Was genau zählt als "regelmäßiges Einkommen" (Girokonto-Eröffnung)?

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6 Antworten

Kündigen würde die Bank eher nicht. Aber es kann sein, dass dann Gebühren anfallen.

Wenn du bereits ein Konto hast, und dann arbeitslos wirst, wird dir deine Bank dir dein Konto erst sperren, wenn du den Kreditrahmen überzogen hast. Wenn du aber nie minus haben wirst, kannst du auch ein Konto eröffnen als Arbeitsloser. Du wirst halt wahrscheinlich keinen Dispo bekommen, oder nur einen ganz geringen.

Die Banken verdienen nicht an den Kunden, die jeden Monat 6000netto bekommen und davon 2000Euro sparen, sondern an den Gering - und Normalverdienern, die die meiste Zeit des Monats - oder kontinuirlich - im Minus sind. Da ist es dann auch einfach, dasGirokonto als "kostenlos" anzubieten.

Eines vorweg: ich arbeite bei der DiBa, versuche aber gerade deswegen, mich möglichst objektiv zum Thema zu äußern und einige hier zum Besten gegebenen Halbwahrheiten richtig zu stellen.

  1. Die DiBa verlangt definitiv KEINE Kontoführungsgebühren, egal ob der Kunde das Konto nutzt oder nicht. Der Gehaltseingang ist aber für die 50€-Gutschrift ausschlaggebend.

  2. Natürlich spielt ein regelmäßiges Einkommen eine wichtige Rolle bei der Zusage eines Girokontos und/oder Einräumung des Dispos. Dies ist gängige Praxis in jedem mir bekannten Land der Welt.

Ich würde an Ihrer Stelle einfach man einen Antrag wahrheitsgemäß ausfüllen und abschicken. Was Schlimmeres als eine Absage kann Ihnen nicht passieren.

Gern können Sie die Fragen auch telefonisch stellen.

Das steht doch genau da.

Bei der ing DIBA z. B. "ein regelmäßiges Einkommen aus unbefristeter, nichtselbstständiger oder freiberuflicher Tätigkeit"

Damit ist gemeint, ein normales Arbeitsverhältnis. Welches du nicht hast.

ALG und BaFöG berechnet meines Wissens nach keine Bank als Regelmäßiges Einkommen.

Falls nein, was könnte passieren, wenn man ca. 2 Monate arbeitslos ist? Würde die Bank dann direkt kündigen?

Nein dann werden die normalen Kontoführungsgebühren fällig, die auch den Konditionen zu entnehmen sind.

Danke, das habe ich mir schon gedacht, aber wollte nur nochmal sicher gehen.

Dann wird es bei der Diba wohl nichts werden und ich werde nach einer Bank suchen, die kein regelmäßiges Einkommen verlangt.

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@knusperhase

Dann wird es bei der Diba wohl nichts werden und ich werde nach einer Bank suchen, die kein regelmäßiges Einkommen verlangt.

Ich würde mir überlegen ob so ein Affentanz wirklich 7€ im Monat wert ist. Denn höher sind die Kontoführungsgebühren bei den Banken selten.

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es muss regelmäßig Geld auf dein Konto kommen

Ja das zählt auch zum regelmäßigem Einkommen.

Die meisten Banken zählen das eben nicht dazu.

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