Was genau ist bei der New Yorker Klassenfahrt passiert?

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5 Antworten

Laut "Spiegel" erfüllten alle Familien die Vorrausetzungen für Leistungen zur Bildung und Teilhabe.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/klassenfahrt-nach-new-york-berliner-schule-in-kritik-a-1061025.html

Die Aufregung kann ich verstehen. Zunächst mal hätten von dem Geld viele Kinder profitieren können, dazu muss meiner Meinung nach eine derart teure Klassenreise nicht sein. Es gibt auch Kinder in Familien, die ein Durchschnittseinkommen haben und keinen Anspruch auf Leistungen. Trotzdem könne viele Familien eine solche Summe nicht aufbringen. Damit würden diese Kinder schlicht ausgeschlossen. 

Von über 38.000 Euro könnte ich das Kindergartenmittagessen für meine Tochter für fast 80 Jahre (!) bezahlen. 

Das Problem ist, warum mußte es New York sein. London, Warschau, usw. wären wesentlich günstiger gewesen. Wenn eine solche Reise schon aus öffentlichen Mitteln (co-)finanziert wird, besteht seitens der Initiatoren auch eine gewisse Verantwortung die zugewiesenen Mittel auch möglichst effizient einzusetzen.

exakt muss ja nicht gleich was so teures sein.

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Dort ist aber doch die ganze Klasse hingereist, es haben doch sicherlich nicht alle Eltern ein zu geringes Einkommen gehabt, oder irre ich mich?? Ich meine das waren doch 15 Schüler oder so, die Eltern von denen können doch nicht ALLE ein so geringes Einkommen haben, oder?

doch - Berlin (Kreuzberg?) eben :P



naja es ist schon etwas unfair, wenn da eine gesamte schulklasse auf steuerkosten nach new york (!!!!!!!!!!!!!!) fährt.

ich bin in bayern am gymnasium und nein, da wird kein klassenausflug nach new york gemacht. ja wir hatten auch nen schüleraustausch (nach chikago und nach dem motto wie du mir so ich dir - d.h. die sind dann auch zu uns gekommen - spart kosten, da unterkunft, essen etc. privat ist), aber nur freiwillig, d.h. das wurde nicht (wenn dann vom elternbeirat) gezahlt wenn man wenig einkommen hat.


PS: der rektor da hat sich ja schon entschldigt und gesagt, dass hätte ihm oder irgendwem auffallen müssen, dass da was nicht stimmt.

Es gibt halt Menschen die meinen so eine NY Fahrt wäre so etwas besonderes, daß  es die hohen Kosten rechtfertigt. Andere sind dagegen der Meinung für das Geld mit dem man 15 Schüler nach NY bringt hätte man besser 200 Schüler nach London gebracht.

Und wo gegensätzliche Meinungen aufeinander prallen , da wird dann eben mal der Ton etwas rauer.  Vor allem wenn man wie hier niemals eindeutig sagen kann wer recht hat.


Übrigens haben die Amerikaner so viel Geld ausgegeben um 12 Menschen auf den Mond zu schicken, dafür hätte man die gesammte  Weltbevölkerung zu McDonnalds einladen können ........ 2x   ;o)

Aus dem Spiegel-Artikel

Den Zuschuss erhalten Schüler, deren Eltern beispielsweise Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten. Diese Voraussetzungen erfüllten alle Schüler der Klasse.

Da es keine Deckelung des Förderungsbetrages im Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) gibt, finde ich es klasse, dass der Lehrer die Eier hatte, die komplette Reise finanzieren zu lassen.

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