunden und der LeasingFirma besteht. Leider passiert es zu oft, deswegen gibt ja oft Bedenken wegen dem Leasing als Finanzierungsmittel. Neulich habe ich einen Artikel gelesen: 3 Irrtümer über Leasing Der Kauf-Irrtum: Fuhrpark-Betreiber glauben oft, dass sie automatisch nach Leasing-Ende das Recht zum Kauf des Fahrzeugs hätten. Dem ist aber nicht so, sondern nur dann, wenn es ausdrücklich so vertraglich vereinbart wurde. Selbst wenn ein Andienungsrecht in einem Restwertvertrag vereinbart ist, besteht kein zwingender Rechtsanspruch darauf. Denn dann hat vielmehr - umgekehrt - die Leasinggesellschaft in solchen Fällen das Recht, dem Fuhrpark-Betreiber zum Vertragsende das Fahrzeug zum Restwert zu verkaufen, wenn der vertraglich vereinbarte Restwert am freien Markt nicht mehr realisierbar ist. Der Kündigungs-Irrtum: Der Fuhrpark-Betreiber hat meist keine Kündigungsmöglichkeit; selbst bei Tod des Leasing-Nehmers ist eine außerordentliche Kündigung häufig ausgeschlossen. Ein Sonderkündigungsrecht spielt aber im Fall des Fahrzeugverlusts, Diebstahls oder eines Totalschadens eine Rolle. Für die Leasinggesellschaft besteht immer die Möglichkeit der Kündigung aus wichtigem Grund zum Beispiel wenn der Fuhrpark-Betreiber Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Der Rückgabe-Irrtum: Bei Lackschäden, Karosserie und Glasschäden gibt es bei der Rückgabe der Leasing-Fahrzeuge laut Verband der markenunabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) die meisten Unstimmigkeiten. Die Kriterien zur Restwertbestimmung des Fahrzeugs sollten im Vertrag von beiden Seiten geregelt sein. Quelle: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/produktion-technologie/finanzierung-von-nutzfahrzeugen/

Die fallen natürlich an den Leasing-Geber zurück. Was er damit macht entscheidet er alleine.

Häufig wird das Objekt aber dem Leasing-Nehmer zur Übernahme angeboten. Aber auch der entscheidet selbst, ob er dieses Angebot wahrnimmt, oder nicht.

Das wird schlicht und einfach verkauft. Meist kauft ihn der Leasingnehmer zu dem entsprechenden Preis. Will der das Auto nicht, dann wird er zurueckgenommen und anderweitig verkauft.

Hängt vom Leasingvertrag ab, ob es zu einem Restkaufpreis erworben werden kann oder an den Leasinggeber zurückgestellt werden muss.

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