Was genau bewirken Neuroleptika?

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9 Antworten

Neuroleptika bei Schizophrenie ganz ganz simpel: Verringerrung der Aktivität bestimmter Stoffe im Gehirn (welcher Stoff genau hängt vom Neuroleptikum ab), wodurch die Wahnvorstellungen und Halluzinationen eingedämmt werden.

Es gibt wohl auch Neuroleptika, die antihistaminisch wirken. Also die Aktivität des Botenstoffes Histamin hemmen. Histamin wiederum spielt beim Juckreiz eine Rolle: http://www.cellsymbiosis-netzwerk.de/cellsymbiosis/ernaehrungstherapie/histamin#paragraph_28039

Gabe von Neuroleptika -> Weniger Histamin(aktivität) -> weniger Juckreiz -> gute bei Neurodermitis

Das psychische Krankheiten sich auch als körperliche Symptome äußern kann vorkommen. Man spricht dann von Konversion (geht auf Fred zurück). In eine ähnliche Richtung gehen auch somatoforme Störungen.

Gabe von Neuroleptika -> Weniger Histamin(aktivität) -> weniger Juckreiz -> gute bei Neurodermitis

Wäre es nicht Sinnvoller auf Nahrungsmittel zu verzichten die Histamin enthalten?

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@S0n1c

Nicht jedes NL wirkt auf das Histamin und Histamin kann auch nicht einfach über die Nahrung aufgenommen und verwertet werden.

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Neuroleptika werden auch bei einer bipolaren Störung verwendet.

Ich nehme ein Neuroleptikum (seroquel XR) gegen Stimmungsschwankungen.

Die stärkeren werden gegen Schizophrenie eingesetzt.. Oder andere Psychosen.

Wie es wirkt? Ich weiß es nicht genau, bei mir ist es so, dass ich sehr gedämpft bin und nicht mehr unruhig war.. Momentan wirkt es jedoch nicht mehr ;)

Psychische Krankheiten beruhen entweder auf einem geschädigten Gehirn (Areal), auf einem symplen Hormonmangel (Störung) oder auf einer äußerlichen Einwirkung durch andere Personen.

Alle diese Einwirkungen beeinflussen die Körpereigene Hormonregulierung, um dem einen Riegel vorzuschieben, hat man, da man in der Medizinischen Wissenschaft Ursachen selten wirklich bekämpfen kann, bzw. will. es gibt in China weniger Ärzte wie in Deutschland, aber auch weniger Dauerkranke, etwas entwickelt das sich Ärztliche Symptombehandlung nennt.

Dazu wurden von der medizinischen Forschung basierend auf den Forderungen der Psychatrie und der Psychologie sogenannte Neuroleptika und Psychopharmaka entwickelt, diese verhindern allerdings nur dass was sie Eigentlich tun sollten, einen Heilungsprozess.

Wir können auf dem Mond herumspazieren, wir senden Roboter auf den Mars um diesen zu erkundigen und zu Analysieren, wir können mit Atomkraft Leben zerstören aber auch erhalten, aber bei einer einfachen Hormonstörung hier zum Beispiel ein Dopaminmangel, dieser beruht auf einer mangelnden Serotoninproduktion, Versagen selbst die renommiertesten Professoren, dabei kann ein zwanzigjähriger Bauer der Mexikanischen Kultur erklären, erläutern und aufzeigen womit dieser Mangel korrigiert werden kann. Während man in Europa nur in der Lage ist, von einem Syndrom (psychische Beschwerden) durch erzeugen von mehreren Symptomen (Depressionen, Neurodermitis) ablenken kann.

Denn leider ist es so dass Neuroleptika (Hemmer) nur in der Lage sind den einen Zustand nicht zu verschlimmern, dafür aber andere durch ihren Einsatz erst hervorbringen.

Dem Patienten wird das ganze dann noch als neuste Entwicklung verkauft, dabei ist der Patient der einzige der hier verkauft wird, und zwar für Dumm.

Denn erst nachdem der Patient, sich weigert weiterhin die Nebenwirkungen eines Medikamentes in Kauf zu nehmen und das verschriebene wieder absetzt, bessert sich sein Zustand in dem Maße dass das ursprüngliche Problem, seine Verstimmung (Depression, Burnout, Apathie) als unwesentlich erscheint, was natürlich jeden Arzt zu der Annahme verleitet zu behaupten es läge an diesem Medikament, bei dem man nun mal leider ein paar Nebenwirkungen in Kauf nehmen müsse, aber dies ist ja halb so schlimm, es bessert sich ja, "was eigentlich gar nicht hätte auftreten müssen, dürfen"

"Das alles geschieht im Namen der Wissenschaft"

Dabei ist das wirksamste Mittel gegen jede Art von Depressionen, egal ob sie jetzt durch negative Gedanken, oder negative Einwirkungen von außen entstanden sind, verschiedene Gemüse von denen jeder schon mal etwa gehört oder gelesen hat.

Aber der Arzt der heilt, muss in Europa erst noch geboren werden, denn dieser müsste oft einach nur ein paar Gemüsesorten verschreiben.

Aber Gemüse verschreiben, wenn man Latein studiert hat, um Fachbegriffe rezitieren zu können, davon kann man keine Arztpraxis unterhalten.

:-)))

Neuroleptika drosseln das Dopamin im Gehirn. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff für ganz viele Sachen im Körper. da man auch weniger schmerzempfindlich wird, kann ich mir vorstellen, dass der Juckreiz bei Neurodermatitis weggeht.Auch durch den antiallergischen Effekt.

trotzdem würde ich niemandem Neuroleptika empfehlen. nur bei Psychosen.

