Was genau machen Muslime während dem Ramadan?

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9 Antworten

Hallo
Zuerst möchte ich dir sagen das ich deine Haltung sehr achte und gut finde .
Ich wünschte jeder nicht Muslim würde mit so einer Haltung an den Islam gehen wie du es tust .
Das Fasten bedeutet nicht nur sich vom essen und trinken enthalten sondern auch von allen schlechten angewohnheiten .
Das Fasten hat wenig sinn wenn man den halben Tag schläft und im grunde nur 2 Stunden vor dem essen fastet .
Ich sag dir mal wie es sein sollte aber klar gibt es leider diese möchtegern Machos die die Füße hochlegen wärend die Frau am kochen und putzen ist .
Ein Muslim sollte während dem Ramadan soviel gutes und so wenig schlechtes wie möglich tun .
Er sollte soviel Koran lesen wie möglich , soviel beten wie möglich , so oft wie möglich an Allah s.w.t denken und im allgemeinen gutes tun .
Ein normaler Muslim der seine Religion verstanden hat wird nicht den ganzen Tag schlafen weil das Fasten ja so anstrengend ist sondern er wird versuchen soviele gute Taten wie möglich zu sammeln .
Wie der Tag genau aussieht eines jeden Muslims kann ich dir nicht sagen das ist unterschiedlich aber eines ist sicher der Mann sollte aufkeinenfall schlafen wärend die Frau in der Küche kocht .
Er sollte ihr bei bedarf auch helfen .
LG

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Kommentar von Oudler01
17.06.2016, 15:50

Vielen Dank! Wenn man etwas nicht versteht oder nicht kennt, hat man schneller Angst davor. Deshalb will ich mir immer anhören, was die Leute selbst dazu sagen, und nicht darauf vertrauen, was jemand irgendwo aufgeschnappt hat. Ich will ja auch, dass ich von den Menschen, die mich nicht kennen, respektvoll behandelt werde... 

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Das kommt immer darauf an. Meine Eltern (alle beide, auch mein Vater^^) arbeiten den ganzen Tag (wie andere Menschen & Muslime auch), sodass sie für Gottesdienste leider relativ wenig Zeit haben.

Man lädt Verwandte & Freunde oft zum Fastenbrechen ein und wird auch selber eingeladen. Jede Nacht findet das Tarawih-Gebet statt. Dieses ist freiwillig aber da es diesen nur in Ramadan gibt und man sich in Ramadan ja besonders viel Mühe geben soll, gibt es schon einige Menschen, die Nachts die Moschee aufsuchen und dort  beten (in Berlin findet dieser z.B. von etwa elf bis null uhr statt. Die Moscheen sind da natürlich nicht so überfüllt wie zum Freitagsgebet. Ich gehe z.B. immer zur berliner Sehitlik Moschee, wo nach meiner Wahrnehmung etwa 50-70 Menschen beten (an Freitagen bestimmt mehrere hundert)  Außerdem gibt es auch in jeder Moschee ein gemeinsames Fastenbrechen das so abläuft: Man bricht sein Fasten bei Eintritt der Abendsgebetszeit mit z.B. einer Dattel, dann wird das Gebet verrichtet und dann gemeinschaftlich gegessen. Manche gehen dann nach Hause und manche bleiben in der Moschee und warten dort auf das Tarawih-Gebet. Sie lesen so lange Koran, oder hören der Predigt vom Imam zu oder plaudern mit Freunden bei einem Glas schwarzen Tee.

Und manche nehmen sich in Ramadan einige Zeit frei, um mehr Zeit für Gottesdienste zu haben aber ich denke, die Mehrheit der Muslime geht da weiterhin normal arbeiten. zumindest die in (eher) westlich geprägten Ländern.

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Falls sie den Ramadan achten, in erster Linie tagsüber keine Nahrung zu sich nehmen, dafür nachts (fr)essen, was das Zeuig hält. Was im Klartext bedeutet, dass während der sog. "Fastenzeit" besonders viel und besonders kalorienreich gegessen wird. Nur eben nicht tagsüber.

Mit dem, was wir im Westen unter "Fasten" verstehen, haben diese allabendlichen Schlemmereien und Tafelfreuden nichts zu tun.

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Hallo Oudler01, 

Frage: Was ist der Ramadan?
Antwort: Der Fastenmonat Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders, der mit dem Erscheinen der ersten Mondsichel nach dem Neumond beginnt und 29 oder 30 Tage dauert. 2011 findet er vom 1. bis zum 29. August statt. Das Wort "Ramadan" ist arabisch und bedeutet "brennende Hitze". In diesem Monat sollen dem Propheten Mohammed vor rund 1.400 Jahren die ersten Suren offenbart worden sein.

Frage: Wie wird während des Ramadans gefastet?
Antwort: An jedem Tag dieses Monats muss der Gläubige auf Essen, Trinken, Rauchen und Geschlechtsverkehr verzichten, und zwar von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang.

