Was gehört zu unseren Aufgaben als Mieter?

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10 Antworten

Das hört sich ja gar nicht gut an. Wichtig, ein Haus- bzw. Wohnungseigentümer kennt eigentlich keine Betriebskosten. Er kennt nur Kosten und Lasten, so jedenfalls die gesetzgeberischen Vorgaben. Dabei ging der Verordnungsgeber wohl davon aus, daß so eine Bude nur selbst bewohnt wird. Viele Gerichte únd Kommentatoren sehen es ähnlich. Einige stehen aber auch auf Seiten der Mieter und betrachten die Hütte so wie ein Mietshaus. Schaus also bitte in die mietvertraglichen Vereinbarungen, was dort genau vereinbart wurde. Alle Reparaturen gehen aber immer zu Lasten des Vermieters. Dies bedeutet, Eure Kosten und Materialien für solche Angelegenheiten (Auftrag der Vermieters liegt ja vor) werden mit ihm abgerechnet oder von der Miete einbehalten. Stundensatz für Eigenleistung üblich 20,00 EUR. Betriebskosten: Der BGH hat bereits mehrmals ausgeurteilt: Ein Vermieter hat in seiner BK-Abrechnung die Gesamtkosten des Grundstücks einzustellen und die Kosten, die ein Mieter nicht zu bezahlen hat (oder direkt bezahlt hat), erkennbar für ihn wieder herauszurechnen. Er muß also von EUCH alle Kostenbelege abverlangen für seine Abrechnung. Rüge also seine Nachforderung (die Abrechnung ist nicht ordnungsgemäß) und somit hat er ein Problem. Die Nachforderung ist nicht fällig, höhere Abschläge ebenfalls nicht.

Viel Glück und eigentlich alles ganz einfach im Deutschen Mietrecht.

eigentlich alles ganz einfach im Deutschen Mietrecht.

Naja, dafür war Deine Antwort aber teilweise recht wirr und falsch...

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@XtraDry

Lesen, ja das ist für manche so ein Problem. Ich rege doch an, einen kleinen Blick in die Literatur zu werfen, die Urteile des BGH zu den Gesamtkosten des Grundstdstücks zu filtern sowie die aktuellen Urteile in diesbezüglichen Angelegenheiten zu lesen (Beispiel AG und LG Leipzig). So lange sollte auch von Dir so ein gesülzter Kommentar unterbleiben.

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@schleudermaxe

So lange sollte auch von Dir so ein gesülzter Kommentar unterbleiben.

Nein, wieso? Bei den Fehlern und vor allem falschem Gebrauch von Begrifflichkeiten in Deiner Antwort. Du hast ja noch nicht mal mitbekommen, dass der Vermieter gar keine Abrechnung gestellt hat, und dass die Parteien offensichtlich für die Betriebskosten eoine Pauschale vereinbart haben...

Und auf diese von falschen Voraussetzungen ausgehende Antort auch noch den Stern, ich fasse es mal wieder nicht...

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@XtraDry

So ergehts einem! Der Vermieter stellt eine Nachforderung, so jedenfalls die Frage, weil die Abschläge nicht ausreichen. Was willst Du eigentlich hier, wenn Du das Mietrecht nicht verstehen willst. Eine Forderung zwischen Tür und Angel und ohne Vereinbarungen gibt es nicht. Der BGH und der Verordnungsgeber, nicht ich, haben geordnet, daß alle Kosten und Lasten mit der Miete abgegolten sind und Abweichungen davon mietvertraglich vereinbart werden können. Dies habe die Parteien doch hier gemacht und sie dürfen es machen. Somit gibt es eine (nicht ordnungsgemäße) Abrechnung des Vermieters (mit Nachforderungen) aus zwei Kostenstellen. Diese Nachforderung ist nicht fällig, so der BGH und aktuell die Gerichte in Leipzig, weil die Gesamtkosten des Grundstücks nicht in die AR eingestellt wurden. Noch einmal und nur für Dich: Alles ganz einfach.

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@schleudermaxe

weil die Abschläge nicht ausreichen

Genau von "Abschlägen" steht z.B. in der Antwort nichts...

Was willst Du eigentlich hier, wenn Du das Mietrecht nicht verstehen willst.

Ähm, sorry, ich mache das seit 15 Jahren selbstständig hauptberuflich, ich vesrtehe davon mit Sicherheit sehr viel mehr als Du...

Eine Forderung zwischen Tür und Angel und ohne Vereinbarungen gibt es nicht. Der BGH und der Verordnungsgeber, nicht ich, haben geordnet, daß alle Kosten und Lasten mit der Miete abgegolten sind und Abweichungen davon mietvertraglich vereinbart werden können.

Da hast Du mal Recht, wobei es den "Verordnungsgeber" noch immer nicht gibt, der heißt "Gesetzgeber"...