Es sind Hammermedikamente mit Hammernebenwirkungen UND Spätfolgen. Nebenwirkungen: Parkinsonoid, also Bewegungsstörungen; Krämpfe,hohe Gewichtszunahme, Regelstörungen , Impotenz , Persönlichkeitsveränderungen. Und als Spätfolgen eine art Tics, die nie wieder weggehen, (Spätdyskinesien)

Da du mich nun geärgert hast, ich würde meine Antworten nur ergooglen xP :

Neuroleptika bei Schizophrenie ganz ganz simpel: Verringerrung der Aktivität bestimmter Stoffe im Gehirn (welcher Stoff genau hängt vom Neuroleptikum ab), wodurch die Wahnvorstellungen und Halluzinationen eingedämmt werden.

Schizophrenie kann (noch) nicht geheilt werden. Es kann momentan nur etwas gegen die Psychosen getan werden und leider auch nicht gegen alle, da nicht jede Psychose durch Schizophrenie entsteht oder sogar eine darstellt. (Suizidgedanken und Depressionen können Psychosen sein, Stereotypien jedoch nicht, Zwänge wiederum doch, Drogenpsychosen sind anderen Ursprunges usw. - nicht gegen alle helfen Antipsychotika)

ALLE momentanen Neuroleptika hemmen in erster Linie den Neurotransmitter Dopamin (oder wirken als Antagonist wie Abilify). Andere Neurotransmitter werden aber von Stoff zu Stoff unterschiedlich ebenfalls gehemmt, auch Histamin wodurch es vorallem bei den typischen Neuroleptika zu starker Sedierung kommt.

Und wenn man Dopamin hemmt (bzw. den D2-Rezeptor bei den neueren) hemmt man eigentlich quasi das gesammte Gehirn (bzw. die Region) und so auch indirekt alle anderen Neurotransmitter, egal ob sie eine direkte Affinität besitzen oder nicht.

Wäre es nicht Sinnvoller auf Nahrungsmittel zu verzichten die Histamin enthalten?

Histamin ist ein Neurotransmitter und Gewebshormon, wird also vom Körper selber hergestellt. Histamin spielt als Hormon beim Juckreiz und Entzündungen eine Rolle und hat eigentlich nichts mit Nahrungsmitteln zu tun.

Wikipedia:

Histamin wird in Mastzellen, Zellen der Epidermis und der Magenschleimhaut und in Nervenzellen synthetisiert und in Vesikeln gespeichert. In diesen Zellen wird Histamin aus der Aminosäure Histidin durch eine Pyridoxalphosphat-abhängige Decarboxylierung mittels des Enzyms Histidindecarboxylase in einer Ein-Schritt-Reaktion gebildet. In geringerem Ausmaß kann auch die unspezifische Aromatische-L-Aminosäure-Decarboxylase an der Biosynthese des Histamins beteiligt sein.

Da manche Neuroleptika aber auch Histamin hemmen können (s.o.) können Neuroleptika bei Neurodermitis helfen, wie gesagt ist das aber höchstens eine der letzten Alternativen, da Neuroleptika - vorallem die alten typischen Neuroleptika - nicht "ganz zu gesunde" Nebenwirkungen besitzen. Von Parkinsonoid über Spätdyskinesien bis Verlust an Hirnmasse wäre alles möglich, wenn die falschen Substanzen zu lange und zu hoch bei der falschen Person genommen werden.

Da du mich nun geärgert hast, ich würde meine Antworten nur ergooglen xP

Nicht nur ergooglen. Ich muss meine Kenntnisse doch auch immer mit Google und co auffrischen/verifizieren.

Aber scheinbar bekommt man mit der Antwort. "Google es dir doch" sowieso mehr Zustimmung, als wenn man sich tatsächlich etwas Mühe gibt...

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@etalii

Aber scheinbar bekommt man mit der Antwort. "Google es dir doch" sowieso mehr Zustimmung, als wenn man sich tatsächlich etwas Mühe gibt...

eben...

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http://books.google.de/books?id=hM5XoX94GkgC&pg=PA297&lpg=PA297&dq=Neuroleptika+%2B+neurodermitis&source=bl&ots=5JLAPQvC4-&sig=B1EYN11VuXNuEXFyAaXv3p9TpqQ&hl=de&sa=X&ei=7Nd0T4HGEpHgtQbH6ImcCw&ved=0CDEQ6AEwAA#v=onepage&q=Neuroleptika%20%2B%20neurodermitis&f=false

Sie müssen also einen antihistaminischen Effekt haben, damit sie bei Neurodermitis helfen können. Nicht alle Neuroleptika wirken jedoch stark antihistaminisch und sind eigentlich für etwas völlig anderes gedacht (gegen Psychosen oder anderen Dingen, wo die Nerven einfach "gedämmpft" werden müssen)

Bei Neurodermitis werden in 1.Wahl andere Medikamente verschrieben.

Google + Neuroleptika + Neurodermitis -> eienr der ersten hits, jaja die Suchstrategie kenne ich ;)

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@etalii

Was sollen denn auch Neuroleptika mit Neurodermitis zu tun haben - das sind höchstens Notfallpläane :P

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Und noch etwas in dem Zusammenhang:

Neuroleptika können auch als Nebenwirkung Juckreiz bzw. Brennen der Haut besitzen. Es kann also auch leichte Symptome der Neurodermitis hervorrufen.

Mit der Histamin-Sache, ergibt dieses langsam (auch für mich) einen Sinn.

Bei längerer Einnahme können Symptome wie bei der Parkinsonschen Krankheit auftreten.

Nur eine Antwort? Beantwortet leider nicht die eigentliche Frage!

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