Was genau bedeutet eine Vorlesung nachzuarbeiten?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi, ich studiere Elektrotechnik, komme jetzt in 5. Semester und bin noch durch keine Klausur gefallen.

Am Anfang habe ich mir ziemlich viel Stress gemacht und jede Übung gerechnet die wir bekommen haben usw. In meinem Studiengang geht es hauptsächlich darum Klausuren zu bestehen. Die effektivste Weise um das zu schaffen ist es sich 2-3 Wochen (teilweise uach nur eine Woche, je nach Größe der Vorlesung) hinzusetzen und alte Klausuren zu rechnen.

Alles was du wärend der Vorlesung mitnimmst ist quasi ein "Gimmik" und erleichtert dir genau diese wichtigen Wochen vor der Klausur.

Es gibt Vorlesungen die braucht man nichtmal besuchen um die Klausur zu bestehn. Jedoch ist es wichtig um die richtigen Zusammenhänge zu knüpfen. Teilweise verraten Professoren auch Infos die zwar nicht klausurrelevant, aber evneutell mal später im Beruf helfen könnten.


Alles was du im Grundstuidum lernst dient eigentlich nur dazu das du Bücher in Themenbereichen die dich wirklich interessieren verstehst.

Bei uns gab es ein s.g. Lernzentrum. Das wurde sowohl in der Vorlesungszeit als auch in den Ferien angeboten. Dort wurde gezielt auf die Klausur gelernt. Das gute daran war, dass der Betreuer immer selber ein Student aus einem höheren Semester war.

Wenn du irgendwelche Fragen hast kann man sich immer bei der Fachschaft oder im Studentenwerk schlau machen. Die sind dazu da, keine falsche Scheu!

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Ich sags nochmal so:

Du kannst alles schaffen, selbst wenn du nie in die Vorlesung gehst und auch nichts machst. Jedoch werden dann die Semesterferien der absolute Horror.

Ich denke du wirst aufjedenfall schon nen Bachelorstudiengang erwischt haben. Da ihr dann wöchentliche Pflichtabgaben habt, wird dir diese Entscheidung abgenommen ;)

Ich bin einer der letzten Diplomer :D Wir können noch machen was wir wollen.

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@Bujin

Danke fürs schnelle Antworten! Ich habe jede Woche aus 4 Vorlesungen je einen Hausübungszettel... und das ist schon ein Haufen Arbeit. Aber so ein Lernzentrum haben wir nicht an der Uni soweit ich weiß.

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Für mich bedeutet es, den Stoff so nachzuvollziehen, dass ich ihn vollständig verstanden habe, die Übungsaufgaben lösen kann, und Zusammenhänge erkennen kann.

Wenn mir dabei auffällt, dass ich etwas nicht nachvollziehen kann, schreibe ich das raus und gehe damit in die Sprechstunde des Dozenten (die sind sehr, sehr hilfreich - Dozenten mögen es, wenn Studenten mit ihren Problemen zu ihnen kommen).

"Für mich bedeutet es, den Stoff so nachzuvollziehen, dass ich ihn vollständig verstanden habe, die Übungsaufgaben lösen kann, und Zusammenhänge erkennen kann."

Das schafft man als normaler Student leider nicht.

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Für mich heißt eine Vorlesung nacharbeiten, dass ich den Stoff der in der Vorlesung dran kam (Vorlesungsmitschrift) übersichtlich zusammenfasse und Fragen dazu kläre. So entsteht ein Manuskript welches man vor der Klausur durcharbeiten kann. Es kommt aber auch auf das Fach an. In einigen Fächern sollte man sich zB in Übungsgruppen zusammensetzen und den Stoff durchkauen (Mathe z.B.). In wieder anderen Fächern reicht es nicht nur in die Vorlesung zu gehen, du musst zusätzlich auch die Sekundärliteratur dazu durchackern (Medizin), oder so früh wie möglich damit anfangen auswendig zu lernen (BWL, Jura, Fremdsprachen).

Ich werde mich wohl mit ein paar Freunden zusammensetzen und dann Übungen machen, dann kann man sich dabei auch gegenseitig helfen. In den Vorlesungen werde ich dann wohl einfach alles mitschreiben, und versuchen zuhause dann nachzuvollziehen. Ich hoffe, das ist eine gute Strategie um den Studienbeginn zu meistern :) Danke nochmal

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