Was gegen Nostalgische Depressionen+Liebeskummer tun?

9 Antworten

Hallo OmegaAlpakaNew,

wenn man wie du in einer Krise steckt, ist es nicht ganz einfach, wieder Mut zu fassen und nach vorn zu schauen. Doch es ist auch nicht unmöglich, wenn man die richtigen Schritte tut, die einem dabei helfen, sie zu überwinden. Aber wie soll das gehen?

Nun, es gibt manche Ereignisse im Leben, die lassen sich nicht mehr ändern oder rückgängig machen. Es nützt nichts, sich mit aller Kraft dagegen aufzubäumen. Am besten ist es, so schwer es auch fallen mag, sich mit dem Geschehenen abzufinden und sie Sache abzuschließen. Es geht also darum, dem Unabänderlichen nicht endlos nachzutrauern, sondern den Fokus auf das zu richten, was man verändern und beeinflussen kann.

Statt also in eine Art Schockstarre zu verfallen, solltest Du Dich fragen, was Dir in Deiner Situation helfen könnte. Zum Beispiel wäre es durchaus hilfreich, mit jemandem, dem Du vertraust, offen über Deine Empfindungen zu sprechen. Allein das Reden kann schon eine heilsame Wirkung haben! Wenn Dein Gesprächspartner Dich versteht und mit Dir mitfühlt, wird es Dir ganz bestimmt leichter ums Herz werden. Auch frage Dich immer, was Du verbessern kannst, selbst wenn es nur relativ kleine Dinge sind. Aktiv zu werden nimmt einem das Gefühl der Hilf- und Machtlosigkeit.

Wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nicht immer nur über die Krise und über das,was sie verursacht hat, nachdenkst. Richte Deinen Sinn auf die vielen kleinen schönen Dinge im Leben: das Singen der Vögel, ein prächtiger Sonnenuntergang, ein leckeres Essen, die gemütliche Tasse Kaffee usw. Manchmal verliert man den Blick dafür und nimmt sie als zu selbstverständlich, ohne sich wirklich daran zu erfreuen. Bedenke, dass das Problem aus mehr als nur aus Sorgen besteht! Die vielen kleinen Freuden im Leben zu sehen hilft einem, manches aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Wenn Du den Eindruck hast, alles wachse Dir über den Kopf, dann gestehe Dir ein, dass Du Hilfe brauchst. Hilfe zu suchen, ist kein Zeichen von Schwäche, ganz im Gegenteil! Hier ist eine kleine Auswahl von Anlaufstellen, die Dir vielleicht weiterhelfen können:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

0800 - 111 0 111
0800 - 111 0 222
0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Oft findest Du diesen Dienst im Gesundheitsamt oder kannst die Adresse und Telefonnummer über das Gemeindeamt erfragen.

- Beratungsstellen der Jugendämter, Erziehungsberatungsstellen und Ehe-, Familien-, Lebensberatungsstellen: diese sind in jeder Stadt und Gemeinde Ansprechpartner für die unterschiedlichsten Probleme.

Es mag sein, dass Du Dich im Moment ziemlich schwach und mit allem überfordert fühlst. Da kann es Dir helfen, wenn Du Dich an Deine alten Stärken erinnerst. Denke z.B. darüber nach, was Du bisher schon alles bewältigt hast und was Dir in Deinem Leben gut gelungen ist. Das hilft Dir dabei, zu erkennen, dass Du auch jetzt nicht völlig hilflos bist. In Dir steckt wahrscheinlich mehr, als Du Dir im Moment zutraust. Knüpfe daher an Deine früheren Leistungen und Erfahrungen an und Du wirst erkennen, dass Du in Wirklichkeit gar nicht so schwach bist.

Auch wenn für Dich im Moment alles grau und trübe aussieht, bedenke, dass das nicht für immer so bleiben muss! Dinge verändern sich und es mag sein, dass Du in einigen Monaten das, was Dich gerade so herunterzieht, nicht mehr als ganz so schlimm ansiehst. Oder es mag sein, dass es Dir gelungen ist, das eine oder andere Problem besser zu bewältigen. Es gibt also keinen Grund, in Trübsal und Hoffnungslosigkeit zu versinken!

