Was geht in dem Kind nir vor?

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8 Antworten

Es scheint an der Zeit zu sein, das Schlafen zu ueberdenken. Zwei Sachen sind auffaellig: das Maedchen kann noch nicht allein einschlafen und es ist nicht klar, wo ihr Bett ist.

Dass die Kleine in einem Zimmer einschlaeft und in einem anderen Zimmer aufwacht, ist bestimmt sehr verwirrend fuer sie. Stell dir mal vor, du gehst in deinem Bett schlafen und wachst in der Nacht in der Kueche auf?....

Da ihr offensichtlich Zeit fuer euch haben wollt, sollte die Kleine in ihrem Bett einschlafen und wissen, dass das ihr Platz ist, in dem alles gut und sicher ist. Kuscheln ist immer gut, aber das Maedchen sollte lernen, selbst einzuschlafen, sie ist ja kein Baby mehr. Und hr braucht deshlab nicht zu denken, dass ihr schlechte Eltern seid, ihr verlasst eure Tochter ja nicht, sondern helft ihr, selbststaendig zu werden.

Dafuer solltet ihr eine Entscheidung treffen und die auch durchziehen: Du bist jetzt ein grosses Maedchen, und ab heute gehst du in deinem Bett schlafen. Wir helfen dir beim Einschlafen mit einer Gute Nacht Geschichte und dann wird geschlafen. Ihr koennt sogar eine kleine Bettparty machen, um den Uebergang festlich zu machen.

Und wenn die Kleine euch ab und zu nachts noch braucht, seid ihr ja da und werdet sie nicht aus eurem Bett schmeissen. Es sollte aber klar sein, dass es euer Bett ist.

Ehrlich? Euch stört es das sie so bald kommt. Sie kann aber nicht zwischen bald und spät unterscheiden. Durch irgendwas hat sich ihr Schlafrhythmus verschoben. Durch was wird sich nicht mehr klären lassen. Aber wenn euch die Kleine stört - was sie offensichtlich tut - und was ok ist. Dann seid konsqent. Soll sie schreien und toben. Sie bleibt in ihrem Bett. Bleibt lieb und nett zu ihr egal wie sie tobt.

Oder ihr versucht es mal mit länger aufbleiben. halb sieben erscheint mir für eine Vierjährige doch etwas bald.

  • Schlecht geträumt
  • neuer Tagesablauf
  • Änderung des Schlafrhythmus
  • Entwicklungsschub
  • erhöhter Bedarf an körperlicher Nähe in der Nacht

Mögliche Abhilfen

  • nicht ins Bett rüber tragen
  • Matratze aus ihrem Bett neben / vor euer Bett legen
  • Matratzenlager bauen
  • größeres Bett besorgen
  • abwechselnd bei ihr im Zimmer schlafen
  • schauen, was sich tagsüber in ihrem Umfeld (Kindergarten z.B.) verändert hat. Kommt sie mit den Erzieherinnen und Kindern klar - von kleinen Reibereien abgesehen?
  • Ritual anpassen - sie fragen, wie sie es sich vorstellt.

Und was die immer wieder gepriesene Konsequenz anbelangt, bin ich kein Freund davon. Denn die steht dem Bedürfnis im Weg.

Natürlich könnt ihr ihr sagen "Wir wissen, dass du gerne bei uns schläfst. Leider können wir schlecht schlafen, wenn wir deine Füße / Beine / Hände überall spüren". Das wäre ein Schritt, dass sie sich "zurückgesetzt" fühlt. Zudem könnt ihr dort mit ihr nach Kompromissen suchen.

(Kleine) Kinder haben manchmal Ideen, auf die manch Erwachsener nicht kommt.

eigentlich ist es nie gut, kinder dauerhaft im elternbett schlafen zu lassen, weil dann nämlich genau das passiert.....bin zwar keine expertin, aber vermute das sie wie fast alle kinder auch grenzen austesten bzw ihren kopf durchsetzen möchte....also durchhalten und die weiterhin in ihr bett schicken......wenn man da nachgibt, bekommen die kinder das gefühl, das sie mit geschrei und gezeter alles erreichen und hören auf, auf ihre eltern zu hören

Wegen der Aggresivität ist in diesen Fall nichts böses. Es ist eine Art Angst zustand. Ich kannte das auch von früher. Das ist manchmal eine Zeitspanne von 2-3 Wochen, meistens hört es aber auch schon früher auf. Warum sie eine solche Angst hat könnt nur ihr erfahren in dem ihr ihr ein paar Fragen stellt -Was ist los -Warum hast du Angst -gefällt dir etwas nicht -ist etwas besonderes passiert Der Angstzustand kann von Geschichten oder Albträumen stammen erst wenn ihr genau wisst was los ist lässt sich ermitteln ob es 1 woche oder 4-5 wochen dauert. Es kommt von fall zu fall an ob man es abgewöhnen oder lieber ruckartig beenden sollte. Ihr könnt ihr eine Lampe anlassen, eine CD einlegen oder beide Türen einen Spalt offen lassen, dass hat eine beruhigende Wirkung auf das Kind.

Sie wird, um die Ausführungen von kiniro zu erklären, in der Ich-Entwicklung sein. Da braucht sie mehr Kontakt zu ihren Bezugspersonen um ein starkes Ich entwickeln zu können das später auch gut Nein sagen kann. Zum Beispiel in der Pubertät wenn dann Drogen kursieren, wenn dieser sexuelle Affentanz beginnt. Diese Phase vergeht wieder. Also keine Bange.

Hallo, macht kein Drama draus und kauft euch ein breiteres Bett, früher oder später wird sich das Problem von allein lösen. VG

Vielleicht hat sie traumatische Erfahrungen gemacht, und jetzt Albträume. Genau kann ich das leider nicht sagen.

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