was genau macht KTM eigentlich so geil?

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5 Antworten

Das besondere an KTM ist die hohe Spezialisierung. Zu erst haben sie fast nur Geländemaschinen gebaut. Und zwar richtige, nicht so was was schon vor nem Schotterweg kapituliert. 

Dann sind sie ins Straßensegment, aber erst mal nur in die Premium Klasse. 

Und dieses Immage der Sport/Abenteuer/Premium Marke haben sie auch mit Eventsponsoring, Sporterfolgen und viel Marketing systematisch gepflegt und aufgebaut. Dazu betreiben sie noch ne ausgesprochen radikale Konkurenzverträngung was ihnen wieder mehr prestigeträchtige Sporttitel einbringt.

Bei der Dakar Rally hat z.b. seit KTM dort 2001 eingestiegen ist kein anderer Hersteller mehr etwas gewonnen. 

Im Endurosport kommt kein Profifahrer an denen vorbei, weil  sie inzwischen die Einzigen sind die nem Berufsfahrer eine sichere Existenz bieten können. 

Und auch ambitionierte Hobbyfahrer fahren fast nur noch KTM, weil die absolut übermächtig groß sind und damit einfach den besten Service bieten können. Kein anderer Hersteller kann es sich noch leisten zu wirklich jedem Provinzrennen nen Rennservice zu schicken.

Beim Erzberg dieses Jahr waren unter den ersten 100 Fahrern 75 auf Maschinen aus Mattighofen. 9 der TopTen und alle die das Ziel erreicht haben. 

KTM ist auch der einzige Hersteller bei dem du ne Adventure-Tour buchen kannst bei der du außerhalb des Rennens in das Bergbaugelände rein kommst und üben kannst.

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Cleveres Markteting halt.

Eine KTM erkennt man sogar aus 200 Metern alleine an der Farbe :-)

Und wer will kann sogar sein gesamtes Haus mit KTM Fanprodukten zustellen, auch alle in orange. Der orange KTM-Toaster ist ja schon legendär. dazu noch Türmatte, Barhocker, Uhr, brieftasche, Salzsteuer, Kuckucksuhr alles in orange.

Und mit dne Erlösen aus den überteureten Fanartikel kann man sich die besten Fahrer dann einfach kaufen.

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Kommentar von Effigies
04.01.2016, 17:43

Ich mag den Schalldämpfer.

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Ansich ist nichts großrtig besonders an KTM. Auch sie kochen nur mit Wasser. Das besondere ist die Zielstrebigkeit und mittlerweile die Größe. Sie haben sich lange Zeit rein auf den Geländesport konzentriert und dabei konkurrenzfähige Maschinen auf den Markt gebracht. Durch Marketing und Sponsoring haben sie sich an die Spitze gekämpft, denn konkurrenzfähige Technik gibt es auch bei anderen. Es ist ähnlich wie bei VW. Die Fahrzeuge bieten nichts besonderes, was andere nicht bieten, aber sie sind groß geworden. Bei KTM kann man heute auf ein riesen Händlernetz, große Communitys und hohe Verbreitung setzen. Das ganze zu einem moderaten Preis. Keine Ahnung wo da Gerücht herommt, dass KTM teuer ist. Übers Sortiment gesehen bilden sie so ziemlich den Mittelpunkt. Zudem haben sie den richtigen Riecher für den Markt. Ergeben sich Trends, reagieren sie. Wie die Supermotowelle. Heute bietet KTM als enziger Hersteller noch Straßensupermotos an, die zumindest noch halbwegs was mit Sportlichkeit zu tun haben. Ähnlich wie VW setzen sie auf ein Baukastensystem und können so mit wenig Entwicklungsaufwand viele Modelle bieten. Zum Schluss haben sie die nötige Arroganz und Geldmittel. Man versucht starke Konkurrenten zu schlucken. Z.B. Husaberg und Husquvarna. Nicht etwa, weil man am Technischen Know How interessiert ist, nein. Sie wollten nur die Marken im eigenen Haus haben, die entsprechenden Entwicklungsabteilungen hat man auf die straße gesetzt.  Gute Qualität zu einem akzeptablen Preis und die weite verbreitung... mehr ist es nicht. Andere Hersteller bauen auch gute Bikes.

