Was genau macht man im Medizinstudium?

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2 Antworten

Ich denke du musst da etwas konkreter werden, da eine Komplettdarstellung des Studiums hier den Rahmen sprengen würde ;) Im großen und ganzen ist das Studium unterteilt in Vorklinik (1. - 4 . Semester) und Klinik (ab dem 5. Semester). In der Vorklinik werden u.a. naturwissenschaftliche Grundlagenfächer behandelt, Physik, Chemie, Bio. Aber auch die Anatomie und Physiologie des Menschen hat dort ihren Platz. Je nach Uni (bei uns gibt es den noch) gibt es da auch den Sezier- oder Präparierkurs. Die Vorklinik endet mit dem ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung, dem ersten Saatsexamen oder Physikum.

Im klinischen Abschnitt kommen dann die Fächer, die der Humanmedizin und der ärztlichen Tätigkeit etwas nächer stehen. Praktika sind je nach Fach und Uni unterschiedlich gestaltet, allerdings haben Kleingruppenpraktika auf Station einen hohen Stellenwert. Desweiteren muss man insgesamt vier Monate Famulatur in Fächern seiner Wahl in der Vorlesungsfreien Zeit ableisten. Die Klinik endet dann mit dem schriftlichen Staatsexamen, worauf (bei uns) das Praktische Jahr folgt. Hier hat man nochmal drei Tertiale (Innere, Chirurgie + Wahlfach), in denen man gut Praxiserfahrungen sammeln kann. Darauf folgt dann die letzte Hürde zur Approbation - das mündliche Staatsexamen. Damit ist man dann Arzt und kann seine Assistenzarztzeit in der Fachrichtung seiner Wahl beginnen. Wenn du noch konkrete Fragen hast, nur zu.

VG

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