Frage: Was ist der Zweck des islamischen Fastenmonats?
Antwort: Das Fasten in diesem Monat gehört zu den fünf Säulen des Islams. Der Muslim soll in diesem Monat durch sein tägliches Fasten die besondere Bedeutung von Gottes Schöpfung und Gnade kennenlernen und die Gaben Gottes sehr intensiv genießen. Zusammen mit den fünf täglichen Gebeten und zusätzlichen Koranrezitationen stellt der gesamte Monat ein sehr intensives religiöses Erlebnis dar.

Frage: Für wen gilt die Fastenpflicht?
Antwort: Das islamisch vorgeschriebene Fasten ist ein Gebot, dass sich an gesunde Menschen, die durch das Fasten nicht gesundheitlich zu Schaden kommen, richtet. Diese Pflicht betrifft alle Muslime ab der Geschlechtsreife. Diese wird für Mädchen durch die erste Monatsblutung und für Jungen durch den ersten Samenerguss festgelegt. Vor diesem Zeitpunkt ist das freiwillige Fasten erwünscht.

Frage: Welche Personen sind vom Fasten befreit?
Antwort: Alte, kranke und schwache Leute, sowie Reisende, Schwangere, Wöchnerinnen und menstruierende Frauen sind von der Fastenpflicht befreit. Diabetiker dürfen im Ramadan nicht fasten. Wenn eine stillende Mutter gesundheitlich in der Lage ist, im Ramadan zu fasten und dies dem Kind nicht schadet, ist das Fasten für sie eine Pflicht.

Frage: In welchen Monaten fasten Muslime?
Antwort: Im Monat Ramadan ist das Fasten Pflicht, in den Monaten Muharram (1. Mondmonat) und Shaaban (8. Mondmonat) ist das Fasten erwünscht.

Frage: Was passiert, wenn jemand nicht fasten kann?
Antwort: Wenn jemand die Fastenzeit während des Ramadan nicht einhalten kann, darf er die fehlenden Fastentage auch zu einer anderen Zeit nachholen.

Frage: Was passiert zum Ende des Ramadan?
Antwort: Den Abschluss des Ramadan bildet das Fest des Fastenbrechens, das sogenannte Ramazan Bayram-i oder von Türken Zuckerfest genannt. Traditionell beschenken sich Freunde und Verwandte mit Süßigkeiten.

    :) Quelle: 

    http://www.domradio.de/nachrichten/2011-07-29/der-ramadan-und-seine-handlungsanweisungen
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Ein Kollege von mir meinte, er steht nicht so früh auf, weil er sonst den ganzen Tag über nicht nur durstig und hungrig ist, sondern auch noch müde. Er steht also normal auf, arbeitet ganz normal (versucht vielleicht, keine allzu kritischen Aufgaben in dieser Zeit zu übernehmen) und isst dann abends, entweder allein oder in der Gemeinde.

Der Typ macht in der Zeit aber auch Sport, was ich schon ziemlich krass finde (da er ja auch nichts trinkt...), aber bisher lebt er noch :D

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Der Monat Ramadan wird auch Monat der Veränderung genannt. In diesem Monat werden die Tore zum Paradied geöffnet und der Teufel an Ketten gelegt. Man soll gottesfürchtig werden. Das äußerliche Fasten ist z.B. der Verzicht auf Essen&Trinken. Das 'innerliche' Fasten schreibt vor, dass man in diesem Monat beten und viel Quran lesen soll. Man soll nichts schlimmes sagen oder gucken, lästern, schimpfen, usw. Eigentlich soll man das immer tun. Es ist ein Gottesdienst und soll außerdem dazu dienen, dass man z.B. an die Armen gedenkt, dankbar sein soll und vorallem gottesfürchtig.

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Also das Männer schlafen und Frauen arbeiten, habe ich noch nie gehört.

Im Ramadan oder auch Ramazan, geht es darum so wie die Menschen zu empfinden, die nichts zu Essen und Trinken haben. Deshalb wird gefastet. Man Frühstückt so um 4 oder 5 Uhr morgens (Das kommt auf den Monat an (Sonneaufgang und Sonnenuntergang)) und darf dann so am Abend wieder essen 17 bis 22Uhr.

Dabei wird 5 mal am Tag gebettet und Nach den 30 Tagen, wird dann groß gefeiert.

Hoffe ich konnte helfen.

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Kommentar von Hoegaard
17.06.2016, 13:36

Man stopft sich also vor Sonnenauf- und nach Sonnenuntergang ordentlich voll und empfindet dazwischen trotzdem, wie es Hungernden geht?

Da hast du den Sinn wohl nicht ganz verstanden

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Kommentar von RaLaw
17.06.2016, 13:46

Er wird es auf jeden Fall mehr empfinden als du oder ich komm also runter. Das man sich nicht voll stopfen soll ist jedem bewusst nur die meisten halten sich nicht daran.

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