Was genau ist ein Holocaust?

8 Antworten

Man sollte sich daran erinnern, dass der Begriff nicht zuletzt maßgeblich durch die amerikanische TV-Serie "Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss" von 1978 geprägt wurde und hierzulande eine breitere Verwendung fand.

"Erst mit der Ausstrahlung von „Holocaust“ etablierte sich in Deutschland die Nutzung des von vielen als unpassend erachteten Begriffs Holocaust für die von den Nazis als Endlösung bezeichnete Vernichtung der Juden. Davor sprach man vom „Völkermord an den Juden“. Der Begriff Holocaust aus der jüdisch-christlichen Tradition bedeutet „Brandopfer“."

https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust_–_Die_Geschichte_der_Familie_Weiss

Holocaust ist die Massenvernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden durch die Nazis, besonders von Juden wird diese aber auch Shoa genannt.

Das wurde mit Gas, Schusswaffen und auch einfach durch Verhungern lassen etc. durchgeführt.

Das bedeutet wörtlich übersetzt "komplett verbrannt" da haste Recht, die Leichen wurden auch größtenteils verbrannt, aber mit der direkten Übersetzung kommst du da nicht weiter und die ist auch nicht das Entscheidende.

Holocaust steht nur für die Judenvernichtung der Nazis, nicht für andere Morden an jüdischen Menschen.

Vielleicht ist das mit dem 'komplett verbrannt' ja auch ein Bild für das was damals geschehen ist und keine Vorgangsbeschreibung?

Warum wurden die Juden bei den Nazis aus der Gesellschaft verbannt aber waren in den USA ein fester Teil der Gesellschaft?

Man sagt dass die Juden vor der zeit der Nazis in ganz Europa als fester Teil der Gesellschaft lebten und ihre Arbeit machten und keiner störte sich an ihnen. Zwar sagt man sie waren meist unbeliebt und reich oder waren sie beliebt und waren sie arrogant oder offen und freundlich? Juden feierten die Feste ihrer Religion so wie auch die Christen ihre Feste haben und saßen zusammen am Tisch und sie luden auch mal Nachbarn ein die Nichtjuden waren.

Die Juden sahen sich als Deutsche und als die Nazis kamen wurden die Juden als Böse erklärt und komplett aus der Gesellschaft verbannt. Und in anderen Ländern Europas wurden die Juden von den Einheimischen zusammen mit den Nazis auch verfolgt. Aber zb in England und USA wohin viele flohen nahm man sie auf und verfolgte sie nicht und sie waren normaler Teil der Gesellschaft.

zb Einstein war Deutscher Jude und ging dann in die USA wo sich keiner an den Juden störte. Und auch heute leben die Juden normal in vielen Ländern als Teil der Gesellschaft und schaden niemanden. Und man sagt dass die Juden in Deutschland dann fehlten weil sie zur Gesellschaft gehörten.

Waren die Juden so schlecht wie von den Nazis dargestellt oder waren es ganz normale auch nette Leute wie alle anderen auch? Weil in den USA gehören die Juden eben schon immer fest zur Gesellschaft und schaden niemandem. Also was hatte man gegen sie? Man sieht zb im Fernsehen auch bekannte Schauspieler die Juden sind. Und die Juden leisten viel und machen auch Nichtjuden glücklich. Was hatte man gegen sie und war ihre Ausgrenzung ungerechtfertigt?

zb Adrien Brody ist Jude und ganz nett und sympathisch :D

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Bis um 1990 Jahre war in den statistiken immer die Rede davon, dass in Deutschland rund 40000 Juden leben, also rund ein Zehntel der Zahl vor dem Holocaust, in wesentlichen nach 1945 zurückgekehrte und nur wenige innerhalb Deutschlands gerettete Juden.

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Dort herrschte ein schlimmer Antisemitismus, außerdem galt es damals und gilt es auch heute ja zurecht als wünschenswert, die Zahl der hier lebenden Juden der Zahl vor 1933 wieder anzunähern, um auch durch so geschaffene Tatsachen die historische Schuld des Judenmordes ein weiteres Stück zu bewältigen und dem Wirken der Nazis entgegenzutreten.

Wenn man heute die Zahl der in Deutschland lebenden Juden liest, kommt man etwa auf rund 100000. Wie ist das zu erklären? Es müssten mit einfacher Mathematik eigentlich 240000 sein. Und wird Deutschland je das Ziel erreichen, den jüdischen Bevölkerungsanteil von vor 1933 wieder zu erreichen?

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Wieso sind die Menschen(viele aber nicht alle!) zu Inkompetent aus der Judenverfolgung zu lernen?

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