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Kommentar von Effigies
04.01.2016, 17:25

Sie haben sich lange Zeit rein auf den Geländesport konzentriert und dabei konkurrenzfähige Maschinen auf den Markt gebracht.

Das viel zu ihrem Glück auch noch ein eine Zeit in der die Japaner das Endurosegment völlig vernachlässigt haben, da ihnen der europäische Markt für Wettbewerbsmoppeds zu klein und damit uninterressant erschien und der nordamerikanische Makt keinen Wert auf Straßenzulassung legt und MX orientiert ist. Damals war Yamaha der einzige Japaner der überhaupt noch ne richtige Enduro angeboten hat (IT250/490, später WR400F). einige Händler haben sicjh dann an MX umbauten wie ne CR500 Enduro, oder KX250 Enduro versucht.

Da war einfach ne Lücke, in die KTM, Husaberg und GasGas  und wesentlich später auch Beta dann eingestiegen sind. Dazu noch ein paar Exoten wie Vertemarti/VOR und das holländische Revival von Maico.   Und KTM hat einfach den Newcommer Wettbewerb gewonnen.

Bei KTM kann man heute auf ein riesen Händlernetz,

Und die Händler haben so weit ich weis alle die Qualifikation eines Rennstützpunktes. Bei den Japanern sind das immer nur einige besonders ausgewählte Spezialisten. 

Das macht sie auch im Geländesport so extem stark. Die Moppeds sind immer in der Spitzenklasse, aber das ist ne GasGas und einige Yamahas auch. Aber wenn ich in nem Wettbewerb bin und mir geht was kaputt kann ich ned tagelang auf ein Ersatzteil warten. Und KTM hat echt auf jedem Provinzrennen  nen Servicetruck mit den wichtigsten Ersatzteilen für alle Modelle die noch so in diesen Rennen gefahren werden.

Z.B. Husaberg und Husqvarna. Nicht etwa, weil man am Technischen Know How interessiert ist, nein.

Was man so munkeln hört hatte Husqvarna im Zusammenhang mit der 900er Nuda Rechte an einem Motorenpantent für den BMW Paralleltwin an  dem KTM großes Interresse hatte. Außerdem der Markenname. Der Rest wäre nach Pierer auf den Müll gewandert.  Der hat das Werk in Varese nur auf massiven Druck der italienischen Politik an nen Investor verkauft. Wenn es nach dem gegangen wäre hätte er das ganze Werk einfach verrotten lassen.

So könnte ja wieder eine neue Konkurenz draus entstehen. (wobei man im Moment von SWM noch ned viel hört)

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Für Anfänger sind KTM eher mäßig hohe Anschaffungskosten, viel Wartung und teilweise hohe Ubterhaltskosten mfg

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Kommentar von JG265
04.01.2016, 14:46

Wo hat KTM hohe Anschaffungskosten, die kosten im Vergleich auch nicht mehr als andere Hersteller, die Wartung ist auch nicht höher. Im Gelände herrscht ein riesen Verschleiß, die Straßenbikes hingegen haben teils Wartungsintervalle von 10.000 km...

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Besonders macht die gar nichts außer die Tatsache, dass sie meist leichtere und aggressivere Geländemaschinen als die Japaner bauen und deshalb im Geländesport in Führung sind. Weder in Punkto Qualität, noch Robustheit, Zuverlässigkeit oder Armut an notwendiger Wartung sind sie "geil". Da bieten andere Hersteller viel mehr, aber wollen KTM-Fahrer auf der Straße eben viel Druck und kleines Gewicht, was KTM angelehnt an ihre Geländeerfahrung auch oft bietet. Im Geländesport bieten die eben die größte Auswahl und mit der 300er EXC auch noch immer große Zweitakt-Enduros, die im Profisport eben konkurrenzlos sind. Der Ruf der Marke ist eben:  viel Leistung, wenig Gewicht, Einzylinder, (zu) teure Austattung, hohe Anschaffungskosten und viel Wartung! 

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Kommentar von Effigies
04.01.2016, 02:41

Im Geländesport sind sie noch lange ned Konkurenzlos, auch wenn sie schwer daran arbeiten die Konkurenz zu eliminieren (siehe Husaberg, Husqvarna).

Und ihre Straßenmodelle sind weder Wartungsintensiver noch weniger Haltbar als die Konkurenz. Und teurer auch ned.

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