Was genau macht man beim Bund während der Grundausbildung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt ein morgendliches Wecken. Anfangs werdet ihr wohl noch in Formation zum Frühstück gebracht.
In den ersten Tagen ist die Einkleidung und die Untersuchung.
Gleichzeitig wird Euch die Bw und der Verband vorgestellt.
Ordnung und Disziplin sind von Anfang an wichtig und wird Euch beigebracht.
Es gibt Unterrichte zu Dienstgraden, Vorgesetztenverordnung, Soldaten- und Wehrpflichtgesetz.
Ausbildung im infanteristischen Objektschutz sowie Waffenausbildung.
Schießausbildung mit Training, Schulschießen und ggf. Gefechtsschießen.
Geländedienst mit Geländekunde, Marsch, Bewegen im Gelände, Patrouille.
Regelmäßige Sportausbildung.
Ihr schlaft mit mehreren auf einer "Stube" und habt gegen 23.00 Uhr "Zapfenstreich".
Es ist eine interessante und teilweise auch fordernde Zeit. Am Wochenende fährtst Du meistens nach Hause.

Vielen Dank für die Bewertung und den Stern!

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man macht das, was einem befohlen wird. Beschweren kannst du dich später!

Möglichst effektiv töten lernen (nicht abschätzig gemeint, aber das fast die Tätigkeit nunmal am besten zusammen). Ansonsten findest du hier einen guten Überblick: http://www.soldatentreff.de/modules.php?name=Feldtagebuch

So könnte es aussehen:
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0530 - Wecken
0530-0600 - Morgentoilette
0600-0630 - Frühstück
1130-1230 - Mittagessen
1230-1630 - Dienst gemäß Dienstplan
1630-1700 - Abendessen
1700-1730 - Stuben- + Revierreinigen
1730 - Dienstschluss

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@FR1848

Is ja voll spät, als Zivi war ich schon um 1400 zu Hause.

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Grundausbildung Bundeswehr... kann ich gekündigt werden?

Guten Tag, ich absolviere momentan meine AGA bei der Bundeswehr und bin ab morgen in der Rekrutenbesichtigungswoche angekommen.

Zur Situation: Wir hatten letzte Woche 4 Tage lang BiWak, also im Wald das Leben im Felde "genossen" , nach den 4 Tagen stand ein 15km Marsch zurück in die Kaserne an. Von den 4 Tagen mit pro Tag ca. 2 std schlaf und der dürftigen Verpflegung geschwächt marschierten wir los und ich musste, mal so nebenbei noch den Klappspaten eines ausgefallenen Kameraden extra mitschleppen.

Da mein dortiger Gruppenführer und der Zugführer einen riesigen Schritt draufhaben und ich eben nur 1.69m groß bin und somit entsprechend kleine Beine habe, komme ich dort natürlich von Anfang an nicht mit und muss regelmäßig im Laufschritt aufholen. Natürlich ist das auch richtig anstrengend und nach ca. 8 km ging bei mir garnichts mehr. Nach riesigen Standpauken von dem Zugführer wurde ich zurück in die Kaserne gefahren und er sagte mir noch, dass er sich darum kümmern wird, dass ich die Bundeswehr verlassen würde.

Als ich in der Kaserne war sollte ich mein Gewehr erstmal auf Vordermann bringen und ca. eine Stunde späte stoß ein weiterer Kamerad aus meiner Gruppe zu mir, welcher ebenfalls beim Marsch abgekackt ist.

Am nächsten Tag also letzten Freitag hatten wir dann Kompanieantreten und zum Ende hin hieß es alle bis auf die genannten Personen ins Wochenende wegtreten. Es wurden einige Personen genannt, welche beim Biwak garnicht oder nur einige Tage mitgemacht haben und dann ausgefallen sind, kam mir aber trotzdem suspekt vor da ca. 1/3 unserer beiden Rekrutenzüge ausgefallen sind und dort erstmal nur 8 Leute dastanden, wahrscheinlich einfach nur ein "Dummmach" für die Rekruten, welche unsere Zugführer auf dem Kieker haben.

Natürlich wurde ich dann auch genannt und als wir dann da noch standen, wurde uns mitgeteilt das wir die Gelegenheit haben die verpassten Ausbildungen der Woche nachzuholen, ich meinte, ich hätte lediglich den Marsch nicht geschafft aber dann hieß es meine Leistungen bei den Ausbildungen wären angeblich auch dürftig gewesen (obwohl sich kein Ausbilder über mich beschwert hat in dieser Woche).

Dann blieb ich also 2 Stunden länger um da einiges zu wiederholen... am Ende stand der Hauptmann vor uns und meinte nur, er würde die Leute die hier vor ihm stehen in der nächsten Woche genau beobachten und wer nicht will soll gehen. Sollte er aber merken das man zwar will aber die Leistungen nicht erbringt, wird er sich darum kümmern das diese Leute auch ausscheiden.

Nun zur Frage: Ich weiß, dass ich an Ausdauer einiges nachzuholen hab aber von 0 auf 100 in 2 Monaten ist nicht möglich. Eigentlich sieht man auch meinen Willen es zu schaffen aber das wird nicht bemerkt. Darf ich wirklich gekündigt werden, wenn ich den 25km Marsch zur Rekrutenbesichtigung nicht schaffe? Ich kenne eig, viele beim Bund die ihn auch nicht geschafft haben und ihn dann nur im Folgequartal nachholen mussten. Mache übrigens FWDL 11

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