Somit gibt es eine (nicht ordnungsgemäße) Abrechnung des Vermieters (mit Nachforderungen) aus zwei Kostenstellen

Nochmals: Es gibt ÜBERHAUPT KEINE Abrechnung, weil die Parteien überhaupt keine Abrechnung, sondern höchstens eine PAUSCHALE vereinbart haben. Der Unterschied sollte eigentlich bekannt sein, wenn Du behauptest, von Mietrecht Ahnung zu haben. Mache Dich bitte mal über den mietrechtlichen Unterschied zwischen BetriebskostenVORAUSZAHLUNG und -PAUSCHALE kundig...

Diese Nachforderung ist nicht fällig, so der BGH und aktuell die Gerichte in Leipzig, weil die Gesamtkosten des Grundstücks nicht in die AR eingestellt wurden

Was auch immer "AR" heißen soll... Falls das "Abrechnung" heißen soll: Nochmals, es gibt keine Abrechnung, diese wurde weder vereinbart, noch vom Vermieter erstellt, mach' Dich über den Unterscheid von -vorauszahlung und -pauschhale schlau (§ 556 BGB)...

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@XtraDry

Mit Deinen fünfzehn Jahren muß Du aber noch eine ordentliche Schippe drauflegen. 1. Es gibt hier eine Nachforderung zu zwei Kostenstellen. Bei pauschalierter Vereinbarung gibt es keine Nachforderung, wie hier aus der Frage für mich klar und deutlich ersichtlich ist. 2. Natürlich gibt es den Verordnungsgeber. Siehe auch bei den Heizkosten. Es gibt kein Heizkostenabrechnungsgesetz! Schön für Dich, daß Du nicht zu meinen Mitarbeitern gehörst. Da wärst Du schon längst draußen, bei so einem geballten Fachwissen zum Nachteil des Vermieters.

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@schleudermaxe

Schön für Dich, daß Du nicht zu meinen Mitarbeitern gehörst. Da wärst Du schon längst draußen, bei so einem geballten Fachwissen

Ja neee, is klaaa =:o))) 'prust'

zum Nachteil des Vermieters

Ich glaube, Du hast den Sinn dieser Seite noch nicht oder falsch verstanden. Es geht hier nicht darum, Seiten oder Parteien zu vertreten, sondern dem Fragesteller gute Ratschläge zu geben...

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Rechtlich gesehen ist

  1. Die Kleinreparaturklausel in dieser Form unwirksam (Höhe) und nicht anwendbar (nicht am Mietgegenstand selbst)

  2. wäre allein der VM derjenige, der Schäden am Haus zu beheben hätte, bevor dein Mann hier eigenmächtig etwas (laienhaft?) verputzt. Warum soll der VM für etwas bezahlen, was er nicht verlangt hat?

  3. Geht euch der äußere Zustand des Hauses nichts an - ihr habt vmtl. vertraglich Wohnräume in einem Haus gemietet,. kein Haus.

Hallo, vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Zu Punkt 2, mein Mann ist , Maler und Verputzer. Deswegen wurde ihm vom Vermieter auch gesagt er soll es machen, aber halt auf unsere Kosten. Leichtgläubig wie wir waren, hat er es dann auch gemacht (fachmännisch).

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Natürlich ist die Instandhaltung des Hauses Sache des Vermieters.

Wenn Du ihn schriftlich auf die kaputte Fassade hingewiesen hast, hast Du alles getan, was Du tun mußt. Zu "Kleinreparaturen" gehört die Renovierung der Fassade gewiß nicht. Da soll Dein Mann mal schön die Finger von lassen, denn leicht kann da direkt noch mehr kaputt gehen, wenn man da erst mal Fliesen ablösen will. So was muß fachmännisch gemacht werden - also eher teurer.

Und "Kleinreparaturen" müßt Ihr auch nur übernehmen, wenn das im Mietvertrag vereinbart ist. Die Mauer neu zu verputzen, war schon sehr kulant von Euch, denn wenn man das beauftragt, wird das auch gerne etwas teurer. Dein Mann kann ja leicht nachrechnen, wie viele Stunden er gebraucht hat - das dann mal ca. 30-35 Euro (und das wäre günstig).

Bei den Versicherungen und der Grundsteuer ist es so: Vermutlich habt Ihr eine Vorauszahlung vereinbart, über die dann jährlich abgerechnet werden muß. Laßt Euch die Belege vorlegen. Und überprüft auch, ob die Versicherung zu den günstigen gehört. Wenn die extrem überteuert ist (dafür gibt es Vergleichsrechner im Netz), könnt Ihr verlangen, nicht mehr als den Durchschnitt zu zahlen. Bei der Grundsteuer werdet Ihr wohl nicht drumrum kommen. Da haben auch einige Gemeinden in den letzten Monaten/Jahren die Abgaben erhöht, so daß bei der - zulässigen - Umlage dann einfach mehr auch auf Euch zukommt.