Wenn Du an Gott glaubst, dann vergiss nicht, dass er von Deinen Problemen weiß und er Dir gern helfen möchte. In der Bibel lässt er den Niedergedrückten sagen: "Ich, der Hohe und Erhabene, der ewige und heilige Gott, wohne in der Höhe, im Heiligtum. Doch ich wohne auch bei denen, die traurig und bedrückt sind. Ich gebe ihnen neuen Mut und erfülle sie wieder mit Hoffnung" (Jesaja 57:15, Hoffnung für alle).Wie aber kann Gott Dir neuen Mut geben? Wenn Du Dich ihm zuwendest, in seinem Wort liest und darüber nachdenkst! Darin findest Du viele tröstende Gedanken. Ich denke da z.B. an die Psalmen, die größtenteils von Menschen geschrieben wurden, die sich zeitweise in auswegloser Lage befanden, dann aber die Erfahrung machten, dass Gott ihnen oft auf unerwartete Weise geholfen hat.

Ich wünsche Dir, dass es trotz allem, was Du erlebt hast, in Deinem Leben bald wieder bergauf geht! Auch wenn es momentan noch sehr schwer ist, denke bitte daran, dass auch die längste Krise irgendwann überwunden ist. Beachte die genannten Tipps und gib nicht auf, und Du wirst sehen, dass irgendwann nicht mehr alles so trüb aussieht!

LG Philipp

1. Reden hilft. Auch wenn du nicht mit deinen Eltern reden willst ist es gut es auszusprechen. Villcht reagieren sie auch ganz anders als du befürchtest. 

2. Ich bekomme auch gar nichts auf die Reihe. Ich müsste die Schule abbrechen und bin jetzt seit nem haben Jahr arbeitslos und hab's immer noch nicht geschafft zum Arbeitsamt zu gehen und das zu melden. Nicht mal Emails schreiben bekomme ich hin. Oder duschen... du willst nicht wissen wie ich gerade stinke...

Aber ich und du wahrscheinlich auch brauche halt einfach die Zeit. Weißt du was das schlimmste ist... ich muss nichts tun aber bin am Ende des Tages so fertig kann aber trozdem nicht schlafen..

Such dir am besten was was dich aus dem trott rausholt. Mir hat es geholfen mit meinen Freunden raus zu gehen und mich mit dem Leben an sich zu beschäftigen. Suche irgendwie nach irgendetwas was deine Aufmerksamkeit erregt (bei mir war es Psychologie Philosophie und Spiritualität) 

Wenn das alles nicht klappt und du wirklich willst das das aufhört such die professionelle Hilfe und Medikamente 

Für eine Therapie musst du ab 14 glaub ich noch nicht mal deine Eltern informieren 


Und das wichtigste bitte versuch dich nicht zu hassen. Denk an die Sachen die du kannst und Versuch dich daran festzuhalten.

Eine allseits bekannte Situation! Du darfst Dich nicht zu sehr fertig machen! Was weg ist, ist weg und Du musst nach vorne sehen! Es tut weh und man möchte viel weinen, aber das ist jetzt nicht drin, Du hast Verpflichtungen, denen Du nachkommen musst! Du kannst Dich ruhig ausweinen, aber danach, guck Dich im Spiegel an, raff Dich auf un zieh Dein Ding durch!

P.S.: Du musst weiter regelmäßig Sport machen! Sport führt dazu, das man Endorphine ausschüttet und das macht einen glücklich!

Meine Freundin hat suizidgedanken ...

Ich hätte es meiner Freundin ehrlich nicht angesehen, aber sie hat es mir heute anvertraut, kurz bevor wir nach Hause gingen. Sie sage, sie wüsste nicht was sie wäre, ein Mensch ohne Ziele.. Am Tag kann sie diese Gedanken noch verdrängen, doch abends kommt das alles eben wieder hoch. Sie ritzt sich auch. Davon wusste ich bereits..

Das alles kam von ihrer letzten Liebe, er hat ihr andauernd Hoffnungen gemacht, doch sie dann letztendlich doch fallen gelassen. Ich dachte bereits sie wäre darüber hinweg, weil sie kurz davor ist sich neu zu verlieben, aber sie sage, dass diese Gedanken wieder kommen würden & es keinen Zweck hätte.

Ich erzähle ihr schon, was für eine wundervolle Person ist Sie sage, dass man für sein äußeres nicht kann & sein inneres in den Genen liegt & man es nur überdenken, nicht bestimmen.

Ich sage ihr sie soll sich dann Ziele setzen, neues Hobby suchen Sie daraufhin, dass sie keine Lust daran hätte. Sie macht bereits kickboxen, doch sie sage sie stellt sich immer ihre Gegner als sie selbst vor & macht sich dann fertig. Und der Hass auf mögliche andere Personen wäre nichts vergleichbares wie der hass auf sich selbst.

Was kann ich noch tun? Ich weiß langsam nicht mehr weiter

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