Was gegen die Entzugserscheinungen tun?

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Was spräche dagegen die schlimmsten Nebenwirkungen des Nikotin-Entzugs - den Schlafmangel - mit pur gerauchtem Cannabis zu behandeln und anschließend auch auf den Cannabisgebrauch zu verzichten?

Cannabis ist bekannt dafür den Ausstieg aus Alkohol- und Opiat-Abhängigkeit zu erleichtern. Ein auf Cannabisbasis entwickeltes Medikament (RIMONABANT) wurde ursprünglich auf den Markt gebracht, weil es anfänglich als Raucherentwöhnungs-Mittel konzipiert war. Es wurde allerdings wieder vom Markt genommen, weil auftretende Suizidgedanken als Nebenwirkung des Medikaments und einige umstrittene Todesfälle den Hersteller zu dieser Maßnahme veranlassten.

Grundsätzlich ist jedwedes plötzliche Absetzen von zuvor dauerhaft konsumierten Substanzen in Frage zu stellen, da Körper und Psyche entsprechend heftig reagieren. Ein langsames Ausschleichen aus den Konsumgewohnheiten/Konsumsüchten/Konsumabhängigkeiten ist eher anzuraten.

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