Hallo, vielen Dank für deine schnelle Antwort.

Als wir den Mietvertrag unterzeichneten, habe ich ihn 3 mal gefragt, ob er alles richtig berechnet hat. Damals fragt er mich noch, ob ich denke, dass er blöd ist. Nun nach 1,5 Jahren kommt er an und sagt, er hätte es damals falsch berechnet und es wären im Jahr 100 Euro mehr. Aber das sagte er erst, als ich ihm die Mängel am Haus nochmals in Augenschein geführt habe. Im Mietvertrag steht nichts von einer Vorauszahlung oder Pauschale von Grundsteuer oder Versicherung, lediglich der zusätzliche Betrag zur Kaltmiete.

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Für die Fassade ist allein der VM zuständig.

Wenn im MV einen Pauschalbetrag für Nettomiete, Vers. + Grundsteuer vereinbart wurde, dann isses so und nicht einseitig abänderbar.

Die 100€ Eigenantel an Reparaturen betreffen kleinere Schäden innerhalb der Mietsache, bspw. abgebrochener Wasserhahn, Türgriff o.ä.

Da werden Sie gehelft: http://www.mietrecht-hilfe.de/mietrecht-forum/

dass wir für die Instandhaltung des Hauses, mit Kosten und Arbeitskraft in der Schuld stehen?

Grundsätzlich nein, nur evtl. im Rahmen einer Kleinreparaturklausel, worunter die Fassade aber nicht fällt, und selbst dann nur mit Kosten, nicht mit Arbeitskraft...

Die Nebenkostenpauschale darf er allerdings erhöhen, eine Vorauszahlung aber nur in Verbindung mit einer Abrechnung...

Wir haben weder eine Abrechnung bekommen noch etwas anderes, nur die Ausage, dass er 100 Euro bekommt. Aber wenn wir die Kosten von Putz, Zaunfarbe usw inklusive Arbeitskraft übernehmen, dann verzichtet er auf das Geld.

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@yvonne78

Die 100,- Euro müsst Ihr nicht zahlen, man kann die Nebenkosten ohne Abrechnung höchstens für die Zukunft erhöhen, aber nicht rückwirkend...

Steht denn im Vertrag überhaupt nichts, wofür die Pauschale sein soll? Also eben "Grundsteuer" und Versicherungen" oder sowas??? Das muss nämlich mindestens da aufgeführt sein, sonst müsst Ihr auch die Erhöhung auch zukünftig nicht zahlen...

Wenn die Positionen im Vertrag stehen, müsst Ihr zukünftig 100,- Euro jährlich mehr zahlen...

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@XtraDry

Ich habe meine kompletten Unterlagen durchgesehen, und es steht nirgends für was das sein soll. Lediglich beim unterzeichnen des Mietvertrages wurde uns gesagt, dass das Kosten sind für Versicherung und Grundsteuer. Es ist kein Problem 100 Euro mehr im Jahr zu zahlen, aber ich möchte schon wissen für was und vorallem möchte ich das schriftlich und das hat er nicht.

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@yvonne78

Eine wirksame Nebenkostenvereinabrung - egal ob Pauschale oder Vorauszahlung mit Abrechnung - setzt voraus, dass die Betriebskostenpositionen im Mietvertrag einzeln genannt werden oder zumindest dort ein Verweis auf die BetriebsKV steht. Ansonsten ist diese unwirksam, die Miete gillt dann als Inklusivmiete oder Pauschalmiete vereinbart, so dass Erhöhungen wegen gestiegener Nebenkosten mangels wirksamer Vereinabrung nicht gezahlt werden müssen, weder rückwirkend noch zukünftig...

Das heißt übrigens dann auch, dass alle Kosten, für die Ihr derzeit selbst aufkommen müsst, auch vom Vermieter übernommen werden müssen...

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@yvonne78

Wenn Ihr Euch freiwillig auf etwas anderes einigt, ist das natürlich Eure Sache, müssen tut Ihr des aber nicht...

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@XtraDry

Es steht nur Kaltmiete drin.Kosten für Wasser, Strom, Abfall, Heizung, Schornsteinfeger muß der Mieter selbst tragen, und eben 444 Euro Kaltmiete + 14,00 Euro.

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Ausschlaggebend ist das was im Mietvertrag steht...Für Gebäudeschäden ist der Vermieter zuständig..

Wendet euch am besten an den Mieterschutzbund...

An der Außenfassade sowieso nicht, die gehört nicht mehr zur Mietsache.

Was steht im Mietvertrag? Nur dieser ist wirksam, da kann der Vermieter so viel labern wie er möchte!

Was steht im Mietvertrag? Nur dieser ist wirksam

Dann sind BGB und BGH-Urteile also unwirksam???

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Mieterschutzbund ist bei solchen Fragen die Anlaufstelle. Kann kein 100,- Euro im Jahr kosten.

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