Was genau spricht gegen die Legalisierung von Cannabis?

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5 Antworten

Pro Legalisierung gibts viele Punkte:
Entkriminalisierung des kleinen Kiffers
Erleichterter Zugang für Patienten dies benötigen
Steuern könnten eingenommen werden
Die Gerichte werden mit Kleinscheiß entlastet
Dealern die mit gestreckten Zeug die Kunden schädigen würden wegfallen
Etc.

Aber vor allem würde die Pharmaindustrie weniger verdienen weil sich so manches Medikament damit ersetzen ließe und das muss (aus sicht der PI) verhindert werden.
Dazu kommen fadenscheinige Argumente zur Schädlichkeit die hauptsächlich auf gestrecktes Gras hindeuten, nicht aber was einwandfrei gezogenes Gras angeht.

Das ist zb mit ein Grund

Auch wenn ich ein Legalisierungs Befürworter bin, finde ich das viele Pro Cannabis Vertreter rhetorisch nicht besonders geschickt argumentieren. Der Grund ist ja nicht das Alkohol und Zigaretten, die Legalisierung legitimieren. Nach dem Motto: '2 wrongs make a right.' 

Der Grund ist das man einen Menschen, ohnehin nicht bevormunden kann. Also ob ich jetzt eine Droge verbiete ist für den Konsumenten nebensächlich, er besorgt diese sich ohnehin über illegale Quellen. Allerdings taucht dann die Problematik, des nicht vorhandenen Verbraucherschutzes auf. 

Die meisten wissen nicht, wie stark das Gras ist, was sie von ihrem Dealer bekommen. Das kann dann eventuell so stark sein, das der Konsument eine Psychose bekommt.  Was du ganz richtig ansprichst, ist der Punkt der Verunreinigungen des Materials.

Manche Konsumenten fühlen sich von der repressiven Drogenpolitik so gebeutelt, das sie auf Legal Highs umsteigen. Das sind Räuchermischungen die mit Cannabinoid ähnlichen Stoffen beträufelt werden. Über diese Substanzen gibt es leider keine Langzeitstudien, so dass das Schadens potential nicht eingegrenzt werden kann.

Bei einer Legalisierung würde die Legal High Szene und die Problematik des Verbraucherschutzes reduziert werden. Außerdem wüsste man genauere Zahlen über die Konsumenten, da sie nicht mehr im stillen Kämmerlein kiffen müssen. 

Man könnte statistisch besser Zahlen erheben und evaluieren. Könnte auch die Problemkonsumenten mit kritischem Konsummuster besser einschätzen. Das dient dazu Rehabilitationsmaßnahmen rechtzeitig anbieten zu können.

Jedoch ist eine Legalisierung gar nicht mehr so utopisch wie vor 10 Jahren. Mittlerweile wird Cannabis zu medizinischen Zwecken von Ärzten verschrieben und sogar von den Krankenkassen getragen. Wenn nach der nächsten Legislaturperiode ein Regierungswechsel stattfinden sollte, sehe ich für dich als Kiffer grünes licht ;)

Gegen die Legalisierung von Cannabis spricht im grundegenommen wirklich nichts. 

Es gibt zwar oft Leute die Gründe finden warum es nicht legalisiert werden sollte aber die sind meistens irrational und unnötig. 

Die Pharma- und Alklobby sprechen dagegen. Allerdings nur aus Habgier entgegen dem gesunden Menschenverstand.

Schon alleine das die meisten Konsumenten von Cannabis nicht genügend Verantwortungsbewusstsein haben um damit dann auch vernünftig umzugehen ist ein guter Grund gegen die Legalisierung.

Natürlich wird jeder Konsument genügend Gegenargumente haben, damit er leichter an das Zeug ran kommt, aber ich hoffe das es nie soweit kommt das Cannabis legalisiert wird.

Gehoergaeng 18.05.2017, 14:16

Man kann es sich halt auch einfach machen. Machst du das in jedem Diskurs so? Also sagen wir mal jemand übt Kritik am Islam...Ist er für dich dann gleich ein islamophober Nazi?

Ich konnte beobachten, das viele Leute auch nicht mit Alkohol umgehen können. Trotzdem würde ich es nicht verbieten. Allein schon weil durch den in den illegalen Destillen hergestellten Alkohol, noch mehr verblendete Idioten rumlaufen würden als sie auf dieser Plattform zu finden sind.

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nopoo4ever 18.05.2017, 17:08

Woher meinst du denn zu wissen, dass "die meisten" damit nicht verantwortungsvoll umgehen? Nur knapp 10% der jugendlichen Kiffer in Deutschland konsumieren mehrmals im Monat und nur ein verschwindend geringer Anteil dieser Konsumenten bekommt Probleme dadurch. Schau dir doch erstmal ein paar Statistiken darüber an, anstatt hier gleich den Teufel an die Wand zu malen.

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BrainsRevenge 18.05.2017, 17:09

Schon alleine das die meisten Konsumenten von Cannabis nicht genügend Verantwortungsbewusstsein haben um damit dann auch vernünftig umzugehen 

Ach, das ist ja interessant. Warum sollte das so sein? Doch nicht etwa, weil sie Cannabis konsumieren?

Begründungen für Behauptungen kommen jedenfalls immer besser, als sie einfach so dahinzuklatschen.

Ich bin übrigens kein Konsument.

Hier, etwas wirklich Interessantes.

https://anwaltauskunft.de/magazin/gesellschaft/staat-behoerden/1849/warum-man-cannabis-legalisieren-soll/

http://www.planet-wissen.de/natur/pflanzen/hanf/pwieharryanslinger100.html

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