Was genau ist der Rebound beim Schlagzeug spielen?

4 Antworten

Der Rückprall des Stockes sollte möglichst von selber geschehen. Dies hat viel mit der gelernten Technik zu tun, die besonders gut einstudiert sein sollte. Gerade die richtig zu erlernende Haltung der Stöcke darf am Schlagzeug niemals unterschätzt werden. Sie macht einen beträchtlichen Teil dessen aus, wozu der Drummer schlussendlich nach jahrelanger Übung fähig sein wird.

Die Elastizität des Felles, die den Rückprall erzeugt, muss ausgenutzt werden, um so den Fingern die Möglichkeit zu eröffnen sich auf die Aufgaben zu beschränken, für die sie da sind: Nämlich lediglich dem Stock durch die Fingerbewegung genügend Trieb zu geben und gleichzeitig beim Rückprall den Stock sozusagen federnd in sich aufzunehmen. Hält man die Stöcke zu locker und nutzt den Rückprall zu sehr, wird man, wie jeder schon mal gemerkt hat, die Stöcke verlieren. Sie werden in hohem Bogen weit hinter einen fliegen. Also ist es die Kunst einen Mittelweg zu finden, sowohl die Elastizität des Felles auszunutzen als auch die Stöcke nicht zu verlieren.

Verliert man sie trotzdem irgendwann mal, ist das nicht so schlimm. Normalerweise besitzen Drummer eine Tasche am Standtom, in der ein paar Ersatzstöcke griffbereit positioniert sind.


Das richtige Wort ist "Rückprall". Du führst einen Schlag auf das Fell aus, je nach Spannung/Fellart/Dämpfung prallt der Stick mehr oder weniger stark zurück.

Hey!

,,Rebound" ist Englisch und steht für ,,Rück-" oder ,,Abprall". Das ganze gibt es z.B. auch beim Basketball, wenn du den Ball ans Brett wirfst und er abprallt. 

Beim Schlagzeugspielen ist es einfach der Abprall eines Sticks vom Fell.

Liebe Grüße

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