was genau passiert bei einem klinik aufenthalt (psyche)?

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5 Antworten

Hi,ich selber nicht direkt,aber meine Tochter hatte einen mehrwöchigen Aufenthalt in einer Kinder Psychiatrie . Sie hat dort mehrere Stadien durchlaufen. Angefangen bei kein Ausgang, (die ersten Tage, wegen Eingewöhnung ) Offenlegung der mitgebrachten Gegenstände  (verletzungsgefahr),Einzelgespräche, Gruppengesprachen ,weiter ging es über den Versuch,an das innere zu gelangen (was in unserem Fall alles noch schlimmer machte ) überwachten Unternehmungen, usw.

Ich denke das es individuell abgestimmt wird & das wenn derjenige es nicht wirklich will,es keinen Sinn macht,eine solche Einrichtung aufzusuchen. Denn erzwungene Dinge bringen im Nachhinein rein garniert im Gegenteil, sie verschlimmern gewisse Symptome noch 

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du wirst medikamente bekommen, musst an therapien teilnehmen, wie ergotherapie basteln oder auch musikentspannung.

falls die klinik in die du sollst gar keine therapien anbietet, is nur rumsitzen die regel und eben medikamente schlucken.

kommst du auf eine offene station, dann darfst du auch mit bescheid sagen raus, nachmittags mal nach hause oder in die city.

bist du auf einer geschlossenen station hat man erstmal keinen ausgang, dann nach wenigen tagen, wenn es dir soweit gut geht 2 x ne halbe stunde ausgang und das wird dann gesteigert.

ausserdem kann es sein, dass du einen beschluss bekommst, wenn du der meinung bist, dass du gehen möchtest, die ärzte dich aber noch für behandlungsbedürftig halten und du nicht freiwillig bleibst.

dann kommt ein richter, hört dich kurz an und macht einen beschluss für z.b. 4 wochen, 6 wochen oder noch länger.

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Du hast natürlich Gespräche mit einem Therapeuten, deswegen bist Du ja dort. Dann gibt es meist noch andere Angebote, wie Sport oder basteln in verschiedenen Richtungen. Du hast auch eine gewisse Zeit, in der Du machen kannst, was Du willst.

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1. Du kannst entscheiden, ob auf eine offene oder geschlossene Station. (geschlossene bei Selbst- oder Fremdgefährdung)

2. DU entscheidest über Deinen Klinikaufenthalt, es sei denn, Du bist krankheitsbedingt nicht entscheidungsfähig, dann entscheidet das ein Amtsrichter für Dich.

3. Klinikaufenthalt = Mischung aus Medikation und Gesprächen, wie es weitergeht, ambulante Reha usw.

4. Solange Du entscheidungsfähig und orientiert bist, entscheidest Du, ggf. mit Eltern, über die Dauer und Methodik Deiner Behandlung.

5.. Es ist eine Chance, aber lass Dich nicht "über den Tisch ziehen", lass Dir nichts einreden.

Das in Kürze, bei weiteren Fragen, bitte anpiepen.

Good luck, SKYYY

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Ich hab keine Erfahrung damit aber ich kann mir vorstellen das du meistens Therapien machen musst und mit nem Psychiater reden musst damit ihr gemeinsam eine Lösung finden könnt.

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