Was genau Bedeutet das und was soll ich machen?

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15 Antworten

Doch, um Deine Unschuld zu beweisen, musst Du sogar zum Termin erscheinen, denn wie willst Du Deine Unschuld beweisen, wenn Du Dich nicht äußerst? Gemeint ist das Recht des Beschuldigten, zu den Vorwürfen zu schweigen, das macht bei Unschuld aber keinen Sinn. Wenn man z.B. am Termin krank ist, kann man ein ärztliches Attest vorlegen und der Termin wird verschoben.

jurafragen 01.09.2014, 12:07

Selten so viel Unsinn gelesen. Niemand muss seine Unschuld beweisen.

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Diese Formulierung ist auch ein Hinweis auf das rechtliche Gehör das jedem Beschuldigten zusteht und wichtige Grundlage für den weiteren Verlauf des Verfahrens ist.

Wenn Du nun nicht zur Vorladung erscheinst, wird der Polizeibeamte den ganzen Krempel mit dem Vermerk das Du nicht zur Vernehmung erschienen bist an den Staatsanwalt zurückschicken. Dieser wird dann entscheiden was er daraus macht.

Tätig solltest Du, wenn Du unschuldig bist, nur dann werden wenn ein Strafbefehl oder eine Anklageschrift eintrudelt. Dann ist der Gang zum Anwalt ratsam, Frist beachten!

muss ich nicht hin oder ?

Nein Du musst nicht da hin.

Du musst auch nicht Deine Unschuld in irgendeiner Sache beweisen.
Gegenteil ist der Fall, dir muss eine Schuld bewiesen werden.

Wo Du allerdings hin musst, ist wenn eine Vorladung von Gericht oder Staatsanwalt als Zeuge oder Beschuldigter kommt.
Dies ist hier aber nicht der Fall.

Wenn du dich nicht zur Sache einläßt ( und das ist dein gutes Recht) gilt erstmal das, was dem Staatsanwalt schriftlich vorliegt. Der entscheidete dann, ob er damit Anklage erhebt, oder dich zur STA vorläd.

Gehe hin oder äußere dich schriftlich dazu. Oder schalte Anwalt ein. Äußerst du dich nicht, geht die Polizei davon aus, dass du es warst oder es dir egal ist, ob es dir zur Last gelegt wird oder nicht. Nimm jemanden mit, wenn du hingehst, damit ein Zeuge dabei ist.

Nein, du deutest es falsch. Wenn du nicht kommst, heißt es nicht, daß du dich für unschuldig erklärst.

Ohne Angabe von Gründen fernbleiben heißt: Ich will dazu nichts sagen - Unschuld oder Schuld hin oder her.

Mit Angabe von Gründen fernbleiben heißt: Ich will dazu etwas sagen, bin aber zu diesem Termin verhindert und möchte eine Alternative. Auch kein Indiz auf Schuld/Unschuld. Ob hier wirklich ein GRUND angegeben werden MUSS, kann ich nicht genau sagen. Ich meine, daß es reicht, zu sagen Ich will was sagen, aber ich bin verhindert. Warum, sollte deine Sache sein.

Egal, ob du was dazu sagst oder nicht. Es bedeutet weder Schuld noch Unschuld. Du sagt eben nichts dazu. Wie man das deutet, braucht wohl keine Erklärung. Warum soll man schweigen, wenn man unschuldig ist. Das will man ja eigentlich aufklären. Ein Schuldeingeständnis ist es aber NICHT, auch wenn du hier und jetzt oder auch irgendwann NICHTS sagst. Schuld muss bewiesen werden.

Gruß S.

So lange du nur einen Brief der Polizei bekommen hast bist du zu nichts verpflichtet. Ist der Brief von einer Staatsanwaltschaft musst du hin, sonst wirds teuer. Hab auch schon mal ne Aussage gemacht und machs nie wieder.

jurafragen 01.09.2014, 12:06
Hab auch schon mal ne Aussage gemacht und machs nie wieder.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

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Du musst dann nicht hingehen, wenn Du einverstanden bist, was in dem Schreiben steht. Willst Du aber etwas dagegen sagen, musst Du dorthin und Deine Aussage machen.

Hingehen! Vor allem wenn es um Dich geht, sollte es doch in Deinem Interesse sein, die Situation aufzuklären. Zumal Du ja sagst, dass Du unschuldig bist...

Du solltest schon den Termin wahrnehmen, denn der Satz bedeutet für mich soviel wie Aussageverweigerung.

jurafragen 01.09.2014, 12:05

Eine Aussageverweigerung (liegt hier aber nicht vor) wäre aber nichts schlimmes.

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Wenn du nicht hingehst, bist du für die Sachbearbeiter schuldig. Da du keine Aussage machen willst. Wie willst du ohne Aussage beweisen, das du unschuldig bist?

Wenn du an dem Termin keine Zeit haben solltest anrufen.

Wenn Du zu der Beschuldigung schweigst (das ist die Bedeutung des Aussage im Brief), besteht die Gefahr, daß die gegen Dich erhobene Beschuldigung als wahr bzw. zutreffend erkannt wird und Du dafür zu-was-auch-immer verdonnert wirst.

Dies bedeutet, dass Du, wenn Du nicht zu dem Termin erscheinst, nicht daran interessiert bist, die Sachlage aufzuklären, Dich dazu zu äußern. Denn dieser Termin dient ja dazu, dass Du Dich äusserst. Kommst Du nicht, hegst Du auch kein Interese daran.

Wenn Du Deine Unschuld beweisen kannst..soltest Du gehen..definitiv!

Das heißt, dass Du also kein Interesse daran hast, mitzuhelfen, die Situation zu klären. Deine Unschuld zu beweisen oder es zu versuchen. Sondern das anderen überlässt. Guter Rat: geh hin. In Deinem ureigensten Interesse.

das heißt nur das dir freigstellt ist hin zu gehen oder nicht. aber wenn du nicht kommst gehen sie davon aus das du zu der thematik nix sagen willst. das hat mit schuld und unschuld nix zu tun.

wenn du was beweisen willst würd ich schon hin ^^

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